Home > Internationales > Italien > Arbeitskampf
Updated: 18.02.2010 13:05

Arbeitskämpfe in Italien

updated = updated  externer Link = externer Link  pdf-Datei = pdf-Datei

GLS Logistikzentrum bei Cerro al Lambro (Mailand/Italien): Eine Nacht in Cerro al Lambro...

Geschichten von außergewöhnlichen Kämpfen gegen die Unternehmer, die wollen, dass die Arbeiter »gratis« arbeiten... Vor allem wenn es sich um »keine Italiener« handelt und die Bullen, die sie verprügeln, die Arbeiter natürlich, nicht die Unternehmer... Bericht in einer Mail an die Redaktion des Labournet Germany vom 16.02.2010 mit den Hintergründen inklusive einer Chronik der Ereignisse Aus dem Text: „Die Schlagstöcke machen ihnen keine Angst mehr. Die Arbeiter, hauptsächlich MigrantInnen, der Genossenschaft Papavero, die an das GLS Logistikzentrum bei Cerro al Lambro in der Gegend von Mailand verpachtet werden, begegnen erhobenen Hauptes den Bullen, die vom Unternehmer gerufen worden sind, um den Streikposten zu durchbrechen und den LKWs die Einfahrt ins Logistikzentrum zu ermöglichen. Genützt hat die Prügelorgie gar nichts, weil keine Streikbrecher da sind, um die Waren abzuladen. Nichts hält diese Arbeiter mehr auf, weder die Schlagstöcke der Bullen, noch die Drohungen des Unternehmers, alle zu entlassen, falls sie nicht zur Arbeit zurückkehrten..."

  • Unterstützen wir den Kampf der ArbeiterInnen der Genossenschaft Papavero von Cerro al Lambro! new
    „...Jedenfalls handelt es sich um einen - sicher positiven, jedoch partiellen - ersten Schritt, der eine neue Kampffront eröffnet in einem bezüglich Zusammensetzung der Arbeitskräfte (zur Hälfte Migranten und prekär Beschäftigte) beispielhaften und zentralen Produktionssektor, vor allem im Gebiet des Grossraums Mailand (…). In diesem Sektor der Logistik haben sich in den letzten zwei Jahren vielfältige, selbst organisierte Kämpfe ausgebreitet. Diese sind durch die Einheit und Annäherung unterschiedlicher gesellschaftlicher Sektoren auf einer klaren politischen Klassenperspektive gekennzeichnet. Kämpfe, denen es gelungen ist, die vorherrschenden Kräfteverhältnisse zu kippen...Übersetzung des Aufruf des Autonomen Zentrums CSA VITTORIA vom 15.02.10 pdf-Datei

Gewerkschaften unterschrieben Lohnkürzung - die Hälfte der Belegschaft nicht...

"Angefangen hat der Konflikt mit dem Entscheid des Kapitalbesitzers, seinen Profit zu vergrössern oder jedenfalls nicht zu vermindern und zu diesem Zweck die Ausbeutung der Arbeitskraft (es sind 68 ArbeiterInnen, davon 15 Frauen, die aus verschiedenen Ländern stammen, hier beschäftigt) einer neuen Arbeitsvermittlungsfirma, der Produktivgenossenschaft UCSA1, zu verpachten, deren Zügel sich in den Händen von Räubern befinden, die mit FIEGE vollkommen übereinstimmen. UCSA, die seit dem 15. Dezember formell die Produktivgenossenschaft RSZ New Project ersetzt, hat den Beschäftigten einen massiv schlechteren Vertrag vorgelegt, nämlich jenen für die Reinigungsangestellten (“contratto multiservizi”) anstelle des Vertrages für das Transportwesen. Mit dieser Niederträchtigkeit wären die Löhne von gegenwärtig sieben Euro (netto) auf fünf Euro pro Stunde und die Wochenarbeitszeit von 40 auf 24 Stunden gesenkt – und so die schwarz gearbeitete Zeit verlängert worden. Am 15. und 16. Dezember streiken alle 68 Arbeiterinnen und Arbeiter vereint gegen diese Absichten" - so beginnt der (übersetzte) Bericht "Die zwanzig Tage eines beispielhaften Arbeiterkampfs beim Logistikmulti FIEGE in Brembio" von operaicontro.it von Anfang Januar 2010.

