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Steigende Lebenserwartung: EU-Papier empfiehlt Rente mit 70
„Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedsstaaten in einem Strategiepapier, das Rentenalter mittelfristig auf mindestens 70 Jahre zu erhöhen. Nur so sei das Rentenniveau auf Dauer zu gewährleisten…“ Agenturmeldung bei N24 vom 07.07.2010 . Siehe dazu:
- EU startet Diskussion über die Zukunft von Pensionen und Renten
Pressemitteilung vom 07.07.2010 
- Angemessene, nachhaltige und sichere europäische Pensions- und Rentensysteme
Grünbuch der EU-Kommission 
Lohnverzicht reduziert Altersrente
Verzicht auf Arbeitslohn und Lohnkampf reduziert die Altersrente und erhöht die Kapitalvermögen der deutschen Bourgeoisie und Administration. Artikel von Reinhold Schramm vom 21.03.2010 
Geringverdiener arbeiten 43 Jahre für "Hartz-IV-Rente"
“Bereits heute erhalten 410.000 Rentner zusätzlich zu ihren Altersbezügen die sogenannte Grundsicherung. Je mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse von prekären Arbeits- und Lebensformen abgelöst werden, desto höher der Anteil der Rentner die nur Grundsicherung beziehen. Seit 2003 stieg ihre Zahl um zwei Drittel…” Artikel von Reinhold Schramm vom 25.11.09 beim Netzwerk linke Opposition
Interviewpartner für Doku über Altersarmut gesucht
Für einen ARTE- Dokumentarfilm über Altersarmut sucht die uns als integer bekannte Journalistin Karin de Miguel Wessendorf ProtagonistInnen/InterviewpartnerInnen. Es handelt sich um eine politische Dokumentation, die sich u.a. mit den Mängeln der Rentensysteme, der drohenden Altersarmut, und der Problematik der Altersvorsorge in Deutschland (und im europäischen Vergleich) auseinandersetzen wird.
Sie sucht RentnerInnen, deren Rente nicht zum Leben reicht, die sich mit einem Nebenjob über Wasser halten müssen oder finanziell auf Unterstützung der Familie oder alternativer solidarischer Konzepte angewiesen sind. Sie sucht aber auch Menschen ab 30, die im Arbeitsleben sind, die aber zu den Risikogruppen bzgl. der Altersvorsorge gerechnet werden sowie alternative Wohnprojekte/Formen der solidarischen Ökonomie, die versuchen, dem Problem der Altersarmut entgegenzuwirken und Menschen, die sich wissenschaftlich, oder im sozialen und politischen Bereich mit dem Thema auseinandersetzen. Kontakt: Tel: + 49 (0) 221 94202511, e-mail: karin@thurnfilm.de
Arbeitende Rentner. Malochen bis zum Tod
„Hunderttausende Rentner arbeiten auch noch im Ruhestand - oft aus reiner Geldnot. Für viele reicht die staatliche Rente nicht zum Leben, mit Mini-Jobs halten sie sich knapp über Wasser. SPIEGEL ONLINE traf Malocher jenseits der 70…“ Artikel von Matthias Lauerer bei Spiegel online vom 26.10.2009 
Zement auf die 67
Die Bundesbank fordert die Rente mit 69 und stößt dabei ins altbekannte demografische Horn. Wenn das so weitergeht, werden Arbeiter kaum noch ihre Rente erleben. Artikel von Ulrike Baureithel in Freitag vom 21.07.2009 
DGB-Kampagne: »Rente muss zum Leben reichen«
- Altersarmut ist eine Folge politischer Fehlentscheidungen - DGB startet Kampagne "Rente muss zum Leben reichen"

Unter dem Motto „Rente muss zum Leben reichen“ hat der DGB am Mittwoch in Berlin seine Kampagne zur Stärkung der solidarischen Alterssicherung in Deutschland gestartet. Ziel ist es, die Ursachen der drohenden Altersarmut deutlich zu machen und die Politik dazu zu bewegen, die notwendigen Reformen rasch auf den Weg zu bringen. Siehe dazu die Pressemitteilung vom DGB vom 28.01.2009

- »Rente muss zum Leben reichen«
Die Kampagnenseite des DGB 
- Materialzusammenstellung
Eine Materialzusammenstellung zur Kampagne von Reinhold Schramm vom 28.01.2009 
Neue Warnungen vor der Altersarmut
- Neue Studie warnt vor Altersarmut. Vermögen in Deutschland zunehmend ungleich verteilt
HBS-Pressemitteilung vom 21.01.2009 
- Ziellose Rentenpolitik
Die Bundesregierung stützt sich in der Rentenpolitik auf zu optimistische Prognosen. Das Armutsrisiko künftiger Rentner wird unterschätzt, der Alterssicherung fehlt ein klares Ziel. Böckler Impuls 20/2008 
- Die Zukunft der Alterssicherung. Analyse und Dokumentation der Datengrundlage aktueller Rentenpolitik
Gutachten von Barbara Riedmüller und Michaela Willert im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung 2008
Rentner und die Binnenkaufkraft
„Drei Viertel aller deutschen Unternehmen sind seit Ausbruch der globalen Finanzkrise nicht mehr in der Lage, uneingeschränkt nötige Investitionen und Käufe zu tätigen.“ Das meldete dpa. Ähnlich ist das ganz sicher in den deutschen Haushalten, Rentnerhaushalte eingeschlossen. Nur, dass das nicht erst mit der Finanzmarktkrise begonnen hat. Die Financial Times Deutschland schreibt: „Die Bundesregierung nutzt den Finanzcrash, um von eigenen Versäumnissen abzulenken.“ Die schwache Konsumnachfrage ist nicht von der Finanzmarktkrise verursacht, sie ist hausgemacht. Seit Jahren setzt die Regierung einseitig auf den Exportsektor: Sie beschneidet Sozialleistungen und staatliche Ausgaben und fördert Lohndumping…“ Artikel von Kurt Pittelkau , Mitglied im Arbeitskreis Alterssicherung ver.di-Berlin, auf den Nachdenkseiten vom 5. November 2008
Initiative Neuer Generationenvertrag: Ohne Kurswechsel wird Altersarmut zum Massenphänomen
„Weil die "Rentenreformen" der letzten Jahre das Versorgungsniveau der Menschen drastisch reduzieren werden und das Thema Rente zunehmend misbraucht wird, um die Generationen gegeneinander auszuspielen muss ein neuer Generationenvertrag her. Nicht die Verteidigung der Restbestände der sozialen Rentenversicherung, sondern ein umfassender Neuaufbau einer solidarischen, verlässlichen Alterssicherung gehört auf die politische Agenda, argumentierte IG Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban bei der Vorstellung der "Initiative für einen neuen Generationenvertrag - Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung", die der IG Metall-Vorstand im Juni 2008 beschlossen hat…“ Meldung bei der IG Metall vom 09.07.2008 . Aus dem Text: „Das Fünf-Punkte-Programm: 1. Alle rein ins Solidarsystem: Die gesetzliche Rentenversicherung soll zu einer solidarischen Erwerbstätigenversicherung weiterentwickelt werden. 2. Lebensstandardsicherung und Armutsvermeidung - beides muss drin sein: Die gesetzliche Rente muss wieder einen deutlich höheren Beitrag zur Lebensstandardsicherung für alle Beschäftigten leisten, die Grundsicherung im Alter muss angehoben werden. 3. Betriebsrenten für alle: Die betriebliche Altersversorgung soll zu einem alle Beschäftigten erfassenden System ausgebaut werden. 4. Flexible Altersübergänge ermöglichen und auf die Rente mit 67 verzichten: Die Altersteilzeit soll daher weiterhin öffentlich gefördert und der Zugang zur Erwerbsminderungsrente erleichert werden. 5. Guter Lohn für gute Rente: dies erfordert die flächendeckende Einführung von MIndestlöhnen, eine Sozialversicherungspflicht für alle Beschäftigungsverhältnisse und schließlich eine verteilungspolitische Wende in der Aufteilung des Volkseinkommens im Sinne von mehr Verteilungsgerechtigkeit…“ Siehe dazu:
- Für einen Neuen Generationenvertrag - Thesen der IG Metall
für den Neuaufbau einer solidarischen und verlässlichen Alterssicherung, IG Metall-Vorstand, 9. Juni 2008
- Hans-Jürgen Urban: Für einen Neuen Generationenvertrag - Neuaufbau einer solidarischen, verlässlichen Alterssicherung, Pressestatement am 9. Juli 2008

- IG Metall: Alle zahlen in die Rentenkasse
„Mit einer "Initiative für einen neuen Generationenvertrag" will die IG Metall die Debatte über einen Kurswechsel in der Rentenpolitik beleben. Es gehe nicht darum, das Alte zu erhalten, sagte IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban. Seine Organisation nehme vielmehr "Abschied von der in gewerkschaftlichen Politikkonzepten doch eher üblichen Verteidigungsrhetorik". Sie werbe für einen "umfassenden Neuaufbau einer solidarischen, verlässlichen Alterssicherung"…“ Artikel von Markus Sievers in der Frankfurter Rundschau vom 09.07.2008 
Formelsprache: Der wahre Rentenskandal
"Heute steigen für 20 Millionen Menschen im Land die Renten. Der Erhöhung war ein heftiger Streit voraus gegangen - jetzt beuten die Alten die Jungen aus, hieß es. Aber stimmt das überhaupt? Und wer versteht die Rentenanpassungsformel?" Eine Übersicht in der Frankfurter Rundschau vom 01.07.2008 
Rente und Altersarmut. Handlungsfelder zur Vermeidung finanzieller Armut im Alter
„Die Altersrenten der sozialen Rentenversicherung sind Spiegelbild der versicherten durchschnittlichen Erwerbseinkommensposition. Wer nur vergleichsweise wenige Jahre versicherungspflichtig war und/oder ein vergleichsweise geringes Einkommen versichert hat, erwirbt auch nur eine relativ geringe Zahl an Entgeltpunkten und wird deshalb im Alter nur eine vergleichsweise geringe Rente erwarten können – und umgekehrt. Zur Verringerung des Risikos finanzieller Armut im Alter bieten sich eine Reihe von Instrumenten an - ohne Stopp und Umkehr des im Jahre 2001 eingeleiteten rentenpolitischen Katastrophenkurses blieben aber auch sie zu einem Großteil wirkungslos…“ Dokumentation von Johannes Steffen, Bremen, Juli 2008 
Eine Rentenerhöhung von 1,1 Prozent beweist: „Die Alten beuten die Jungen aus!“ Ausbeutung und "Ausbeutung" - der kleine Unterschied zwischen "Last sein" und "zur Last legen"
Artikel aus der Nummer 2-08 der politischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt
DGB legt Eckpunkte zur Zukunftssicherung der Rente vor - Buntenbach: "Zeitbombe Altersarmut entschärfen"
„Der DGB hat ein umfangreiches Eckpunktepapier vorgelegt, mit dem die Rente zukunfts- und armutsfest gemacht werden soll. Die aktuelle Debatte über Rentenanpassungen, Altersteilzeit oder Mini-Renten verzettele sich im Detail, kritisierte das zuständige DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin. Es gehe um Altersarmut "ungeahnten Ausmaßes", weil die Reformen von Rente und Arbeitsmarkt Jung und Alt zu Verlierern gemacht hätten…“ Pressemitteilung vom 14.05.2008 . Siehe dazu:
- Eckpunktepapier - Beschluss des DGB-Bundesvorstandes zur Alterssicherung

- Schrei nach sozialer Gerechtigkeit! Gegen Altersarmut, Sozialabbau & Rentenklau. Demonstration in Düsseldorf am 20. Mai 2008
Aufruf als Word-Datei bei der IG Metall 
Die frohe Botschaft fürs Alter: Die Armut ist sicher
“So oder ähnlich könnte die provokante Nachricht zu Weihnachten lauten. Zunehmende Armutslöhne, kein Geld zum Ansparen privater Altersvorsorge, lange Erwerbslosenzeiten, inflationäre Entwicklung bei einbrechender Konjunktur, Sozialhilfe bis 67, Vermögensumverteilung nach oben sind – zusammengefasst – für wachsende Altersarmut die wichtigsten Gründe. Genau die aber möchte die schwarz-“rote“ Regierung lieber vertuschen, wenn sie die Medien den vermeintlichen Aufschwung für alle verkünden lässt…“ Artikel von Hans-Dieter Hey in NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer Nr. 125 vom 12.12.2007
