Aufruhrpolizei gegen Ölarbeiter von BP - hat nichts genutzt...

Seit Mitte Januar 2010 verschärft sich die Auseinandersetzung zwischen den Ölarbeitern im Bezirk
Tauramena im Bündnis mit zahlreichen Anwohnervereinigungen und der BP sowie deren Subunternehmen. Unter dem Vorwand, die Sicherheit leitender Angestellter gegen protestierende Arbeiter gewährleisten zu müssen, wurde auch eine Einheit der berüchtigten ESMAD Sonderpolizei aktiv: Ein brutaler Repressionsversuch. Zugleich werden allen Beschäftigten von Subunternehmen (mit denen die BP "natürlich" nichts zu tun hat...) Verzichtserklärungen zur Unterschrift vorgelegt. Der dritte Punkt der Offensive war ein massiver Versuch des Unternehmens, mit kurzfristig angeheuerten Kräften die
Produktion fortzusetzen - als dies scheiterte, musste sich BP erstmals bereit erklären, die Forderungen der
Gewerkschaft USO und der Anwohnervereinigungen, die sich um generelle Regeln für Arbeitsbedingungen und Umweltschonung drehen zur Kentniss zu nehmen, und erklärte sich bereit, ab 2. März an fünf Verhandlungstischen teilzunehmen. Bisher hatte BP der USO die Legitimation abgesprochen.

Das (spanische) "USO-Tauramena-Bulletin Nr 14" (pdf-Datei) vom 24. Februar 2010:
http://www.labournet.de/internationales/co/boletin14_tauramena.pdf

(Quelle: Labornet Germany)