Streiks bei Rieter in der Lombardei

  • RIETER zieht Entlassungen zurück
    Streiks bei Rieter in der Lombardei„Rückzug der geplanten 130 Entlassungen und die Verpflichtung seitens “Rieter Automotive Fimit spa”, das Werk von Santhià (Vercelli) sowie das aktuelle Beschäftigungsniveau zu erhalten. Darauf haben sich Unternehmensleitung und Gewerkschaften in der Nacht auf den 30. Oktober geeinigt. Ausserdem erhalten die Streikenden eine Entschädigung für die ausgefallenen Arbeitsstunden. Der einmonatige Kampf um das piemontesische Werk von RIETER hat mit einem grossen Sieg für die Arbeiter geendet. Begonnen hatte er am 29. September nach der Ankündigung, dass 130 von 230 Arbeitsplätzen überflüssig seien. Von Anfang an bestand der Verdacht, dass RIETER den aktuellen Auftragsrückgang dazu benützen wollte, die Produktion ins Ausland zu verlagern…Mail von rth an die Redaktion des LabourNet Germany vom 07.11.2009
  • Solidaritätsaktion mit dem Rieterstreik am Schweizer Firmensitz
    AktivistInnen des Züricher Solidaritätskomittes verteilten am 3. November 2009 das Flugblatt "Streiks bei Rieter!" pdf-Datei am Hauptsitz des Unternehmens, worin über die Aktionen der Belegschaften in den italienischen Werken informiert wird und die lange Tradition betrieblicher Willkür sowie die Untätigkeit der Gewerkschaft kritisiert.
  • Streiks bei RIETER
    Streik und Blockade in Desio in der Lombardei, unbefristeter Streik in Santhià (Vercelli) in Piemont, die RIETER Arbeiter wehren sich gegen die vom Schweizer Konzern vorgesehenen Entlassungen. Mail von rth an die Redaktion des LabourNet Germany vom 28.10.2009

Die Arbeiter der MANULI im Besetzerlager der INNSE

„Vorgestern Freitag, 16. Oktober hat sich eine Delegation der INNSE ArbeiterInnen den Arbeitern der MANULI angeschlossen, die von Ascoli Piceno (Region Marken) nach Mailand gekommen sind, um dort vor dem Hauptsitz der MANULI zu demonstrieren, welche den Betrieb schliessen und alle 370 Beschäftigten entlassen will…Übersetzung eines Berichts auf www.operaicontro.it mit Bildern und weiteren Links

Die Arbeiter der Videocon Anagni im Kampf gegen Entlassungen

«Wir wissen nicht mehr was tun und wie wir unseren Kindern zu essen geben können. Sie haben uns wirklich zur Verzweiflung gebracht. Versprechen von allen Seiten, die nie eingehalten worden sind.» Dies die Aussage eines Arbeiters, der nach fünf Jahren Kurzarbeit entlassen worden ist, zusammen mit den andern rund 1300 Beschäftigten im Werk Anagni, in der Nähe von Frosinone, das Plasmabildschirme herstellt und dem indischen Multi Videocon gehört. Nachdem die Verhandlungen zwischen der lokalen Firmenleitung und den Gewerkschaften am Sitz der Regionalregierung von Latium gescheitert sind, haben die Arbeiter sich entschlossen, die Autobahn zwischen Anagni und Frosinone zu besetzen, was Kolonnen von bis zu 40 km Länge zur Folge hatte...Mail an die Redaktion des LabourNet Germany

INNSE - ein Fanal für die Arbeiterbewegung?

Der Erfolg der INNSE Belegschaft wird in Italien breit diskutiert - es ist auch dort nicht alltäglich, dass solche Auseinandersetzungen gewonnen werden, zumal in Mailand. Der Unternehmerverband warnt unterdessen schon davor, dass das Beispiel Schule machen könnte - und in der Tat gibt es aktuell weitere Betriebsbesetzungen, auch wenn das Ende des Italiens dieses Verbandes noch nicht abzusehen ist. Aus der Debatte um INNSE zwei Dokumente, jeweils in Übersetzung und Bearbeitung des Gewerkschaftsforums Hannover.

  • Zuerst: Beteiligte reden selber
    Wie sehen Beteiligte eigentlich ihre Aktion und ihre Bedeutung? Am 13. August 2009 veröffentlichte die Tageszeitung "il manifesto" ein Interview mit dem ältesten der Kranbesetzer, Vincenzo Acerenza: "Die Einheit unter den Arbeitern war unsere Stärke" pdf-Datei von Mariangela Maturi.
  • Die Sicht der Metallergewerkschaft
    Am selben Tag erschien in "il manifesto" auch "Ein glatter Sieg, der wieder Hoffnung macht" pdf-Datei ein Interview von Manuela Cartosio mit dem FIOM-Sekretär Ribaldini über dessen Bewertung der Bedeutung des Kampfes für die Gewerkschaftsbewegung insgesamt.

