Griechische Schuldenkrise
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Wie verhindert man ein Gesetz?
"Der Widerstand gegen die "Sparmaßnahmen" genannten Umverteilungen in Griechenland wächst und gewinnt an Breite. Zusammenstösse in mehreren Städten..." Artikel von Hubert Kah in LinkeZeitung vom 07.03.2010 
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Lange Kämpfe während Athener Protestmarsch
"Anhaltende Kämpfe entbrannten während Athener Protestmarsch gegen die Maßnahmen. Der GSEE-Gewerkschaftsboss wurde schwer vertrimmt. Kämpfe mit Bullen entwickelten sich für drei Stunden über das gesamte Stadtzentrum, nachdem die Ikone des anti-nazi Widerstandes Manolis Glezos von Aufstandbekämpfungsbullen attackiert worden war..." Artikel von Taxikipali auf Indymedia vom 05.03.10 
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Satansbrut - wie die europäischen Demokratien ihre Mutter behandeln...
Griechenland ist abwechselnd die Wiege der Demokratie oder die Mutter Europas - und was es noch für Vergehen gibt, derer die Griechen bezichtigt werden. Jetzt bekommt die alte Mutter Hellas die Dankbarkeit ihrer europäischen Kinder zu spüren - speziell des teutonischen Spätkömmlings. Ein Kommentar zur griechischen Krise von Immanuel Wallerstein schaffte es sogar in die International Herald Tribune - und immer, wenn ausnahmsweise profilierte Kritiker des Kapitalismus in den Kommerzmedien zu Wort kommen bedeutet dies, dass man sich in den Gedankenfabriken des Bürgertums Sorgen macht. Denn: die griechische Regierung musste nach einem Treffen mit der EU ihrem Wahlvolk den Krieg erklären... Die knappe Materialsammlung "Satansbrut" vom 05. März 2010.
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Der Generalstreik in Griechenland - und die Reaktion in der EU
Am Mittwoch den 24. Februar hatten die Gewerkschaftsföderationen Griechenlands den Generalstreik organisiert. Gegen alle permanenten Appelle an die "Einsicht in die Notwendigkeit" der rigiden antisozialen Maßnahmen der sozialdemorkatischen Regierung beteiligten sich rund 2,5 Millionen Menschen an diesem Protesttag. Das wird ihnen europaweit übel genommen - besonders in der BRD. Eine knappe aktuelle Materialsammlung "Generalstreik im Februar 2010" vom 26.
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Vor dem Sturm
„Angesichts der harten Haltung Berlins bei der Verhängung von EU-Zwangsmaßnahmen gegen Griechenland warnen Beobachter vor offenen Straßenprotesten gegen Deutschland. Die Bundesregierung verweigert Athen nicht nur konkrete Hilfszusagen im Kampf gegen seine Verschuldung; auch die dramatischen Kürzungen bei Löhnen und Arbeitsstellen, die die EU-Finanzminister am gestrigen Montag bestätigt haben, wurden maßgeblich auf Druck Deutschlands verhängt. Der aktuelle Streit um die griechischen Schulden legt einmal mehr offen, wie Berlin mit seiner Fixierung auf Lohnkürzungen sowie eine harte Währung die eigene Vormacht innerhalb der EU stärkt und gleichzeitig ärmere Staaten an der europäischen Peripherie in die ökonomische Katastrophe drängt. Mit der gestrigen Entscheidung über den nächsten Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass der derzeitige Bundesbank-Präsident, Axel Weber, im Jahr 2011 den Posten des EZB-Präsidenten übernimmt. Weber, ein Vertreter eines harten Kurses gegenüber Griechenland, gilt als geldpolitischer Hardliner und würde die bisherige Linie Berlins, die sich im aktuellen Spardiktat gegen Griechenland äußert, schärfen...“ Artikel auf german-foreign-policy.com - Informationen zur Deutschen Außenpolitik vom 16.02.2010 
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ver.di prangert falsche EU-Politik gegenüber Griechenland an
„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) warnt davor, Griechenland durch zu starre Vorgaben des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts vollends in den Ruin zu treiben. "Mit Griechenland droht jetzt ein Staat und seine Bevölkerung zu Opfern des blinden Wütens der Finanzmärkte zu werden", kritisierte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske...“ Presseerklärung von ver.di vom 16.02.2010 
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Die Gegner: EU und Rating-Agenturen Griechenland steht vor dem Bankrott - zumindest die mediale Aufbereitung einer wie immer zu allem bereiten Journaille klingt so. Und es wird munter mit der Abgruppierung der griechischen Investitionsmöglichkeit durch die transnationalen Rating-Agenturen argumentiert - ganz so, als hätte man nicht erst kürzlich selbst, als es allerhalben sichtbar war, über die dubiosen Praktiken dieser dubiosen Einrichtungen geschrieben. Wer die Zeche einmal mehr zahlen soll - das sich auszumalen bedarf in der modernen Marktwirtschaft keiner großen Phantasie. Eine kleine Materialsammlung "Griechischer Bankrott" vom 10. Februar 2010.
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Bankrott oder Propaganda?
Die "Debatte" um Griechenlands wirtschaftliche Lage nimmt immer drastischere Formen an. Schon tauchen die üblichen "Experten" auf, die vorschlagen, die EU solle das Land eben bankrott gehen lassen - dass diese Art Berater die Zeche für ihre Ratschläge natürlich nicht bezahlen wollen ist wenig überraschend, da sind sie einer Meinung mit der griechischen Regierung: Das soll die Bevölkerung tun. Wer bestimmt in - oder über - Griechenland? Und: In jedem Fall, auch hier gibt es Widerstand.
- Das Spiel mit der Krise: Als Vorwarnung an etwaige Gewerkschaftsforderungen in andern EU-Staaten soll an Griechenland ein Exempel statuiert werden
„Seit Ende der Olympischen Spiele im Sommer 2004 wurden Griechenland nie wieder so viele internationale Schlagzeilen gewidmet wie derzeit. Bereits seit zwei Monaten vergeht kein Tag, an dem nicht in diversen deutschsprachigen Presseorganen über die Entwicklung der griechischen Finanz- und Wirtschaftssituation berichtet wird. Meist mit Verlautbarungen von Experten aus Deutschland und Brüssel, die Griechenland zu "harten Sparmaßnahmen" und "Konsolidierung seines Staatshaushaltes" auffordern...“ Artikel von Heike Schrader auf Telepolis vom 29.01.2010 
- Staatsbankrott in Griechenland?
„Nach den Unruhen zum Jahrestag der Ermordung des 15jährigen Aléxandros Grigorópoulos, am 6.12.2008 durch Polizeibeamte in Athen, gerät die sozialdemokratische Regierung Griechenlands in der EU immer stärker unter Druck. Das Gerücht eines bevorstehenden Staatsbankrotts hält sich so hartnäckig, dass es der Vorsitzende der Eurogroup und Ministerpräsident Luxemburgs, Jean-Claude Junker, explizit dementieren musste. Finanzexperten warnen vor Liquiditätsproblemen des Staates falls Athen keine „ökonomischen Reformen“ durchführe, sprich Kürzungen gegen die Bevölkerung durchzieht. Auch der Chef der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet zeigt sich besorgt und fordert „harte Maßnahmen“ von der Regierung. Immer wieder ist die Befürchtung zu hören, Griechenland destabilisiere Europa und die gemeinsame Währung. Die Rating-Agentur „Standard and Poors“ setzte die Regierung in Athen noch zusätzlich unter Druck, indem sie auf Grund der desolaten Finanzlage die Kreditwürdigkeit des griechischen Staates herabsetzte. Was zur Folge hat, dass Athen auf den internationalen Geldmärkten höhere Zinsen zu zahlen hat. Für Geld, dass es zur Deckung der öffentlichen Ausgaben, wie die Unterhaltung der Krankenhäuser, die Auszahlung der Renten und Staatsgehälter oder des Arbeitslosengelds, dringend benötigt....“ Artikel von Ralf Dreis, erschienen in der "Direkte Aktion" Januar 2010. Wir danken dem Autor.
