Angriffe auf Gewerkschaftsrechte in zwei Unternehmen – eines davon heisst Lidl…

polen lidlSeitdem bei LIDL in Polen im April 2013 betriebliche Gewerkschaftsorganisation von Solidarność gegründet wurde, hat der Konzern dort antigewerkschaftliche Taktiken angewendet. Das LIDL-Management hat sich geweigert, sich zu treffen oder mit Gewerkschaftsvertreter_innen zu sprechen, ungeachtet einer laufenden und erheblichen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Dazu gehört immer mehr Arbeit für immer weniger Beschäftigte, immer höhere Arbeitsnormen und für die Mehrheit der Beschäftigten eine Weigerung des Arbeitgebers, unbefristete Arbeitsverträge auszustellen“ – aus dem Solidaritätsaufruf LIDL kann’s nicht lassen: Solidarität mit den Beschäftigten in Polen! externer Link der Labourstart – Kampagne, die seit dem 07. Juli 2014 organisiert wird. Siehe dazu auch:

  • Zerschlagung einer Gewerkschaft am Flughafen Warschau stoppen externer Link Zerschlagung einer Gewerkschaft am Flughafen Warschau stoppen– der in zahlreichen Flughäfen dieser Welt Duty Free betreibende Konzern Aelia mag auch keine Gewerkschaften, und schon gar keine Basisgewerkschaft, die Beschäftigte hier organisiert haben: „Am 7. Juni wurde Anna Kucharczyk, die von den Mitgliedern als Vertreterin gewählt worden war, fristlos gekündigt. Ihr Arbeitsvertrag wurde in einem sogenannten „Disziplinarverfahren“ gekündigt, was laut Gesetz nur in Fällen von „schweren Pflichtverletzungen“ zulässig ist. Sie wurde gefeuert, obwohl ihre Gewerkschaft nicht zugestimmt hatte, was das polnische Gewerkschaftsgesetz verletzt. Andere Beschäftigte wurden ebenfalls dazu aufgefordert, die Gewerkschaft wieder aufzulösen“. Aus dem ebenfalls seit dem 07. Juli 2014 laufenden Soliaufruf von Labourstart