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Updated: 19.03.2010 11:14

(gewerkschaftliche) antirassistische Initiativen

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Aktion: Antifaschistischer Frühjahrsputz in Dortmund-Dorstfeld am 19. März new

Bündnis "Dortmund stellt sich quer!" ruft zum "Antifaschistischen Frühjahrsputz" am 19. März (Treffpunkt 15:00 Uhr, U-Bahn Heinrichstr./Falkenstr.) in Dortmund-Dorstfeld auf. Im Rahmen dieser Aktion, die vom "Bündnis gegen Rechts" ins Leben gerufen wurde, soll Neonazi-Propaganda im öffentlichen Raum beseitigt werden. Gemeinsam mit Schülern, Auszubildenden und Bürgern werden unter anderem die vielen Aufkleber der "Autonomen Nationalisten" und anderer faschistischer Organisationen an Laternenpfählen, Ampeln, Verkehrsschildern und Haltestellen entfernt. Siehe die Homepage von "Dortmund stellt sich quer!" externer Link

Konferenz von ‘Pro NRW' am 26./27. März in GelsenkirchenKonferenz von ‘Pro NRW' am 26./27. März in Gelsenkirchen new

Siehe den Aufruf des ‘Bündnis gegen Rechts' externer Link "Gelsenkirchen gegen die Konferenz von ‘Pro NRW' am 26./27. März in Gelsenkirchen"

27. / 28.03.10: NPD und Pro-NRW Aufmarsch in Duisburg verhindern!27. / 28.03.10: NPD und Pro-NRW Aufmarsch in Duisburg verhindern! new

Die rechtspopulistische Partei "Pro NRW" und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Beide Parteien wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. Rassisten und Nazis aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen Neonazis entgegen, egal woher sie kommen!“ Weitere Infos beim Bündnis "Duisburg stellt sich quer!" externer Link. Siehe dazu auch:

  • Aufruf: Duisburg stellt sich quer! Aufruf gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD externer Link
  • Den Aufruf unterstützen externer Link
  • Duisburger Netzwerk gegen Rechts externer Link
  • Marxloh stellt sich quer! externer Link
  • Staatsschutz agiert gegen Antifa in NRW. Neonazigegner wegen Blockadeaufrufen kriminalisiert. Linke und Grüne solidarisieren sich
    Am 27. und 28. März wollen die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD in Duisburg gegen die Merkez-Moschee marschieren. Weitere antiislamische Provokationen sind für das Wochenende in Gelsenkirchen und Leverkusen angekündigt. Antifaschisten mobilisieren seit Monaten zu Protesten. Dafür werden sie vom Staatsschutz kriminalisiert…“ Artikel in junge Welt vom 18.03.2010 externer Link
  • Offener Brief. Solidarität: Keine Kriminalisierung von AntifaschistInnen
    Mit einem offenen Brief fordern die Abgeordneten Sevim Dagdelen und Jürgen Klute (beide DIE LINKE.) Innenminister Wolf sowie die Oberbürgermeister von Gelsenkirchen und Duisburg dazu auf, sich aktiv für die Beendigung der Kriminalisierung von AktivistInnen des Bündnisses “Duisburg stellt sich quer“ einzusetzen…“ Meldung vom 17.03.10 bei bo-alternativ externer Link

Pro NRW-“Mahnwache“ am 26.3. in BochumPro NRW-“Mahnwache“ am 26.3. in Bochum new

In Bochum-Ehrenfeld findet am 26.3. ab 13 Uhr auf der Bessemerstraße die antifaschistische Kundgebung gegen die Pro NRW-“Mahnwache“ statt. Laut bestätigten Informationen startet die „Mahnwache“ von Pro NRW um 14 Uhr auf der kleinen Kreuzung Dibergstraße / Grottenstraße, wenige Meter entfernt von den Räumen der Islamischen Gemeinde. Siehe Aufruf und Infos der Antifaschistischen Jugend Bochum externer Link

15.02. Naziaufmarsch in Cottbus verhindern!

„Am Montag, dem 15. Februar 2010 wollen Nazis, ausgehend vom Hauptbahnhof, durch Cottbus marschieren, um den "deutschen" Opfern der Bombardierung 1945 zu gedenken. Aber nicht mit uns. Wir werden uns das nicht gefallen lassen…Aufruf und Pressemitteilung vom von und bei Antifa Cottbus externer Link. Dort auch aktuelle Infos. Neueste Meldung hierzu: Nazis wollen sich ab 18 Uhr trotz "Verbot" am Hauptbahnhof Cottbus treffen

Nazikundgebung in Fürth verhindern! Antifa Demo am 19.12. in Fürth - 13:30 h Pl. d. Opfer des Faschismus/U-Bahn Jakobinenstraße

Für den 19.12. haben FaschistInnen der "Freien Nationalisten Nürnberg" eine Kundgebung in der Fürther Südstadt angemeldet. Mit dem Motto „Ausländerrückführung statt Integration!“ versuchen die Neonazis in gewohnt rassistischer Manier die hier lebenden MigrantInnen für die gesellschaftlichen Probleme verantwortlich zu machen. Die Antifaschistische Linke Fürth (ALF) und das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus rufen derweil dazu auf, die Nazikundgebung zu verhindern. Es wird eine antifaschistische Demonstration sowie mehrere Kundgebungen geben. Setzen wir gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen jede Form von Ausgrenzung und stellen der neonazistischen Menschenverachtung die Perspektive einer solidarischen und friedlichen Gesellschaft entgegen!...“ Aufruf und weitere Infos bei der Antifaschistischen Linke Fürth externer Link

Recklinghausen am 27./28.11.: Naziaufmarsch und Gegenaktivitäten

Recklinghausen am 27./28.11.: Naziaufmarsch und GegenaktivitätenAm 28.11.2009 rufen „Autonomen Nationalisten“ aus dem Dunstkreis AG Ruhr Mitte zu einer Demonstration am Recklinghäuser Hauptbahnhof auf. Die Demonstration, welche vom altbekannten Neonazi Christian Worch angemeldet wurde, soll den Jahresabschluss der „ANs“ darstellen. Die Demonstrationen in Dortmund und Leipzig wurden zum Desaster, so wurde Recklinghausen spontan nochmal zum Anlaufpunkt gewählt, um die Niederlagen weniger schlimm aussehen zu lassen. Doch auch in Recklinghausen regt sich zahlreicher Protest gegen den Aufmarsch:

  • Vorabenddemonstration: Am 27.11.2009 wird eine inhaltlich radikale Vorabenddemonstration der Offenen Antifa Recklinghausen und der Anarchistisch Syndikalistischen Jugend Herne/Recklinghausen stattfinden. Die Demonstration fängt ebenfalls am Recklinghäuser Hauptbahnhof an. Sie beginnt um 18 Uhr
  • Am Tag des Naziaufmarsches: Am Samstag rufen die an den diversen antifaschistischen Vorbereitungen beteiligten Gruppen zu dezentralen, bunten und kreativen Aktionen auf.
  • Für Details und aktuelle Infos siehe die Mobilisierungsseite externer Link

Antifaschistische Demonstration am 9.11. in Leverkusen: Kein Vergeben - Kein Vergessen!

Antifaschistische Demonstration am 9.11. in Leverkusen: Kein Vergeben - Kein Vergessen! Der 9. November 1938 mit seinen Pogromen ist ein Symbol für faschistischen und antisemitischen Terror, der von der großen Mehrheit der Deutschen aktiv unterstützt oder zumindest toleriert wurde. Er ist der Beginn von Deportation, Zwangsarbeit und industriellem Massenmord an Millionen Menschen jüdischen Glaubens und der Verfolgung aller, die sich dem entgegenstellten. Unter dem Motto "Kein vergeben -- Kein Vergessen!" wollen wir auch zum 71. Jahrestag am 9. November den Opfern des Nationalsozialismus gedenken. Außerdem wollen wir ein deutliches Zeichen gegen alle setzen, die sich heute positiv auf den Nationalsozialismus beziehen, die die Shoa relativieren oder leugnen, auf Ausgrenzung bauen, und allen, die antisemitische, rassistische und fascistische Hetze verbreiten oder sie verharmlosen…“ Mehr Informationen externer Link

14.11.09 Antifa-Demo in München14.11.09 Antifa-Demo in München

Nazis aus dem Spektrum der "Freien Nationalisten" und der NPD rufen für den 14.11.09 zu einem so genannten "Heldengedenken" in München auf. Bei dieser Veranstaltung geht es Ihnen darum, Angehörige von Wehrmacht und SS als "Helden" zu verherrlichen und damit den Nationalsozialismus zu relativieren. Ein Antifabündnis ruft zu Protesten auf: Allle Infos auf der Mobilisierungsseite externer Link

Kriminalisierung der Gegenaktionen zum Naziaufmarsch am 03. Oktober in Bitterfeld

Im Rahmen der Mobilisierung gegen eine Nazidemo am 03.Oktober in Bitterfeld (Sachsen Anhalt) wurde der Mobi-Blog http://abw.blogsport.de der zu Gegenaktionen zum Naziaufmarsch aufrief gesperrt. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren gegen die Seite durch die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost wegen Verstoß gegen § 21 Versammlungsgesetz in Verbindung mit § 111 STGB (Aufruf zu Straftaten)…Bericht vom 29.09.2009 bei indymedia externer Link, dort auch Aufruf für die Gegenaktionen zum Naziaufmarsch am 03. Oktober in Bitterfeld. Siehe auch den Aufruf des Aktionsbündnis gegen den Naziaufmarsch am dritten Oktober in Bitterfeld externer Link

Bundesweite Antifa-Demo gegen Naziaufmarsch am 5. September 09 in Dortmund: 'Bündnis Dortmund stellt sich quer!'

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Bundesweite antifaschistische Demonstration gegen Naziaufmarsch am 5. September 2009 in Dortmund (11.00 Uhr, Hauptbahnhof). 04.09.2009: Vorabenddemo 18.00 Uhr, Hauptbahnhof.

Gelnhäuser setzen Signal gegen NPD-Aktionstag

Die Gelnhäuser üben gegen den geplanten "Nationalen Aktionstag" in ihrer Stadt den Schulterschluss: Statt NPD-Infostand und "kameradschaftlichem Abend" im Zehnthof ist am 5. September jetzt eine gemeinsame Veranstaltung für Demokratie und Toleranz auf der Müllerwiese geplant…“ Artikel vom 11.8.09 bei mut-gegen-rechte-gewalt.de externer Link. Siehe dazu auch:

  • Stadt will NPD-Aktionen durch Vertragskündigung verhindern. Rathaus kündigt Vertrag für die Zehntscheune - Kundgebung auf Müllerwiese geplant
    Mit einer gemeinsamen Veranstaltung für Demokratie und Toleranz auf der Müllerwiese begegnet Gelnhausen am 5. September den für diesen Tag angekündigten NPD-Aktivitäten in der Stadt (das GT berichtete). Außerdem hat die Hallen- und Veranstaltungsgesellschaft gestern den mit den Rechten geschlossenen Mietvertrag für die Zehntscheune gekündigt. Zudem will der Magistrat die Genehmigung der NPD-Infostände zurücknehmen…“ Artikel im Gelnhäuser Tageblatt vom 12.08.2009 externer Link

Initiative "Nazis keine Basis bieten" behindert und von der NPD angegriffen

  • „Am 23.05.2009 fand die Städtetour des antifaschistischen Bündnisses "Nazis keine Basis bieten" statt. Das Bündnis richtet sich gegen unter anderem gegen die Kandidatur der faschistischen NPD in der Region Stuttgart / Böblingen / Rems – Murr. (…) Die antifaschistische Bustour am 23. Mai wurde durch Polizeirepressalien weitestgehend verhindert. Mit einem zum Teil massiven und äußerst agressiven Polizeiaufgebot wurden der Protest gegen die NPD stark behindert. Die Demonstrationen in Böblingen und Stuttgart mussten u.a. aufgrund der Ankündigung eines Polizeiführers, die Demo so sie denn loslaufe anzugreifen, vorzeitig abgebrochen werden. Einzig in Waiblingen hielt sich die Polizei zurück….“ Presseerklärung der Initiative "Nazis keine Basis bieten" externer Link auf der Homepage der Initiative
  • Resolution der SSB Vertrauensleute gegen die Angriffe der Stuttgarter NPD an einige unserer Bündnispartner (Bündnis Versammlungsfreiheit Stuttgart)
    Gegen 5 Antifaschisten, die Erstunterzeichner des Aufrufs eines Aktionsbündnisses aus dem Raum Stuttgart sind hat ausgerechnet der Landesvorstand der faschistischen NPD Strafanzeige gestellt. Unter ihnen ist Bernd Riexinger, Geschäftsführer des ver.di Bezirks Stuttgart und Sprecher der Linken Ba-Wü, Brigitte Renkl von der VVN und Wolfram Straiff, Vertreter der Montagsdemo Kreis Böblingen und bekanntes Mitglied der MLPD. Die Strafanzeige wird provokativ mit dem Vorwurf der „Volksverhetzung“ und „ Bildung einer kriminellen Vereinigung“ wegen angeblicher Drohung mit dem Einsatz eigener Schlägertrupps begründet…“ Solidaritätserklärung vom 4. Juni 2009 externer Link
  • Vertrauensleute der IG Metall bei Festo Esslingen sind solidarisch mit Antifaschisten
    Die NPD Stuttgart hatte kürzlich 5 Antifaschisten, die als Erstunterzeichner für den Demonstrationsaufruf der Bündnisdemonstration im vergangenen Jahr zeichneten, auf ihrer Webseite mit Namen und - inzwischen entfernten - Adressen genannt. Einer der wegen angebliche Bildung einer kriminellen Vereinigung" angezeigten ist Leiter der gewerkschaftlichen Vertrauensleute bei Festo in Esslingen…“ Meldung vom 29. Mai 2009 externer Link - darin auch Solidaritätserklärung der Vertrauensleute der IG Metall bei Festo Berkheim, einstimmig beschlossen am 28.Mai 2009

Manche Dinge muss man wohl selber machen...

Vor dem Gewerkschaftshaus Rostock haben Antifaschisten am 2. Juni 2009 eine Aktion des Zivilen Ungehorsams gegen die rassistische und faschistische Hetze der NPD durchgeführt. Von einem Laternenmast wurden unter dem Beifall von ca. 50 Anwesenden NPD-Wahlplakate entfernt. Der „Arbeitskreis Ziviler Ungehorsam gegen rassistische Hetze“ will mit dieser öffentlichen Aktion seinen Forderungen Nachdruck verleihen: Keine Toleranz für Faschisten - Ziviler Ungehorsam gegen faschistische und rassistische Hetze ist legitim!...“ Bericht und Fotos beim Rostocker Friedensbündnis externer Link

18. antirassistischer/antifaschistischer Ratschlag in Erfurt am 7. und 8. November 2008

Für Hintergründe und Programm siehe die Aktionsseite externer Link

Gegen Rassismus, Volksgemeinschaft und nationale Identität. Den Naziaufmarsch in Bochum verhindern!