- Siehe dazu auch Diskussion > Wipo > Finanzmarktkrise 2008 > International: Griechische Schuldenkrise
»Beim Säureattentat haben Ermittler nicht nachgehakt«
Die griechische Justiz steht kurz davor, die Untersuchung des Anschlags auf eine Gewerkschafterin einzustellen. Interview von Heike Schrader mit Dafni Vagianou , Rechtsanwältin von Konstantina Kouneva, in der jungen Welt vom 26.06.2009
Aktuelles aus Griechenland
„Ende letzter Woche ist es in Athen zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Autonomen und Neonazis gekommen. Letztere wollten eine Kundgebung für "die Befreiung Athens und Griechenlands von den Horden illegaler Einwanderer" durchführen. Es kam zu Festnahmen und Verletzten. Ein kurzer Überblick über das Geschehen in der griechischen Hauptstadt und den Ereignissen der letzten Tage…“ Artikel von Ludwig Börne auf Indymedia vom 14.05.2009 
Generalstreik gegen Krisenpolitik
"Ein Generalstreik hat am Donnerstag Griechenland weitgehend lahmgelegt. Zu dem Ausstand hatten die beiden größten Gewerkschaften aus Protest gegen die Politik der konservativen Regierung aufgerufen. Diese hatte vor kurzem ein Einfrieren der Gehälter für Teile des öffentlichen Dienstes angekündigt. Die Gewerkschaften lehnen dies ab und fordern, gut verdienende Unternehmen stärker zur Kasse zu bitten. Außerdem widersetzen sie sich der Lockerung von Arbeitsschutzgesetzen, die die Regierung angeschlagenen Firmen erlaubt hat" - so beginnt der Bericht "Griechenland lahmgelegt" von Heike Schrader in der jungen welt vom 3. April 2009.
Das Fass zum Überlaufen gebracht: Polizist erschießt Jugendlichen
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"Es hat sich alles zugunsten der Aufständischen verändert!"
Zwei Monate nach dem Polizeimord an dem 15jährigen Schüler Aléxandros Grigorópoulos in Athen und dem darauf folgenden Aufstand, führte Ralf Dreis ein Interview mit Genossen und Genossinnen der Antiautoritären Bewegung Thessaloníki . Das in der neusten Ausgabe der Zeitung Direkte Aktion (DA 192) ausschnittweise veröffentlichte Interview kann bei der FAU in voller Länge gelesen werden.
- Mordanschlag auf unabhängige Gewerkschafterin in Athen
„Auf die Vorsitzende des unabhängigen Syndikats der Reinigungskräfte und Haushaltshilfen im Großraum Athen, Constantina Cuneva, wurde am 23.12. ein Säureanschlag verübt. Sie wird seitdem im Krankenhaus behandelt und schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. Solidarische ArbeiterInnen haben das Zentralgebäude der staatlichen ISAP (Elektrische Straßenbahnen Athen-Piräus) - der Betrieb, in dem sie arbeitete - in Athen besetzt und rufen alle zur Vollversammlung um 20 Uhr auf. Bitte beachtet das Solidaritätskonto im Anhang…“ Artikel bei der FAU vom 27.12.08 . Siehe dazu auch
- Demonstration: Erneut Krawalle im Zentrum von Athen
„Am Rande einer Demonstration ist es in Athen erneut zu schweren Ausschreitungen gekommen. Reinigungskräfte demonstrierten für eine Gewerkschafterin, die bei einem Attentat schwer verletzt wurde. Die Proteste eskalierten…“ Meldung bei ZEIT online vom 23.01.2009 
- Greece : ITUC demands that justice be done after ignominious acid attack on a woman trade unionist
“The ITUC is deeply shocked by the inadequate investigation into the particularly barbarous attack on Constantina Kuneva, General Secretary of the trade union covering the cleaning sector in the Athens region, PEKOP. The ITUC fully supports the complaint of its Greek affiliate the GSEE(*), which “strongly protests the unacceptable delay and most deficient investigation procedure into the murderous attack”…” Erklärung von International Trade Union Confederation vom 21 January 2009
- Solidarität für Konstantina, eine Kämpferin
Solidaritätserklärung und -aufruf von der Vorbereitungsgruppe Jour Fixe der Gewerkschaftslinken Hamburg . Aus dem Text: „…Bitte unterstützt aus euren Zusammenhängen heraus Konstantina und ihre KollegInnen mit Solidaritäts-Mails! Email-Adresse: marily@busyshadows.org Marily schickt die Soli-Mails nach Athen! Wer spenden will: Das Spendenkonto der Solidaritätsversammlung lautet:
Kontoinhaber: DECHEVA ELENA & KUEVA KOSTADINKA NIKOLOVA
Bank: PIREOS BANK
Konto Nr. 5012 019021 277
IBAN: GR 28 0172 0120 0050 1201 9021 277
BIC: PIRBGRAA“
- Update zum Mordanschlag auf Constantina Cuneva in Athen
„Am 23. Dezember wurde auf die Schriftführerin des unabhängigen Syndikats der Reinigungskräfte und Haushaltshilfen im Großraum Athen, Constantina Cuneva, ein Säureanschlag verübt. Constantina ist auf einem Auge vollständig erblindet. Das zweite Auge konnte gerettet werden. Sie ist nach wie vor im Krankenhaus, wurde aber vor zwei Tagen von der Intensivstation auf eine besondere Ruhestation/Regenerationstation verlegt und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr!..“ Bericht vom 15.01.09 von fauffm5 bei der FAU 
- Besetzung der Athener Verkehrsgesellschaft (ISAP) am 27.12. in Athen – als Antwort auf Saeure Anschlag an Gewerkschafterin
Beiträge auf dem Blog „Solidaritaet mit Constandina Kuneva“ vom 27.12.2008 
- Griechenland update bis 15.Januar
„Gesundheitszustand von Cuneva, Organisierung gegen Leiharbeitsfirmen, 50 Fakultäten besetzt, neue Demonstrationen, Organisation "Revolutionärer Kampf" übernimmt Verantwortung…“ Bericht von anarchist 15.01.2009 bei indymedia 
- Das Ausmaß war auch für uns eine Überraschung. Interview mit dem Netzwerk für Politische und Soziale Rechte
"Der finstere Mord an Alexis führte zu der größten Erhebung seit dem Ende der Junta-Zeit 1974 ... In ihr kommen der Druck, die Wut und der Hass einer ganzen Bevölkerungsgruppe (die ,Prekären` nennen sie sie) zum Ausdruck". Diese Stellungnahme stammt vom Netzwerk für Politische und Soziale Rechte unmittelbar nach Ausbruch der Revolte in Griechenland. Über die Hintergründe und Folgen des Aufstands in Griechenland sprachen wir mit Yannis Albanis, einem Aktivisten des Netzwerks...“ Übersetzung des Interviews im ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis vom 16.1.2009 
- Griechenland - Update bis 11. Januar
„Über 100 vorläufige Festnahmen am 9.10. in Athen, Demonstrationen in vielen Städten, Syndikalistin auf einem Auge blind, Gewerkschaftszentrale in Ioánnina besetzt, am 17.01. landesweite Demo in Lárissa für die Freilassung aller Gefangenen...“ Ein Update von anarchist auf Indymedia vom 11.01.2009 
- "Bis die Regierung stürzt"
Mit der letzten Demonstration von Schülern und Studierenden am 23. Dezember ging auch der Aufstand in Griechenland in die Weihnachtsferien. Artikel von Heike Schrader auf Telepolis vom 26.12.2008 
- The Revolution will be televised
Keine Weihnachtspause für die sozialen Kämpfe in Griechenland: Durch die Besetzungen nicht nur von Schulen und Universitäten, sondern auch von Rathäusern und Gewerkschaftszentralen weitet sich der Konflikt aus. Artikel von Ralf Dreis in Jungle World 52/2008 
- Unbescheiden und ehrfurchtslos: Die Krawalle und ihre lange Vorgeschichte
Wie der Tod eines Jugendlichen zu einer generalisierten Erhebung geführt hat. Artikel von Ralf Dreis in Jungle World 51/2008 
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Athen: Proteste gehen in die nächste Runde
„Auch in letzten Tagen gab es jede Menge Ereignisse in Athen und in ganz Griechenland. Eine kleine Zusammenfassung der Geschehnisse seit Mittwoch gibt es in diesem Artikel. Unter anderem fanden jeden Tag neue Demonstrationen und Aktionen statt, welche sowohl friedlich, kreativ, als auch militant gestaltet waren...“ Artikel von Ludwig Börne auf Indymedia vom 21.12.2008 
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Die Revolte der prekarisierten Jugend in Griechenland. Der Polizist Epaminondas Korkoneas hat nicht nur einen Schüler erschossen, gleichzeitig hat sein Projektil auch die Vitrine des 'modernen Hellas' zersplittern lassen
„Der Proteststurm, den die Erklärung Korkoneas' auslöste, läßt sich in der Aussage zusammenfassen, nun sei Alexis Grigoropoulos zum zweiten Mal erschossen worden. Die "dreiste" und "provokative" Stellungnahme des Polizisten (so die linksliberale Tageszeitung To Ethnos) hätte jedoch nicht treffender zum Ausdruck bringen können, mit welcher Ignoranz und Realitätsverweigerung Regierung und Behörden auf die gesellschaftlichen Verwerfungen des heutigen Griechenland reagieren: Wer sich nicht konform verhält, und sei es nur durch den Aufenthalt im "falschen" Stadtteil, offenbart ein abnormes Verhalten, ist ein potentieller Chaot und Staatsfeind...“ Artikel von Gregor Kritidis auf Sozialistische Positionen – SoPos – vom Dezember 2008 
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Erneut Schüsse, Widerstandsbewegung geht weiter, Debatten auch...
Obwohl die Polizei (und an vielen Orten mit ihr verbündete faschistische Gruppierungen) schiesst und prügelt, wo sie kann - an vielen Stellen gelingt es, sie daran zu hindern - und obwohl die Medien den Chor der Spießer orchestrieren: Die Jugend in Griechenland gibt keine Ruhe - über 500 Schulen sind besetzt, auch Radiosender, Gewerkschaftszentralen und andere Einrichtungen bürgerlichen Rechts. Demonstrationen und Proteste bleiben unüberschaubar, erst am gestrigen Donnerstag fanden wieder große Demonstrationen statt. Warum gerade Griechenland - in anderen Ländern ist doch die Lage auch nicht wesentlich besser? Ist dies wirklich die erste - von vielen die noch kommen könnten - "credit crunch" Widerstandswelle? Wohin geht diese Entwicklung? Und eben da tut sich eine - nicht ausdrücklich geführte, dennoch hinter vielen Argumentationen aufscheinende - Auseinandersetzung auf: wie wichtig ist es, daß die ganze Protest- und Widerstandsbewegung besser organisiert ist? "Alpha und Omega Griechenlands " ist eine aktuelle Materialsammlung vom 18. Dezember 2008, die dabei helfen soll, sich orientieren zu können.
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Rückblick zum Wochenende
„In der Nacht von Freitag auf Samstag blieb es vergleichsweise ruhig in der Athener Innenstadt, in der Nacht explodierten acht kleine Sprengsätze vor Bankfilialen sowie einen Büro der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia von Ministerpräsident Kostas Karamanlis. Obwohl keine Demonstrationen angekündigt waren, versammelten sich am Samstag wieder viele Menschen um gegen die Regierung zu protestieren, bereits am Abend gab es eine Mahnwache vor dem Parlament und auch an der Universität waren einige Leute...“ Beitrag von Ludwig Börne auf Indymedia vom 14.12.2008 
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"Was jetzt in Griechenland passiert, das ist es, was sie fürchten" Griechenland kommt nicht zur Ruhe: Die Proteste gegen den Polizeimord gehen weiter - und nur die ganz besonders niveauvolle bundesdeutsche Mainstream-Medienwirtschaft versucht noch, das ganze als "Randale der Autonomen" zu verkaufen - die Gewerkschaften streiken trotz Regierungsappell, es angesichts der Situation zu lassen, die Regierung wankt. Die kleine aktuelle Materialsammlung "Griechische Riots" vom 12. Dezember 2008 möchte Orientierungshilfe sein.
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Erklärung der Vollversammlung der besetzten Theaterschule von Thessaloniki
„Seit Wochen und Monaten brodelt es in der griechischen Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der Krise und der Korruption der politischen Klasse, reichen sich die unterschiedlichsten Formen von Protest die Hände. Tausende von Häftlingen befanden sich im Hungerstreik, auf Corfu wehren sich BewohnerInnen mit allen Mitteln gegen eine Giftmülldeponie. Krankenschwester demonstrieren und setzen den Gesundheitsminister fest. ArbeiterInnen, die um ihre Löhne geprellt wurden, ziehen in die Hauptstadt, um dort zu demonstrieren. An den Schulen und Universitäten tobt seit Wochen eine Welle von Besetzungen und Protestaktionen einer Generation ohne Perspektive. (…) Wir wollen heute, am Tag der Beerdigung von Alexandros, SchülerInnen aus der besetzten Theaterschule von Thessaloniki zu Wort kommen lassen. Ihre Schilderung der Situation macht mehr über die Verhältnisse deutlich als manch Dutzend kluger Artikel…“ Die Erklärung der Vollversammlung der besetzten Theaterschule von Thessaloniki vom 09.12.2008 bei der FAU 
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„Wir haben auf die Gelegenheit gewartet, um zu explodieren.“
