Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt: Grundsätze für die Förderung der Stiftung

Die Stiftung unterstützt Projekte von engagierten Personen und Gruppen, die im Bereich des Stiftungszwecks liegen. Der persönliche Erfahrungsaustausch liegt der Stiftung dabei besonders am Herzen.

Die Stiftung hilft Finanzierungslücken zu schließen, wenn die Mittel für Projekte nicht ausreichen. Insbesondere will sie diejenigen fördern, die keinen anderen Zugang zu finanziellen Mitteln haben.

Mediale Produkte aller Art werden in der Regel nur dann und insoweit gefördert, wenn und wie sie dem persönlichen Erfahrungsaustausch dienen.

Eine Förderung wird jeweils punktuell zuerkannt und ist nicht auf Dauer angelegt.

Im Folgenden werden einige Projekte exemplarisch genannt, die von der Stiftung gefördert wurden:

  • Internationale Konferenz von DaimlerChryler-Beschäftigten zum Thema „Solidarität statt Konkurrenz“
  • Streikdokumentation über den Kampf gegen die Schließung von Bosch-Siemens-Hausgeräte in Berlin
  • Kampagne zu prekären Arbeitsbedingungen auf der Dokumenta in Kassel: „Mir reicht’s…..nicht!“
  • Informationsaustausch und internationale Vernetzung zur Problematik von “Erwerbslosigkeit, ungeschützter Beschäftigung und Ausgrenzung” anlässlich der Euromärsche
  • Kongress „Bedingungslos und grundsichernd – Das Grundeinkommen als Menschenrecht“
  • Untersuchung über die politische Bedeutung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften im Rahmen von Betriebsschließungen
  • Erstellung von Dokumentation, Wanderausstellung und Schulungs-Video zur Tätigkeit von selbstständigen betrieblichen Gesundheitsgruppen
  • Veranstaltung: Verleugnete Vergangenheit, Konzerne und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
  • Erfahrungsaustausch und Planung für den gewerkschaftlichen Zusammenschluss von Domestic Workers in Südafrika in einem Workshop in Pretoria
  • ExChains: Organisierung internationaler Solidarität zwischen Beschäftigten von H&M entlang der weltweit verzweigten Linie: Planung, Textil, Bekleidung und Einzelhandel
  • Chinareise betrieblich und gewerkschaftlich Aktiver zwecks Information und Erfahrungsaustausch
  • Filme wie „Bahn unterm Hammer“, „Neue Wut“ „Des Wahnsinns letzter Schrei“ oder über die Selbstverwaltung bei Zanon in Argentinien


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