“Der Klassenkampf geht von der INNSE aus”

“Der Klassenkampf geht von der INNSE aus”“Der Klassenkampf geht von der INNSE aus” – das Spruchband mit dieser Aufschrift im Fussballstadion von Livorno fasst in wenigen Worten zusammen, was sich seit einigen Wochen in Italien abspielt. Vorläufig zeigt sich die Arbeiterrebellion nicht in einem Kampf Klasse gegen Klasse, mit gewaltigen Strassendemonstrationen und unbefristetem Generalstreik. Aber es gibt etwas, das den Mächtigen einen viel grösseren Schrecken einjagt als irgendein, von den Gewerkschaftszentralen ausgerufener, mehrstündiger oder sogar eintägiger Generalstreik. Was die Regierung zur Weissglut treibt und die Parteien von rechts bis links in einen Erklärungsnotstand bringt, das ist die Selbständigkeit der Arbeiterkämpfe…Email von rth an die Redaktion des LabourNet Germany vom 29.08.2009

“FIAT ist arrogant. Die Streiks werden weitergehen”

Der FIAT-Konzern befindet sich im Umbruch. Vorstandschef Sergio Marchionne und die Familie Agnelli als Haupteigentümer wollen mit der Übernahme von Chrysler und weiteren Operationen einen „Weltkonzern“ aus der Taufe heben, der in der anstehenden Marktbereinigung zu den „Siegern“ zählt. Ob das gelingt, ist höchst fraglich. Sicher ist allein, dass mehrere italienische Werke der Umstrukturierung zum Opfer fallen sollen (ganz oben auf der Liste die Auto-Fabrik im sizilianischen Termini Imerese und das CNH-Werk in Imola) und die Belegschaft „Opfer bringen muss“. Das sehen allerdings längst nicht alle Beschäftigten ein, wie die aktuelle Auseinandersetzung um die Jahresprämien zeigt, die angesichts der niedrigen Grundlöhne eine fürs Einkommen wesentliche Zusatzleistung sind. Zu diesem betrieblichen Tarifkampf brachte die von Rifondazione Comunista herausgegebene Tageszeitung „Liberazione“ am 16.7.2009 das folgende Interview mit Dino Miniscalchi, seines Zeichens RSU-Delegierter („Betriebsrat“ / Vertrauensmann) der größten und kämpferischsten, italienischen Metallarbeitergewerkschaft FIOM-CGIL im wichtigen süditalienischen FIAT / SATA-Werk in Melfi. Wie die andere linke Tageszeitung „il manifesto“ am 18.Juli meldete, ruht aufgrund der Streiks die Produktion des „Grande Punto“ in Melfi bereits den vierten Tag in Folge. Das Interview mit Vorbemerkung, Übersetzung und Einfügung in eckigen Klammern vom Gewerkschaftsforum Hannover pdf-Datei

„Gegen Tod's? Ein großer Erfolg für die Gewerkschaft“

Ein Interview samt ausführlicher Vorbemerkung, Übersetzung und Einfügung in eckigen Klammern vom Gewerkschaftsforum Hannover pdf-Datei, zu einem Fall von innerbetrieblicher Repression und gewerkschaftsfeindlichem Vorgehen beim italienischen Schuh- und Luxuslederwarenhersteller Tod's, der südlich der Alpen für einiges Aufsehen gesorgt hat, auch weil Firmenpatron Diego Della Valle von der dortigen Mitte-Linken als "aufgeklärter Unternehmer" hofiert wird. Die linke italienische Tageszeitung „Liberazione“ brachte am 13.5.2009 das Interview mit Paola Giovannozzi vom Sekretariat des CGIL-Ortskartells Ascoli (Region Marken).

Widerstand unter roten Fahnen: Streik und Großdemonstrationen gegen Berlusconis Krisenpolitik

„Große Teile des öffentlichen Dienstes und der Metallindustrie Italiens lagen am Freitag für acht Stunden still. Millionen Beschäftigte waren dem Aufruf des Gewerkschaftsverbandes CGIL gefolgt, Hunderttausende versammelten sich in Turin, Mailand und Rom. Allein in der Hauptstadt schätzten die Veranstalter die Teilnehmerzahl auf 700000. Deren Protest galt unisono dem sozialreaktionären Kurs in der Wirtschaftskrise, den die Rechtsregierung unter Premier Berlusconi betreibt. Diese habe »das Geld zur Rettung der Banken und der Alitalia aufgetrieben, sich aber nicht um soziale Netze für Arbeitnehmer, die ihren Job verlieren, gekümmert«, so ein Gewerkschaftsprecher in Mailand…“ Artikel von Micaela Taroni in der jungen Welt vom 14.02.2009 externer Link

Generalstreik in Italien: proxima estacion...

