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Updated: 31.01.2012 11:24

Auf dieser Seite dokumentieren wir Beiträge zur Debatte um die sog. "Rentenreform" der rot-grünen Regierung - und die weiteren der nachfolgenden...

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„Altersarmut bekämpfen, wo sie entsteht: am Arbeitsmarkt“new

Neue Studie zum erwarteten Renteneinkommen der geburtenstarken Jahrgänge vorgestellt / Poltikwissenschaftlerinnen der Freien Universität Berlin fordern Korrekturen in der Arbeitsmarktpolitik. Pressemitteilung der FU Berlin vom 24.01.2012 externer Link

Rekord im Jahr 2010: Jeder Zweite geht in Frührente

Immer mehr Beschäftigte in Deutschland gehen vorzeitig in den Ruhestand und nehmen dafür Einbußen bei den Altersbezügen in Kauf. 2010 war dies bereits fast jeder zweite. Gewerkschaften und Sozialverbände befürchten, dass sich das Problem im kommenden Jahr noch verschlimmern wird - und warnen eindringlich vor Altersarmut…“ Ein Kommentar von Thomas Öchsner in Süddeutsche Zeitung online vom 28.12.2011 externer Link. Siehe dazu:

  • Der Mythos von der frühen Rente: In Wahrheit arbeiten die Deutschen länger.
    Dass jeder Zweite in Frührente geht, diese Aussage sorgte kürzlich für Wirbel. Sie beruht allerdings auf einer verzerrten Statistik - Tatsächlich beziehen die Deutschen ihre Rente immer später…“ Artikel von Karl Doemens in der FR online vom 29.12.2011 externer Link

Soziale Sicherung in Deutschland

Dieses Positionspapier ist das Ergebnis einer langjährigen Betrachtung der sozialen Sicherungssysteme durch die vorgenannten Gruppierungen. Es hinterfragt sehr kritisch, warum die gesetzliche Sozialversicherung in der Gesellschaft so abwertend gesehen wird und kritisiert die eklatante Schlechterstellung der gesetzlich Versicherten. Es zeigt ebenfalls auf, dass die betriebliche und private zweite Säule der Altersversorgung durch permanente, teils rückwirkende gesetzliche Eingriffe beeinträchtigt und entwertet wurde…“ Positionspapier vom Dezember 2011 externer Link pdf-Datei von Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V. – ADG, Betriebsrentner e.V. – BRV, Bündnis für Rentenbeitragszahler und Rentner e.V. – BRR und das Büro gegen Altersdiskriminierung

Altersversorgung in Deutschland: Über das Zwei-Klassenrecht zur Zwei-Klassengesellschaft

Am 5. September referierte Otto Teufel, vom Verdi-Ortsverein-Lübeck kommend, beim Verdi-Ortsverein-Leer vor interessierten Bürgern, über seine fast 30jährige Auseinandersetzung mit der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung. Dokumentation des Vortrags vom 19. September 2011 im Weblog duckhome externer Link. Nun liegt die Dokumentation des Vortrags als Video bei youtube vor: Teil 1 externer Link Video, Teil 2 externer Link Video, Teil 3 externer Link Video, Teil 4 externer Link Video und Teil 5 externer Link Video: Grafik- zum Vortrag Altersversorgung in Deutschland

Info-Grafik: Die Zuschussrente. Neues Verkaufsargument für »Riester-Renten«-Händler

Die von Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) propagierte Zuschussrente soll insbesondere Geringverdiener zur ergänzenden Altersvorsorge animieren. Die Botschaft: »Ohne Riestern keine Zuschussrente!« Die Verkäufer einschlägiger Finanzprodukte erhalten damit ein zusätzliches Verkaufsargument im Niedriglohnsektor. Doch Vorsicht: Viele können die langen Wartezeiten bis zur Rente schon gar nicht mehr erreichen…“ Info-Grafik von Johannes Steffen (Arbeitnehmerkammer Bremen) vom 10. Oktober 2011 externer Link pdf-Datei

Atypisch beschäftigt = typisch arm im Alter? Die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und der staatliche Schutz vor Altersarmut – ein europäischer Vergleich

Erwerbsverläufe werden europaweit brüchiger; atypische Arbeitsverhältnisse verbreiten sich. Mit wachsenden Anforderungen an Flexibilisierung und Individualisierung der Erwerbsverläufe gehen die sozialen Sicherungssysteme der EU-Mitgliedstaaten unterschiedlich um. Die größten Sicherungslücken sind derzeit bei Soloselbständigen und geringfügig Beschäftigten auszumachen. Um einen massiven Anstieg der Altersarmut zu vermeiden, sollte Deutschland Erwerbsbedingungen verbessern und Veränderungen des Rentenversicherungssystems vornehmen. Handlungsoptionen zeigen sich beim Blick in benachbarte Länder…“ Studie von Karin Schulze Buschoff vom September 2011 externer Link pdf-Datei bei der Friedrich Ebert Stiftung. Siehe dazu:

Nein zur Rente mit 69!

Arbeiten bis 69 - im Finanzministerium wird dieses Szenario inzwischen diskutiert. Finanzierungslücken könnten so geschlossen werden, heißt es. Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise sollen auf die ArbeitnehmerInnen abgewälzt werden. DGB-Position vom 12.09.2011 externer Link

Altersarmut

  • Arbeiten bis zum Umfallen: wie die Regierung Altersarmut verharmlost und befördert
    Es ist ein Horrorszenario, das unaufhaltsam auf Deutschland zurollt: Millionen alter Menschen werden unter der Armutsgrenze leben, und das, obwohl sie ein ganzes Leben in die Rentenkasse eingezahlt haben. Jede neue Studie bringt noch schlimmere Prognosen: 2,5 Millionen arme Alte wird es in 10 Jahren geben, in dreißig Jahren wird sogar jeder vierte Rentner betroffen sein, sagen die Wirtschaftsinstitute voraus. Die Rentenversicherung warnt vor einem Kollaps der Sozialsysteme. Und was macht Arbeitsministerin Ursula von der Leyen? Sie hat letzten Freitag vor laufenden Kameras den Beginn eines „Dialogs Rente“ ausgerufen. Neue Hilfen für Alte soll es da geben, ein Herumdoktern an den Symptomen. Den eigentlichen Grund für die Altersarmut will sie nicht beseitigen. Sie und ihre Vorgänger haben den Niedriglohnsektor derartig ausgebaut, dass kaum einer der mittlerweile über 5 Millionen Billigjobber vernünftig in die Rentenkasse einzahlen kann: Ihr Lohn reicht gerade mal zum Überleben. Viele Rentner werden deswegen in Deutschland auch im hohen Alter weiterarbeiten müssen, das sagt mittlerweile auch die OECD voraus. MONITOR über einen Realitätsverlust der politisch Verantwortlichen.“ Text und Video der Monitor-Sendung vom 15.09.2011 externer Link von Stephan Stuchlik und Kim Otto

  • Rentenreform Wenn die Rente zum Hungerlohn verkommt
    Kommentar von Thomas Öchsner externer Link in Süddeutsche Zeitung vom 09.09.2011
  • Altersarmut: Hunderttausende Rentner aufs Dazuverdienen angewiesen
    Im Vergleich zu 2000 hat sich die Zahl der Rentner um fast 60 Prozent gesteigert, die nebenher jobben müssen. Auch staatliche Grundsicherung ist häufiger nötig…“ Artikel vom 22.8.2011 in Die Zeit online externer Link
  • "Suppenküchen, Sozialkaufhäuser und Tafeln können nicht unsere Zukunft sein"
    „Sozialverbände sehen immer mehr Rentner in Armut. Schlechte Aussichten auch für die kommende Rentnergeneration. Für viele Rentner ist der Rentenbezug nicht mehr identisch mit dem Ruhestand. Denn ihre Rente ist so gering, dass sie mit diversen Nebenjobs ihre Rente aufbessern oder Grundsicherung im Alter beantragen müssen, um zu überleben. Die in seichten Filmen präsentierten Senioren, die sich auf dauernder Kreuzfahrt in der Karibik befinden oder den Traum vom Leben auf einer Finca im sonnigen Süden verwirklichen, sind selten. Was man allerdings in deutschen Städten häufiger sehen kann, sind jene Alten, die sich mit dem Sammeln von Pfandflaschen ein Zubrot verdienen oder bei den "Tafeln" anstehen…Artikel von Manfred Podzkiewitz in telepolis vom 14.08.2011 externer Link
  • Altersbezüge auf dem Sinkflug. Altersarmut: Fast die Hälfte geht mit Abschlägen in die Rente
    Nur ein Fünftel der Rentner wechselt aus einem sozialversicherten Job in den Ruhestand. Gar ein Drittel aller NeurentnerInnen war bereits zuvor arbeitslos oder frühverrentet. Die Folge: 45 Prozent der Senioren werden die Bezüge gekürzt, die Gefahr von Altersarmut wächst…“ DGB-Beitrag vom 28.07.2011 externer Link. Siehe dazu das Dossier „Rente und Alterssicherung“ beim DGB externer Link
  • Vor dem Regierungsdialog Rente: Kampf um Altersarmut
    Hintergrund Sozialpolitik von Johannes Steffen (Arbeitnehmerkammer Bremen) vom 27.07.2011 externer Link pdf-Datei

Zuschussrente gegen Altersarmut?

  • Regierungsdialog Rente startet. Lebensleistung in der Rente gerecht belohnen
    Informationen zur Zuschuss-Rente beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom 9.9.2011 externer Link. Siehe dazu: Fallbeispiele für die Zuschuss-Rente - Informationen für die Presse externer Link pdf-Datei
  • Zuschussrente – Riester wird Zwangsjacke
    Ursula von der Leyen stellte letzte Woche ihre Reformpläne für die Zuschussrente vor. Wer ein Leben lang gearbeitet und wenig verdient hat, soll zukünftig belohnt werden und seine Altersbezüge auf 850 Euro aufgestockt bekommen. Die Assekuranz kann sich freuen: Die Pläne des Bundesministeriums sehen vor, dass nur Pensionäre mit einem 35 Jahre laufenden Riestervertrag Anspruch auf die Zuschussrente haben. „Wer hätte gedacht, dass Ursula von der Leyen ein Herz für den Versicherungsvertrieb hat? Da lädt sie am Mittwoch extra die Presse nach Berlin, behauptet die Altersarmut zu bekämpfen, ruft auch einen „Regierungsdialog Rente“ ins Leben, der alle -wirklich alle!- Interessengruppen an einem Tisch versammeln soll: Gewerkschaften, Sozialverbände, auch Arbeitgeber und Rentnerverbände, um primär ein Ziel zu verfolgen: dem Versicherungsvertrieb ein zusätzliches Verkaufsargument für Riesterverträge zu liefern! Klingt unglaublich? Ist es aber nicht! (...) Was bleibt also von Ursula von der Leyens Konzept einer Zuschussrente – für jene, die nicht davon profitieren? Hier sei an die Ausgangsthese erinnert: Ursula von der Leyen hat ein Herz für den Versicherungsvertrieb. Es bleibt vor allem die Forderung an Geringverdiener, privat für den Lebensabend vorzusorgen! Für Billiglöhner lohnt sich das Riestern bisher kaum, da alle Einkünfte mit der Grundsicherung im Alter verrechnet werden. Paradox: Wer trotz 35 Jahren Riestersparens nur 700 Euro Rente erhält, der hat genauso viel oder wenig Geld in der Tasche wie jemand, der nicht privat vorsorgte. Dumm wäre also bisher gewesen, wer als Niedriglöhner einen Riestervertrag abgeschlossen hat. Das wird sich zukünftig ändern, denn der Vertrieb hat ein neues Verkaufsargument: „Ohne Riester – keine Zuschussrente!“…“ Kommentar vom 13.09.11 bei Versicherungsbote externer Link
  • Info-Grafik: Die Zuschussrente. Wie Frauen aus Sicht des Staates »alles richtig machen«
    Von der Leyens (CDU) Zuschussrente hat nicht Niedriglohnzeiten im Auge, sondern Zeiten geringen Entgelts (Teilzeit) in Kombination mit Erziehungs- und Pflegephasen. Das Konzept propagiert und honoriert ein überwunden geglaubtes Muster weiblicher Erwerbs(einkommens)verläufe: Den Rückzug vom Arbeitsmarkt während der Kindererziehung oder Pflege mit ansonsten vorwiegender Teilzeitbeschäftigung als flexible Prekariatsreserve…“ Info-Grafik von Johannes Steffen (Arbeitnehmerkammer Bremen) vom 12. September 2011 externer Link pdf-Datei

Ersatzleistungen des Bundes vs Bundeszuschuss

Leserbrief von Antje Poelmann vom 3.9.2011 an die Redaktion des LabourNet Germany

Rentenklau mangels Mindestlohn. Anwartschaften sinken insbesondere im Osten

Wer schon länger Rente bekommt, hat mehr. Nach einem Bericht der »Saarbrücker Zeitung« sind die Rentenanwartschaften durch wechselhafte Erwerbsverläufe sowie rentenrechtliche Einschnitte in den vergangenen Jahren zum Teil deutlich gesunken. Das geht aus einer Stellungnahme des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der LINKEN im Bundestag hervor…“ Meldung im ND vom 19.07.2011 externer Link

Rentendebatte: Equal Pay und Mindestlöhne gegen Altersarmut

Die Kaufkraft der Rentner in Deutschland sinkt. Das Bundesarbeitsministerium begründet dies mit niedrigen Lohnsteigerungen. Diese Argumentation geht am Kern des Problems vorbei: Denn der wesentliche Grund für die sinkende Kaufkraft sind Niedriglöhne und tariflich unregulierte Arbeitsverhältnisse. Wir sagen, was dagegen getan werden kann…“ IG Metall-Meldung vom 06.07.2011 externer Link

Niedriglohn und Rente: Instrumente zur Absicherung von Beschäftigungszeiten mit Niedriglohn in der gesetzlichen Rentenversicherung

Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet mittlerweile für einen Niedriglohn. Niedriglöhne führen zu niedrigen Renten und erhöhen das Risiko von Armut im Alter oder bei Erwerbsminderung. Die Untersuchung blickt zurück auf die bisherige Behandlung von Niedriglöhnen bei der Rente und entwickelt Vorschläge für den künftigen Umgang mit solchen Zeiten…“ Analyse von Johannes Steffen (Arbeitnehmerkammer Bremen) vom 01. Juli 2011 externer Link pdf-Datei

Die Rente der »Generation Praktikum«

Das Fundament der Altersarmut 2050 wird jetzt gelegt / Rente mit 69 ist der falsche Weg. Die »Wirtschaftsweisen« begründen ihre Forderung nach einer Rente mit 69 mit der demografischen Entwicklung. Dabei droht der jetzigen jungen Generation von ganz anderer Seite Ungemach…Artikel von Wolfgang Kühn im ND vom 03.06.2011 externer Link

Die Riesterfalle. Miese Geschäfte mit der Zusatzrente

„Die Riester-Rente ist schlechter als ihr Ruf. Zu diesem Ergebnis kommen unabhängige Versicherungsexperten. Eine Vielzahl von Riesterverträgen sei für den Kunden völlig unverständlich, tatsächliche Kosten würden im Kleingedruckten versteckt.Der Abschluss eines Riestervertrages würde so zum Lotterie-Spiel. Zudem gingen Familien und Geringverdiener, ursprünglich erklärte Zielgruppe der staatlichen Förderung, oft leer aus. Die Versicherungs-Unternehmen dagegen schleusten die Zulagen in die eigenen Kassen, profitierten in Milliardenhöhe von Subventionen, für die am Ende wieder der Steuerzahler aufkommt…“ Text der Sendung bei Frontal 21 (ZDF) von Anke Becker-Wenzel und Lutz Gümbel vom 24.05.2011 externer Link

Sachverständigenrat – 2070: Rente erst ab Ableben

Zu diesem Ergebnis würde man vermutlich kommen, wenn man die „Prognosen“ des jüngsten Gutachtens des sog. „Sachverständigenrats“ fortschriebe. 2060 ist der SVR immerhin schon bei einem gesetzlichen Renteneintrittsalters von 69 Jahren angekommen. Wenn man von vorneherein unterstellt, dass alle anderen Stellschrauben zur Bewältigung des demografischen Wandels festgezurrt sind, dann bleibt eben nur der Ausweg, dass eine älter werdende Bevölkerung eben länger arbeiten muss, egal ob sie das will oder kann. Um die vom SVR ausgemachte „Tragfähigkeitslücke“ für die Sozialen Sicherungssysteme endgültig zu schließen, folgt nach dieser fixen Idee in absehbarer Zeit unausweichlich der Vorschlag den Renteneintritt erst kurz vor dem Ableben festzusetzen...“ Artikel von Wolfgang Lieb in den Nachdenkseiten vom 19. Mai 2011 externer Link. Siehe dazu:

  • Expertise 2011: Herausforderungen des demografischen Wandels externer Link pdf-Datei
  • Hannack: Rente ab 69 ist weltfremd und ignoriert die Arbeitswirklichkeit
    Als „völlig aberwitzig“ und „weltfremd“ kritisiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Schlussfolgerungen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seiner sogenannten Expertise „Herausforderungen des demographischen Wandels“. „Wer den Renteneintritt erst ab 68 oder gar 69 Jahren propagiert, hat von der deutschen Arbeitswirklichkeit offenbar keine Ahnung“, sagte Elke Hannack, für Sozialpolitik zuständiges Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. Schon heute sei nur jede und jeder zehnte 64-Jährige überhaupt noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Vor allem körperlich und psychisch belastende Tätigkeiten könnten vielfach nicht bis ins hohe Alter ausgeübt werden. Dies betreffe nicht nur Bauarbeiter oder Dachdecker, sondern beispielsweise auch Krankenschwestern, Altenpfleger, Erzieherinnen, Busfahrer oder Müllwerker. Deshalb sei es ein Irrweg, das Renteneintrittsalter losgelöst von der tatsächlichen Arbeitssituation ausschließlich aus fiskalischer Perspektive zu diskutieren…ver.di-Mitteilung vom 18.05.2011 externer Link
  • Weitere Privatisierungen und die Zerschlagung der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung in Deutschland. Wirtschaftsexperten fordern "Rente mit 69" - Brave Deutsche sollen länger arbeiten.
    Kommentar von Reinhold Schramm vom 18.05.11 bei scharf links externer Link

Die demografische »Belastung«

Die Alterung der Bevölkerung bildet eine enorme Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Wie groß aber ist die demografische »Belastung« tatsächlich? Erzwingt sie womöglich den Abschied von solidarischen Sicherungssystemen? - Seit Jahren werden die Individualisierung sozialer Risiken und die Privatisierung ihrer Kosten politisch vorangetrieben. Die Dramatisierer der demografischen »Belastung« spielen mit gezinkten Karten und verfolgen dabei wenig honorige Ziele…“ Info-Grafik von Johannes Steffen (Arbeitnehmerkammer Bremen) vom 06. Dezember 2010 externer Link pdf-Datei

Gebrochene Erwerbsbiografien, atypische Beschäftigung und drohende Altersarmut: Perspektiven solidarischer Sicherungskonzepte

In Zukunft verstärkt drohende Altersarmut ist Thema in Politik, Medien und Öffentlichkeit. Die schwarz-gelbe Koalition hat diesbezüglich die Einsetzung einer Regierungskommission beschlossen und auch der CDU-Parteitag reihte sich jüngst ein in den "Kampf gegen Altersarmut". - Die Schließung sozialer Sicherungslücken in Folge gebrochener Erwerbsbiografien und atypischer Beschäftigung ist dringender denn je geboten. Aber: Ohne Abkehr von der falschen Rentenpolitik der vergangenen zehn Jahre und ohne die Rückbesinnung auf ein den Lebensstandard sicherndes Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung werden die einschlägigen Reformvorschläge weitgehend stumpf bleiben…“ Stellungnahme von Johannes Steffen (Arbeitnehmerkammer Bremen) 12/2010 externer Link pdf-Datei

Länger arbeiten. Bundesagentur will Frühverrentung abschaffen

Die Bundesagentur für Arbeit ist für ein Ende aller Anreize zur Frühverrentung. Ältere Mitarbeiter sollten länger arbeiten. Agenturmeldung in Die Welt online vom 13.09.10 externer Link

