Streik im Nike-Subunternehmen

Dossier

Sklavenarbeit bei Nike

  • Textilindustrie in Kambodscha: Arbeiter nach Streik entlassen
    “Ein Zulieferer des Nike-Konzerns hat 300 Arbeiter entlassen, die für mehr Lohn demonstriert hatten. Kurz zuvor hatte die Polizei ihren Streik gewaltsam beendet. Die Behörden wahren damit die Interessen der politisch gut vernetzten Unternehmer…” Artikel von Sascha Zastiral, Bangkok, in der NZZ vom 13.06.2013 externer Link
  • Der Streik beim Nike-Zulieferer lässt sich nicht unterdrücken
    Der Streik eines Großteils der 3.000 Arbeiterinnen von Sabrina (Cambodia) Garment Manufacturing geht seit dem 21. Mai weiter: trotz Polizeirepression und dem Agieren einer gelben Gewerkschaft. Der BBC-Bericht über den Polizeiangriff auf die Streikenden (Polizeisprecher: “Wir mussten die Fabrik schützen…”) “Cambodia police clash with protesters at Nike contractorexterner Link ist bereits vom 03. Juni 2013. Siehe dazu auch:

    • Unions divided over clashexterner Link von Mom Kunthear am 05. Juni 2013 in der Pnom Penh Post, der die Spaltung zwischen der streikenden Free Trade Union und der streikbrechenden Coalition of Cambodian Apparel Workers’ Democratic Union (C.CAWDU) als Ursache der Konfrontationen ausmacht, die zur Festnahme von Aktivisten der FTU führte
    • Cambodian Factory Workers Demand Release of Union Leadersexterner Link – am 06. Juni 2013 bei NDT – ein Bericht über die Proteste gegen die Festnahme der GewerkschjaftsaktivistInnen
  • Streik im Nike – Subunternehmen geht trotz Polizeirepression weiter
    Laut der Nachrichtenagentur Reuters hatten am Mittwoch etwa 3500 der insgesamt über 5000 zumeist weiblichen Angestellten an dem Ausstand teilgenommen. Am Montag waren Polizeikräfte gegen die Streikenden eingesetzt worden, als diese eine Straße vor der Fabrik besetzt hatten. Dabei sollen die Polizisten auch elektrische Schlagstöcke gegen die Demonstrierenden eingesetzt haben, mindestens 23 Personen seien verletzt worden. Opfer der Übergriffe wurde auch eine im zweiten Monat schwangere Arbeiterin. Diese habe ihr Kind verloren, als sie zu Boden gestoßen und verletzt worden sei. Der für den Betrieb zuständige Vertreter der Gewerkschaft Free Trade Union, Sun Vanny, forderte eine Erklärung für den gewaltsamen Polizeieinsatz. Zugleich betonte er: »Wir werden mit dem Streik weitermachen.« Gespräche zwischen Gewerkschaftsvertretern und Unternehmen seien bisher ergebnislos geblieben. Die Arbeiterinnen verlangen zusätzlich zum Monatslohn von 74 US-Dollar eine Zulage von 14 Dollar für Fahrtkosten, Miete und gesundheitliche Versorgung. Unternehmenschef Hong Luy sagte hingegen, eine Lohnerhöhung könne man sich nicht leisten (…)” – aus “Durchhalten gegen Polizeigewaltexterner Link von Thomas Weische am 31. Mai 2013 in der jungen Welt. Siehe dazu auch: