Neuwahlen in Guatemala: Präsident im Gefängnis, Rechte auf dem Vormarsch?

Logo des linkeren guatemaltekischen Gewerkschaftsbundes CGTGSeit der Aufdeckung der Korruptionsfälle im Mai protestierte die Bevölkerung beinahe jeden Samstag landesweit und forderte die Absetzung des Präsidenten sowie Reformen des Wahl- und Parteiengesetzes. Am Samstag vor den Wahlen protestierten noch Hunderte gegen den Urnengang. Nichtsdestotrotz fanden die Wahlen wie vorgesehen statt. Die empörten Bürger drohten, ihre Stimmzettel leer einzulegen. Das taten knapp fünf Prozent der Stimmberechtigten” – so endet der Beitrag “Zweiter Wahlgang für das Amt des Präsidenten in Guatemala” von Barbara Klitzke Rozas am 08. September 2015 bei amerika21.de externer Link, worin vor allem berichtet wird, dass beim ersten Wahlgang hauptsächlich die verschiedenen Parteien der Rechten auf den vorderen Plätzen landeten, was am Ende ergibt: “Von den 14 Präsidentschaftskandidaten führt der Komiker Jimmy Morales mit knapp 25 Prozent Stimmenanteil. Er repräsentiert die Partei Frente de Convergencia Nacional (FCN), die von Ex-Militärs, die aktiv im Bürgerkrieg in den 1980er- und 1990er-Jahren beteiligt waren, gegründet wurde“. Siehe dazu weitere aktuelle Beiträge und Hintergründe