Leiharbeit – eine Form der Kriegsführung

Die Opferzahlen jedenfalls ähneln eher denen eines Krieges: Von den rund 1.500 Toten am Arbeitsplatz, die in der Türkei jährlich sterben, sind überdurchschnittlich viele Leiharbeiter. Leiharbeitsfirmen in der Türkei, zumal wenn sie weniger als 30 Beschäftigte haben, stehen nahezu ausserhalb jeder Arbeitsgesetzgebung – und auch die grösseren Unternehmen teilen ihre Beschäftigten so auf, dass sie keinerlei gewerkschaftliche Rechte haben können. Seitdem die AKP im Jahre 2003 das Leiharbeitsgesetz verabschiedet hat, hat dies nochmal zugenommen und Regierung wie Unternehmerverbände beklagen seitdem Hemmnisse in der Umsetzung des Gesetzes. Diese nun zu überwinden stehe oben auf der Agenda liess die Regierung verlautbaren – worauf der Artikel “The System of Subcontracting: Wild Exploitation, Fatal Workplace Accidents!externer Link am 16. Fenruar 2013 bei UID-DER einerseits eine Antwort ist, andrerseits ein Versuch, organisierend tätig zu werden: