El Ejido, heute – und die SAT

El EjidoDer Ort des ersten grossen rassistischen Ausbruchs in Spanien im Jahr 2000 sollte verändert werden – schliesslich will man ja weiterhin Millionen Tonnen Lebensmittel in die EU exportieren. “Nach den Ausschreitungen wurden zahlreiche Beschlüsse gefasst, um die Situation der Immigranten zu verbessern. Bis heute aber, so erklärt der Gewerkschafter Pacheco, weigere sich die Stadtverwaltung von El Ejido, Gemeindegrundstücke für den Bau von Unterkünften bereitzustellen. Zwar gebe es einzelne Wohnprojekte, etwa vom Roten Kreuz, oder auch ein Übergangsheim für Einwanderer, das die Stiftung «Almería Acoge» mit finanzieller Unterstützung der Rewe-Gruppe unterhalte. In der nationalen, vor allem der lokalen Presse aber seien die zum Teil immer noch prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen inzwischen kaum mehr ein Thema. Federico Pacheco spricht von einem «Pakt des Schweigens»: Kritik an den bestehenden Verhältnissen sei unerwünscht, da sie dem Ruf der Landwirtschaft der Region schade” – die Arbeit der andalusischen Arbeitergewerkschaft SAT wird in dem Artikel “Eine Welt unter Folieexterner Link von Cornelia Derichsweiler am 15. Mai 2013 in der NZZ ebenfalls deutlich. Siehe dazu auch unser Special im LabourNet-Archiv