Zweieinhalb Tage – eine Million Protestunterschriften: Justice for Trayvon Martin

trayvon martinIn nur zweieinhalb Tagen hat die Petition “Justice for Trayvon Martin” der Bürgerrechtsorganisation NAACP über eine Million Unterschriften erreicht – mit der Petition wird die Bundesstaatsanwaltschaft aufgefordert ein Verfahren gegen den Todesschützen George Zimmermann zu eröffnen wegen Verstoßes gegen bürgerliche Rechte, im konkreten die Unverletztlichkeit der Person. “Open a civil rights case against George Zimmermanexterner Link ist seit dem 13. Juli 2013 auf der Seite des NAACP zu unterzeichnen. Siehe dazu auch:

  • The US v. Trayvon Martin externer Link von ROBIN D.G. KELLEY am 15. Juli 2013 in Counterpunch – ein Artikel, der nicht nur nochmals die Vorkommnisse die zum Tod von Martin führten zusammenfasst, sondern auch gegen die rechten Waffenbesitzerorganisation usw polemisiert, die – sonst immer, hier bezeichnenderweise nicht – normal immer betonen, wäre das Opfer bewafnnet gewesen, wäre das nicht passiert…Darüber hinaus werden Argumente geliefert, die nachweisen, dass es eben nicht um eine einzelne Jury geht, sondern dass dies ein Urteil mit System ist
  • Proteste gegen den Freispruch externer Link am 15. Juli 2013 in der FR-Online, worin es unter anderem heisst: “Nach US-Recht könnte Zimmerman zwar nach seinem Freispruch nicht erneut – wie in Sandford – wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz oder Totschlags vor Gericht gestellt werden. Aber eine Anklage wegen Bürgerrechtsverletzungen vor einem Bundesgericht wäre möglich, weil es sich um einen anderen Vorwurf handelt – wenn auch im Zusammenhang mit derselben Tat”
  • Skandal im Sinne des Gesetzes externer Link ein Kommentar von Bernd Pickert am 14. Juli 2013 in der taz, mit der Kernaussage: “Die Geschworenen, die in dem Fall so entschieden, trifft hier kaum eine Schuld. Mit der absurden Gesetzeslage in Florida hatten sie kaum eine Chance, Zimmerman wegen Mordes zu verurteilen, wie die Staatsanwaltschaft es gefordert hatte. Denn das „Stand your Ground“-Gesetz, das den BürgerInnen erlaubt, tödliche Gewalt anzuwenden, wenn sie sich bedroht fühlen, dreht die Beweislast um”