„Generalstreik in Italien - zwischen Athen und den Leichen in den eigenen Kellern, bis hinein in die Bewegungen - unter Beteiligung einer Generation, die fühlt, dass es ihr an den Kragen geht. Eine Generation, die eine Bewegung hervor gebracht hat, die sich vor lauter Verdrossenheit gegenüber Politikmachern aller Art gefährlich lange als "unpolitisch" bezeichnete, aber vielleicht so weit ist, den Zwang, sich so zu geben, zu überwinden...“ Ein Bericht von „Mit der Revolte im Herzen“ auf Indymedia vom 11.12.2008 externer Link

Giorgio Cremaschi: „Den Generalstreik der CGIL,um die Sozialpartnerschaft zu überwinden“

… Nach landesweiten Streiks und Großdemonstrationen im Bildungswesen und im Öffentlichen Dienst plant die CGIL für den 12.Dezember 2008 einen landesweiten achtstündigen Generalstreik und hat sich damit dem von der FIOM für diesen Tag ausgerufenen Ausstand angeschlossen. Ähnlich wie 2002 hat die CGIL dabei erneut mit der von den kleineren Bünden CISL und UIL betriebenen Spaltungs- und Kollaborationspolitik zu kämpfen. Kurz vor dem definitiven Generalstreiksbeschluss brachte die von Rifondazione Comunista herausgegebene Tageszeitung „Liberazione“ am 8.11.2008 das folgende Interview mit Giorgio Cremaschi, dem führenden Kopf des radikalen Teils der CGILLinken Rete 28 Aprile, das auf dem letzten Gewerkschaftstag 3% der Organisation vertrat. Darin setzt er sich mit der veränderten Lage und ihren Perspektiven auseinander…“ Ein Interview von Fabio Sebastiani mit Giorgio Cremaschi pdf-Datei mit Vorbemerkung, Übersetzung, Anmerkung und Einfügungen in eckigen Klammern vom Gewerkschaftsforum Hannover

Auf Thatchers Spuren: Berlusconi-Regierung plant weit reichende Einschränkungen des Streikrechts

Silvio Berlusconi ist ein gebranntes Kind. Ende Dezember 1994 stürzte seine erste Regierung, nachdem eine Streikwelle und Hunderte von Straßendemonstrationen gegen die geplante Rentenreform dazu führten, dass die rechtspopulistische Lega Nord, mit Blick auf ihre Wählerschaft die Koalition verließ. So etwas soll sich nach dem erklärten Willen des Konzern- und Regierungschefs Berlusconi nie wiederholen. Da die Zeichen aber angesichts der internationalen Finanzkrise und einer womöglich langen und tiefen Rezession auf Sturm stehen, schreitet die Rechtsregierung in Rom nun zu einer weit gehenden Einschränkung des Streikrechts. „Nie wieder wilde Streiks“, lautet dabei das Motto von Arbeitsminister Maurizio Sacconi…“Artikel von Waldemar Bolze pdf-Datei, zuerst gekürzt erschienen in der jungen Welt vom 06.11.2008, mit einer Vorbemerkung vom Gewerkschaftsforum Hannover

Flughafen-Chaos: Wilde Streiks bei Alitalia fortgesetzt

Wilde Proteste bei der insolventen Fluggesellschaft Alitalia haben auch am Montag zum Ausfall von rund 100 Flügen und Chaos auf den Flughäfen in Italien geführt. Betroffen waren vor allem Rom und Mailand. Die illegalen Proteste, die am Dienstag vergangener Woche begonnen hatten, werden von fünf kleineren der neun Alitalia- Gewerkschaften unterstützt, darunter die Organisationen der Piloten und Flugbegleiter. Sie richten sich vor allem gegen die neuen Arbeitsverträge und Entlassungen, die von der privaten Investorengruppe CAI angekündigt wurden…“ dpa-Meldung in der Frankfurter Rundschau vom 17.11.08 externer Link

Schwarzer Montag in Italien

„Italien hat einen schwarzen Montag im öffentlichen Verkehr erlebt. Der Bahnverkehr lag lahm wegen eines 24stündigen Streiks, der am Sonntag um 21.00 Uhr begonnen hatte. Hinzu kam ein Ausstand im öffentlichen Nahverkehr, von dem Busse, Straßenbahnen und die Metro betroffen waren. 90 Prozent der Eisenbahner und der Bediensteten im öffentlichen Verkehr schlossen sich nach Gewerkschaftsangaben dem Streik an. In Rom kam es zudem zu einer Großdemonstration der Bediensteten im Nahverkehr, die das Stadtzentrum lahmlegte...Artikel von Micaela Taroni in der jungen Welt vom 11.11.2008 externer Link