Vermeidung von Altersarmut
Der Beitrag von Dieter Bauer ergänzt die Vorschläge der Tagung des DGB vom 22.11. 07 in Berlin „Sozialpolitische Herausforderungen in der Alterssicherung gestalten“
Spanien beschließt "freiwillige" Verlängerung des Rentenalters auf 70 Jahre. In ganz Europa wird an der Verlängerung der Lebensarbeitszeit gestrickt, die Konzepte werden unterschiedlich verkauft und durchgesetzt
""Denn eins ist sicher: die Rente." Wer erinnert sich noch an den berühmten Ausspruch von Norbert Blüm, der bis 1998 Arbeitsminister der CDU-Regierung war. Heute darf man sich allerdings fragen, ob man noch vor dem Ableben in ihren Genuss kommen darf. Nach der Rente mit 67 setzte Wolfgang Schäuble (CDU) zum Wochenende nach und will das Eintrittsalter weiter anheben, was allerdings voresrt auf das Veto der Bundeskanzlerin stieß. In Spanien hat die sozialdemokratische Regierung beschlossen, die Menschen "freiwillig" bis 70 arbeiten zu lassen. Doch das müssen sie, wenn sie eine Rente wollen, die minimal den Unterhalt sichern soll. In Griechenland wird gegen eine Rentenreform gestreikt, während es in Frankreich Sarkozy zunächst gelungen ist, den Streik auszuhebeln…“ Artikel von Ralf Streck in telepolis vom 27.11.2007 
Gesetzliche Rentenversicherung – Wichtigste Basis der Alterssicherung oder Manipulationsobjekt
„In Vorbereitung der Tagung der Hans Böckler Stiftung und des DGB am 22. Nov. 2007 in Berlin zum Thema „Sozialpolitische Herausforderung in der Alterssicherung gestalten“ entstand diese Ausarbeitung. Die steigende Gefahr der Altersarmut hat in der Politik, bei den Parteien und in der Gesellschaft die Diskussion um die Zukunft der Sozialsysteme neu angefacht. Um die sozialpolitischen Herausforderungen in der Alterssicherung Deutschlands zu gestalten, sollten alle Fehlentwicklungen der letzten „Reformen“ festgestellt und bewertet werden. Nur dann können die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden…“ Beitrag von Dieter Bauer , Senioren-AK IG-Metall Vwst. Erfurt, DGB-Landesseniorenbeirat Th., vom Nov. 2007
Wie ein bayrischer Politiker Ostrenten kürzen will
„Bekommen ostdeutsche Frauen zu viel Rente? Ja, meint ein CSU-Politiker aus der bayrischen Provinz. Er will das ändern. Seine Forderungen hat er in einem Brief zusammengefasst und an seinen Parteichef Edmund Stoiber geschickt…“ Text der Sendung Umschau vom 28.08.2007 im MDR Fernsehen 
Neue Studie: Arbeit bis zur Rente ist selten
„Nicht einmal jeder vierte Bezieher einer Altersrente ist unmittelbar zuvor einer regulären Beschäftigung nachgegangen. Dies haben Forscher des Instituts für Empirische Sozialökonomie anhand von Daten der Deutschen Rentenversicherung herausgefunden. Vor allem in Ostdeutschland war ein Großteil der Neurentner im Jahr 2004 - und zwar bis zu 40 Prozent - zuvor arbeitslos gemeldet. In den alten Bundesländern war die Gruppe der „passiv Versicherten“ auffällig hoch…“ Artikel von Sven Astheimer in der FAZ vom 02. August 2007 
Erwerbstätigenversicherung statt Rente mit 67. Konzept für die Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung
DGB, Sozialverband Deutschland (SoVD) und Volkssolidarität haben am 26.1.2007 in Berlin ein gemeinsames Konzept für eine Erwerbstätigenversicherung als Alternative zur Rente mit 67 vorgestellt. Das Konzept sieht vor, langfristig alle Berufstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. In einem ersten Schritt sollen geringfügig Beschäftigte, Selbstständige sowie Politiker aufgenommen werden. Siehe
- das gemeinsame Konzept beim DGB

- „Schöne Glanzbroschüre…“
Kommentar von Joachim Kühnel zu „Erwerbstätigenversicherung statt Rente mit 67. Konzept für die Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung“ von DGB, Sozialverband Deutschland (SoVD) und Volkssolidarität
Altersvorsorge: Sicherheit im Alter nur noch mit Zusatzrente möglich
„Sozialminister Müntefering macht es amtlich: "Von der gesetzlichen Rente alleine kann der Lebensstandard im Alter künftig nicht mehr gehalten werden." Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht der Regierung hervor…“ dpa/AP-Meldung vom 08.03.2006 in Süddeutsche Zeitung 
Mehr Altersarmut
„Zur offiziellen Präsentation des Rentenversicherungsberichts erklärte Franz Müntefering (SPD) gestern, auch er erkenne Vorboten künftiger Altersarmut. "Natürlich gibt's da welche, bei denen man sehen kann, das kann eigentlich nicht gut gehen", sagte der Arbeits- und Rentenminister…“ Artikel von Ulrike Winkelmann in der taz vom 9.3.2006 
Kritik an Kabinettsbeschluss. Sozialbeirat befürwortet Rentenkürzungen
Artikel in Handelsblatt vom 07. März 2006 . Aus dem Text: „Der Sozialbeirat der Bundesregierung hält den jüngsten Renten-Kabinettsbeschluss der Bundesregierung für falsch. Das Gremium unter Leitung des Wirtschaftsweisen Bert Rürup fordert nach Handelsblatt-Informationen, die Renten der rund 20 Millionen Ruheständler notfalls doch kürzen zu können. (…) Dem Sozialbeirat gehören neben Wissenschaftlern und Arbeitgebervertreter auch vier Gewerkschaftsvertreter an…“
Dekaden der Nullrunden. Die Alterssicherung nähert sich schleichend der Sozialhilfe
Artikel von Johannes Steffen in Freitag vom 03.02.2006 
Rente kontra Ausbildung? »Deutsches Institut für Altersfürsorge« fordert Streichungsorgie im Bildungswesen
„Einen früheren Erwerbsbeginn und späteren Renteneintritt wünscht sich das Deutsche Institut für Altersfürsorge GmbH (DIA). Dies ist das Ergebnis einer Studie mit dem Titel »Mehr Altersvorsorge durch kürzere Ausbildungszeiten«, die am Mittwoch in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, unter anderem vom wissenschaftlichen Berater des Instituts, Professor Meinhard Miegel. Dieser hat als Buchautor seit Jahren den Untergang des Sozialstaates als Folge demographischer Veränderungen prognostiziert und fordert im Ergebnis einen beinharten neoliberalen Reformkurs…“ Artikel von Gerd Bedszent in junge Welt vom 14.12.2005 
Verrentet & verkauft. Zerstörung der solidarischen Altersversorgung. Wie die Politik der Versicherungswirtschaft die Hasen in die Küche treibt
Artikel von Albrecht Müller in Freitag vom 09.12.2005 
Rentenreform 2005 - Gibt es einen Ruhestand ohne Geldsorgen?
sozioland startet eine Umfrage zum Thema "Rente und Altersvorsorge" 
Die Renten sichern. Sozialwissenschaftler und Verbandspolitiker in Berlin: Rentenkürzungen weder ökonomisch noch demographisch bedingt, sondern politisch gewollt
„Zu Widerstand gegen die Politik der Rentenkürzungen haben am Donnerstag in Berlin Verbandsvertreter und Wissenschaftler bei einer Diskussionsveranstaltung des Sozialverbandes Volkssolidarität aufgerufen. Hinter der öffentlichen Debatte um die Reform des Systems der Alterssicherung stünden »eindeutige ökonomische Interessen«, stellte der Ökonom Winfried Schmähl fest. Schmähl ist Mitglied der Sachverständigenkommission für den 5. Altenbericht der Bundesregierung. Ihm zufolge wird das Gewicht in der Rentenversicherung von der öffentlich gestützten Umlagefinanzierung verschoben hin zur privaten Altersvorsorge. »Gewinner sind die Anbieter von Finanzmarktprodukten«, so Schmähl…“ Artikel von Hans Springstein in junge Welt vom 18.11.2005  |