Für Mosambik bleibt es dabei: Wachstum da. Armut auch. Und Knüppel für Proteste

Die mosambikanische Nichtregierungsorganisation Centro de Integridade Publica (CIP), hat dies anhand des irischen Kenmare-Konzerns untersucht, der im Distrikt Moma in der Provinz Nampula Schwersande abbaut. Auch Kenmare profitiert von Steuervergünstigungen, hat aber im Gegenzug Investitionen in die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der lokalen Bevölkerung versprochen. Das CIP hat dies näher untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die Vorteile und Gewinne für die Bevölkerung nur minimal sind“ – aus dem Beitrag “Ressourcenreichtum geht an Armen vorbei” von Christine Wiid am 27. Dezember 2014 in neues deutschland externer Link , worin konkret über diverse Großprojekte berichtet wird – und ihre Ergebnisse. Siehe dazu auch

  • Mozambique: “Police Clamp Down On Majermane Marches” – Meldung der mosambikanischen Nachrichtenagentur vom 23. Dezember 2014 externer Link (hier dokumentiert bei AllAfrica)  worin berichtet wird, dass die Polizei die Demonstration der ehemaligen DDR-Arbeiter „aufgelöst“ habe, weil sie den verkehr behinderte. Die Nachrichtenagentur lässt dazu zwar nur den Oberpolizisten zu Wort kommen und keinen Demonstranten, erwähnt aber immerhin, dass die mosambikanische Regierung nicht gedenkt, weitere Ausgleichszahlungen vorzunehmen, schliesslich hätten seit einem entsprechenden Regierungsbeschluss von 2005 rund 16.000 der ehemalig in der DDR arbeitenden Mosambikaner je etwa 3.000 Dollar erhalten