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Updated: 01.12.2009 11:53

GATS, Privatisierung und Widerstand allgemein

Auf dieser Seite dokumentieren wir Diskussionsbeiträge zur WTO, dem Welthandel allgemein und GATS speziell, zur weltweiten Privatisierungsbestrebungen und den (erfolgreichen) Kämpfen dagegen.
Wir möchten diese Beiträge bekannt machen, aber auch eine rege Diskussion initiieren. Deshalb werden wir die bei uns eingehenden Mails oder Artikel hier gerne bekannt machen: redaktion@labournet.de

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Studie: Sehnsucht nach dem Staatsversorger

Die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser, die Abfallentsorgung, der öffentliche Nahverkehr: Solche grundlegenden Dienstleitungen sollten am besten von staatlich kontrollierten Unternehmen erbracht werden. Das sieht mit 68 Prozent die große Mehrheit der Menschen in Deutschland so…Artikel von Kevin P. Hoffmann im Tagesspiegel vom 27.8.2009 externer Link

Wider die Angst: Satyagraha. Warum es zivilen Ungehorsam braucht, um unsere Allgemeingüter zu verteidigen

"Im Gegensatz zu den Medien, die die Ursache für eine dramatische Zunahme von Hunger und Tod in Länder der "dritten Welt" in der Weltwirtschafts- und  Finanzkrise entdecken, macht Vandana Shiva, Quantenphysikerin, Umweltschützerin, Feministin, Bürgerrechtlerin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises und des „Blue Planet Award“ der deutschen Stiftung “ethecon“, die großen Internationalen Konzerne dafür verantwortlich. Die Globalisierungskritikerin ist in ihrer Heimat vor allem durch ihr Engagement für die Rechte der indischen Urbevölkerung bekannt geworden. Hier ein Vortrag, in dem sie auf einer Konferenz von “medico internatonal“ zum Kampf gegen die europäischen und US-Konzerne aufruft, die ihr Land regieren." Text des Vortrags von Vandana Shiva in NRhZ-Online externer Link - Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer vom 25.02.2009

Öffentliches Eigentum, öffentliche Einrichtungen – soziale Arbeitsbedingungen, soziale Kontrolle: Anders gegen Privatisierung

Über den Stand der Dinge bezüglich des von LabourNet Germany vorgeschlagenen Arbeitskongresses „Demokratisieren statt Privatisieren“. Aktualisierte Überlegungen der Redaktion LabourNet Germany vom Dezember 2008

Der freie Fall der Kräfte

Nicht erst die Finanzkrise offenbart das Scheitern der großen Erwartungen in den freien Markt. Ein Blick auf Privatisierung und Verstaatlichung gestern und heute. Artikel von Holger Marcks & Matthias Seiffert aus Direkte Aktion 190 pdf-Datei vom November/Dezember 2008 – wir danken der Redaktion und den Autoren!

Antiprivatisierungs-Bundeskonferenz in Braunschweig: „Bilanz erschreckend negativ“

AntiprivatisierungsnetzwerkVertreterInnen von mehr als 30 Initiativen aus Städten im ganzen Bundesgebiet fand in Braunschweig am 1. und 2. November die zweite Bundeskonferenz der Privatisierungsgegner statt. Auch die BI „Mülheim bleibt unser“ war mit drei Vertretern dabei. Fachvorträge von Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen und Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW, Fachanwalt Benno Reinhard und Gerlinde Schermer vom Berliner Wassertisch, belegten, dass Privatisierungen die Bürger teuer zu stehen kommen…“ Artikel von Peter Kleinert in in NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung externer Link, Online-Flyer Nr. 171  vom 05.11.2008. Siehe dazu auch:

  • 2. Bundeskonferenz Antiprivatisierung - in Braunschweig
    Bericht von Markus Euskirchen beim ppg-Netzwerk externer Link
  • gemeinsame Erklärung externer Link pdf-Datei. Die Erklärung zum Abschluss der Bundeskonferenz beinhaltete mehrere Forderungen, u.a. 1. Die am Gemeinwohl orientierte Daseinsvorsorge darf nicht der Logik der Gewinnmaximierung folgen; 2. Die Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen, die der Daseinsvorsorge dienen, ist in Bund, Ländern und Gemeinden zu stoppen. Alle Gesetze, die PPP begünstigen und beschleunigen sind aufzuheben...

Viele Privatisierungen kann man nur verstehen, wenn man fragt: Wer verdient daran? Dieser Verdacht wird ständig bestätigt.

Schon im vergangenen Jahr und dann wörtlich am 8. Mai 2008 wiesen wir immer wieder daraufhin, dass man Privatisierungen öffentlicher Einrichtungen und Unternehmen häufig nur dann verstehen kann, wenn man fragt, wer die Profiteure sind. Das gilt für viele Privatisierungen in Kommunen und Ländern. Es war und ist besonders augenfällig und empörend bei der Deutschen Bahn. Im Kapitel 11 des Kritischen Jahrbuchs 2007 hatten wir die verschiedenen Beiträge dokumentiert, u. a. auch eine Rede des CDU-Abgeordneten Königshofen mit dem geradezu klassischen Bekenntnis, man müsse sich nicht genieren, wenn man nicht wisse, warum die Bahn privatisiert werden soll. Wir haben damals schon vermutet, dass eine besonders innige Verbindung zwischen der Bundeskanzlerin, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Kauder und Dirk Notheis (CDU), dem bei der Investmentbank Morgan Stanley Zuständigen, eine große Rolle spielt. Vor kurzem wurde diese millionenschwere Vermutung bestätigt. Und jetzt auch noch, dass der gesamte Bahnvorstand einschließlich Mehdorns und des früheren Transnet-Vorsitzenden Hansen vom Börsengang profitieren…“ Artikel von Albrecht Müller vom 29. Oktober 2008 bei den Nachdenkseiten externer Link

Berliner Manifest: Öffentliche Dienste 2.0 verabschiedet

Zum Abschluss der heute in Berlin zu Ende gegangenen ver.di-Konferenz „Staatliche Verantwortung und Öffentliche Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft“ wurde das „Berliner Manifest: Öffentliche Dienste 2.0 - Die Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft stärken!“ von den Erstunterzeichnern verabschiedet. Die OrganisatorInnen wollen mit dem zehn Punkte umfassenden Manifest eine breite politische Debatte anregen und dieses hiermit öffentlich zur Diskussion stellen. Um Kommentare und Anregungen wird gebeten…“ Das Manifest vom 05.09.08 bei „governet.de externer Link – Forum für demokratisches eGovernment“, der Sonderseite von ver.di. Siehe Diskussionsbeiträge und Hintergründe bei „governet.de externer Link

Staatswirtschaft 3.0 – Mit öffentlichen Unternehmen Gutes tun

Einleitung von Sebastian Jobelius und Stefan Stache externer Link pdf-Datei zum Schwerpunkt in der spw 166

Grenzen der Privatisierung

Artikel von Tim Engartner in der spw 166 externer Link pdf-Datei

Privatisierung staatlicher Aktivitäten: "Die Begeisterung ist vorbei"

FTD-Interview: Der Jurist Andreas Musil ist Professor für öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungs- und Steuerrecht, an der Universität Potsdam. Interview von Friederike von Tiesenhausen in der FTD vom 11.09.2008 externer Link

Privatisierungsgegner wollen sich in Leipzig bundesweit vernetzen

Die Gegner einer Privatisierung öffentlicher Unternehmen wollen am 3. Mai in Leipzig zu einem bundesweiten Treffen in Leipzig zusammenkommen. Darunter sind bislang neben der Initiative aus Leipzig, die Anfang des Jahres mit einem Bürgerentscheid den angepeilten Teilverkauf der Stadtwerke verhindert hatte, auch Initiativen aus Freiburg, Mülheim an der Ruhr sowie Berlin…“ ddp-Meldung vom 18. März 2008 externer Link

Die Leichtigkeit des Seins zwischen Gas-Deal und Gazprom. Die weitere Privatisierung des Politischen aufhalten - notfalls durch den politischen Streik