Der Arbeiteraufstand von Suzzara

Der Arbeiteraufstand von Suzzara„Die zweihundert Arbeiter der Iveco, die über zwei Stunden auf den Geleisen von Suzzara demonstrierten, haben um 18.15 die Linie Modena-Mantova freigegeben und die Züge wieder zirkulieren lassen. Die Besetzung dieses Nachmittags hat zur Streichung von zwei Zügen zwischen Modena und Carpi geführt und zur teilweisen Annullierung einiger Kompositionen, die durch einen Busdienst zwischen Gonzaga und Mantova ersetzt wurden.“ Das ist die knappe Nachricht, die der “Resto del Carlino” von Modena am vergangenen 13. Oktober veröffentlicht hat. Kein Wort über die Gründe, weshalb die Arbeiter die Gleise besetzt haben! Offensichtlich interessieren den Schreiberling und seine Leser mehr die Pünktlichkeit der Züge als die Probleme der Arbeiter. Der „Corriere della Sera“ hat wenigstens einen einzigen Satz über die Ursache des Protests aufgewendet: „Die Besetzung war die Reaktion der Arbeiter von Iveco auf die Mitteilung, dass die Firma – nach dem Treffen, das am Morgen mit Betriebsrat und Gewerkschaften stattgefunden hatte – die Streichung der 160 befristeten Verträge bestätigt hat.“ Mit dieser dürren Notiz haben sich die Leser der angesehenen Mailänder Zeitung zweifellos zufrieden gegeben. Sind sie doch an weit grössere Zahlen gewohnt: Was sind schon 160 Arbeitsplätze im Vergleich zu den Milliarden, welche die Regierungen ausgeben, um die Banken zu retten!...“ Übersetzung aus diversen italienischen Quellen. Wir danken!

Verkehrschaos in Italien

„Der erste Streik seit dem neuen Amtsantritt der Regierung Berlusconi hat gestern Italien lahmgelegt. Ein Ausstand der Beschäftigten von Bahn und Nahverkehrsbetrieben hat zu massiven Behinderungen im öffentlichen Verkehr geführt. Ab Sonntag abend 21.00 Uhr wurden Fern- und Regionalverkehr für 24 Stunden bestreikt, gestern traten Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben in Rom und Mailand in den Ausstand. Betroffen waren Busse, Straßenbahnen und S-Bahn-Linien. Vor allem in den Großstädten stiegen zahlreiche Italiener wegen der 24stündigen Arbeitsniederlegung auf ihr Auto um und trugen damit vielerorts zu einem Chaos auf den Straßen bei. Die Gewerkschaften riefen zum Streik auf, um ihren Lohnforderungen Nachdruck zu verleihen. Sie verlangen einen einheitlichen Arbeitsvertrag für die Beschäftigten im öffentlichen Personenverkehr. »Wir sind zu einem Streik gezwungen, um die Verhandlungen über den neuen Arbeitsvertrag überhaupt in Gang zu setzen, der schon seit einem halben Jahr ausgelaufen ist«, sagte der Generalsekretär des Gewerkschaftsverbands Fit-Cisl, Claudio Claudiani…Artikel von Micaela Taroni in der jungen Welt vom 08.07.2008 externer Link

»Porto Marghera. Die letzten Feuer«

»Porto Marghera. Die letzten Feuer«Die erste Fassung des Filmes »Porto Marghera. Gli ultimi fuochi« war in den Sprachen deutsch-englisch-französisch und polnisch untertitelt und wurde in über 30 Städten im Rahmen von politischen Veranstaltungen gezeigt. Nun hat die Redaktion von Wildcat den Film überarbeitet und die DVD »ultimi fuochi - second edition« erstellt, diesmal mit Untertiteln in zehn Sprachen und wahlweise deutschem oder englischem booklet. Siehe dazu:

  • »Porto Marghera. Die letzten Feuer« mit Untertiteln in zehn Sprachen und wahlweise deutschem oder englischem booklet mit 80 Seiten
    „Der italienische Dokumentarfilm »Porto Marghera. Gli ultimi fuochi« von 2004 dokumentiert den Teilabriss des gleichnamigen Industriegebiets in Venedig, das schwerste Umweltschäden verursacht hat, und die Abwehrkämpfe von 2003/2004 um Arbeitsplätze. Zwischen diese Szenen hat die Regisseurin längere Interviews mit Aktivisten der Kämpfe von 1950 bis 1980 mit dem Schwerpunkt 1968-1973 gesetzt. Vor allem diese Interviews hatten uns veranlasst, den Film mit Untertiteln in Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch zu versehen und damit Veranstaltungen in über 30 Städten zu machen (Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen). Denn zum ersten Mal reden hier Arbeiter, die Protagonisten des Heißen Herbstes 1969, selber über ihre damaligen Kämpfe und Erfahrungen. Sie waren die ersten, die gegen die gesundheitsschädliche Arbeit gekämpft haben; und sie waren die ersten, die - gegen die Gewerkschaften und gegen die Unternehmer - egalitäre (Lohn-)Forderungen durchgesetzt haben…Die Einführung der Redaktion von Wildcat zum Film, mit den Bestellmöglichkeiten
  • Veranstaltungsreihe: Porto Marghera. Die letzten Feuer
    Weitere Infos und Hintergrundtexte zur DVD (leider nur auf Deutsch) auf der Wildcatseite externer Link
  • Bestellmöglichkeit und Veranstaltungen
    Bestellen könnt Ihr bei: versand@wildcat-www.de
    DVD/booklet/Cover kostet 6 Euro; bei fünf Stück 5 Euro; bei zehn Stück 4 Euro - jeweils plus Porto. Buchläden usw. zahlen 4 Euro das Stück. 4 Euro sind Materialkosten; wenn viele 6 Euro zahlen, können wir das Geld benutzen, um die DVD in Osteuropa, Indien usw. noch billiger weiterzugeben. Schreibt bitte dazu, welche Sprachen Ihr braucht. Natürlich sind wir auch weiterhin interessiert, Veranstaltungen mit der DVD zu machen. Anfragen an redaktion@wildcat-www.de
  • Information in English: »ultimi fuochi – second edition«
    Background and Order-Information's are also available in English
  • Zusatzinfo für unsere polnischen LeserInnen
    Die Anarchistische Bibliothek in Poznan will im Herbst das Booklet (mit eingelegter DVD) auf Polnisch rausbringen, ergänzt um weitere Texte des Operaismus.
    Ihre Website: http://biblioteka-poznanska.bzzz.net/ externer Link
    E-Mail (für Bestellungen u.ä.): gitara_gra@wp.pl (Krzysztof)
    Sie haben vor kurzem außerdem einen Band "Autonomia Robotznicza" (Arbeiterautonomie) rausgebracht, in dem u.a. die "Renaissance des Operaismus" aus der Wildcat 64/65 übersetzt ist.

