Erklärung
der BMW Vertrauensleute gegen den Krieg!
Der
Frieden ist in akuter Gefahr! Rund 130.000 US-amerikanische und britische
Soldaten sind am Persischen Golf aufmarschiert oder auf dem Weg dorthin. Jeden
Tag wird der Ton der Bush-Regierung schärfer und die Suche nach einem Vorwand
zum Beginn eines Krieges gegen den Irak deutlicher. Hier geht es nicht um den
Diktator Saddam Hussein. Mit Krieg sollen die Einflusssphären im ölreichen
Gebiet des Nahen Ostens neu verteilt werden. Während das Leben tausender
Menschen akut bedroht ist, wird an den Börsen spekuliert, ob sich ein Krieg
positiv oder negativ auf die Aktienkurse auswirken wird. Wir sind der Meinung,
das geht uns alle etwas an. Weltweit ist eine Millionen zählende
Friedensbewegung entstanden. Das macht uns Mut.
Die
Bundesregierung deutet zwar eine ablehnende Haltung an. In Wirklichkeit ist sie
aber bereits voll in die Kriegsvorbereitung integriert: Mit Überflugrechten,
mit Awacs-Aufklärung zur Zielbestimmung, mit ABC-Spürpanzern in Kuweit, mit
Spionagedrohnen über dem Irak, usw. Das lehnen wir ab. Wir wollen alle
KollegInnen ermutigen, sich an dieser Friedensbewegung zu beteiligen. Der größte
Trumpf für den Frieden ist ein aktiver Widerstand - von unten, aus den
Betrieben heraus, in großen Friedensdemonstrationen. Ein Beispiel setzten zwei schottische
Lokführer, die sich weigerten, Waffen für den geplanten Golfkrieg in ihren Zügen
mitzunehmen.
Nein
zum Krieg gegen den Irak - egal ob mit oder ohne UNO-Resolution!
Keinerlei
deutsche Beteiligung an Kriegsvorbereitung und Krieg!
Wir
wollen sichtbar als BMW-Kollegen an der großen Friedensdemonstration
am
15.2.03 teilnehmen, zeitgleich mit Demonstrationen in den Hauptstädten der
ganzen Welt.
Treffpunkt:12
Uhr am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus
Demonstration
zum Reichstag
Dort
findet um 14 Uhr eine Abschlusskundgebung
statt
Sollte
der Krieg ausbrechen ruft die Friedensbewegung auf: Am Tag X um 17:00 Uhr in
die Innenstädte zum Protest!