Öffentliche Güter und Dienste werden seit Jahrzehnten in aller Welt privatisiert. Ob die sichere Versorgung mit Wasser und Energie, die Qualität von Gesundheits- und Bildungseinrichtungen darunter leiden, erscheint dabei weniger wichtig als die Schaffung von Anlagemöglichkeiten für liquides Kapital, das auf die Renditen scharf ist. Es findet also eine Verschiebung - manchmal im pejorativen Sinne des Wortes - aus der öffentlichen Sphäre des Politischen in die private Sphäre des Kommerzes statt…“ Artikel von Elmar Altvater in Freitag vom 7.12.2007 externer Link

»Privatisierung ist in einer Legitimationskrise«. Debatte um Verkauf der Bahn zeigt veränderte gesellschaftliche Stimmung.

Interview von Markus Euskirchen mit Rainer Rilling externer Link in junge Welt vom 19.11.2007. Aus dem Text: „… Entscheidend ist nicht nur, an der Delegitimierung neoliberaler Privatisierungspolitiken zu arbeiten, sondern auch Alternativen zu entwickeln. Einer überzeugenden linken Politik muß die Vermeidung des Rückfalls in autoritäre Staatsgläubigkeit gelingen. Es geht lokal, national und international um eine radikale, demokratische Transformation der Eigentumsverhältnisse, des Öffentlichen, um partizipative Modelle der Produktion und Bereitstellung öffentlicher Güter…“

Berliner Bündnis gegen Privatisierung startet drei parallele Volksbegehren

Berliner Bündnis gegen Privatisierung startet drei parallele VolksbegehrenAm heutigen Montag gab das Berliner Bündnis gegen Privatisierung den Start dreier paralleler Volksbegehren bekannt. Die Volksbegehren befassen sich mit den Themen „Berliner Sparkasse", „Berliner Wasserbetriebe" und „Berliner Hochschulgesetz"…“ Artikel von LZ Berlin in Linke Zeitung vom 18.06.2007 externer Link. Siehe dazu auch:

Hausrecht als Metagrundrecht? Wie die Privatisierung öffentlichen Raums die Grundrechte aushöhlt

Dass die Privatisierung öffentlichen Raums nicht zu Lasten der Grundrechte gehen darf, stellt eine immer wieder geäußerte Kritik an den Folgen der Privatisierung dar. Die Tendenz, öffentlichen Kommunikationsraum in private Hand zu geben, führt zu einem grundrechtlichen Fundamentalproblem: Wie sind die Grundrechte zu schützen, wenn die Beeinträchtigungen nicht von staatlicher Hoheitsgewalt, sondern von dem Verhalten privater Betreiber öffentlicher Räume ausgehen? Macht es einen Unterschied, ob Flugblätter in einer städtischen Fußgängerzone oder auf einer privat betriebenen Konsummeile verteilt werden?...“ Artikel von Andreas Fischer-Lescano pdf-Datei aus dem Grundrechte-Report 2007 - Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland (S. 149-153) - exklusiv im LabourNet Germany. Zum Report siehe Diskussion > Grundrechte > Grundrechte allgemein

Bilanz der Privatisierung

Nach dem realsozialistischen Kollaps schien die Eigentumsfrage historisch entschieden zu sein. Eine mehrheitlich auf Privateigentum fußende Form des Wirtschaftens schien der klare Sieger zu sein. Nun ging es den Restbeständen staatlichen Unternehmertums an den Kragen. Das Tafelsilber wurde kräftig geputzt und verkauft. Über ein Jahrzehnt nach der großen Privatisierungswelle ist es nun an der Zeit, erste Bilanz zu ziehen…“ Artikel von Dierk Hirschel im ND vom 08.06.07 externer Link

"The Big Sellout" / Der grosse Ausverkauf

Der grosse AusverkaufDer grosse Ausverkauf ist ein packender Dokumentarfilm von Florian Opitz über ein sehr komplexes Thema und liegt nun in einer deutschen Ausgabe vor (wir hatten bereits auf die englische "The Big Sellout" hingewiesen. In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt der Film dem Zuschauer das abstrakte und umstrittene Phänomen “Privatisierung” über einfühlsame Porträts von Menschen aus verschiedenen Kontinenten nahe, die von den oft inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind - Menschen, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen. Die Redaktion durfte den Film vorab sehen und kann ihn nur empfehlen! Siehe dazu:

  • Die Webseite zum Film externer Link mit Trailern, Infos und Hintergründen

  • Dort u.a. die umfangreiche Pressemappe externer Link (gezippt)

  • Sehr sehenswerter Film: Florian Opitz - Der große Ausverkauf. Ab 17. Mai 2007 Kinostarts in Deutschland.
    Besprechung in Linkezeitung vom 07.05.2007 externer Link

  • Am 27.10.2006 wird der Film "The Big Sellout" vom Regissuer Florian Opitz bei den internationalen Filmfestspielen in Hof Premiere haben. Es geht neben verschiedenen privatisierten Bereichen wie Wasser u.a. auch um die Bahnprivatisierung in England. Dargestellt werden vorwiegend die konkreten Auswirkungen auf Menschen. Siehe die Homepage zum englischen Film externer Link

Bitte rational abwägen. Die Linke im Privatisierungsdilemma

Ob Wirtschaftsbereiche verstaatlicht, progressiv entstaatlicht oder zivilgesellschaftlich organisiert werden sollten, ist zuallererst eine Frage der Zweckmäßigkeit. Artikel von Herbert Schui in Freitag vom 1.12.06 externer Link

privare - Zeitung des Berliner Bündnis gegen Privatisierung

Das "Berliner Bündnis gegen Privatisierung" mischt sich in den Wahlkampf zum Abgeordnetenhaus ein. Mit der Zeitung "privare" wird auf die verfehlte Politik der letzten Jahre hingewiesen, die insbesondere durch Privatisierungen und weitere geplante Verkäufe gesellschaftlichen Eigentums erhebliche Belastungen für Beschäftigte, Verbraucher/innen und Mieter/innen verursachen. Siehe die Zeitung bei der Berliner Mietergemeinschaft externer Link pdf-Datei. Die Zeitung begleitet eine Veranstaltungsreihe des Berliner Bündnisses gegen Privatisierung "Privatisierung verstehen - Strategien entwickeln". Siehe die Themen und Termine externer Link

Das Privatisierte ist politisch

Nachdem Dresden seinen kommunalen Wohnungsbestand verkauft hat, fordern manche Politiker noch mehr Privatisierungen. Artikel von Winfried Rust in Jungle World vom 22. März 2006 externer Link

Das Privatisierte wird politisch

Ein neues Bündnis will die umstrittene Privatisierung öffentlicher Betriebe bekämpfen. Vor allem im anstehenden Wahlkampf will sich der parteiübergreifende Zusammenschluss bemerkbar machen - wenn er denn so lange hält.
Die Linke kann sich nicht nur spalten. Am Freitagabend trafen sich im Abgeordnetenhaus ein bunter Haufen, um das "Bürgerbündnis gegen Privatisierung" zu gründen. Mitglieder von WASG, der Linkspartei, der Sozilistischen Alternative (SAV), der DKP waren genauso gekommen wie parteilose GewerkschafterInnen, Globalisierungskritiker von Attac und einige "interessierte Bürger ohne politischen Zusammenhang
"…“ Artikel von Peter Nowak in der taz Berlin vom 6.3.2006 externer Link

Private Kommerzialisierung von öffentlichen Dienstleistungen: Erst das Trinkwasser, dann das Regenwasser und unsere Atemluft?

Artikel von Claus Kittsteiner, Berlin, 15.Januar 06

Mehrwert, Mehrarbeit, mehr Armut. Über Privatisierungen, Natur-Marxisten und Lohndruck

Zu Beginn der 90er Jahre, direkt nach der formalen Wiedervereinigung der beiden Teilstaaten DDR und BRD, wurden wir Zuschauer der größten und rasantesten Privatisierung, die je in Deutschland stattgefunden hat. In wenigen Jahren wurde das gesamte Industrie-, Verteilungs- und Geldwesen der Ex-DDR verkauft, verramscht, verschenkt oder verschrottet. Das war nicht wenig, schließlich zählte die DDR phasenweise zu den größeren Industriestaaten dieser Erde….“ Artikel von Gernot Wirth in der ila 281 externer Link

