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Updated: 18.03.2010 11:46

Arbeitsbedingungen in Frankreich

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Selbstmord-Serie in Frankreich: Lieber tot als gemobbt

„35 Selbsttötungen in zwei Jahren. Und das in nur einem einzigen Unternehmen. Zuletzt Ende Januar nahm sich ein Netzwerktechniker des Großkonzerns France Télécom das Leben. Was wie das Horrorszenario eines japanischen Films klingt, ist traurige Realität in Frankreich. Seit Monaten stehen immer wieder renommierte französische Firmen wie France Télécom oder Renault in den Schlagzeilen, weil sich ihre Mitarbeiter lieber umbringen, als weiter für sie zu arbeiten. "Laissez-faire", "Savoir-vivre" und zweistündige Mittagspausen - so angenehm stellen sich vor allem die Deutschen das Arbeitsleben in Frankreich vor. Die Selbstmord-Serie passt nicht in dieses Bild...Artikel von Franziska Brüning in der Süddeutschen Zeitung vom 14.02.2010 externer Link

Renault wegen Selbstmord verurteilt!

"Erstmals wurde ein Konzern aufgrund des Selbstmords eines abhängig Beschäftigten schuldig gesprochen" - so beginnt der aktuelle Kurzartikel "Renault verurteilt" von Bernard Schmid vom 18. Dezember 2009.

Post-Privatisierung stößt auf massive Widerstände. Jene der französischen Telekom ruft weiterhin Katastrophen hervor - Heute Aktionstag der Gewerkschaften unter den Telekombeschäftigten

„Das nennt man einen vollen Erfolg: 2,1 Millionen Menschen, wesentlich mehr noch als erwartet, haben in der vergangenen Woche und noch bis am vorigen Samstag an der „Bürger-Abstimmung“ (über respektive) gegen die Privatisierung der französischen Post teilgenommen. Von ihnen stimmten über 98 % gegen das Privatisierungsprojekt. Das Publikum konnte mit Ja oder Nein stimmten, aber jene, die sich an der Abstimmung beteiligten, gehörten sicherlich überwiegend ins Lager der überzeugten Privatisierungsgegner/innen...“ Artikel von Bernard Schmid vom 06.10.2009

Krankgeschrieben und doch am Arbeiten? Oder: Das Arschloch des Monats heißt Frédéric Lefebvre

Die“ sozialpolitische Debatte der vergangenen Woche: Krankgeschriebene sollen arbeiten „dürfen“... Konservativer Abgeordneter provoziert mit Gesetzesinitiative. Unterstützung aus dem Regierungslager bleibt im Augenblick überwiegend aus – da es mitten in der Wahlkampfperiode kurz vor der Europaparlamentswahl befindet. Aber der Versuchsballon wäre schon einmal gestartet worden...“ Artikel von Bernard Schmid, Paris, vom 02.06.2009

"Reformen" paketweise beschlossen. Einschränkung des Streikrechts sorgte für Aufregung

"Nicolas Sarkozy ist der Speedy Gonzalez der französischen Politik"...so fängt der aktuelle Bericht "Reformen paketweise beschlossen. Einschränkung des Streikrechts sorgte für Aufregung. Neuer Reformterror in Bälde in Aussicht" von B. Schmid vom 3. August 2007 an, der einen Schwerpunkt in der Analyse der Beschränkung des Streikrechts hat.

Widerstände gegen Einschränkungen des Streikrechts

Die Ankündigungen der französischen Regierung, das bestehende Streikrecht aushöhlen und den geplanten "Service minimum" (Mindestbetrieb) in den Transportbetrieben auch auf andere öffentliche Dienste ausweiten zu wollen, hat zu ersten Ankündigungen sozialer Widerstände geführt...so beginnt der Artikel "Erste Widerstände gegen Einschränkungen des Streikrechts und Abbau von Lehrerposten" von B. Schmid vom 20. Juli 2007

Frankreich: Rechte kündigt schon vor den Wahlen Einschränkung des Streikrechts an

« Man wird vorgewarnt gewesen sein: Im Falle eines Wahlsiegs der französischen Konservativen unter ihrem Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy droht eine Einschränkung des bisher juristisch noch recht großzügig ausgelegten Streikrechts im Land. Auf Gesetzesbasis möchte Sarkozy, wie er anlässlich einer Großveranstaltung am vorigen Wochenende verkündete, in das Streikrecht eingreifen... » Artikel von Bernard Schmid vom 12.12.06

Eine Premiere in Frankreich: Unternehmen wegen Missbrauchs von Praktika verurteilt !

In einer Presseerklärung vom Montag dieser Woche (27. November) informiert die französische Protestbewegung der PraktikantInnen und prekär Arbeitenden « Génération Précaire » über einen juristischen Sieg, den sie davon trug…“ Artikel von Bernard Schmid, Paris, vom 28.11.06. Darin auch dokumentiert die Presseerklärung der „Génération précaire“ im Original

Avocados gehen auch nicht - Die Bananenbauern von Guadeloupe versuchen alles, um Bauern zu bleiben

„…Überschuldete und entmutigte Landwirte stehen auf der Karibikinsel Bauhaien gegenüber, die nach der kleinsten Parzelle gieren. "Die Pflanzer, die den Quadratmeter Boden vor einigen Jahren für weniger als einen Euro erworben haben, können ihn heute für 45 Euro wieder verkaufen. Manch einem bleibt gar nichts anderes übrig", seufzt Jean-Marie Nomertin, Generalsekretär der Allgemeinen Arbeitergewerkschaft von Guadeloupe (CGTG). In der Tat ist die Versuchung groß, die Sache denen zu überlassen, die "Beton pflanzen", wie man hier sagt. Zwischen Trois-Rivières und Gourbeyre sind auf ehemaligen Feldern zahllose Siedlungen entstanden…Artikel von Samy Archimede in einer Übersetzung von Bodo Schulze, erschienen in Le Monde diplomatique externer Link vom 9.6.2006

"Reform"terror im Hochsommer: Notverordnungen zur Beschäftigungspolitik treten heute in Kraft

Artikel von Bernard Schmid, Paris, vom 4.8.05

Im Namen der "Schlacht um Beschäftigung“: Neue Prekarisierungs-Maßnahmen beschlossen bzw. auf dem Weg

Artikel von Bernhard Schmid (Paris) vom 23.6.05

Neues von der sozialen Front - aber nichts Neues von Regierung und Arbeitgebern

Die französische Regierung unter Jean-Pierre Raffarin setzt im Moment auf eine doppelte Taktik im Umgang mit der sozialen Unzufriedenheit, die am 10. März immerhin 800.000 Menschen in ganz Frankreich auf die Straße gehen ließ. So soll die derzeitige "Front der Unzufriedenen" aufgebrochen werden, indem den öffentlich Bediensteten einige Zugeständnisse gemacht werden; am Dienstag (22. März) beginnen entsprechende Lohnverhandlungen mit den Gewerkschaften im öffentlichen Sektor. Die Beschäftigten in der Privatwirtschaft, die über einen weit schlechteren gewerkschaftlichen Organisationsgrad verfügen, werden dabei aber auf der anderen Seite wesentlich schlechter ausgehen. Aber dabei ist auch in den öffentlichen Diensten durchaus nicht an soziale Wohltaten gedacht. Vielmehr läuft die Taktik der Regierung darauf hinaus, die absehbaren geringfügigen Gehaltserhöhungen mit einer Akzeptanz der so genannten "Modernisierung der Staatsfunktionen" durch die Gewerkschaften zu verknüpfen. Dabei geht es vor allem um eine erhöhte Flexibilität der Beschäftigten, die zukünftig zu Personaleinsparungen beitragen kann. Artikel von Bernard Schmidt (Paris).

Reformterror oder Sommerpause. Zum aktuellen Stand der neoliberalen Offensive in Arbeitszeit-, Mindestlohn- und anderen Belangen

Artikel von Bernard Schmid vom 10.8.04

Modell Deutschland: Arbeitszeitoffensive des Kapitals wirkt sich auch auf Frankreich aus

Artikel von Bernhard Schmid, Paris, vom 6. Juli 2004

Abbruchkommission für das Arbeitrecht legt ihre Demontagevorschläge vor

Am vergangenen Donnerstag, 15. Januar 2004 legte die Regierungskommission zur "Vereinfachung des Arbeitsgesetzbuchs" ihren Abschlussbericht vor, der eine Serie von insgesamt 50 (bedeutenden und weniger bedeutenden) Vorschlägen enthält. Die Kommission unter Vorsitz von Mirchel de Virville, seines Zeichens Personaldirektor der Automobilwerke Renault, hatte am 7. Oktober 2003 ihre Arbeit aufgenommen. Ein Beitrag von Bernard Schmid vom 19.Januar 2004.

Frankreich: Die Gegenreform marschiert - heute: Die drohende "Gesundheitsreform", das Schicksal der 35-Stunden-Woche und die Reform der Kollektivverhandlungen

Artikel von Bernhard Schmid (Paris) vom Oktober 2003

Hand in Hand mit der Junta. TotalFinaElf-Prozeß: Französischer Ölkonzern ließ Menschen verschleppen und zur Arbeit zwingen

"In Frankreich geht in diesen Tagen ein Mammutprozeß gegen den Erdölkonzern TotalFinaElf dem Ende entgegen. Und dies relativ unbeachtet. Schließlich kann ein Laie bei den verschiedenen Finanz- und Politikskandalen, in die das Unternehmen verwickelt war, kaum noch den Überblick behalten. (...) Ein anderer Aspekt, der ein Schlaglicht auf die Firmenpolitik von TotalFinaElf wirft, wurde hingegen nur am Rande behandelt: das Vorgehen des Konzerns in Myanmar (Birma)...." Bericht von Andrea Klingsieck in junge Welt vom 11.06.2003 externer Link

Frauen der Gewalt ausgeliefert. Die gefährlichen Folgen des drei Monate alten Antiprostitutionsgesetzes in Frankreich: Eine erste Bilanz

Artikel von Andrea Klingsieck, Paris, in junge Welt vom 22.07.2003 externer Link

Toulouse: Explosion in einer Chemie-Fabrik

Am 21. September 2001 explodierte eine Düngemittel-Fabrik nahe Toulouse. Die Explosion entsprach einem Erdbeben der Stärke 3.4 . Dabei starben 29 Menschen, 1170 wurden verletzt und 20 Menschen werden noch vermißt. Wir dokumentieren:

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