Internationaler Aktionstag gegen Faschismus und Rassismus am 22. März 2014Aus Furcht vor Angriffen von Rechtsextremen ist am Freitag in München ein Vortrag über Antisemitismus kurzfristig an einen zunächst geheimgehaltenen Ort verlegt worden. Sicherheitsgründe hätten sie dazu bewogen, teilen die Veranstalter, das “Linke Bündnis gegen Antisemitismus München”, mit. Bündnis und Referentin hätten “unzählige Drohungen” erhalten. “Wir hatten mit einem Auflauf an allen möglichen Gruppen aus dem extrem rechten Spektrum zu rechnen”, erklärt eine Sprecherin des Bündnisses, dem unter anderem die Grüne Jugend München, die “Linksjugend Solid” und das Antifaschismus-Referat der Studierendenvertretung der Ludwig-Maximilians-Universität angehören. “In diesem Land sind Mord- und Gewaltandrohungen von rechts ernst zu nehmen.” Das Bündnis hatte die Journalistin Veronika Kracher eingeladen, um über “Antisemitismus und Männlichkeit bei Burschenschaften” zu sprechen. Ursprünglich sollte der Vortrag am Freitagabend im DGB-Haus an der Schwanthalerstraße stattfinden…“ – aus dem Beitrag „Drohungen von Rechten“ von Jakob Wetzel am 11. Januar 2019 in der Süddeutschen Zeitung online externer Link, worin auch berichtet wird, dass die Welle von Drohungen durch einen Aufruf eines AfD-Mannes ausgelöst wurde…