Metall-Tarifrunde2005/2006

  • Ambivalenter neuer Lohntarifvertrag der italienischen Metallarbeiter
    „Am 19.1.2006 wurde nach langen, zähen Verhandlungen, mehreren landesweiten Streiks, zahllosen organisierten wie spontanen betrieblichen Arbeitsniederlegungen, Straßen-, Gleis-, Fähr- und Flughafenblockaden sowie diversen Massendemonstrationen ein neuer Lohntarifvertrag der italienischen Metallarbeiter erreicht…“ Eine erste kurze Zusammenfassung und Bewertung von Gewerkschaftsforum Hannover + Antifa-AG der Uni Hannover pdf-Datei vom 23.01.2006

  • Metall: Tarifrundenzuspitzung
    Die Auseinandersetzungen in der italienischen Metallindustrie spitzen sich zu, was in der folgenden Materialsammlung deutlich zum Ausdruck kommt, etwa in einem einleitenden Kommentar "Mitte Dezember 2005 spitzte sich die italienische Metalltarifrunde unter dem Versuch der Kapitalseite, den Samstag als Regelarbeitstag zu erzwingen und die italienische Variante des Betriebsrates (die Einheitlichen Gewerkschaftlichen Vertretungen – RSU’en) weitgehend ihrer Mitspracherechte zu berauben, soweit zu, dass die Verhandlungen von Gewerkschaftsseite abgebrochen bzw. unterbrochen wurden". Die kommentierte und ins deutsche übersetzte Materialsammlung der Antifa Ag und Gewerkschaftsforum Hannover von Ende Dezember 2005.

  • Metalltarifrunde - vor dem "heisslaufen"?
    Am 2. Dezember organisierten die italienischen Metallarbeiter einen landesweiten eintägigen Streik und eine zentrale Demonstration in Rom. Wie Anfang Dezember und heute die Situation und die Stimmung unter den Metallarbeitern ist (die heute 41% der industriell Beschäftigten des Landes ausmachen) macht diese kleine Dokumentation aus 4 Texten vor allem aus dem Bereich der RSU-Strömung, übersetzt und kommentiert von Antifa-AG der Uni Hannover & Gewerkschaftsforum Hannover vom 18. Dezember 2005 deutlich.

Erneuter Generalstreik - Bilanzversuche

Zum 25. November hatten die grossen Gewerkschaftszentralen zum 4 Stunden-Generalstreik aufgerufen, die meisten kleineren, alternativen Zentralen schon getrennt am 21. Oktober, einen ganzen Tag. Eine Materialsammlung aus fünf Texten zur Beurteilung "Texte zum Generalstreik" - jeweils ins deutsche übersetzt und inhaltlich kommentiert von der Antifa-AG der Uni Hannover & Gewerkschaftsforum Hannover, eingegangen am 5. Dezember 2005

Zweiter Streiktag der Alitalia-Flugbegleiter

Zum zweiten Tag in Folge sind die Flugbegleiter der angeschlagenen italienischen Fluglinie Alitalia am Mittwoch in den Streik getreten. Die Gewerkschaft Sult reagiert damit auf eine Entscheidung der Alitalia-Führung, die die Gewerkschaft nicht mehr als Personalvertretung anerkennt. Laut dem Gewerkschaftsverband wurden am ersten Streiktag 28 Flüge gecancelt, Mittwochvormittag waren es bisher sechs…“ Artikel aus der österreichischen „Kleine Zeitungexterner Link pdf-Datei vom 07.09.2005. Siehe dazu auch:

Die lange Auseinandersetzung im öffentlichen Dienst - lenkt Berlusconi ein?

