Spezialität: Paukenschläge. Ohne Weltuntergangsstimmung…

Ein Jahr lang war, zumindest in den Mainstream-Medien, wenig von der EZLN zu hören – jetzt ist sie, wie einst 1994, mit einem Paukenschlag in die Schlagzeilen zurückgekehrt: In 5 Städten Chiapas demonstrierten knapp 50.000 Menschen – in absoluter Stille. “Am heutigen ersten Tag des neuen Zyklus der Mayas, dem 14.Baktun , ist dem Zapatistischen Heer zur Nationalen Befreiung (EZLN) ein Überraschungscoup gelungen. Nach einer ungewöhnlich kalten und regnerischen Nacht näherten sich im Morgengrauen tausende Indigene den Städten Ocosingo, Comitán, Las Margaritas, Altamirano, Palenque und San Cristóbal de Las Casas. Viele von diesen vorwiegend jungen Frauen und Männern waren die ganze Nacht unterwegs. Allein aus La Garrucha, einem der fünf Versammlungsorte der Bewegung, marschierten 6.000 Zapatistas über sechs Stunden nach Ocosingo. Nach Berichten der mexikanischen Presse sollen insgesamt mehr als 20.000 Zapatisten an den Märschen beteiligt sein” – so beginnt der Bericht “Zapatisten marschieren in Chiapasexterner Link von Philipp Gerber am 21. Dezember 2012 bei amerika21.de

  • Siehe dazu auch: “EZLN Marcha del silencioexterner Link Video der Demonstration in San Cristobal de Las Casas am 21. Dezember 2012 bei youtube
  • Sowie: “Die schweigenden Worte der EZLN” von Timo Dorsch am 26. Dezember 2012 ebenfalls bei amerika21.de, worin es unter anderem heisst: “50.000 vermummte Zapatistas, die aus den fünf zapatistischen Regionen fünf Bezirkshauptstädte symbolisch einnahmen. Es ist ein Zeichen der Stärke, Einheit und Geschlossenheit, das verbreitet wurde. Die Botschaft für die Regierenden in Mexiko heißt: All die Jahre der Aufstandsbekämpfung, des Krieges niederer Intensität, der Paramilitärs, von Megaprojekten, Vertreibungen, Inhaftierungen, Korrumpierungen und Morden haben nicht dazu geführt, die zapatistischen Strukturen zu zersetzen oder gar auszulöschen. Die Bewegung überlebte bisher vier mexikanische Präsidenten und sieben chiapanekische Gouverneure. Den Juntas der Guten Regierung zufolge ist das aktuelle Jahr eines der repressivsten, wenn nicht sogar das repressivste”