„Die dem FIAT-Konzern gehörende, redaktionell aber relativ unabhängige, linksliberale Tageszeitung „La Stampa“ brachte in ihrer Ausgabe vom 9.12.2008 ein interessantes Interview mit dem linken Schriftsteller Vassilis Vassilikos zu den anhaltenden, militanten Massenprotesten gegen den Polizeimord an dem 15jährigen Alexandros Grigoropoulos in ganz Griechenland. Der 74jährige Vassilikos wurde durch seinen 1966 verfassten dokumentarischen Roman „Z – Die Orgie der Macht“ berühmt, der die staatlich gedeckte Ermordung des progressiven Parlamentsabgeordneten Grigoris Lambrakis am 22. Mai 1963 nach einer Friedenskundgebung in Saloniki durch zwei Faschisten behandelt und später von dem Regisseur Costa-Gavras verfilmt wurde. Vassilikos war lange Zeit Vorsitzender des griechischen Schriftstellerverbandes und von 1996 – 2005 Botschafter bei der UNESCO. Interessantes Detail am Rande: Der gegenwärtige Ministerpräsident und Parteichef der rechten Nea Demokratia, Kostas Karamanlis, ist ein Neffe des für den damaligen Mord zumindest mitverantwortlichen Regierungschefs Kostatinos Karamanlis…“ Interview von Rosso mit Vassilis Vassilikos auf Infymedia vom 09.12.2008 
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3 griechische Linksintellektuelle zur Revolte
Ein sehr wesentlicher Punkt bei der gegenwärtigen Jugendrevolte in Griechenland ist die Tatsache, dass sie unter den nicht direkt daran beteiligten (lohnabhängigen) Massen über eine nicht geringe Sympathie verfügt, also alles andere als isoliert ist, auch wenn die Spaltungslinien gegenüber den Gewerkschaftsführungen, der Sozialdemokratie (PASOK und SYRIZA) sowie der griechischen KP (KKE) und zwischen diesen unübersehbar sind. Auch von einer echten Analyse der Bewegung und ihrem ebenso spontanen wie dynamischen und massiven Charakter sind alle Seiten weit entfernt. Was bislang existiert sind Bruchstücke. Der Griechenland-Korrespondent der linken, italienischen Tageszeitung „il manifesto“ hat für die Ausgabe vom 9.12.2008 unter bekannten, linken Intellektuellen einige Mosaiksteine zusammengetragen. Vorbemerkung und Übersetzung von Rosso, erschienen auf Indymedia vom 10.12.2008 
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Griechenland: Polizist erschießt Jugendlichen
Ein ständig aktualisiertes Feature bei Indymedia beginnend am 07.12.2008. Dort auch die Termine der Soli-Demos
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Griechenland: Proteste gehen weiter
„Der Staat, der Mörder“ unter einer dieser Parolen demonstrierten auch heute, dem dritten Tag nach dem Tod eines 15 jährigem, den ganzen Tagesverlauf über weiterhin Massen vornehmlich junger Leute in ganz Griechenland. Am Montagabend waren es bis zu 10.000 Menschen in der Athener Innenstadt, bei Einbruch der Dunkelheit kam es erneut zu Ausschreitungen...“ Artikel von Ludwig Börne auf Indymedia vom 08.12.2008 
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Straßenschlachten in Griechenland: "Man spricht von kaltblütigem Mord"
„Auch heute [08.12.2008; Red.] werden in Athen erneut Proteste erwartet. Nach dem Tod eines Jugendlichen kam es in der Stadt zu Strassenschlachten zwischen Jugendlichen und der Polizei. In den Berichten deutscher Medien wird der Eindruck vermittelt, als sie dies ein unerwarteter Gewaltausbruch, der von Jugendlichen Anarchisten provoziert worden sei. Der griechische Redakteur von Radio Z, Spiros, sieht die Ereignisse differenzierter und vor einem grösseren Hintergrund. Mit ihm sprach Thomas Zörner für Radio Z am 08.12.2008 
- Griechenland - Funke oder Flächenbrand?
„Ausnahmezustand im Athener Stadtzentrum. Seit Samstagabend herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Inzwischen nicht mehr nur in Athen. Die Situation hat sich auf alle griechischen Großstädte ausgebreitet. Auch heute Morgen halten die Unruhen unvermindert an. Athen, Thessaloniki, Ioannina, Chania, Iraklio, Agrinio und Patras werden von Straßenkämpfen zwischen Polizeikräften, autonomen Gruppen und aufgebrachten Bürgern beherrscht. Dieser Bericht versucht die Situation aus bürerlicher Sicht zu beschreiben...“ Der Bericht von W. Aswestopoulos, Athen, auf Indymedia vom 08.12.2008 .
