T-Mobile-Beschäftigte in den USA: Blanke Unternehmenswillkür geht weiter

Kampagnenplakat der CWA bei T-Mobile USAIn dem Artikel „As T-Mobile Rises, Questions Emerge Over Treatment of Workers, Consumersexterner Link von Steven Greenhouse, am 23. Februar 2016 bei der Huffington Post dokumentiert, geht es um die Probleme, die sich dem Unternehmen T-Mobile stellen bei dem Weg „nach Oben“, den es auf dem US-Markt nimmt. Dabei wird eine ganze Liste von Problemen mit der Belegschaft berichtet – neue und ältere – die auch bereits zu eindeutigen Urteilen der Arbeitsgerichtsbarkeit in den USA geführt haben. Beispiel: Einer Angestellten wurde untersagt, mit ihren Kolleginnen über die Anzeige wegen sexueller Belästigung zu reden, die sie gegen einen Vorgesetzten eingereicht hatte. Auch dies, wie diverse antigewerkschaftliche Maßnahmen ein Verhalten, das direkt den US-Arbeitsgesetzen entgegen steht. Bestraft wurde T-Mobile auch bereits wegen des „einnehmenden Wesens“ seiner Kundenabrechnungen – für das inzwischen drittgrößte Unternehmen der Branche (hinter Verizon und AT&T) wahrhaft eine unschöne Bilanz: Für die Belegschaften noch viel mehr. Siehe dazu auch einen Beitrag über T-Mobile im Wahlkampf der USA: Bernie Sanders über deutsche Heuschrecken (oder so) und Verweise auf die langjährigen Hintergründe im LabourNet(Archiv):

  • Calling out T-Mobileexterner Link ist eine (gewerkschaftsnahe) Webseite, die sich vor allem mit der besonderen Art der Kunden – Betreuung von T-Mobile USA befasst