Bankenkontrolle – aber wie?

“Nur 300 Euro pro Konto und Person dürfen abgehoben werden, hat die zyprische Regierung beschlossen. Schecks werden nicht akzeptiert, Auslandsüberweisungen über 1000 Euro sind nicht möglich, es sei denn es handelt sich um normale Geschäftsüberweisungen, die bis zu 5000 Euro möglich bleiben. Zahlungen über 5000 Euro müssen von einem Gremium geprüft und gebilligt werden. Lohnzahlungen sollen auch nach Nachweisen weiter möglich sein. Wenn Anlagen fällig werden, dürfen nur 5000 Euro oder 10 Prozent ausbezahlt werden. Vorzeitige Kündigung ist untersagt. Bargeldlose Überweisungen, die die Restriktionen umgehen, sind den Banken verboten” – der Überblick über die Bestimmungen der Banken-Wiedereröffnung aus dem Artikel “300 Euro pro Tag, Person und Konto dürfen abgehoben werdenexterner Link von Florian Rötzer am 28. März 2013 bei telepolis

Siehe dazu auch:

  • Zyprischer Falloutexterner Link von Tomasz Konics ebenfalls am 28. März 2013 bei telepolis, worin es auch um die internationalen Folgen – etwa in Russland – der deutschen Machtpolitik gegenüber Zypern geht
  • Chypre: Manifestation des employés de banquesexterner Link von laama am 24. März 2013 bei belga (hier dokumentiert bei Solidarite Ouvriere), worin es um die Proteste zypriotischer Bankangestellter geht (insbesondere gegen Rentenkürzungen) und die Ankündigung der Bankengewerkschaft Etyk nach Ostern zu streiken, falls es zu keiner Rentenlösung komme
  • C’est maintenant qu’il faut être patriotes !externer Link die französische Übersetzung eines Artikels von Emmanuil Lioudakis in der zypriotischen Zeitung O Phileleftheros vom 25. März 2013 beim Courrier International, als ein Beispiel dafür, wie in den bürgerlichen Medien Zyperns der “patriotische Widerstand” gefordert wird
  • Cyprus: lessons from AKEL’s shameexterner Link von Theodora Polenta am 22. Februar 2013 bei Workers Liberty, worin die Kritik an der vorhergehenden AKEL Regierung auch im Zusammenhang mit dem Bauarbeiterstreik der letzten Wochen behandelt wird