Nach Zugeständnissen wird die Besetzung der kasachischen Bergwerke von Arcelor beendet

Kasachische Bergarbeiter besetzen Arcelor Zeche am 11.12.17Am Freitag, 15. Dezember 2017, verließen die letzten der rund 700 Bergarbeiter, die mehrere Arcelor-Zechen im Bergbaugebiet Karaganda besetzt hielten, die Zechen. Nachdem sie vom Unternehmen die Zusicherung erhalten hatten, einer Lohnerhöhung von 30% ab November zuzustimmen und auf jede Art Repressalien zu verzichten – Arcelor hatte auch juristische Schritte gegen die Besetzung unternommen, die nun offiziell zurückgezogen wurden. In der Meldung „ArcelorMittal Temirtau coal miners raised to surface“ am 16. Dezember 2017 bei IndustriAll externer Link wird der Wiederaufstieg der Besetzer ebenso berichtet, wie die Ergebnisse der Verhandlungen – und es wird an die kasachische Regierung appelliert, wie das Unternehmen auch auf repressive Maßnahmen gegen die Besetzer und den Streik zu verzichten. Siehe dazu auch den Verweis auf unseren ersten Beitrag zur Zechenbesetzung: „Kasachische Bergarbeiter besetzen Zechen von Arcelor“ am 13. Dezember 2017 im LabourNet Germany