Isis-Partner Erdogan führt weiter Krieg: Gegen Kurden, versteht sich

Opfer des neuesten Armeeterrors in Kurdistan November 2015In Folge der Debatten um die Rolle der Türkei in Syrien auf dem G20 Treffen wird in einem Beitrag berichtet: “Auch die Einschränkung der Pressefreiheit wurde bemängelt. Putin erklärte kürzlich, dass 40 Staaten den IS unterstützen, 2 davon seien G20 Staaten. Was er aus diplomatischen Gründen nicht sagte: Es handelt sich um die Türkei und Saudi-Arabien, wohin Deutschland nach wie vor Waffen liefert, um die eigene Waffenindustrie als Wirtschaftsfaktor am Laufen zu halten. Am Mittwoch, den 17.11.2015, wurde die aus Bremen stammende Bürgermeisterin von Cizre, Leyla Imret, in Diyarbakir von Zivilpolizisten festgenommen. Ihr wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, in einem Interview mit VICE News die Bevölkerung Cizres zum bewaffneten Aufstand aufgefordert zu haben und Propaganda für eine terroristische Organisation gemacht zu haben” – aus dem Artikel “Erdogans Staatsterror geht weiter” von Elke Dangeleit am 21. November 2015 bei telepolis externer Link, worin abschliessend festgehalten wird: “Der Staatsterror geht also weiter. Weiterhin sterben unschuldige Menschen in Kurdistan wegen Erdogans Großmachtphantasien und seiner Verstrickung mit der türkischen Mafia, dem tiefen Staat. Die Buh-rufe und Allahu akbar-Chöre bei der Schweigeminute des Fussballspiels Türkei gegen Griechenland sprechen eine eindeutige Sprache: in der Türkei gibt es nicht nur ein paar IS-Zellen, der IS ist in der türkischen Bevölkerung angekommen“. Siehe dazu auch weitere aktuelle Beiträge:

  • Der Beitrag Solidarity delegation for the town of Nusaybin attacked vom 23. November 2015 bei Sendika.Org externer Link (LabourNet Türkei) berichtet davon, wie der türkische Staat versucht, jegliche Berichterstattung über die Angriffe auf kurdische Städte im Südosten der Türkei und jegliche Versuche von Solidarität mit den betroffenen Menschen zu unterbinden: Journalisten werden verhaftet, Webseiten werden zensiert, Solidaritätsdelegationen werden mit Wasserwerfern angegriffen, Verletzte billigend in Kauf genommen.