Dossier

Internationaler Frauentag 2016: Heute für morgen Zeichen setzen (DGB)Heute für morgen Zeichen setzen! (…) Der Trend bei den Wunscharbeitszeiten von Unter- und Überbeschäftigten ist ungebrochen: Vor allem Frauen in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und in Teilzeit möchten ihre Arbeitszeit gerne ausweiten, immer mehr Männer ihre Stundenzahl reduzieren. Aber starre Arbeitszeitregelungen und Präsenzkultur machen es beiden – Frauen und Männern – unmöglich, Erwerbstätigkeit, Hausarbeit und Familienpflichten miteinander zu vereinbaren. Sie haben keine Chance, über Dauer, Lage und Takt ihrer Arbeitszeiten mitzubestimmen. Für eine geschlechtergerechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben brauchen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Arbeitszeitsouveränität. Ohne einen gesetzlichen Rahmen lässt sich das nicht verwirklichen. Deswegen setzen Gewerkschaften am internationalen Frauentag 2016 ein Zeichen…Aufruf der DGB-Frauen zum Internationalen Frauentag 2016 externer Link. Siehe dazu eine kleine Auswahl gewerkschaftlicher und emanzipatorischer Aufrufe und Aktionen:

  • [ver.di-Frauen] Aktionstag für die Gleichstellung der Frau
    Frauentag 2016: ver.di-Schwerpunkt Arbeitszeit
    “… Immer mehr Frauen sind berufstätig, leider oft zu prekären Bedingungen: zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet oder in Minijobs. Ein Job reicht oft zum Leben nicht mehr aus! Das ist ein Skandal! Noch ist die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise nicht ausgestanden. Trotzdem muss gerade auch jetzt die Gleichstellung der Geschlechter in Wirtschaft und Verwaltung, in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auf der Agenda bleiben. Wir brauchen dringend gute und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer. (…) Deswegen setzt ver.di jedes Jahr zum Internationalen Frauentag klare Zeichen – und legt am 08. März 2016 den Schwerpunkt auf die Arbeitszeit!..” Themenseite der ver.di-Frauen externer Link, siehe dazu im LabourNet: Schwerpunktthema des Internationalen Frauentages 2016: Arbeitszeit!
  • Break the glass walls! March 8 International Women’s Day
    ETUC-Kampagne zum 8. März 2016On International Women’s Day, the European Trade Union Confederation (ETUC) calls on men and women to break the glass walls that segregate the sexes in different occupations at work – and reach more gender equality in the labour market…” ETUC-Aktionsseite externer Link
  • International Women’s Day 2016
    On the occasion of International Women’s Day (8 March), the ILO will publish a new report entitled “Women at Work: Trends 2016”, and hold an interactive panel discussion on how to harness the newly adopted 2030 Sustainable Development Agenda to deliver on decent work for women: Getting to Equal by 2030: The Future is NowSonderseite bei der ILO externer Link
  • UNI launches Women’s Health Campaign on International Women’s Day
    On the 8th of March, UNI Equal Opportunities is celebrating International Women’s day by launching a campaign on women’s health. Despite improvements over the last few decades in relation to healthcare, gender roles continue to place women at a disadvantage. The new campaign also seeks to raise awareness of issues that affect women’s health such as cancer, HIV/AIDS, maternal and reproductive health illnesses…” UNI-Kampagne externer Link
  • 12.3.2016: Bundesweite Demo in Köln gegen Sexismus und Rassismus. Demobündnis fordert eine konsequente und angemessene Änderung des SexualstrafrechtesMaking feminism a threat… again! Heraus zu den Aktionen rund um den Frauen*kampftag 2016. Egal ob in Berlin, Köln oder Leipzig.
    Aktionstage in unserem Dossier: Auch nach Köln: Gegen Sexismus und Rassismus!

    • Darin u.a.: Bundesweite Demo gegen Sexismus und Rassismus am 12. März in Köln: Weltfrauen*tag 2016: Unser Feminismus ist antirassistisch – Reclaim feminism. Der Bündnisaufruf externer Link, das Demobündnis fordert eine konsequente und angemessene Änderung des Sexualstrafrechtes – und weitere Aufrufe zu dieser Demo
    • [8. März, Darmstadt] Frauen*kampftag: Nachttanzdemo in Darmstadt – Die Nacht gehört allen – Gegen jeden Sexismus, Rassismus und reaktionären Fundamentalismus!