- Athen IMC-News Mix
Bericht über die Ereignisse der gestrigen Nacht [6/7.12.2008; Red.] in Athen (Mix aus IMC UK, Athens und Barcelona) auf Indymedia vom 07.12.2008
Patras: Jagd auf afghanische Flüchtlinge
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Patras: Solidarität mit Migranten gewinnt
Letzte Woche kam es in Patras, Griechenland zu vorher nie da gewesenen Ereignissen. Ereignissen, die die Beziehungen zwischen den Bürger Patras und der vielen Einwanderer in der Stadt drastisch verändern könnten. (Deutscher) Bericht aus dem neu gegründeten Indymedia Patras auf Indymedia vom 03.02.2008
- Aktueller Bericht aus Patras
Der (englische) Bericht einer Aktivistin aus Athen erreichte die Redaktion des LabourNet Germany per Mail am 04.02.2008
- Patras: Jagd auf afghanische Flüchtlinge
Hauptsächlich aus Afghanistan kommen sie, aber auch aus dem Irak und einige aus Somalia - allesamt also von Kriegsschauplätzen. Der westgriechische Hafen ist ihr Zugang nach Westeuropa, von dem ihnen irgendjemand irrsinnigerweise gesagt hat, es wäre gut zu ihnen. Aber das "nicht nett sein" hat, Dank Schengen, jetzt unter anderem Griechenland übernommen. Attacken vor allem der Hafenpolizei auf die provisorischen Lager am Hafen, wo hunderte zumeist junger Männer leben müssen, sind die Norm - diese Woche sollte das finale Exempel statuiert werden und geräumt. Der Solidaritätsaufruf "Emergency call for action" vom 28. Januar 2008 von Antifascist Patras.
Konservative griechische Tageszeitung entläßt aus politischen Gründen kritischen Redakteur
„Anfang April wurde Giorgos Delastik, seit zwölf Jahren außenpolitischer Redakteur der wichtigsten konservativen Tageszeitung in Griechenland, aus politischen Gründen entlassen. Die neue Geschäftsführung der „Kathimerini“ bestellte Delastik am 2. April zu einem Gespräch und forderte ihn auf, seine Kündigung einzureichen. Als Grund wurde eine Veröffentlichung in der von ihm seit Jahren nebenberuflich geleiteten linken Wochenzeitung „Prin“ angegeben. Dort war in der Ausgabe vom 1. April ein nicht gezeichneter Kommentar erschienen, in dem auf die Positionierung von US- und regierungsfreundlichenfreundlichen Journalisten an zentralen Stellen der Medienlandschaft hingewiesen worden war. Insbesondere die Überschuldung von Verlagen werde von international agierenden Unternehmen genutzt, Unternehmensanteile im Printmedienbereich zu erwerben und auf die Personalpolitik Einfluß zu nehmen. Es handele sich „um eine Entwicklung mit schicksalhaften politischen Auswirkungen“…“ Artikel von Gregor Kritidis vom 16.04.2007
»Wir sollen eigene Rechte beschneiden«
Griechische Regierung will Demonstrationen einschränken. Immer häufiger Polizeigewalt. Ein Interview von Heike Schrader mit Dimitris Kaltsonis , Sprecher des Demokratischen Bündnisses für Freiheiten und Solidarität und Lektor für Staatsrechtstheorie an der Athener Universität Panteion in der jungen Welt vom 01.12.2006. Siehe dazu auch:
- Demonstration commemorating 1973 student uprising in Greece brutally attacked by police
November 17th is commemorated annually as the day of the student uprising against the military junta in Greece , in 1973. In the weeks leading to this year's demonstrations mass media had been creating an atmosphere of fear, in a concious attempt to limit the public's participation to them. Contrary to their efforts and predictions, the demonstrations in Athens and Thessaloniki were amongst the largest of their kind in recent years. Unfortunately, several people were severely injured and some dozens were arrested, resulting from the police brutality against the demonstrators. Artikel auf Indimedia vom 28.11.2006 
Griechenland: Warf Küstenwache Flüchtlinge über Bord?