Kampf gegen Privatisierung. Grenzlegaler Spontaneismus auf Rezept

Peter Hauschildt fragt nach möglichen Schritten und Methoden im Kampf gegen die Privatisierung. Vorgestellt werden Anregungen und Erfahrungen aus der BRD wie Bürgerbegehren und Bürgerentscheide, Methoden des »zivilen Ungehorsams« und Boykotts à la Saul D. Alinsky aus den USA sowie kreative Übertragungen dieser Ansätze in Arbeitskämpfen, die zu Peter Hauschilds Zeit als Landesbezirksleiter bei ver.di in Hamburg stattfanden. Erinnern lohnt sich! Artikel von Peter Hauschildt, erschienen in express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 01/05

Das Dogma der Privatisierung. Die Kommunale Daseinsvorsorge als Spielball transnationaler Unternehmen

Artikel von Hermann Werle aus MieterEcho, Nr. 298 vom Juli 2003

Privatisieren - Strangulieren. Zur Bilanz der Privatisierungspolitik

Artikel von Gerlinde Schermer in MieterEcho der Berliner MieterGemeinschaft Nr. 295/ 2003 externer Link

Soziale Aneignung ist möglich!

Artikel von Sascha Kimpel über die Suche nach Alternativen zur Privatisierung auf dem Europäischen Sozialforum, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 1/03

Bürger wehren sich immer häufiger gegen Privatisierungen

"Der Trend zur direkten Demokratie hält weiter an. Acht Initiativen streben derzeit in den Bundesländern landesweite Volksabstimmungen an. Auch auf kommunaler Ebene kommt es immer wieder zu spektakulären Bürgerbegehren. Dabei wehren sich die Wähler vor allem gegen die Privatisierung von Stadtwerken, Wohnungsbaugesellschaften und Krankenhäusern.... Siehe Halbjahres-Bilanz der direkten Demokratie, Pressemeldung von Mehr Demokratie e.V. vom 8. August 2002 externer Link

Bürgerentscheid in Münster: Keine Privatisierung

Bereits in Juni fand zum zweiten Mal ein Bürgerentscheid über Privatisierung in einer bundesdeutschen Kommune statt - diesmal in Münster."Soll die Stadt Münster alleinige Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH bleiben?" - war die Frage die zur Abstimmung stand. Rund 43.000 der teilnehmenden 66.ooo WählerInnen votierten mit "Ja". Beide bundesdeutschen Bürgerentscheide gingen also gegen die Privatisierung aus...

Auf in die Katastrophe

Überall wird privatisiert - Wasserversorgung, Abfallbeseitigung und Stromversorgung um drei Beispiele zu nennen. In Südafrika - wie sonst wo auch - wird behauptet, daß Privatisierung zu effizienten und schnellen Dienstleistungen führt. Die kanadische Gewerkschaft für den Öffentlichen Dienst, die Canadian Union of Public Employees, hat die Auswirkungen der Privatisierungen auf die EinwohnerInnen der Großstädte in Kanada, in den USA und in Britannien untersucht.

Die Sozialisierung der Pleite

Wie das eingearbeitete Volksvermögen enteignet wird. Das unbekannte "Schwedische Modell". Artikel von Reinhard Helmers "Bundesfinanzminister Hans Eichel wird nicht müde, immer wieder im Fernsehen die Sanierung der schwedischen Staatsfinanzen durch die schwedische Regierung als Vorbild hinzustellen. Dabei verschweigt er, wie diese Sanierung betrieben wird, oder er fällt selbst aus Mangel an hinreichenden Kenntnissen den üblichen sozialdemokratischen Illusionen zum Opfer. (...)"

Specials
siehe auch

Rente: Die Tücken der Privatisierung

Das Potsdamer Forum – kungelt ver.di mit der Bertelsmann Stiftung? unter Branchen > Dienstleistung > Öffentlicher Dienst

Kampf gegen die Privatisierung der Bahn im LabourNet

Die Welt im Privatisierungswahn! externer Link


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