Wir sind Bochum. Nazis sind es nichtDer NPD-Landesverband NRW hat für Samstag, den 25. Oktober 2008, eine Demonstration unter dem Motto „Deutsche wehrt Euch - Gegen Überfremdung, Islamisierung und Ausländerkriminalität !“ angemeldet. Das Motto der NPD-Demo ist der nationalsozialistischen Parole „Deutsche wehrt euch, kauft nicht bei Juden“ nachempfunden… In Bochum hat sich ein breites Bündnis gegen den Nazi-Aufmarsch gebildet. Siehe dazu

  • Widerwärtig: Bochumer Bürger werden gehindert, einen Nazi-Marsch durch ihre Stadt zu stoppen
    Widerwärtig: Bochumer Bürger werden gehindert, einen Nazi-Marsch durch ihre Stadt zu stoppenDies hätte so unter keinen Umständen passieren dürfen: Dass eine Gruppe von 150 Nazis durch unsere Stadt marschiert, geschützt von einer Polizeiarmada unglaublichen Ausmaßes, ist das widerwärtigste, was ich in den 47 Jahren als Bochumer Bürger erleben musste. Dass die Grundrechte von tausenden von Bochumer Bürgern außer Kraft gesetzt werden, nur um es dieser erbärmlichen Nazibande zu erlauben, mitten vor dem Bochumer Schauspielhaus, ihre „Feldküche“ aufzubauen und eine Kundgebung abzuhalten, hat mit dem Recht auf Demonstrationsfreiheit nichts mehr zu tun. Ganz im Gegenteil. Es wird Nazis aus der ganzen Republik dazu ermuntern, ihren „Volksbefreiungskampf“ nach Bochum zu tragen. Schuld daran trägt ein Polizeipräsident Wenner, der bereits im Vorfeld der Demonstration ankündigte, jeden mit Gewalt wegzuräumen, der sich den Nazis entgegenstellt und dessen politische und geistige Gesinnung durch seinen Satz "Die Rechtsextremen stehen für KZs, die Linksextremen fürs Gulag", deutlich werden. Um es ganz klar zu sagen: Es wäre für die Bochumer Polizeiführung ein leichtes gewesen, dieser Demo ein frühes Ende zu erteilen und sie haben es nicht getan. Dies ist eine Schande.
    Ralf Pandorf für die Redaktion des LabourNet Germany. Siehe dazu auch:

  • Gruselig
    Etwa 150 Nazis sind heute durch Bochum gezogen. Dies sollte der Höhepunkt einer Kampagne der NPD-NRW zum Thema “Ausländerstopp” sein. Mehrere Hundertschaften der Polizei hinderten die Bevölkerung daran, sich den Nazis in den Weg zu stellen. Es gab nur drei kleinere Sitzblockaden, mit der der Nazi-Aufmarsch kurzfristig zum Stillstand gebracht wurde. Zuvor war ein von der Antifaschistischen Jugend organisierter Demonstrationszug mit ca. 500 TeilnehmerInnen durch die Innenstadt gezogen…“ Ein kurzer Bericht von Bo-Alternativ vom 25.10.2008 externer Link

  • VVN protestiert gegen das Auftreten der Polizei
    Pressemitteilung vom 26.10.08 bei bo-alternativ externer Link

  • Bochumer Recht für Nazidemonstrationen: Bei Volksverhetzung weitermachen
    Kommentar von Dr. Ralf Feldmann vom 26.10.08 bei bo-alternativ externer Link

  • Pressespiegel externer Link bei "Kein Zuckerschlecken für Nazis. Infoseiten zum Naziaufmarsch am 25. Oktober 2008 in Bochum"

  • Gegendemo: Kampf dem Rassismus! Den Naziaufmarsch verhindern! Kommt zur Antifa-Demo!
    Datum: 25. Oktober 2008, Ort: Bochum Hauptbahnhof (Vorplatz), Zeit: 10 Uhr (25.10., 10:30, DR-Platz: DGB-Kundgebung)
  • Wir wollen sie nicht, wir wehren uns
    Der Aufruf externer Link pdf-Datei
  • Wir sind Bochum. Nazis sind es nicht
    Die Aktionsseite externer Link
  • Aufruf von Antifaschistische Jugend Bochum u.a. externer Link
  • Mehr als “Gegen Nazis!” - Die kapitalistische Totalität angreifen!
    Aufruf der Kommunistischen Gruppe Bochum zur Vorabend-Demo am 24. Oktober 2008 in Bochum, 19 Uhr, Bochum Hbf externer Link

Ziviler Ungehorsam gegen rechte Aufmärsche

In Jena, Weimar und Erfurt ist es in den letzten Jahren mehrfach gelungen Naziaufmärsche zu blockieren. Tausende GegendemonstrantInnen setzten sich auf die Strasse und behinderten die Nazis bei ihrer menschenverachtenden Propaganda. Nach Jahren der Ohnmacht, in denen immer größere Naziaufmärsche von der Polizei geschützt durch Thüringer Städte ziehen konnten macht diese Entwicklung Mut. Dieser Text soll die Debatte um den Hintergrund und die Perspektive zivilen Ungehorsams weiterführen…“ Artikel von Peter Zimmermann vom 29.07.2008 externer Link bei indymedia

Neonazi-Aufmarsch am 19.7.2008 in Krefeld

Sehr kurzfristig müssen wir dazu aufrufen, sich am Samstag, den 19.7.2008 einem massiven Neonazi-Aufmarsch in Krefeld entgegen zu stellen. Nach unserer Kenntnis will die NPD 4 Infostände auf der Hochstraße (bei C&A, Stephanstr. Dreikönigenstr. Rheinstr.) von 9-13 Uhr und von 14-16 Uhr eine Großkundgebung auf dem Theaterplatz durchführen. Offenbar will die NPD den bisherigen starken Widerstand der Krefelder Bevölkerung unterlaufen und hat die Aktion nicht bekannt gemacht. Möglich wurde dieses Vorgehen durch das Verhalten der Krefelder Polizei, die ebenfalls alle Informationen zurückhielt. Um in dieser Situation eine ausreichende Gegenwehr zu organisieren, bitten wir Sie nicht nur um Ihre Teilnahme, sondern auch um die schnelle Weiterverbreitung dieses Aufrufs zur Mahnwache und Demonstration gegen die Neonazis am Samstag, den 19.7.2008 ab 11.00 Uhr Südwall / Neusser Straße in Krefeld…“ Siehe die Homepage vom Bündnis „Krefelder für Toleranz und Demokratie“ externer Link

NPD Großveranstaltung am 19.07.2008 in Gera sabotieren! Naziaufmärsche in Gera und Greiz stören! Einmal Nazis? Ständig nur Nazis!