Rentenversicherung verzichtet wohl auf Milliarden

„Obwohl die Bundesregierung momentan mit Sparhaushalten arbeitet und die Bürger sich auf steigende Abgaben einstellen müssen, verzichtet die Deutsche Rentenversicherung auf mögliche Einnahmen in Höhe von etwa 1,8 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitsrechtsexperte Professor Peter Schüren. Die Summe seien mögliche Nachforderungen der Rentenkasse an Leiharbeitsfirmen, die ihre Angestellten jahrelang mit unrechtmäßigen Niedrigtarifen bezahlt haben. Angesichts von jährlich etwa 200.000 betroffenen Leiharbeitnehmern handele es sich sogar um eine vorsichtige Schätzung, so Schüren, denn „es könnten auch zwei oder drei Milliarden Euro sein“…“ Artikel auf DerWesten vom 13.09.2010 externer Link

Steigende Lebenserwartung: EU-Papier empfiehlt Rente mit 70

Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedsstaaten in einem Strategiepapier, das Rentenalter mittelfristig auf mindestens 70 Jahre zu erhöhen. Nur so sei das Rentenniveau auf Dauer zu gewährleisten…Agenturmeldung bei N24 vom 07.07.2010 externer Link. Siehe dazu:

Lohnverzicht reduziert Altersrente

Verzicht auf Arbeitslohn und Lohnkampf reduziert die Altersrente und erhöht die Kapitalvermögen der deutschen Bourgeoisie und Administration. Artikel von Reinhold Schramm vom 21.03.2010 pdf-Datei

Geringverdiener arbeiten 43 Jahre für "Hartz-IV-Rente"

Bereits heute erhalten 410.000 Rentner zusätzlich zu ihren Altersbezügen die sogenannte Grundsicherung. Je mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse von prekären Arbeits- und Lebensformen abgelöst werden, desto höher der Anteil der Rentner die nur Grundsicherung beziehen. Seit 2003 stieg ihre Zahl um zwei Drittel…” Artikel von Reinhold Schramm vom 25.11.09 externer Link beim Netzwerk linke Opposition

Interviewpartner für Doku über Altersarmut gesucht

Für einen ARTE- Dokumentarfilm über Altersarmut sucht die uns als integer bekannte Journalistin Karin de Miguel Wessendorf ProtagonistInnen/InterviewpartnerInnen. Es handelt sich um eine politische Dokumentation, die sich u.a. mit den Mängeln der Rentensysteme, der drohenden Altersarmut, und der Problematik der Altersvorsorge in Deutschland (und im europäischen Vergleich) auseinandersetzen wird.
Sie sucht RentnerInnen, deren Rente nicht zum Leben reicht, die sich mit einem Nebenjob über Wasser halten müssen oder finanziell auf Unterstützung der Familie oder alternativer solidarischer Konzepte angewiesen sind. Sie sucht aber auch Menschen ab 30, die im Arbeitsleben sind, die aber zu den Risikogruppen bzgl. der Altersvorsorge gerechnet werden sowie alternative Wohnprojekte/Formen der solidarischen Ökonomie, die versuchen, dem Problem der Altersarmut entgegenzuwirken und Menschen, die sich wissenschaftlich, oder im sozialen und politischen Bereich mit dem Thema auseinandersetzen. Kontakt: Tel: + 49 (0) 221 94202511, e-mail: karin@thurnfilm.de

Arbeitende Rentner. Malochen bis zum Tod

Hunderttausende Rentner arbeiten auch noch im Ruhestand - oft aus reiner Geldnot. Für viele reicht die staatliche Rente nicht zum Leben, mit Mini-Jobs halten sie sich knapp über Wasser. SPIEGEL ONLINE traf Malocher jenseits der 70…“ Artikel von Matthias Lauerer bei Spiegel online vom 26.10.2009 externer Link

Zement auf die 67

Die Bundesbank fordert die Rente mit 69 und stößt dabei ins altbekannte demografische Horn. Wenn das so weitergeht, werden Arbeiter kaum noch ihre Rente erleben. Artikel von Ulrike Baureithel in Freitag vom 21.07.2009 externer Link

DGB-Kampagne: »Rente muss zum Leben reichen«

Neue Warnungen vor der Altersarmut

Rentner und die Binnenkaufkraft

Drei Viertel aller deutschen Unternehmen sind seit Ausbruch der globalen Finanzkrise nicht mehr in der Lage, uneingeschränkt nötige Investitionen und Käufe zu tätigen.“ Das meldete dpa. Ähnlich ist das ganz sicher in den deutschen Haushalten, Rentnerhaushalte eingeschlossen. Nur, dass das nicht erst mit der Finanzmarktkrise begonnen hat. Die Financial Times Deutschland schreibt: „Die Bundesregierung nutzt den Finanzcrash, um von eigenen Versäumnissen abzulenken.“ Die schwache Konsumnachfrage ist nicht von der Finanzmarktkrise verursacht, sie ist hausgemacht. Seit Jahren setzt die Regierung einseitig auf den Exportsektor: Sie beschneidet Sozialleistungen und staatliche Ausgaben und fördert Lohndumping…“ Artikel von Kurt Pittelkau externer Link, Mitglied im Arbeitskreis Alterssicherung ver.di-Berlin, auf den Nachdenkseiten vom 5. November 2008

Initiative Neuer Generationenvertrag: Ohne Kurswechsel wird Altersarmut zum Massenphänomen

„Weil die "Rentenreformen" der letzten Jahre das Versorgungsniveau der Menschen drastisch reduzieren werden und das Thema Rente zunehmend misbraucht wird, um die Generationen gegeneinander auszuspielen muss ein neuer Generationenvertrag her. Nicht die Verteidigung der Restbestände der sozialen Rentenversicherung, sondern ein umfassender Neuaufbau einer solidarischen, verlässlichen Alterssicherung gehört auf die politische Agenda, argumentierte IG Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban bei der Vorstellung der "Initiative für einen neuen Generationenvertrag - Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung", die der IG Metall-Vorstand im Juni 2008 beschlossen hat…“ Meldung bei der IG Metall vom 09.07.2008 externer Link. Aus dem Text: „Das Fünf-Punkte-Programm: 1. Alle rein ins Solidarsystem: Die gesetzliche Rentenversicherung soll zu einer solidarischen Erwerbstätigenversicherung weiterentwickelt werden. 2. Lebensstandardsicherung und Armutsvermeidung - beides muss drin sein: Die gesetzliche Rente muss wieder einen deutlich höheren Beitrag zur Lebensstandardsicherung für alle Beschäftigten leisten, die Grundsicherung im Alter muss angehoben werden. 3. Betriebsrenten für alle: Die betriebliche Altersversorgung soll zu einem alle Beschäftigten erfassenden System ausgebaut werden. 4. Flexible Altersübergänge ermöglichen und auf die Rente mit 67 verzichten: Die Altersteilzeit soll daher weiterhin öffentlich gefördert und der Zugang zur Erwerbsminderungsrente erleichert werden. 5. Guter Lohn für gute Rente: dies erfordert die flächendeckende Einführung von MIndestlöhnen, eine Sozialversicherungspflicht für alle Beschäftigungsverhältnisse und schließlich eine verteilungspolitische Wende in der Aufteilung des Volkseinkommens im Sinne von mehr Verteilungsgerechtigkeit…“ Siehe dazu:

  • Für einen Neuen Generationenvertrag - Thesen der IG Metall externer Link pdf-Datei für den Neuaufbau einer solidarischen und verlässlichen Alterssicherung, IG Metall-Vorstand, 9. Juni 2008
  • Hans-Jürgen Urban: Für einen Neuen Generationenvertrag - Neuaufbau einer solidarischen, verlässlichen Alterssicherung, Pressestatement am 9. Juli 2008 externer Link pdf-Datei
  • IG Metall: Alle zahlen in die Rentenkasse
    Mit einer "Initiative für einen neuen Generationenvertrag" will die IG Metall die Debatte über einen Kurswechsel in der Rentenpolitik beleben. Es gehe nicht darum, das Alte zu erhalten, sagte IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban. Seine Organisation nehme vielmehr "Abschied von der in gewerkschaftlichen Politikkonzepten doch eher üblichen Verteidigungsrhetorik". Sie werbe für einen "umfassenden Neuaufbau einer solidarischen, verlässlichen Alterssicherung"…“ Artikel von Markus Sievers in der Frankfurter Rundschau vom 09.07.2008 externer Link

Formelsprache: Der wahre Rentenskandal

"Heute steigen für 20 Millionen Menschen im Land die Renten. Der Erhöhung war ein heftiger Streit voraus gegangen - jetzt beuten die Alten die Jungen aus, hieß es. Aber stimmt das überhaupt? Und wer versteht die Rentenanpassungsformel?" Eine Übersicht in der Frankfurter Rundschau vom 01.07.2008 externer Link

Rente und Altersarmut. Handlungsfelder zur Vermeidung finanzieller Armut im Alter

Die Altersrenten der sozialen Rentenversicherung sind Spiegelbild der versicherten durchschnittlichen Erwerbseinkommensposition. Wer nur vergleichsweise wenige Jahre versicherungspflichtig war und/oder ein vergleichsweise geringes Einkommen versichert hat, erwirbt auch nur eine relativ geringe Zahl an Entgeltpunkten und wird deshalb im Alter nur eine vergleichsweise geringe Rente erwarten können – und umgekehrt. Zur Verringerung des Risikos finanzieller Armut im Alter bieten sich eine Reihe von Instrumenten an - ohne Stopp und Umkehr des im Jahre 2001 eingeleiteten rentenpolitischen Katastrophenkurses blieben aber auch sie zu einem Großteil wirkungslos…“ Dokumentation von Johannes Steffen, Bremen, Juli 2008 externer Link pdf-Datei

Eine Rentenerhöhung von 1,1 Prozent beweist: „Die Alten beuten die Jungen aus!“ Ausbeutung und "Ausbeutung" - der kleine Unterschied zwischen "Last sein" und "zur Last legen"

Artikel aus der Nummer 2-08 externer Link der politischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt

DGB legt Eckpunkte zur Zukunftssicherung der Rente vor - Buntenbach: "Zeitbombe Altersarmut entschärfen"

„Der DGB hat ein umfangreiches Eckpunktepapier vorgelegt, mit dem die Rente zukunfts- und armutsfest gemacht werden soll. Die aktuelle Debatte über Rentenanpassungen, Altersteilzeit oder Mini-Renten verzettele sich im Detail, kritisierte das zuständige DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin. Es gehe um Altersarmut "ungeahnten Ausmaßes", weil die Reformen von Rente und Arbeitsmarkt Jung und Alt zu Verlierern gemacht hätten…“ Pressemitteilung vom 14.05.2008 externer Link. Siehe dazu:

Die frohe Botschaft fürs Alter: Die Armut ist sicher

So oder ähnlich könnte die provokante Nachricht zu Weihnachten lauten. Zunehmende Armutslöhne, kein Geld zum Ansparen privater Altersvorsorge, lange Erwerbslosenzeiten, inflationäre Entwicklung bei einbrechender Konjunktur, Sozialhilfe bis 67, Vermögensumverteilung nach oben sind – zusammengefasst – für wachsende Altersarmut die wichtigsten Gründe. Genau die aber möchte die  schwarz-“rote“ Regierung lieber vertuschen, wenn sie die Medien den vermeintlichen Aufschwung für alle verkünden lässt…“ Artikel von Hans-Dieter Hey in NRhZ-Online externer Link - Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer Nr. 125  vom 12.12.2007

Vermeidung von Altersarmut

Der Beitrag von Dieter Bauer pdf-Datei ergänzt die Vorschläge der Tagung des DGB vom 22.11. 07 in Berlin „Sozialpolitische Herausforderungen in der Alterssicherung gestalten“

Spanien beschließt "freiwillige" Verlängerung des Rentenalters auf 70 Jahre. In ganz Europa wird an der Verlängerung der Lebensarbeitszeit gestrickt, die Konzepte werden unterschiedlich verkauft und durchgesetzt

""Denn eins ist sicher: die Rente." Wer erinnert sich noch an den berühmten Ausspruch von Norbert Blüm, der bis 1998 Arbeitsminister der CDU-Regierung war. Heute darf man sich allerdings fragen, ob man noch vor dem Ableben in ihren Genuss kommen darf. Nach der Rente mit 67 setzte Wolfgang Schäuble (CDU) zum Wochenende nach und will das Eintrittsalter weiter anheben, was allerdings voresrt auf das Veto der Bundeskanzlerin stieß. In Spanien hat die sozialdemokratische Regierung beschlossen, die Menschen "freiwillig" bis 70 arbeiten zu lassen. Doch das müssen sie, wenn sie eine Rente wollen, die minimal den Unterhalt sichern soll. In Griechenland wird gegen eine Rentenreform gestreikt, während es in Frankreich Sarkozy zunächst gelungen ist, den Streik auszuhebeln…Artikel von Ralf Streck in telepolis vom 27.11.2007 externer Link

Gesetzliche Rentenversicherung – Wichtigste Basis der Alterssicherung oder Manipulationsobjekt

In Vorbereitung der Tagung der Hans Böckler Stiftung und des DGB am 22. Nov. 2007 in Berlin zum Thema „Sozialpolitische Herausforderung in der Alterssicherung gestalten“ entstand diese Ausarbeitung. Die steigende Gefahr der Altersarmut hat in der Politik, bei den Parteien und in der Gesellschaft die Diskussion um die Zukunft der Sozialsysteme neu angefacht. Um die sozialpolitischen Herausforderungen in der Alterssicherung Deutschlands zu gestalten, sollten alle Fehlentwicklungen der letzten „Reformen“ festgestellt und bewertet werden. Nur dann können die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden…“ Beitrag von Dieter Bauer pdf-Datei, Senioren-AK IG-Metall Vwst. Erfurt, DGB-Landesseniorenbeirat Th., vom Nov. 2007

Wie ein bayrischer Politiker Ostrenten kürzen will

Bekommen ostdeutsche Frauen zu viel Rente? Ja, meint ein CSU-Politiker aus der bayrischen Provinz. Er will das ändern. Seine Forderungen hat er in einem Brief zusammengefasst und an seinen Parteichef Edmund Stoiber geschickt…Text der Sendung Umschau vom 28.08.2007 im MDR Fernsehen externer Link

Neue Studie: Arbeit bis zur Rente ist selten

Nicht einmal jeder vierte Bezieher einer Altersrente ist unmittelbar zuvor einer regulären Beschäftigung nachgegangen. Dies haben Forscher des Instituts für Empirische Sozialökonomie anhand von Daten der Deutschen Rentenversicherung herausgefunden. Vor allem in Ostdeutschland war ein Großteil der Neurentner im Jahr 2004 - und zwar bis zu 40 Prozent - zuvor arbeitslos gemeldet. In den alten Bundesländern war die Gruppe der „passiv Versicherten“ auffällig hoch…“ Artikel von Sven Astheimer in der FAZ vom 02. August 2007 externer Link

Erwerbstätigenversicherung statt Rente mit 67. Konzept für die Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung

DGB, Sozialverband Deutschland (SoVD) und Volkssolidarität haben am 26.1.2007 in Berlin ein gemeinsames Konzept für eine Erwerbstätigenversicherung als Alternative zur Rente mit 67 vorgestellt. Das Konzept sieht vor, langfristig alle Berufstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. In einem ersten Schritt sollen geringfügig Beschäftigte, Selbstständige sowie Politiker aufgenommen werden. Siehe

  • das gemeinsame Konzept beim DGB externer Link pdf-Datei
  • „Schöne Glanzbroschüre…“
    Kommentar von Joachim Kühnel zu „Erwerbstätigenversicherung statt Rente mit 67. Konzept für die Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung“ von DGB, Sozialverband Deutschland (SoVD) und Volkssolidarität

