Die diktatorischen Maßnahmen in Griechenland gehen weiter – der Widerstand, vor allem gegen den Rentenkahlschlag: auch

ADEDY Demonstration in Athen im Januar 2015 - die bisher letzte„Griechenland: Wie die Austerität unter Syriza weitergeht – ein kleiner Überblick“ ist ein Interview mit Winfried Wolf am 14. Januar 2016 externer Link Audio Datei, gesendet bei Radio Dreyeckland (hier dokumentiert im freie-radios.net), in dem eine Gesamtbilanz der Troikapolitik seit Syrizas Wiederwahl gezogen wird und wobei einer der aktuellen Schwerpunkte auf der umkämpften Rentenreform liegt, die einleitend so zusammengefasst wird: „Das Interview wurde am 21. Dezember geführt. Am 5. Januar hat die griechische Regierung nun ihren Vorschlag einer Rentenreform an die Quadriga geschickt. Er sieht für Menschen, die zukünftig in Rente gehen, Kürzungen von 15-30% vor. Außerdem werden die Beiträge erhöht; davon sind am stärksten die Landwirte betroffen, die 20% mehr zahlen sollen“. Siehe dazu auch einen Beitrag über den weiteren Widerstand gegen den Rentenkahlschlag und nun den Bericht dazu:

  • Demonstration gegen Rentenkahlschlag in Athen – kein wirklicher ErfolgDemonstration gegen Rentenreform in Athen 16.1.2016
    Die Demonstration am vergangenen Samstag in Athen gegen die sogenannte Rentenreform, von den Gewerkschaften im öffentlichen Dienst organisiert fand mit rund 3.000 TeilnehmerInnen statt – kein wirklicher Mobilisierungserfolg. In der Meldung „Greek workers march to Parliament to protest pension reform“ am 16. Januar 2016 in ekathimerini externer Link wird auch darüber berichtet, warum diese Mobilisierung nicht besonders erfolgreich war – verglichen mit der Stimmung, die es im Land in bezug auf diese Reform gibt. Und festgehalten wird auch, dass die Gewerkschaften am 4. Februar zum dritten Mal seit der Syriza-Regierung einen eintägigen Protest-Generalstreik beschlossen haben