Die Privatisierung der Royal Mail

DossierCWU on Royal Mail

  • Ab geht die britische Post an der Börse
    „Die Privatisierung der Royal Mail bleibt heftig umstritten. Die Gewerkschaft CWU bereitet Streiks vor. Die Aktien der Royal Mail sind am ersten Handelstag an der Börse kräftig gestiegen. Viele Briten befürchten schlechteren Service, Postbeschäftigte geringere Löhne…Artikel von Christian Bunke, Manchester, im Neues Deutschland vom 12.10.2013 externer Link  Aus dem Text: „… Die Regierung setzte die Privatisierung im Schnellverfahren durch. Dies ließ der Gewerkschaft keine legale Möglichkeit, vor dem Börsengang dagegen zu streiken. Großbritannien hat seit der Ära Thatcher die strengsten Antigewerkschaftsgesetze Europas. Diese verpflichten die Arbeitnehmervertretungen zu einem langwierigen Urabstimmungsprozess, spontane Streiks sind verboten. Organisiert eine Gewerkschaft einen wilden Streik, kann der Staat das Gewerkschaftseinkommen enteignen. Dennoch organisiert die CWU Widerstand. Sie möchte durchsetzen, dass die gegenwärtigen Arbeitsbedingungen und Lohneinstufungen für die Beschäftigten trotz Privatisierung erhalten bleiben. Derzeit läuft eine Urabstimmung für Streiks. Sie endet am kommenden Mittwoch, erste Streiks könnte es am 23. Oktober geben….
  • Privatisierung der britischen Post: Royal Mail in zwei Wochen an der Börse
    „Noch bevor die Kommunikations-Gewerkschaft überhaupt ihren geplanten Streik gegen die Privatisierung beginnen kann, schafft die britische Regierung Fakten. Die Aktien des über 300 Jahre alten Staatskonzerns Royal Mail sollen bereits am 11. Oktober erstmals an der Londoner Börse gehandelt werden, wie Wirtschaftsminister Vince Cable am Freitag bekanntgab. Der Streik, über den die Gewerkschaft in diesen Tagen abstimmt, könnte aus rechtlichen Gründen frühestens am 23. Oktober beginnen. Es wäre aber ohnehin politisch höchst unwahrscheinlich, dass er die Privatisierung noch hätte aufhalten können…“ Bericht in der NZZ vom 28.09.2013 externer Link
  • Großbritannien privatisiert die Post
    Die traditionsreiche britische Post geht an die Börse: Bereits in den kommenden Wochen soll die Mehrheit der Anteile veräußert werden. Die Gewerkschaft droht mit Streik. Meldung auf Die Zeit-Online vom 12. September 2013 externer Link Aus dem Text: “(…) Die für die Post zuständige Gewerkschaft CWU drohte für den 10. Oktober mit einem landesweiten Streik. Ob es dazu kommt, sollen die Mitglieder in einer Abstimmung entscheiden. 96 Prozent der Beschäftigten seien dagegen, den Betrieb an die Börse zu bringen, sagte Generalsekretär Bill Hayes dem Guardian. Die Gewerkschaft befürchtet durch die Privatisierung Lohnkürzungen und Stellenstreichungen…”
  • CWU on Royal Mail IPO announcement
    Meldung der Communication Workers Union (CWU) vom 12.09.2013 externer Link
    royalmail_gr
  • Gegen Privatisierung: Bei der Royal Mail geht die Post ab
    “In Großbritannien stößt der Verkauf der königlichen Post auf Widerstand. Die Privatisierung der staatlichen Royal Mail sollte als grösster Börsengang seit 10 Jahren in die Geschichte eingehen. Jetzt haben fast drei Viertel der 112.000 Postler die Privatisierung in einer Urabstimmung abgelehnt – obwohl ihnen 1.760 Euro in Aktien in Aussicht gestellt wurden…” Das Video auf Euronews vom 20.06.2013 externer Link
  • Protest gegen britischen Mega-Börsengang
    Der Verkauf der Royal Mail soll bis Ende März 2014 über die Bühne gehen. Mit Hilfe der UBS. Nun stösst die grösste Privatisierung seit Jahrzehnten auf Widerstand. Meldung auf finews.ch vom 20.06.2013 externer Link  Aus dem Text: “(…) Zugleich fürchten sich die Gegner, dass ländliche Ortschaften nach der Privatisierung auf der Strecke bleiben könnten. Postämter seien oft die Eckpfeiler von abgelegenen Dörfern und böten Raum für die Bewohner, um sich zu treffen und um ihren Geschäften nachzugehen – vor allem für ältere Menschen, so die Argumente der Gegner. Zudem schätzt ein Initiant der Kampagne «Save our Royal» den Wert von Royal Mail auf rund 20 Milliarden Pfund. «Aber die Regierung will es für rund 3 Milliarden Pfund verkaufen», steht dort weiter.