Seit fast anderthalb Jahren ist der öffentliche Dienst Italiens im "tariflosen Zustand" - und um diesen Tarif spitzt sich die Auseinandersetzung so weit zu, dass die Regierung Berlusconi Anfang Mai 2005 erste Anzeichen eines "Nachgebens" zeigte. Über die Situation vor und nach Streik und Demonstrationen im März 2005 und die Reaktion der Regierung Anfang Mai eine Zusammenstellung von Materialien in deutscher Übersetzung der Antifa-AG der Uni Hannover und Gewerkschaftsforum Hannover.

Erfolgreiche Streikandrohung bei Adecco

Bereits die Ankündigung eines landesweiten Streiks bei Adecco in Italien führte dazu, dass die Unternehmensleitung einlenkte. Die Firma, die im 3.Quartal 2004 rund 215.000 Menschen verlieh, wird künftig Überstunden bezahlen. Ein Bericht von Manuela Cartosio in der italienischen Zeitung "Il Manifesto" vom 20.April 2005, in deutscher Übersetzung (Antifa-AG der Uni Hannover und Gewerkschaftsforum Hannover) "Adecco gibt nach und wird den Beschäftigten die Überstunden bezahlen" externer Link beim "LabourNet Austria"

Der erste landesweite Streik bei Adecco wird vorbereitet

Adecco ist sowohl in Europa als auch in Italien die grösste Leiharbeitsfirma. Die drei in den italienischen Zentren vertretenen Gewerkschaften haben nach zahlreichen Versammlungen quer durchs Land beschlossen, für den 22.April 2005 erstmals einen vierstündigen landesweiten Streik zu organisieren. Der redaktionelle (italienische) Artikel "ADECCO: 22/4 PRIMO SCIOPERO DIPENDENTI" externer Link beim gewerkschaftlichen Portal "Rassegna" vom 31.März 2005

"Streikbewegung im Nahverkehr: Veränderung der gewerkschaftspolitischen Landschaft?"

Auch rund 3 Wochen nach Unterzeichnung eines neuen Tarifvertrags im Nahverkehr durch die drei grossen Gewerkschaftsverbände geht die Streikbewegung weiter: Am 9.Januar 2004 gab es in allen italienischen Grosstädten und in vielen Regionen eine massive Streikbeteiligung. Ein Überblick über die Reaktionen.

Basis-Streik gegen Tarifvertrag im Transportwesen

Dass es Tariverträge gibt, die auch nicht besser sind als keiner, wissen Beschäftigte in Deutschland auch nicht erst seit der massiven Förderung schlechtbezahlter Arbeit. Für den italienischen Personennahverkehr haben die drei grossen Gewerkschaftszentralen CGIL, CISL und UIL am 20.Dezember 2003 einen Tarifvertrag abgeschlossen, der in mehreren Städten dazu geführt hat, dass grössere Teile der Belegschaften die Streiks mehrere Tage fortsetzten:

Villa Medici in Rom von französischen und italienischen Kulturschaffenden besetzt!

Die Villa Medici in Rom - ein Künstlerzentrum der französischen Regierung in Italien, ist zur Jahreswende von französischen "intermittents" und italienischen KollegInnen besetzt worden. Die (französische) Pressemitteilung der BesetzerInnen.

Eisenbahnerstreik am 21. und 22. September 2002

Während die Fachgewerkschaften der grossen italienischen Gewerkschaftszentralen ihre Bereitschaft demonstrieren für die EisenbahnerInnen einen Tarifvertrag zu unterschreiben, der allseitigen Abbau bedeutet, ruft die unabhängige Gewerkschaft ORSA für das kommende Wochenende zum Streik. Siehe den Aufruf von ORSA über die Mailingliste SyndicEurope (französisch, mit deutscher Zusammenfassung)

Chainworkers Italy

Der 1.Mai in Italien hatte neben gewerkschaftlichen Grossaktionen auch eine besonders wichtige Neuheit zu vermelden: In Mailand gab es erstmals eine Demonstration (meist ganz junger) Teilzeit- und sonstiger prekärer Beschäftigter aus Einkaufszentren, Putzbrigaden und IT Buden. Organisiert von den "Chainworkers Italy" beteiligten sich sage und schreibe 20.000 Menschen an der Aktion - so viele, dass jetzt endlich in den Gewerkschaften (verschiedener Richtungen) eine Debatte darüber aufgekommen ist, dass diese Menschen organisiert werden müssten... Jetzt im LabourNet: Die (englische) Vorstellung der Chainworkers Italy beim Weltsozialforum in Porto Alegre 2002

Streiks und Widerstand in der italienischen New economy

Überblick über die Aktionen und ihre Websites, recherchiert von Helmut Weiss

Streik bei BLU in Italien: Das Platzen der eitrigen New-Economy-Blase...

