Kolumbien nach dem Kaffee-Streik

Mit ihrem landesweiten Streik erkämpften die Kaffee-Bauern eine Verdreifachung der Subventionen. Langsam normalisiert sich der Alltag in den bestreikten Gemeinden. Artikel von Mario Haaf auf amerika21.de vom 20.03.2013 externer Link

Aus dem Text: „(…) Der Kampf ist nun vorbei. Vorerst. Regierungsmitglieder und Vertreter der Bewegung für die Verteidigung und die Würde der kolumbianischen Kaffebauern erzielten nun eine Einigung, welche die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Streikenden verbessern soll. Die Subventionen pro 125 Kilogramm Kaffee werden von 45.000 Pesos auf 145.000 verdreifacht. Außerdem werden Mindest- und Höchstverkaufspreise festgelegt. Fällt der Preis auf unter 480.000 Pesos, steigen die staatlichen Zuzahlungen automatisch auf 165.000 Pesos an. Übersteigt der Preis 700.000 Pesos, entfällt die staatliche Unterstützung. Die Preise werden jeweils von der Nationalen Vereinigung der kolumbianischen Kaffeebauern veröffentlicht…“