Der Streiktag gegen das neue Arbeitsgesetz der südkoreanischen Regierung war ein grosser Erfolg – dennoch nur ein erster Schritt

Streiktag 24.April in SeoulJe nach Bericht waren es rund 300.000 GewerkschafterInnen, die an den Proteststreiks gegen das neue Arbeitsgesetz der südkoreanischen Regierung teilnahmen, zu denen der KCTU aufgerufen hatte (ein Aufruf, dem sich dann auch der Gewerkschaftsbund FKTU anschloss) – und dies trotz ganz massiver Drohungen von Seiten der Behörden. “260,000 S. Korean workers strike against flexible labor market, pension reform” heisst der Yonhap Bericht am 24. April 2015 bei der Korea Times externer Link, worin auch noch die Regierung zitiert wird mit der Aussage, es seien nur rund 34.000 Streikende gewesen – eine Zahl, die nicht einmal die regierungsnahen Medien aufnehmen wollten. Siehe auch zwei weitere Beiträge zum Streik: