Zehntausende fordern Wiederkehr der Verschwundenen

Zehntausende fordern Wiederkehr der VerschwundenenEnde September waren 43 der Normal Rural Isidro Burgos „verschwunden“ nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei und deren Partner von der Bande Guerreros Unidos. Am Mittwoch gab es in 25 Orten quer durchs Land Protestdemonstrationen unter der Forderung nach einer lebendigen Wiederkehr der Verschwundenen – in kleinen Orten wo Hunderte teilnahmen und Städten wie Guadalajara wo es rund 10.000 waren – weniger allerdings als in San Cristobal in Chiapas, wo sich über 20.000 Menschen an dem Protestzug beteiligten. Der Bericht ”Vivos se los llevaron, vivos los queremos” Marchas en 25 estados para pedir justicia por Ayotzinapa externer Link am 09. Oktober 2014 bei Resumen Latinomaericano. Siehe dazu auch:

  • Massenproteste wegen verschwundener Studenten werden immer grösser
    „2011 gestanden die mexikanischen Behörden ein, dass knapp 2000 G36-Gewehre nach Guerrero gelangt sind. “Wir wissen, dass die Polizei des Bundesstaates diese Waffen hat, auch Lokalpolizeien. Wir können bisher aber nicht sagen, ob dass auch auf die Einheit von Iguala zutrifft”, sagt Menschenrechtsanwalt Vidulfo Rosales. Klar sei aber, dass Polizisten in anderen Orten schon bei früheren Übergriffen mit G36 bewaffnet gewesen seinen. Fragen werden lauter: Dürfen Länder wie Deutschland die mexikanischen Sicherheitskräfte ausrüsten, auch wenn diese offensichtlich gegen Menschenrechte verstoßen?“ – aus Polizeigewalt – mit deutschen Waffen? externer Link von Martin Polansky am 17. Oktober 2014 in der Tagesschau
  • Weiterhin keine Spur von verschwundenen Studenten in Mexiko externer Link von Leticia Hillenbrand am 17. Oktober 2014 bei amerika21.de, mit diesem Beginn „Von den 43 Studenten der Landschule “Raúl Isidro Burgos” in Ayotzinapa fehlt weiterhin jeder Spur. Im Rahmen der Ermittlungen wurden inzwischen 14 weitere Bundespolizisten festgenommen. Sie gaben zu, die festgenommenen Studenten in der Nacht von 26. zum 27. September an die Drogenbande “Guerreros Unidos” übergeben zu haben. Was danach mit ihnen geschah, bleibt unklar“
  • Druck auf Mexiko wegen verschleppter Studenten externer Link von Leticia Hillenbrand am 10. Oktober 2014 bei amerika21.de, worin es heißt „Unterdessen hat Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto Tausende von Militärs und Militärpolizisten nach Iguala entsendet. Sie sollen sich an der Suche nach den Studenten beteiligen und für Sicherheit in der Region sorgen. Für die Kommilitonen und die Eltern der 43 Studenten kommen diese Maßnahmen sehr spät. Sie kritisieren das Ausbleiben der Suchaktionen und die widersprüchlichen Informationen über die Identifizierung von 28 Leichen in kürzlich entdeckten Massengräbern“