NPD Großveranstaltung am 19.07.2008 in Gera sabotieren! Naziaufmärsche in Gera und Greiz stören!Der Schein trügt und zwar gewaltig. Während die Öffentlichkeit nur gelegentlich Neonaziangriffe und NPD-Wahlerfolge zur Kenntnis nimmt, ist die Realität oft deutlich prekärer. Gewalt gegen MigrantInnen, JüdInnen und politische GegnerInnen stehen vielerorts ebenso auf der Tagesordnung wie Neonaziaufmärsche. Als wäre dies nicht genug, verzeichnen Studien eine stetig wachsende Akzeptanz für nationalistische, rassistische und antisemitische Weltanschauungen in der bürgerlichen Gesellschaft. Zustände, die sich so auch in den Provinzstädten Gera und Greiz wiederfinden. Seit den letzten Angriffen und NPD-Veranstaltungen sind nur wenige Monate vergangen und schon wieder mobilisieren die Neonazis zu einem alljährlichen bundesweiten Aufmarsch am 19. Juli 2008 nach Gera und einem weiteren, zwei Wochen darauf in Greiz...“ Aufruf zum antifaschistischen Block am 19. Juli in Gera und den Protesten am 02. August in Greiz externer Link pdf-Datei. Für weitere Infos siehe die Mobilisierungsseite externer Link

Nazi-Aufmarsch in Bonn-Duisdorf am 12. Juli verhindern

Nazi-Aufmarsch in Bonn-Duisdorf am 12. Juli verhindernDas Bonner Aktionsbündnis »Kein Fußbreit den Faschisten!« ruft für den 12. Juli auf zu einer Demonstration gegen Nazis; der Anlass: Für den 12.07.08 hat das neonazistische »Aktionsbüro Mittelrhein« eine Demonstration unter dem Motto »Freiheit gibt es nicht geschenkt« in Bonn Duisdorf angemeldet. Die Demonstration richtet sich gegen die »Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien«, die unter anderem jugendgefährdende Texte im sogenannten Rechtsrock-Bereich indiziert. Der Verkauf rechtsextremer CDs ist eine wichtige Einnahmequelle für die rechte Szene. Nach über 10 Jahren ist dies der erste Versuch der Nazis, wieder in Bonn zu demonstrieren. Gegendemo und -kundgebung : 8:00 Uhr Start DGB-Haus , Endenicher Straße 127, Demo nach Duisdorf, Kundgebung Hermann-Wandersleb-Ring / Provinzialstrasse. Siehe dazu:

Naziaufmarsch in Oldenburg am 5. Juli verhindern!

Für den 05.07.2008 haben Nazis einen Aufmarsch in Oldenburg angekündigt. Aus diesem Grund wurde eine Sonderseite externer Link eingerichtet, auf der sich viele weitere Informationen finden lassen

 

Aachener Polizei verbietet Nachbarschaftsfest zugunsten eines Neonaziaufmarsches in migrantischem Viertel

Meldung der AntifaschistInnen aus Aachen vom 24.04.2008 externer Link bei indymedia. Siehe dazu

  • Stolberg: „Den Nazis in den Weg stellen!“Mobilisierungsseite externer Link gegen den Naziaufmarsch am 26. April in Stolberg und Informationen zu den Geschehnissen sowie Aufruf
  • Aufruf zur Demo am 26.04.2008 „Den Nazis in den Weg stellen!“
    „…Die Gewerkschaften haben eine besondere Verantwortung, sich an der Mobilisierung gegen die braunen Hetzer zu beteiligen. Es geht darum, dass alle Menschen ohne Angst, ohne rassistische Spaltung zusammenleben und arbeiten können. Und es geht darum, dass wir uns nur gemeinsam gegen Sozialabbau, Arbeitsplatzvernichtung und Verarmung wehren können…“ Ein Aufruf von GewerkschafterInnen pdf-Datei

»Trittbrettfahrer der sozialen Frage«

DGB-Broschüre externer Link pdf-Datei. Siehe dazu:

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Gedenken an Thomas “Schmuddel” Schulz am 29.03.2008 in Dortmund!

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass am Abend des 28. März 2005 der Punk Thomas “Schmuddel” Schulz in der U-Bahn-Station Kampstraße von dem damals 17-jährigen Nazi-Skin Sven Kahlin brutal niedergestochen wurde und kurze Zeit später verstarb. “Schmuddel” wollte die rechten Provokationen Kahlins nicht unkommentiert lassen und bezahlte seinen Mut und seine Zivilcourage letztendlich mit seinem Leben…“ Der Aufruf externer Link. Siehe auch alle wichtigen Tipps zur Demo externer Link und die antifaschistische union dortmund externer Link

Augsburg: Kein Platz für Rechtsextreme

Den für Samstag geplanten Aufmarsch von Neonazis will das Bündnis für Menschenwürde unbedingt verhindern - und hat überall in der Stadt Gegendemonstrationen angemeldet…“ Artikel von Mike Szymanski in Süddeutsche Zeitung vom 18.02.2008 externer Link. Für Hintergründe und aktuelle Meldungen siehe die VVN Augsburg externer Link

schlauer statt rechts!

Rechte Parolen im Betrieb? Rassistische Sprüche in der Schule? Rechte Gewalt in Disko, Kino oder Kneipe? Ohne uns! Wir sagen: schlauer statt rechts!..“ Kampagne der DGB-Jugend Nordrhein-Westfalen externer Link. Siehe dazu auch:

“Stoppt die Anti-Antifa - Betroffene und UnterstützerInnen wehren sich gegen Nazis”

Wir, die Initiative “Stoppt die Anti-Antifa - Betroffene und UnterstützerInnen wehren sich gegen Nazis”, haben uns Mitte Dezember gegründet. Anlass war ein Prozess Anfang Dezember gegen antifaschistisch engagierte Personen bei dem ein Polizeibeamter der Polizeidirektion Nürnberg-West zugegeben hat, Ausdrucke und Fotos der rechtsextremen Internetseite “Anti-Antifa” für eigene polizeiliche Ermittlungen zu verwenden. (…) Das Nürnberger Polizeipräsidium bestätigte mittlerweile gegenüber der Presse, dass es durchaus gängige Praxis sei, Fotos der „Anti-Antifa“ für Ermittlungen zu verwenden. Gleichzeitig musste die Polizei einräumen, dass das Material der Rechtsextremen illegal veröffentlicht ist. Unsere Initiative hat sich zum Ziel gesetzt gegen den skandalösen Umgang der Polizei mit Neonazimaterial vorzugehen…“ Für Informationen und Protestbriefaktion siehe die Aktionshomepage externer Link. Siehe dazu auch

  • Anti-Antifa gegen Gewerkschafter/Innen
    „Netzwerk IT und seine Aktivist/Innen sind bereits mehrfach Opfer der Anti-Antifa geworden. Im Dezember 2007 hat sich eine Initiative von Betroffenen gebildet, die das Treiben der Anti-Antifa-Nürnberg (AAN) stoppen will. Aus diesem Anlass dokumentieren wir hier alle uns betreffenden Aktivitäten der Anti-Antifa sowie Informationen über ihre Strukturen, Hintermänner und Nutznießer…Special bei NetzwerkIT externer Link