Die Uno untersucht Vorwürfe gegen Athen wegen Flüchtlingsmisshandlung. Die griechische Küstenwache soll in der Ägäis rund vierzig Flüchtlinge ins Meer geworfen und damit den Tod von mindestens sechs Menschen verschuldet haben. Artikel in der Zeit vom 28.09.2006 
Der bittere Geschmack von Apfelsinen
„Wahrscheinlich wissen die meisten, dass die Apfelsinen, die in Deutschland zu kaufen sind, hauptsächlich aus südlichen Ländern, wie z.B. Griechenland importiert werden. Sicherlich sind alle diese Verbraucher den süßen Geschmack von Orangen gewohnt. Aber leider ist es sehr wenigen bekannt, unter welchen Bedingungen Apfelsinen hergestellt werden. Vielleicht würde in diesem Fall auch ein bitterer Geschmack fühlbar sein. Die Felder von Argolis auf der Peloponnes in Süd-Griechenland sind das Gebiet mit der größten Orangen-Produktion in diesem Land. Von den tausenden Tonnen, die da jährlich produziert werden, wird ein hoher Anteil nach West- und Osteuropa exportiert. Die Ernte der Apfelsinen ist gar nicht mechanisiert und findet jeden Winter von Oktober bis April statt. Sie benötigt die Arbeit von Tausenden von Arbeitern. Sie wird hauptsaechlich von jungen Flüchtlingen aus Afghanistan betrieben, die in Griechenland Zuflucht vor dem Krieg und ethnischer Verfolgung in Afghanistan genommen haben. Für ihre Arbeit erhalten sie als Lohn nur 1,6 Cent pro Kilo geernteter Orangen…“ Eine Fotoreportage von fotofraxia über die Situation der Plantagenarbeiter in Griechenland im Umbruch-Bildarchiv 
Jede Menge Jobs. Sind zum Überleben nötig Auch in Griechenland hat der Kapitalismus den Menschen jede Menge zu bieten. Jede Menge Jobs beispielsweise - die nötig sind, um zu leben, weil von einem allein geht gar nichts. In einem kurzen Bericht mit Interviewauzügen kommen unter anderem zu Wort ein Möbelverkäufer mit 760 Euros im Monat, oder eine Sekretärin im Großbetrieb mit 700. Mehr als eine Million GriechInnen haben es dringend nötig, in mehr als einem Job zu knechten. Der (französische) Bericht "Une vie de labeur pour un salaire de misère" von Lina Iannarou in der Zeitung "Kathimerini" gespiegelt am 10. November 2005 beim "Courrier des Balkans".
Solidarität mit der griechischen Lehrerin Franzeska Romanou
Die Schulbehörde Griechenlands verhängte eine Disziplinarstrafe (Abzugs von 20 Tageslöhnen) gegen die Physiklehrerin Franzeska Romanou, weil diese sich weigerte, ihre Schüler und Schülerinnen auf die Militärparade am 25. März (Nationalfeiertag) in Athen vorzubereiten und zu begleiten. Siehe den Artikel auf der Seite der fau vom 20.März 2005. Darin auch der Aufruf zur Solidarität:
"Wir rufen die Gewerkschaften und Spartenvereinigungen im Erziehungssektor zur Mobilisierung gegen solche unpädagogischen, arbeitnehmerfeindlichen und nationalistischen Praktiken auf.
- Kein Nationalismus und Militarismus in der Ausbildung
- Gegen die Kriminalisierung von Lehrern und Lehrerinnen, die sich solchen Praktiken widersetzen.
- Sofortige Rücknahme der Disziplinarstrafe gegen Franzeska Romanou.
- Unverzügliche Überweisung Ihrer ausstehenden Löhne."
Unterstützungsunterschriften bis zum 23.03.2005 an: xafimail@yahoo.de
Euro-Stabilitätspakt ganz anders: Griechische Linksallianz Synaspismos fordert 35-Stundenwoche überall in der EU
Die Wirtschaftsminister der Eurozone halten am Stabilitätspakt fest. Die griechische Linksallianz Synaspismos stellt ein Programm für einen umwelt- und arbeiterfreundlichen Stabilitätspakt dagegen. Artikel von Anke Stefan (Athen) im Neues Deutschland vom 26. Januar 2005. Aus dem Text: „… Im einzelnen schlägt Synaspismos vor, den Beitrag zum EU-Haushalt von heute knapp einem Prozent des Bruttosozialprodukts auf 5 Prozent des BSP anzuheben. Dem Europäischen Rat der Wirtschaftsminister in Zusammenarbeit mit der Europäischen Zentralbank solle die Geldpolitik der EU übertragen werden. Steuerlasten müssten zu Gunsten von Arbeitern und Angestellten auf die Unternehmen verlagert werden, denen Spitzensteuersätze von weit über 40 Prozent auferlegt werden sollten...“
Wahlversprechen gebrochen. Griechenland: Neue Regierung will Vertragsarbeitern kündigen
Über 200000 Beschäftigte im öffentlichen Sektor Griechenlands haben seit Jahren befristete Verträge. Auch unter der neuen Regierung scheint sich das nicht zu ändern. Ärzte, Pfleger und Lehrer streiken jetzt, deren Gewerkschaft zieht vor Gericht. Artikel von Heike Schrader, Athen, in ND vom 23.07.04  |