"Menschliche Arbeitkraft? Schlachtvieh! Call Center von Blu: der x-te Fall von Spekulation, ausgetragen auf dem Rücken der Leute" - Brief einer Call Center-ArbeiterIn aus Florenz, Italien zeigt, dass in einigen Läden die Sache langsam eng wird... und ArbeiterInnen sich wehren. "Aber vielleicht schwelt unter der Asche die Revolte..." schreibt sie am Ende. Der übersetzte Bericht mit Einleitung von "ein prol (gegen den call-center-eiter)"

Kampf der Bahn-PutzarbeiterInnen in Italien

Dieser Bericht beruht auf einer Diskussion mit einem Arbeiter, der in der Basisgewerkschaft CUB aktiv ist, und einigen Zeitungsberichten. Bericht bei prol-position vom 18. Februar 2002 externer Link

Metallarbeiter im Streik

Artikel von Angela Klein in der SoZ externer Link Nr.24 vom 22.11.2001

Kampf der ILVA-Stahlarbeiter in Genua

  • Schläge für die Arbeiter. Zusammenstöße vor dem Sitz der Regionalregierung.Die Kokerei ist umweltverschmutzend und muß geschlossen werden, aber Riva droht mit der Schließung des gesamten Komplexes. Artikel von Augusto Boschi über die Angriffe der Carabinieri auf eine Demonstration von ILVA-Stahlarbeitern, die gegen ihre bevorstehende Entlassung protestierten, erschienen in "il manifesto" vom 14.6.2001, übersetzt von der Antifa-AG der Uni Hannover
  • Geschichten von Auseinandersetzungen und vagen Versprechungen. Artikel von Paolo Andruccioli über die politischen Hintergründe der beabsichtigten Schließung des ILVA-Stahlwerkes in Genua-Cornigliano, erschienen in "il manifesto" vom 14.6.2001, übersetzt von der Antifa-AG der Uni Hannover

"Gebühren ? Die bezahlen die Massen. Millionen und Abermillionen ? Die rauben die padroni !"

Interview mit der Bewegung der Hochschulangehörigen. Rom, Universität "La Sapienza", besetzter Hörsaal II der Fakultät Literaturwissenschaften, erschienen in der linken italienischen online-Zeitschrift "REDS" Nr. 48 vom Juni 2001. Vorspann, Übersetzung und Anmerkungen in eckigen Klammern: Antifa-AG der Uni Hannover

Italienische Arbeiter bereiten sich auf Genua vor

Streiks in Italien als Chance, die organisierte Arbeiterklasse mit der "antikapitalistischen Bewegung" zu vereinen. Bericht bei indymedia germany externer Link in der Übersetzung von a-infos

Metallerstreik in Italien - Die Jugend kehrt zurück

Artikel von Angela Klein in der SoZ externer Link NO.12 vom 7.06.2001

Ansa-Redakteure streiken - Redaktion protestiert gegen Verstoß von Gewerkschaftsregelungen

Die Redakteure der italienischen Nachrichtenagentur Ansa sind am Freitagmorgen, in einen 48-stündigen Streik getreten. Auslöser für die Arbeitsniederlegung von Seiten der Redaktion seien die Versuche des Vorstands, die Gewerkschaften bei wichtigen Entscheidungen zu übergehen. Der Protest richte sich vor allem gegen den Personalmangel in einigen Redaktionen, Versetzungen und die zunehmende Beschäftigung von freien Mitarbeitern. pte-Meldung vom 8. Juni externer Link2000

Der Bauarbeiter biegt sich - neuer Tarifvertrag unterschrieben. Die Zeitarbeit kehrt auf den Baustellen ein

Artikel von Cinzia Gubbini, erschienen in der italienischen Tageszeitung "il manifesto" vom 5.2.2000, übersetzt von Antifa-AG der Uni Hannover und Gewerkschaftsforum Hannover

Specials
Grundinfos

Italien im Spiegel-Länderlexikon externer Link

Gewerkschafts- politisches zu Italien bei Labourstart externer Link

siehe auch

Gewerkschaften

Arbeitsrecht und Arbeitsbedingungen

Privatisierung und Widerstand

Soziale Bewegungen

Nach dem ESF: Repression

FIAT-GM-Allianz. Wir betrachten die Zusammenarbeit aus der Sicht der italienischen Gewerkschaften - siehe Branchen: Auto/GM-Opel


Home | Impressum | Über uns | Kontakt | Fördermitgliedschaft | Newsletter | Volltextsuche
Branchennachrichten | Diskussion | Internationales | Solidarität gefragt!
Termine und Veranstaltungen | Kriege | Galerie | Kooperationspartner
AK Internationalismus IG Metall Berlin | express | Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken
zum Seitenanfang