Die Heuschrecke BMW in Mexiko

Der deutsche Autokonzern soll für den Bau seines neuen Werkes insgesamt rund 3500 Millionen Mexikanische Pesos (rund 196 Millionen Euro) an Zahlungen, (Steuer-)Vergünstigungen, Konzessionen und sonstigen Hilfen aus dem Haushalt von San Luis Potosí erhalten. Im Gegenzug verpflichte sich der Autobauer, bis 2024 “bis zu 1500 Arbeitsplätze” zu schaffen und in den kommenden 15 Jahren eine Milliarde US-Dollar zu investieren. BMW könne die Vereinbarung jedoch jederzeit kündigen, ohne Strafen zahlen zu müssen, so La Jornada“ – aus „Mexiko: Subventionen für BMW in der Kritik“ von Andreas Knobloch am 02. Januar 2015 bei der deutschen welle externer Link, worin das Niedriglohnland Mexiko als neuer großer Autoexporteur porträtiert wird, wo die großen Unternehmen zahlreiche Riesenprojekte angekündigt haben oder bereits begonnen, mit einfachem Grund, wie eine im Beitrag zitierte Studie der Friedrich Ebert Stiftung belegt – am Band werden maximal 3,90 Dollar/Stunde bezahlt