| Nie mehr zurück. Die Große Depression 1929 – war sie wirklich einmalig? Vier historische Krisen des Kapitalismus im Vergleich
Artikel von Winfried Wolf in junge Welt vom 28.10.2009 
Falschgeld. Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit
Online-Buch von Samirah Kenawi 
Die Deregulierung und die Förderung des Finanzmarktes durch die Bundesregierung
„Ein Leser hat uns gebeten, doch einmal alle Gesetze der letzten Jahre, die zur Deregulierung des Finanzmarktes in Deutschland beigetragen haben, zusammenzustellen. Ich habe mich auf die Suche gemacht. Dabei habe ich eine wunderbare Zusammenstellung des Bundesfinanzministeriums gefunden. Wir stellen diese (bevor man sie löscht) einfach mal mit wenigen Anmerkungen ins Netz. Die Zusammenstellung und vor allem der euphorische Ton sprechen für sich. Ich empfinde das als ein Zeitdokument, das nicht verloren gehen sollte. Ganz sicher haben einige der aufgeführten gesetzlichen und sonstigen Maßnahmen nicht unmittelbar zur Finanzkrise beigetragen, aber ein großer Teil muss als durchaus ursächlich angesehen werden, so etwa die Erleichterung von Unternehmensübernahmen, die Einführung von Hedge-Fonds, die Erleichterungen bei der Verbriefung von Kreditforderungen etc…“ Dokumentation von Wolfgang Lieb vom 9. Januar 2009 auf den Nachdenkseiten
Blühendes Geschäft mit Mikrokrediten: In Schweden kann fast jeder Kleinkredite per SMS aufnehmen – den oft jungen Kunden droht schnell die Schuldenfalle
„Kleinkredite ohne Sicherheiten treiben immer mehr Schweden, vor allem Jugendliche, in die Schuldenfalle. Die Finanzkrise, ein Einbruch der Konjunktur und Entlassungen drohen das Problem weiter zu verschärfen…“ Artikel von Bernd Parusel im ND vom 16.12.2008 
Sozialstrukturelle Folgen globalisierter Finanzmärkte
Vortrag von Friedrich Fürstenberg im Rahmen des 3. Vernetzungstreffens der SozialwirtInnen am 30.10.2006 an der Johannes Kepler Universität Linz – hoch aktuell!
Sparwut und Zinsdilemma
Zwischen Inflation und Rezession. Wenn die Konsumenten endlich das Geld ausgeben, das sie nicht haben, ist alles wieder in Butter. Artikel von Robert Kurz in Freitag vom 11.07.2008 
Mikrofinanzen - Konkurrenz schafft keine Armut ab. Anmerkungen zu einer entwicklungspolitischen Strategie
„Mikrofinanzen und vor allem Mikrokredite erfreuen sich mehr und mehr entwicklungspolitischer Beliebtheit. Mal schleichend leise, mal mit Presserummel setzt das Konzept seinen Siegeszug durch die Welt fort. Unternehmensnamen wie Pro-Credit, Vision Microfinance und Oikocredit geistern durch die Medien. Kritische Auseinandersetzungen oder empirische Belege über die Wirksamkeit von Mikrofinanzen als Instrument der Armutsbekämpfung finden sich kaum. Die wenigen kritischen Beiträge, die sich finden lassen, beziehen sich lediglich auf einzelne Ausgestaltungsfragen. Welche ideologischen Botschaften mit diesem scheinbaren Allheilmittel gegen Armut transportiert werden, wird dabei nicht beleuchtet…“ Artikel von Henning Wellmann, erschienen in ak - zeitung für linke debatte und praxis - vom 21.3.2008. Wir danken der Redaktion!
Aus dem Text: „…Mit dem Instrument der Mikrokredite hat eine kapitalistische Lösungsstrategie Einzug in die Entwicklungspolitik gehalten, die eine nachhaltige Milderung der Armut verspricht, wenn man denn an "heilende Kräfte" von Märkten glaubt. So lässt sich das schlechte Gewissen der Ersten Welt beruhigen, ohne Spenden überweisen zu müssen, nein, es kann sogar noch Zins gezogen werden. Es scheint, als handele es sich um eine klassische Win-Win-Situation. Die fehlenden empirischen Studien, die eine armutslindernden Wirkung nachweisen, mindern die Euphorie kaum. (…) Kleinstkredite führen dazu, dass EinzelunternehmerInnen in Konkurrenz zueinander treten. Anstatt einen selbstverwalteten Nähbetrieb zu gründen, der vielleicht 100 NäherInnen sichere und erträgliche Arbeit verschafft, stehen 100 NäherInnen in direkter Konkurrenz zueinander. So liegt eine große Gefahr dieser neoliberalen Strategie darin, regionale, auf Selbstverwaltung und Autonomie gegründete Lösungsansätze abzuwerten…“
Goldene Brücken. Die Zocker der globalen Finanzmärkte rufen den Staat
Artikel von Elmar Altvater in Freitag vom 28.03.2008 . Aus dem Text: „…Anders als beim Pokern kommt beim Börsenspiel die Zentralbank zum Zug und rüstet die Spieler mit neuem Spielgeld aus, so dass aus der Kredit- eine Preisinflation wird. Die Zentralbanken und die Aufsichtsbehörden konnten oder wollten das nicht verhindern. Ansonsten hätten sie den Zockern auf die Finger klopfen müssen - stattdessen verkünden sie harte Eingriffe gegen die Preisinflation. Lohnforderungen, um das Dahinschmelzen von Realeinkommen zu verhindern, will der EZB-Präsident unbedingt zinspolitisch unterbinden. Die Spekulationssuppe sollen also diejenigen auslöffeln, die am wenigsten dafür können, dass sie ungenießbar ist. Wenn die Steuerzahler für die Verluste gerade stehen, sollen sie auch die Institute kontrollieren dürfen, durch die Vergesellschaftung oder Verstaatlichung von Banken etwa…“
Die Finanzkrise - Ein Lehrstück über Eigenart, Dienst und Macht des Finanzkapitals. Noch eine Leistung des schnöden Mammons: Kredit, Zins, fiktives Kapital
Aufzeichnung einer Diskussionsveranstaltung mit Freerk Huisken des GegenStandpunkt-Verlags am 29. Januar 2008 in Hamburg
US-Immobilienkrise und UBS: Häuser wie Bankomaten
„Ninjas, faule Kredite, Crackbanden, wertlose Papiere, verpuffte Milliarden - ein Fondsmanager einer renommierten Schweizer Bank erklärt anonym und ohne PR-Floskeln die aktuelle Krise…“ Interview von Daniel Ryser in der WoZ vom 7.2.08 
Der Kapitalismus ist ein Pflegefall
„Die Auswirkungen der US-Immobilienkrise sind auch in Deutschland zu spüren. Nach der vermeintlichen »Reinigung« des Finanzmarktes soll die Weltwirtschaft wieder »gesund« wachsen…“ Artikel von Ernst Lohoff in der Jungle World vom 31. Januar 2008 
Weltmacht und Weltgeld. Die ökonomische Funktion der US-Militärmaschine im globalen Kapitalismus und die Hintergründe der neuen Finanzkrise
„Vorbemerkung: Der folgende Text wurde im November 2007 für die linke Debattenzeitschrift “Widerspruch” (Zürich) geschrieben und ist dort Anfang Januar 2008 erschienen. Im Zeichen der laufenden Finanzkrise und des jüngsten Börsencrashs gewinnt er ungeahnte Aktualität…“ Artikel von Robert Kurz bei Exit 
»Das ist nicht der Niedergang des Kapitalismus«
Die internationale Finanzkrise sollte in ihren Auswirkungen nicht überschätzt werden. Ein Interview von Peter Wolter mit Herbert Schui , Professor für Volkswirtschaft, in der jungen Welt vom 24.01.2008
Der Subprime-Tsunami erreicht die EU. Die internationale Finanzkrise wird die in Deutschland anstehenden Lohnrunden überschatten
„Alle Prognosen über die Konjunktur in Deutschland werden derzeit mit einem Vorbehalt versehen: Man könne nicht abschätzen, welchen Einfluss die internationale Finanzkrise nehmen werde. Fest steht allerdings, in diesem Jahr müssen in den USA sehr viel mehr Immobilienkredite zurückgezahlt werden als 2007…“ Artikel von Elmar Altvater in Freitag vom 18.01.2008 
"Dann werden die USA ihr blaues Wunder erleben"
„Telepolis im zweiten Teil des Gesprächs mit dem Politökonomen Elmar Altvater über die Weltwährungskonkurrenz, die wirtschaftliche Situation der USA und der EU, den "point of no return" und mögliche Alternativen..“ Interview von Reinhard Jellen in telepolis vom 22.01.2008 
Unter Geiern
„"Einem nackten Mann kann man nichts aus der Tasche ziehen!" Für Taschendiebe mag das stimmen, für das internationale Finanzkapital nicht. Mit der Kreation von Finanzprodukten bewerkstelligt es genau das mit gutem Erfolg..“ Die Analyse des GegenStandpunkt-Verlags in Radio Lora München vom 26. November 2007
Zwei Drittel der Bevölkerung ohne nennenswertes Vermögen. Erstmalige Analyse der Vermögensverteilung auf Personenebene
„Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland verfügen über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht. Grundlage ist die Vermögenserhebung im Rahmen des sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die erstmals eine Analyse der Vermögensverteilung auf individueller Ebene erlaubt. Im Durchschnitt beträgt das individuelle Nettovermögen rund 81 000 Euro. „Aufgrund der sehr ungleichen Verteilung liegt der mittlere Wert nur bei etwa 15 000 Euro", sagte DIW-Forscher Markus Grabka…“ Pressemitteilung des DIW Berlin vom 07.11.2007 . Siehe dazu auch:
- Vermögen in Deutschland wesentlich ungleicher verteilt als Einkommen
Artikel von Markus M. Grabka und Joachim R. Frick im Wochenbericht 45/2007 des DIW Berlin
- Die Reichen werden immer reicher. Dank - BDI, SPD, CDU, CSU, FDP, BündnisGrün, NPD, DVU, u.a.m.!
Kommentar von Reinhold Schramm vom 7.11.07
Finanzmarktkapitalismus: Gewerkschaften und Sozialdemokratie im schrecklichen Dilemma gefangen - oder auch eine Aufforderung an Europa das Sozialmodell im Kontext von Corporate Governance neu und umfassender zu begreifen
„Ein paar Gedanken angeregt durch einen kleinen Aufsatz von John W. Cioffi und Martin Höpner über "Das Parteipolitische Paradox des Finanzmarktkapitalismus" ( in : PVS - Politische Vierteljahresschrift - ,September 2006, Heft 3,S.419 ff. ) oder auch ein kleiner Überblick über die aktuelle Literatur ( siehe den Schluß ) zum Finanzmarktkapitalismus - einer aktuellen "Variation" des Kapitalismus mit Präferenzen im angelsächsischen Raum…“ Artikel von Volker Bahl
Aufkaufen und zerlegen
„Die Übernahmeschlacht um die niederländische Bank ABN Amro zeigt, wie groß die Macht von Hedgefonds auf dem Finanzmarkt ist…“ Artikel von Michael R. Krätke in Jungle World vom 16. Mai 2007 . Siehe dazu auch: Übernahmen: Aufsicht sieht Banken in Gefahr
„Die deutschen Banken könnten bei weiteren Übernahmen in der europäischen Finanzbranche leicht zum Spielball werden. Davor warnt die Finanzaufsicht Bafin. Die Behörde selbst ist offenbar von einem früheren Beschäftigten "ausgeplündert" worden….“ Artikel in Frankfurter Rundschau vom 15.05.2007 
Der Heuschreckenkrieg
„Angefangen hat es, als Frau Müller-Goldschmitz in einen Hedge-Fonds investierte, der eine Woche lang auf den Börsenabsturz einer Aktiengesellschaft wettete, in die Herr Doktor Bertram sein Geld angelegt hatte….“ Deutscher Einhei(t)Z-Textdienst von Werner Lutz Extra - 5/07 
Paul Wolfowitz macht sich die Weltbank untertan
"Als US-Präsident George W. Bush, seinen Vertrauten auf den Posten des Weltbankchefs hievte, war die Skepsis groß. Paul Wolfowitz hat die Vorbehalte nicht zerstreuen können. Im Gegenteil, er bestätigt sie…“ Dokumentatiuon von Bernd W. Kubbig in der Frankfurter Runschau vom 18.4.07 
Entmachtung des Geberkartells. IWF droht die Bedeutungslosigkeit
„Der Westen verliert zunehmend seinen Einfluss auf Entwicklungsländer – und auf deren Kurs in Richtung Demokratie und Marktwirtschaft. Der Grund ist die schwindende Bedeutung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Venezuela, China & Co laufen den westlich dominierten Finanzorganisationen in den Schwellenländern den Rang ab…“ Artikel von Mathias Brüggmann und Klaus C. Engelen im Handelsblatt vom 10. April 2007 
Die WTO im gesellschaftspolitischen Dilemma
Artikel von Richard Senti in Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 13/2007)
Die Welt sich
vorstellen ohne Geld und Markt. Radikale Lösungen jenseits
des Kapitalismus
„Wer "Ja, aber" sagt, begibt sich
stets in Geiselhaft und endet gesundbeterisch wie jeder dritte Weg
in der Kapitulation vor den Verhältnissen. Gibt es in Marx´
und Gottes Namen nirgends brauchbare Ideen, die nicht nur die Politik,
sondern auch die ökonomische Welt verändern? Wo sind die
konkreten Utopien für jene Sphäre, die nach wie vor das
Leben prägt? In den bisherigen Beiträgen zur Freitag-Debatte
stand der geldvermittelte Austausch von Waren zwar in seiner heutigen
Gestalt, aber nicht prinzipiell zur Disposition. Zur kurz gesprungen,
meint nun Franz Schandl. Wer über den Kapitalismus hinaus will,
muss auch bereit sein, alte Fundamente zu zertrümmern…“
Artikel
von Franz Schandl in Freitag vom 11.06.2004 
Reichtum und Armut
Text
eines Flugblatts zur Gewerkschaftsdemonstration in Wien vom 13.5.03.
Wir veröffentlichen diese Empfehlung aus der Leserschaft, weil
in diesem Text auf seltene Weise das Grundproblem unserer Gesellschaften
angepackt wird...
"... es gibt Alternativen ..."
Positionspapier
des Herner Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit
zur Finanzsituation des Bundes, des Landes NRW und der Kommunen
Sternstunden des bürgerlichen Sachverstandes:
Das letzte Argument zum Lohndrücken -"Deflation"
"Unlängst ist vom Internationalen Währungsfond
(IWF) eine Studie veröffentlicht worden, in der vor der Gefahr
einer "Deflation" in der deutschen Wirtschaft gewarnt
wird. Dieses "ökonomische Phänomen" besagt,
dass Unternehmer sich wechselseitig durch ihren "Preiskampf"
auf "enger werdenden Krisenmärkten" die Profite verhageln
und damit dem gesamten nationalen Wirtschaftswachstum schaden...."
Artikel
in der Landplage-Ausgabe von Juli 2003 :
Der Sozialstaat und seine Freunde heute
Haushalt: Sanierung zu Lasten der sozial Schwachen.
Deutscher Städte- und Gemeindebund legte Wunschzettel für
2003 vor
"Lastenverschiebung von den Kommunen hin zum
Bund, Nullrunde im Öffentlichen Dienst und Abstriche bei Sozialleistungen
- mit diesem Forderungskatalog geht der Deutsche Städte- und
Gemeindebund (DSTGB) ins neue Jahr..." Artikel
von Kurt Stenger in ND vom 03.01.03 
Die Kapitallogik und ihre Folgen auf dem Prüfstand
Rezension
von Ulrich Leicht von: Rainer Roth: "Das Kartenhaus": Ein einzigartiges'
Buch über Ökonomie und Staatsfinanzen in Deutschland, DVS-Verlag,
2. Aktualisierte Auflage, Oktober 1999
Alle reden von leeren Kassen und vom Sparen.
Laßt uns vom ungeheuren Reichtum in diesem Land reden!
"Die Kassen sind leer. Bund, Länder und Gemeinden
sind verschuldet und müssten deshalb sparen. Daß dieses "Sparen"
nicht zu Lasten der Reichen oder gar der Wirtschaft gehen dürfe,
scheint unter den Herrschenden unumstritten. Und so fehlen die Gelder
für den staatlichen Wohnungsbau, für öffentliche Verkehrsmittel,
für Kindergärten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen. Undsoweiter..."
Anläßlich des Bremer Jugendstreiktags am 6. Dezember 2000. Kurzes Grußwort auf der Abschlusskundgebung.
Die Korruption kommt vom Kapital!
Ein Aufruf,
der weitere UnterzeichnerInnen sucht
Zur Staatsverschuldung und dem "Sparpaket"
der Bundesregierung
Aufruf
der Vertrauensleute der GHK bei der C.H.Bunge KG
Jenseits von Gier und Knappheit
Ein Interview
mit Bernard Lietaer, von Sarah van Gelder, Herausgeberin von YES!
A journal of positive futures (JA! Ein Journal der positiven Zukünfte). |