Altersvorsorge: Sicherheit im Alter nur noch mit Zusatzrente möglich

„Sozialminister Müntefering macht es amtlich: "Von der gesetzlichen Rente alleine kann der Lebensstandard im Alter künftig nicht mehr gehalten werden." Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht der Regierung hervor…“ dpa/AP-Meldung vom 08.03.2006 in Süddeutsche Zeitung externer Link

Mehr Altersarmut

„Zur offiziellen Präsentation des Rentenversicherungsberichts erklärte Franz Müntefering (SPD) gestern, auch er erkenne Vorboten künftiger Altersarmut. "Natürlich gibt's da welche, bei denen man sehen kann, das kann eigentlich nicht gut gehen", sagte der Arbeits- und Rentenminister…“ Artikel von Ulrike Winkelmann in der taz vom 9.3.2006 externer Link

Kritik an Kabinettsbeschluss. Sozialbeirat befürwortet Rentenkürzungen

Artikel in Handelsblatt vom 07. März 2006 externer Link. Aus dem Text: „Der Sozialbeirat der Bundesregierung hält den jüngsten Renten-Kabinettsbeschluss der Bundesregierung für falsch. Das Gremium unter Leitung des Wirtschaftsweisen Bert Rürup fordert nach Handelsblatt-Informationen, die Renten der rund 20 Millionen Ruheständler notfalls doch kürzen zu können. (…) Dem Sozialbeirat gehören neben Wissenschaftlern und Arbeitgebervertreter auch vier Gewerkschaftsvertreter an…“

Dekaden der Nullrunden. Die Alterssicherung nähert sich schleichend der Sozialhilfe

Artikel von Johannes Steffen in Freitag vom 03.02.2006 externer Link

Rente kontra Ausbildung? »Deutsches Institut für Altersfürsorge« fordert Streichungsorgie im Bildungswesen

Einen früheren Erwerbsbeginn und späteren Renteneintritt wünscht sich das Deutsche Institut für Altersfürsorge GmbH (DIA). Dies ist das Ergebnis einer Studie mit dem Titel »Mehr Altersvorsorge durch kürzere Ausbildungszeiten«, die am Mittwoch in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, unter anderem vom wissenschaftlichen Berater des Instituts, Professor Meinhard Miegel. Dieser hat als Buchautor seit Jahren den Untergang des Sozialstaates als Folge demographischer Veränderungen prognostiziert und fordert im Ergebnis einen beinharten neoliberalen Reformkurs…“ Artikel von Gerd Bedszent in junge Welt vom 14.12.2005 externer Link

Verrentet & verkauft. Zerstörung der solidarischen Altersversorgung. Wie die Politik der Versicherungswirtschaft die Hasen in die Küche treibt

Artikel von Albrecht Müller in Freitag vom 09.12.2005 externer Link

Rentenreform 2005 - Gibt es einen Ruhestand ohne Geldsorgen?

sozioland startet eine Umfrage zum Thema "Rente und Altersvorsorge" externer Link

Die Renten sichern. Sozialwissenschaftler und Verbandspolitiker in Berlin: Rentenkürzungen weder ökonomisch noch demographisch bedingt, sondern politisch gewollt

„Zu Widerstand gegen die Politik der Rentenkürzungen haben am Donnerstag in Berlin Verbandsvertreter und Wissenschaftler bei einer Diskussionsveranstaltung des Sozialverbandes Volkssolidarität aufgerufen. Hinter der öffentlichen Debatte um die Reform des Systems der Alterssicherung stünden »eindeutige ökonomische Interessen«, stellte der Ökonom Winfried Schmähl fest. Schmähl ist Mitglied der Sachverständigenkommission für den 5. Altenbericht der Bundesregierung. Ihm zufolge wird das Gewicht in der Rentenversicherung von der öffentlich gestützten Umlagefinanzierung verschoben hin zur privaten Altersvorsorge. »Gewinner sind die Anbieter von Finanzmarktprodukten«, so Schmähl…“ Artikel von Hans Springstein in junge Welt vom 18.11.2005 externer Link

Specials

Die Tücken der Privatisierung updated

Rente mit 67 und Proteste

Rente erst ab 67?! Blödsinn!

Neue Altersteilzeit der IG Metall

Betriebsrenten

Nach Riester geht's weiter - Rentenreform 2003/04

darin:

Vorschläge

Bewertungen

Proteste

Renten"reform" 2000

Altersvermögens- gesetz

Behauptungen und Tatsachen ... zur rot-grünen Rentenpolitik von Johannes Steffen

Proteste gegen die Rentenreform 2000

Hintergründe und Bewertungen zur Rentenreform 2000

"Die Riesterrente dient der Vermögensbildung des Volkes. Würde das Volk sich bilden, müßten die Vermögenden riestern." Quelle: Deutscher Einheit(z)-Textdienst von Werner Lutz, 3/02

Grundinfos

Rentenversicher-
ung
externer Link bei der Arbeitnehmerkammer

Dossier „Rente und Alterssicherung“ beim DGB externer Link

Rentenversicher- ungsberichte und Gutachten des Sozialbeirats zu den Rentenversicher- ungsberichten. Sonderseite bei der Arbeitnehmerkammer Bremen externer Link

siehe auch

Rürup-Kommission

Zwangsverrentung


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