Neunkirchen: Gedenken zwischen Damals und Heute

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus fand am vergangenen Samstag auf dem Stummplatz in der saarländischen Stadt Neunkirchen eine mehrstündige Kundgebung des "Bündnis gegen Rechts" statt. (…) In Rede-Beiträgen wurde berichtet, dass seit der Eröffnung des Streetwear-Ladens in der Innenstadt Hooligan- und Nazi-Aktivitäten stark zugenommen hätten. So seien am vorletzten Wochenende rund 30 rechte Jugendliche randalierend durch die Stadt gezogen, letzten Freitag seien mehrere Schüler von rechten Jugendlichen körperlich attackiert und ein Fenster des Jugendzentrums zerstört worden. Wolle man ein weiteres Anwachsen rechter Übergriffe in Neunkirchen verhindern, müsse dem Laden wegen des Verkaufs von eindeutig rechtsextremer Mode-Labels die Konzession entzogen oder der Mietvertrag gekündigt werden…“ Bericht des Bündnis gegen Rechts Neunkirchen vom 27. Januar 2008 externer Link bei der Linkszeitung

Neue Broschüre "Braune Jungs un Nazi-Deerns" - Hamburg ganz rechts"

Seit Mitte November gibt es eine neue Broschüre von Avanti und der DGB-Jugend über die aktuelle Situation der Hamburger Nazi-Szene. Die als Kooperationsprojekt mit einer Auflage von zunächst 5.000 Exemplaren entstandene Broschüre zeigt die Entwicklungen der rechtsextremen Szene und ihrer Strukturen in Hamburg auf, beschäftigt sich mit ihren ideologischen Schwerpunkten, ihrem Wählerpotential und den von ihr ausgehenden Gefahren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Parteien DVU, NPD und den so genannten "Freien Kameradschaften". (…) Die Broschüre wird in Kürze an Hunderte Schulen in ganz Hamburg versandt und an vielen anderen Orten kostenfrei ausliegen. Sie ist in gedruckter Fassung zu bestellen bei der DGB-Jugend Hamburg Besenbinderhof 60 20097 Hamburg, jugend.nord@dgb.de. Die Broschüre gibt es auch als Datei zum herunterladen bei avanti externer Link pdf-Datei

Böcke zu Gärtnern. Warum man mit der gesinnungspolitischen Unterstützung des NPD-Verbots nur scheinbar auf der politisch „richtigen Seite“ liegt

„Zwei kurze Vorbemerkungen: Erstens: In der linken Diskussion geht es um eine unterschiedliche politische Bewertung, welche Folgen ein NPD-Verbot zeitigen könnte. Zugrunde liegt eine abweichende Analyse, welche politischen Interessen mit einem Verbot staatlicherseits und seitens der Staatsparteien verfolgt werden. Zweitens. Meine differenzierte Position zum Verbot bedeutet keine Sympathie für eine antisemitische, rassistische, standortnationalistische und undemokratische Politik. Die Missachtung von Freiheit und Existenzrechten anderer Menschen und Andersdenkender muss mit allen demokratisch-menschenrechtlichen Mitteln bekämpft werden. Insofern ist auch der Ansatz nachvollziehbar, ein Verbotsverfahren gegen die NPD gemäß Art. 21 Abs. 2 GG einzuleiten, wie es die Kampagne No-NPD, von vielen Gewerkschaftern und Prominenten unterstützt, vom Bundestag fordert. Dennoch möchte ich einige politische Erwägungen und Überlegungen anführen, die gegen ein Verbot sprechen…“ Artikel von Dirk Vogelskamp (Komitee für Grundrechte und Demokratie) im Vorabdruck aus express - Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit – Ausgabe 10/2007

Argumente gegen die soziale Demagogie

Argumente gegen die soziale DemagogieAls "Kämpfer für Arbeitsplätze" und "Vertreter der Verlierer" unserer Gesellschaft präsentieren sich vielerorts Rechtsextreme. Gezielt treten sie in ländlichen Regionen West- und Ostdeutschlands als scheinbar "nette Nazis" in Erscheinung. Und im "Kampf um die Straße" besetzen Neonazis zunehmend sozialpolitische Themen und drängen sich immer häufiger in Demonstrationen von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen. Einige ihrer Parolen sind leicht zu erkennen, zum Beispiel: "Nationaler Sozialismus schafft Arbeitsplätze". Was aber, wenn NPD-Aktivisten mit Forderungen wie "Gleiche Löhne für gleiche Arbeit!" oder "Arbeit für Millionen statt Profite für Millionäre" auftreten? Eine Broschüre und ein Faltblatt der IG Metall zeigen, was hinter diesen Sprüchen steht, die dumpfen Parolen der Neonazis werden entlarvt und wem bei dem einen oder anderen Spruch die Worte fehlen, findet hier die richtigen Argumente.“ Neue IG-Metall-Veröffentlichungen vom 02.10.2007:

  • “Trittbrettfahrer der sozialen Frage – Sozialdemagogie von NPD und Neonazis”
    Die IG Metall hat die Broschüre des DGB externer Link pdf-Datei wieder neu aufgelegt
  • “Argumente gegen die soziale Demagogie von Rechtsextremen – Der braunen Propaganda entgegentreten”
    Flyer externer Link pdf-Datei

Der 3. Oktober 2007

  • Change the Climate! Kampagne gegen Nation, Rassismus und Kapitalismus
    „Am und gegen den 3. Oktober rufen wir auf zur Demo „Kein Frieden mit Deutschland!“. Die Demo ist Teil einer Kampagne, die sich gegen Nation, Rassismus und Kapitalismus richtet…“ Treffpunkt zur Demo am 3. Oktober: 18 Uhr Alter Messplatz, Mannheim - siehe die Aktionsseite der Antifa Mannheim externer Link und den Aufruf der Antifaschistischen Linke Berlin externer Link: 3. Oktober - Deutschland feiert und wir schlafen aus“
  • Der 3. Oktober in der Südpfalz
    Am Mittwoch gibt es für engagierte AntifaschistInnen in der Südpfalz gleich eine Reihe an Optionen antifaschistischen Engagements: eine antifaschistische Kundgebung in Landau, eine Nazi-Doppeldemonstration in Germersheim und Speyer, sowie am Abend die „Change the Climate“- Demonstration in Mannheim…“ Infos vom 01.10.2007 bei indymedia externer Link
  • Die Treffpunkte: Landau 11 Uhr Bahnhof (Antifa-Kundgebung); Germersheim 12 Uhr Kirchenplatz (Bürgerfest gegen Rechts); Speyer 14 Uhr Guido-Stift Platz (Bürgerdemo gegen Rechts zum Königsplatz); Mannheim 18 Uhr Alter Messplatz (Demo: Kein Frieden mit Deutschland!)
  • Es wird von morgens bis abends ein Infotelefon für Antifas und einen EA (hilft bei Festnahmen, vermittelt AnwältInnen) geben. Infotelefon: 0174 58 798 74; EA: 0162 86 44 554
  • Naziaktivitäten am 3. Oktober – Rückblick und Gegenstrategien
    Ein kleiner Rückblick der Antifa Mannheim externer Link

Demonstration und Kundgebung - Für Demokratie –gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus!

Bunt statt Braun im Landkreis Osterode am Harz Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft, in Absprache mit den jeweiligen Gewerkschaften und Geschäftsführungen, die Belegschaften der Südharzer Betriebe und Verwaltungen auf, gemeinsam an einer Demonstration und Kundgebung teilzunehmen. Sie wird am Donnerstag, den 27. September 2007 in Bad Lauterberg stattfinden. Siehe dazu:

Dortmund, 1.9.2007: Naziaufmarsch stoppen!

Für den 01.09.2007 haben Dortmunder Neonazis einen weiteren, als "Antikriegstag" etikettierten Aufmarsch in Dortmund angekündigt. Hinter dem zunächst gar pazifistisch anmutendem Motto "Gegen imperialisitsche Kriegstreiberei und Aggressionskriege" verbergen sich jedoch nicht mehr als die üblichen antisemitischen Wahnvorstellungen und antiamerikanischen Ressentiments, die seit jeher integraler Bestandteil neonazistischer Ideologie sind. Es gilt nun ein weiteres Mal, den Nazis entschiedenen Widerstand entgegenzusetzen und um nichts weniger, als ihren Aufmarsch platzen zu lassen! Die antifaschistische Gegendemonstration startet am 01.09.2007 um 10 Uhr auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs…“ Siehe weitere Informationen und Aufrufe bei der Antifaschistischen Union Dortmund externer Link. Siehe dazu auch:

  • Knapp vorbei ist auch daneben
    Am Antikriegstag wollen Nazis in Dortmund demonstrieren. Viele Linke sind empört, doch eine radikale Kritik können sie nicht formulieren, weil ihnen dafür die Kriterien fehlen. Ein emanzipatorischer Antifaschismus müsste den Schwur von Buchenwald endlich ernst nehmen…“ Artikel von Ivo Bozic in der Jungle World vom 30. August 2007 externer Link

Bochum: „Schöner Leben ohne Naziläden“

  • Endgültiges Aus für Goaliat!
    Westfälische Rundschau und WAZ schreiben heute in ihren Dortmunder Lokalteilen: »Im Juli in den Räumen von “Alte Liebe” eröffnet, schließt der “Goliat” wieder…“ Meldung vom 28.08.07 bei bo-alternativ externer Link

  • Siehe zum Hintergrund das bo-alternativ-special externer Link: Kein Naziladen in Ehrenfeld ...und auch nicht anderswo!

  • Nazi-Laden “Goaliat” jetzt in Dortmund
    In einer Presseerklärung berichten das „Antifaschistische Bündnis 28.03.“ und die „Antifa Union Dortmund“, dass der Nazi-Laden „Goaliat“ von Bochum nach Dortmund umgezogen ist: “Jüngst hat in der Hohen Straße 53 im Dortmunder Kreuzviertel das extrem rechte Bekleidungsgeschäft „Goaliat“ aus Bochum eröffnet. In Bochum hatte ein breites Bündnis aus aktiven AntifaschistInnen, Verbänden, Vereinen, der Gewerkschaften sowie der Lokalpolitik und lokaler Gewerbetreibender den Wegzug des Ladens bewirkt…“ Meldung bei bo-alternativ vom 21.07.07 externer Link

  • Nazi-Laden geschlossen
    "Nachdem Donnerstagnacht die Schaufensterscheibe des Nazi-Ladens Goaliat eingeschlagen worden ist, hat der Besitzer den Laden geräumt. Auf einem Zettel an der Tür wird in Kürze eine Neueröffnung angekündigt. Auf einem weiteren Zettel steht: “Antifa: Ihr könnt mich mal!”..." Meldung bei bo-alternativ vom 24.06.07 auf der Sonder-Doku zum Thema externer Link

  • Bochum: „Schöner Leben ohne Naziläden“Am 17.03.07 findet in Bochum unter dem Motto „Schöner Leben ohne Naziläden“ eine Demonstration gegen den Neonazi-Bekleidungsladen „Goaliat!“ statt. Die Demonstration beginnt um 14:00 Uhr am Husemannplatz und wird die Bochumer Innenstadt und den Stadtteil Ehrenfeld lautstark auf die Existenz dieses „Modelädchens“ aufmerksam machen. Die Demo wird von verschiedenen Antifa-Gruppen aus Bochum und Nachbarschaft getragen. Siehe den Aufruf externer Link pdf-Datei

Erfolg in Leipzig: Alle Worch-Aufmärsche abgesagt !

Der Hamburger Christian Worch, der seit Jahren zahlreiche Aufmärsche von Neonazis in Leipzig organisiert und weitere Aufmärsche jeweils am 1. Mai und am 3. Oktober bis ins Jahr 2013 in Leipzig angemeldet hatte, zog alle zukünftigen Anmeldungen zurück. Nachdem am 21. Juli 2007 lediglich 36 Leute seinem Aufruf zum Aufmarsch gefolgt waren, sieht nun auch Christian Worch ein, dass in Leipzig kein Platz für ihn und seine Aufmärsche ist. Siehe weitere Informationen dazu bei der IG Metall Leipzig externer Link

Wunsiedel - Heß Marsch - NS-Verherrlichung stoppen! Antifaschtischen Aktiontag am 18. August in Wunsiedel

NS-Verherrlichung-Stoppen

In diesem Jahr jährt sich zum 20. Mal der Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess. Daher wollen die Nazis auch dieses Jahr wieder ihren Trauermarsch in Wunsiedel abhalten. Nachdem er die letzten 2 Jahre verboten war, sind dieses Jahr die Chancen auf eine Genehmigung gestiegen. Ein solcher Triumph am 20. Todestag würde einen gewaltigen Mobilisierungsschub unter den Nazis, wahrscheinlich in ganz Europa, auslösen. Hiergegen organisiert die Kampagne NS-Verherrlichung-Stoppen seit 2004 den Widerstand. Auch in diesem Jahr soll zum Naziaufmarsch in Wunsiedel ein antifaschistischer Aktionstag den Nazis unsere Ablehnung vermitteln...“ Aus dem Aufrufflugblatt von Avanti Hannover externer Link pdf-Datei. Siehe auch Aufruf und aktuelle Informationen bei der Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! externer Link

Bürgerinitiative „No Nazis. Bocholt stellt sich quer!“ wehrt sich gegen geplanten Nazi-Aufmarsch in Bocholt

No Nazis. Bocholt stellt sich quer!

Mit einem Aufruf wendet sich die Bürgerinitiative „No Nazis. Bocholt stellt sich quer!“ an die Bocholter Bürger an der Demonstration und Kundgebung gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch am 8. September in Bocholt teilzunehmen. Der Aufruf, der von möglichst vielen Einzelpersonen und Organisationen, wie den Kirchen, den Gewerkschaften, den Parteien, den Schulen, den Sportvereinen und den sozialen Einrichtungen, unterstützt werden soll, befindet sich – neben weiteren Informationen – auf der Homepage der Initiative externer Link

Frankfurt: "No Go Area" für Frankfurt: Nazis. 7 Juli Nazifrei!

Die NPD, ihre Jugendorganisation JN und etliche 'Freien Kameradschaften' rufen zu einer 'Grossdemonstration' am Samstag, 7. Juli 2007, nach Frankfurt am Main auf, unter dem Motto 'Volksgemeinschaft statt Globalisierung'. Es wird mit 2000 Neofaschisten aus dem In- und Ausland gerechnet. Wo der Aufmarsch der Nazi in Frankfurt genau statt finden wird, steht noch nicht fest, weil die Nazis gegen die Verlagerung ihrer Demo von der Innenstadt nach Hausen vor Gericht klagen… Siehe dazu:

Naziläden wegmachen! In Rostock und überall!

Naziläden wegmachen! In Rostock und überall!Die Eröffnung eines Neonazi-Ladens in Rostock vor einigen Wochen schlägt hohe Wellen in der Stadt. Regelmäßig finden Aktionen von Rechten und Proteste dagegen statt. In weiten Teilen des Landes und auch in Rostock gehören Geschäfte von Neonazis dabei schon zur Normalität. Siehe dazu die Aktionsseite bei "Links-Lang in McPomm" externer Link sowie im LabourNet "Naziaufmärsche in Rostock Juni/Juli 2007"

Pfingsten 2007 in Mittenwald

  • Anklage in Mittenwald: Namen der 4.000 Kephallonia-Opfer werden verlesen. Gemeinde Mittenwald besinnt sich der Vergangenheit - Pfingsten wieder Aktionen gegen "Traditionspflege" der Gebirgsjäger 
    Artikel von Ernst Antoni und Ulrich Sander vom 20.05.07 externer Link bei der Vereinung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifschistinnen und Antifaschisten (VVN - BdA) - Nordrhein-Westfalen

  • Edelweiß und ultrabraun
    In Mittenwald will sich an Pfingsten erneut der »Kameradenkreis der Gebirgsjäger« treffen. Auch die Gegner des Treffens haben sich angekündigt. Artikel von Anke Schwarzer in Jungle World vom 23. Mai 2007 externer Link

  • Gipfelprotest auch in Mittenwald verboten. Gedenken für Opfer des Nazionalsozialismus verboten. Schulterschluss zwischen Landratsamt und Bundeswehr
    Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen hat im Zusammenspiel mit der Bundeswehr am Standort Mittenwald eine vom Arbeitskreis Distomo angemeldete Kundgebung am Hohen Brendten verboten. Dort soll der durch die deutschen Gebirgstruppen im Zweiten Weltkrieg ermordeten Menschen gedacht werden…“ Meldung von Mittenwalder GipfelstürmerInnen vom 22.05.2007 externer Link bei indymedia

„Gutes tun - Nazis stoppen!“ - am 1. Mai 2007 in Erfurt

Am 1. Mai werden bis zu 1.000 Neonazis aus mehrere Teilen Deutschland in Erfurt erwartet. Wir laden alle herzlich ein, den Kampf gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus zu unterstützen und am 1. Mai nach Erfurt zu kommen.“ Siehe die Aktionsseite „Gutes tun - Nazis stoppen!“ externer Link. Bitte vormerken: Demo am 1.Mai 2007 in Erfurt, Leipziger Platz; Auftakt 11Uhr, Beginn der Demo 12Uhr. Beachte dazu im LabourNet: Wird Angelo Lucifero von den Gewerkschaften vom Opfer zum Täter gemacht?

Die NPD und ihre Anhänger sind in Essen-Borbeck unerwünscht!

Die NPD plant in Zusammenarbeit mit sogenannten freien Kameradschaftsgruppen eine Kundgebung in Essen-Borbeck am 21. April 2007. Dagegen gibt es Kundgebung und Demonstration gegen den NPD-Aufmarsch in Essen-Borbeck am Samstag, 21. April 2007, 10.00 Uhr, Borbecker Platz (Alter Markt). Siehe den Aufruf pdf-Datei

»Wir müssen uns allen Ausgegrenzten zuwenden«

Gespräch mit Karl Heinz Roth. Über die Entdeckung der sozialen Frage durch die Neonazis und die Aktualität des Faschismus, über den politischen Aufbruch 1968, Gender-Politik heute und die Notwendigkeit einer neuen linken Kulturrevolution. Interview von Gerhard Hanloser in junge Welt vom 31.03.2007 externer Link

Bochum gegen rechtsBochum gegen rechts

Eine Veranstaltungsreihe gegen Ausländerfeindlichkeit, Rechtsradikalismus und Neonazis. Für Eigeninitiative und Gegenwehr. Siehe die Aktionshomepage bei bo-alternativ externer Link und dort aktuell: Ausstellung "Opfer rechter Gewalt" externer Link vom 22.3. bis 22.4. im „Jahrhunderthaus“ der IG Metall, Alleestr. 80, danach in Kooperation der VHS mit der VVN-BdA Bochum im Forum des BVZ.

Pro Köln die Stirn zeigen. DEMO am 03. März für eine Stadt ohne Rassismus und Faschismus

  • Köln - SchülerInnen Demo gegen "pro Köln"
    Am Samstag dem 3.März 2007 versammelten sich auf dem Vorplatz des Kölner Doms etwa 1500 AntifaschistInnen um gegen die extrem rechte “Bürgerbewegung pro Köln” zu demonstrieren. Organisiert wurde die Demonstration unter dem Motto ”Pro Köln die Stirn zeigen - für eine Stadt ohne Rassismus und Faschismus” von der Initiative “Schüler gegen Rechts”..“ Bericht von Antifas aus Köln vom 04.03.2007 externer Link bei indymedia
  • Schüler gegen Rechts: Demo gegen Pro Köln
    Bilder von Paul Petzold externer Linkvon der Demo gegen die "Jugendoffensive" der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften Partei "Pro Köln" am 03.03.2007
  • Aktionsseite des Bündnisses „Schüler gegen Rechts“ externer Link mit weiteren Infos

NPD Aufmarsch am 13.2.07 in Krefeld und Gegendemo

  • NPD Aufmarsch am 13.2 in Krefeld
    Am 13.02.2007 soll in Krefeld ein Trauermarsch der NPD- Krefeld zusammen mit den freien Nationalisten unter dem Motto: Gedenken der Bombenopfer des 2. Weltkrieges. "Ein Licht für Dresden“ stattfinden…“ Artikel von Antifas vom Niederrhein vom 09.02.2007 externer Link bei indymedia
  • »Es muß Schluß sein mit den Aufmärschen der Neonazis«
    Gegen einen Fackelzug der NPD in Krefeld hat sich ein breites Bündnis gebildet: Gewerkschaften, Christen, Kommunisten. Gespräch von Herbert Schedlbauer mit Ralf Köpke externer Link, DGB-Kreisvorsitzender in Krefeld, in junge Welt vom 13.02.2007
  • Treffpunkt zur Gegendemo ist am heutigen Dienstag 17:00 Uhr am Krefelder Hbf.

Dresden - 13. Februar 2007: Naziaufmarsch stoppen - NS-Verherrlichung Stoppen!

Dresden - 13. Februar 2007: Naziaufmarsch stoppen - NS-Verherrlichung Stoppen!Kurz vor dem 13. Februar herrscht nervöse Angespanntheit in der Stadt. Bürgerinitiativen und Antifa bereiten sich auf den kommenden Dienstag vor. Wie jedes Jahr wollen tausende Nazis die Geschichte zurecht drehen. Bereits für heute und die gesamte kommende Woche haben Neonazis "kreative" Aktionen angekündigt, gleichzeitig scheinen aber auch Ordnungsamt und lokale Presse unter kollektiven Wahnvorstellungen zu leiden…“ Special von ra0105 vom 10.02.2007 bei indymedia externer Link mit Hintergründen und weiterführenden Links

Naziaufmarsch in Hildesheim am 24.2.07

Haldensleber zeigen Mut gegen braune Naziwut! Haldensleben zeigt Gesicht – Nazis wollen wir hier nicht!

