Ein afrikanisches Sozialforum, das eher ein kongolesisches war…

Vom 17. bis 20. Januar fand in Kinshasa das 6. Afrikanische Sozialforum statt: Allerdings waren von den etwa 2.000 TeilnehmerInnen nur rund 30 aus anderen Ländern – sowohl Geldmangel als auch die Furcht in die aktuellen Auseinandersetzungen im Osten des Landes auf die eine oder andere Weise hineingezogen zu werden, dürften andere abgehalten werden. Thematisch war das Forum vor allem geprägt einerseits von dem Versuch der Regierung gegen die Balkanisierung des Landes die nationale Einheit zu predigen – andrerseits von der sozialen Kritik vor allem ländlicher Organisationen an der Regierung: Denn auch wenn die Agrarbevölkerung des Landes immer noch fast 70% beträgt, so werden in die Landwirtschaft gerade mal 1% dessen investiert, was in den Erzbergbau fliesst – wo sich schneller Geld verdienen lässt, von dem mit Sicherheit nur einer nichts hat – die Bevölkerung. Der kurze Bericht “Un Forum social africain très congolaisexterner Link von Francois Polet am 28. Februar 2013 beim CETRI