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Reaktionen auf Teuerung bei Nahrungsmitteln
"Die Slowakei legt sich mit Lidl an. Mit harten gesetzlichen Regeln will die linkspopulistische Regierung die Macht der Konzerne einschränken und die einheimischen Produzenten von Lebensmitteln stärken. Der Marktanteil ausländischer Discounter im slowakischen Einzelhandel beträgt 70 Prozent. Zu den großen Anbietern gehören neben Lidl und seiner Konzernschwester Kaufland auch Rewe mit der Marke Billa sowie die britische Tesco-Gruppe…" ein Schlaglicht darauf, wie auch in europäischen Ländern auf die Nahrungsmittelkrise reagiert wird, wirft der Artikel "Ein Gesetz gegen Lidl & Co." von Kilian Kirchgeßner in der Frankfurter Rundschau vom 24. April 2008
Medizinerstreik ausgeweitet
Was am 6. April in drei Städten begann, hat sich bis zum 10. April auf bereits 10 Städte ausgeweitetet - der Streik der Medizinergewerkschaft. In weiteren slowakischen Städten wird in diesen Tagen über Streikbeteiligung an Krankenhäusern entschieden - es gehzt im wesentlichen um Arbeitsbedingungen. Bereits am 7. April hatten Krankenhausleitungen - beispielsweise in Bratislava - bei Gericht Klage eingereicht, weil dieser Streik illegal sei. Der (englische) Bericht "Medical Union strike expands" von Martina Jurinová im "Slovak Spectator" vom 10. April 2006.
Protest- und Widerstandsaktionen bei slowakischer Niederlassung des Papiermultis Neusiedler
Am Montag, den 8.November 2004, beteiligten sich trotz massiver Einschüchterungsversuche ungefähr 150 Belegschaftsmitglieder (eine ganze Reihe davon maskiert) der Neusiedler SCP in Ruzomberok (Mittelslowakei) an einer Protestaktion zur Verteidigung ihrer neugegründeten Gewerkschaft. Erstmals gab es dabei auch deutliche Solidaritätsteilnahme der Öffentlichkeit.
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„Wir rufen Sie zur Solidarität und Unterstützung auf. Wir rufen Sie auf, das gesetzwidrige Verhalten der Führung des Unternehmens Neusiedler/Mondi business SCP a.s., eines in Österreich basierten multinationalen Papierverarbeitungskonzerns, anzuprangern….” Solidaritätsappell der Gewerkschaft ZOO Papier, Werkskomitee bei Neusiedler/Mondi business SCP a.s.
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Beschäftigte gründen eigene Gewerkschaft zur Durchsetzung ihrer Forderungen. Papier-Multi unter Druck gesetzt
„In der Papierfabrik SCP Neusiedler von Ruzomberok führen die rund 2000 Beschäftigten seit Monaten einen verbissenen Arbeitskampf. Das in der nördlichen Zentralslowakei agierende Unternehmen gehört zum österreichischen Konzern Neusiedler, der seinerseits Teil von Mondi Business Paper und dem britischen Konzern Anglo-American plc ist….“ Artikel von Michael Pröbsting in junge Welt vom 29.01.2005
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IG Metall Berlin solidarisch mit den Gewerkschaftern von Neusiedler SCP - Am 25.November 2004 hat der AK Internationalismus der IG Metall Berlin zwei Schreiben - an Belegschaft und Firmenleitung - verfasst, und darin einerseits Solidarität mit den Bestrebungen, eine neue Gewerkschaft zu gründen erklärt, andrerseits gegen die Methoden der Geschäftsleitung protestiert.
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Wer früher schon bei Neusiedler entrechtet wird jetzt bei Mondi weitergeknechtet – Neuigkeiten nach der Protest-Versammlung des 8. November. Ein neuer Bericht der Priama Akcia aus der Slowakei vom 19.November 2004 über die weiteren Ereignisse nach der Protestversammlung bei der (nunmehr: ehemaligen) Neusiedler SCP (jetzt auch im Namen offiziell Bestandteil der Mondi-Papiergruppe von Anglo American). Unter anderem: wie die Geschäftsleitung Mitgliederlisten der neugegründeten Gewerkschaft haben möchte... auf deutsch übersetzt bei der FAU
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Die Auseinandersetzung bei Neusiedler SCP geht weiter. Ein Bericht von der Protestaktion am 9.November 2004 und den erste Reaktionen darauf bei der FAU
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Unterstützt den entscheidenden Arbeitskampf beim Büropapierhersteller Neusiedler
Am Montag, 01. November 2004, um 14:30 Uhr MEZ hielten in Ruzomberok (Zentralslovakei) die ArbeiterInnen des aus Österreich stammenden multinationalen Konzerns Neusiedler eine Protestversammlung ab und formulierten einen Protestaufruf. Er enthält weitere Hintergründe, Protestadressen und einen Musterbrief
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Workers in Neusiedler SCP Ruzomberok, Slovakia are calling. (englischer) Solidaritätsaufruf vom 10. November 2004
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Eine Zusammenfassung von Vorgeschichte und betrieblichen Hintergründen.
Aufstand gegen den neoliberalen Musterknaben Slowakei. Für die schikanierten Roma geht es schlicht ums Überleben
„Kaufhäuser werden gestürmt und geplündert, Straßensperren errichtet und schwerbewaffnete Polizeieinheiten sind auf den Straßen. Diese Fernsehbilder kamen in den letzten Tagen nicht nur von der Karibikinsel Haiti sondern auch mitten aus Europa, aus dem Osten der Slowakei. Die ca. 5,4 Millionen umfassende Romaminderheit dort ist seit Tagen in Aufruhr. Für Osteuropaexperten ist der Aufruhr nicht verwunderlich. Wie überall in Mittel- und Osteuropa werden die Roma in der Slowakei auf vielfältige Weise diskriminiert und schikaniert…“ Artikel von Peter Nowak bei telepolis vom 28.02.2004 
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