Angesichts des immer agressiveren Auftretens der Neonazis zur Montagsdemonstration, aber auch in anbetracht der reellen Gefahr, dass sich deren Ideologie im sozialen Scheingewandt weiter verbreitet, wollen wir einen antifaschistischen Tag in Haldensleben mit Großdemonstration veranstalten. Damit wollen wir ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass Haldensleben bunt und nicht braun ist und die Rechtsradikalen der NPD, die im Umkreis auch Kameradschaften unterhalten und beständig auf Jugendfang sind, wirkungsvoll in die Schranken weisen! Stattfinden soll die Veranstaltung an Sonnabend, dem 25.November,in der Hagenstrasse. Neben einer großen Demonstration "gegen rechts" um 13uhr, mit der wir deutlich zeigen wollen, wo wir stehen, wollen wir versuchen, Musik, Essen, Trinken und etwas für Kinder, beispielsweise einen Mahlwettbewerb zu organisieren. Jeder, der eigene Ideen hat, der sich beteiligen und\oder sich aktiv einbringen möchte, ist herzlichst eingeladen, sich am Dienstag, dem 31.Oktober und Jedem weiteren Dienstag in der Haldensleber Gaststätte "Blechtrommel", Bültstringerstrasse, um 18 Uhr einzufinden!“ Kontakt: kakklatschen@yahoo.de

Recklinghausen: Antifascism is not a crimeRecklinghausen: Antifascism is not a crime

Demonstration gegen Repression am 18.11.06 - 14 Uhr, Recklinghausen Hbf. Siehe den Aufruf bei offene antifa Recklinghausen externer Link

 

"Gewerkschaften und Rassismus"

Unter diesem Titel findet die dritte Antirassismuskonferenz der ver.di-Jugend vom 27. bis 29. Oktober in Gladenbach statt. Siehe dazu:

September 2006: 15. Jahrestag des Nazi-Pogroms in Hoyerswerda

  • 15 Jahre Hoyerswerda: Demobericht + Pics
    „Eindrücke aus einer sterbenden Stadt - Etwa 400 Menschen demonstrierten in der sächsischen Kleinstadt zum Gedenken an die Pogrome von 1991…Beitrag von ra0105 auf Indymedia externer Link vom 24.09.2006 einschließlich der Presseerklärung des Aktionsbündnisses, Fotos und diverser Kommentare

  • Gegen rechte Strukturen und kollektive Verdrängung Am Samstag, 23. September 2006 findet in Hoyerswerda die Demonstration aus Anlaß des 15. Jahrestages des Nazi-Pogroms statt, unter dem Motto: "Gegen rechte Strukturen und kollektive Verdrängung". Antirassistische Demonstration am 23. September 2006 13 Uhr Neustädter Bahnhof in Hoyerswerda. Siehe dazu die Aktionsseite "Hoyerswerda - 15 Jahre später" externer Link samt Aufruf, Hintergründen und einem Jingle
  • Bild: maro/corto/Umbruch-BildarchivHoyerswerda. Erinnerung an die rassistischen Pogrome im September 1991
    Ein Rückblick auf die Ereignisse 1991 externer Link mit Hintergründen, weiterführenden Links und einer Bildergalerie beim Umbruch Bildarchiv, der gleichzeitig als Aufruf dient zur antirassistischen Demonstration am 23. September 2006 (Bild: maro/corto/Umbruch-Bildarchiv)
  • Der Nazi-Pogrom in Hoyerswerda von September 1991. Unter der Losung „Wiedervereinigung der deutschen Nation“ erreicht die nationalistisch geschürte Pogrommstimmung einen Höhepunkt.
    Der Buchladen Georgi Dimitroff hat dazu vor Jahren eine Dokumentation zusammengestellt, die einerseits über die Hintergründe versucht aufzuklären, die Zusammenarbeit von Staat und Nazis nachweist und auch belegt, wie Politiker von CDU bis PDS die Nazis in Schutz nehmen oder das Ganze verharmlosen. Auf der anderen Seite kommen ausführlich die Opfer (S. 13 - 19, 57) und der Protest- und Widerstand zu Wort und wird dokumentiert. Schlußendlich gibt es auch eine Stellungnahme, die allen Aktiven gegen die Ausländerhetze und die Braune Pest gute treffende Argumente an die Hand gibt und Zusammenhänge historisch-gesellschaftlich aufarbeitet. Die Dokumentation des Buchladens Georgi Dimitroff pdf-Datei. Diese Doku wurde auf 2 MB verschlankt. Wer für bessere Lesbarkeit keine 10 MB scheut, kann die Qualitätsfassung bei uns bestellen!

GEW-Hessen: „Nationaler Stimmungsmache keine Plattform bieten“

Bildungsgewerkschaft gegen die Atmosphäre des Nationalismus während der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) spricht sich angesichts der Ankündigung der NPD und anderer rechtsextremistischer Gruppierungen, die Fußball-Weltmeisterschaft als Aufmarschplatz zu missbrauchen, deutlich gegen nationalistische Stimmungsmache aus…“ Pressemitteilung der GEW-Hessen vom 08.06.2006 externer Link. Wir erinnern an dieser Stelle und wegen der Wichtigkeit des Themas an „Argumente gegen das Deutschlandlied - Geschichte und Gegenwart eines furchtbaren Lobliedes auf die deutsche Nation“ von Benjamin Ortmeyer. Siehe dazu den gleichnamigen Beitrag auf unserer Seite „Geschichte der Arbeiterbewegung“

Forderung der antifaschistischen Landeskonferenz in Duisburg: Gemeinsam gegen die Nazis in NRW

„Die Zahl der von Neonazis begangenen Straftaten ist in Deutschland seit Jahren stetig gestiegen. Auch die Steigerungsraten in NRW sind überdurchschnittlich, wobei die Zählweise des Landesinnenministeriums keineswegs korrekt ist. Deshalb sei eine engere Zusammenarbeit antifaschistischer Organisationen nötiger denn je, war das Fazit einer Konferenz in Duisburg…“ Artikel von Ulrich Sander in der Neuen Rheinische Zeitung vom 16.05.2006

Bild von Nick Brauns Bild von Nick Brauns Antifaschistische Streikposten gegen Naziaufmarsch

„Deutliche Stellung gegen einen Neonaziaufmarsch bezogen streikende Beschäftigten der vier staatlichen Theater in München am 8.Mai. Als die Rechtsextremen den Max-Joseph-Platz vor der Oper betraten, entrollten die Gewerkschafter auf den Stufen des Opernhauses ein 20 Meter langes Spruchband mit der Aufschrift „Antifaschistische Streikposten“…“ Bericht und Bilder von Nick Brauns – wir danken! (Für Grossansicht des Bildes bitte druaf klicken!)

Störsignale gegen Neo-Nazis: Rostock blieb bunt!

„Tausende Rostocker haben am 1. Mai der NPD und ihren Helfern die Rote Karte gezeigt. Kritik gab es am Vorgehen der Polizei, die die Gegenaktion am DGB-Gewerkschaftshaus behinderte. Auch in weiteren Städten des Bezirks zeigte ver.di gemeinsam mit anderen Gewerkschaften Flagge…“ Alle Informationen der Aktivitäten von verdi-Rostock sowie Bilder und ein Pressespiegel auf Sonderseite von verdi-Rostock externer Link

Alle anders – alle gleich. Internationale Woche gegen Rassismus 18.-26. März 2006

Alle anders – alle gleich. Internationale Woche gegen Rassismus 18.-26. März 2006

Die "Internationalen Woche gegen Rassismus“ findet in diesem Jahr vom 18. bis 26. März statt. Zur Unterstützung von Akteuren, die in diesem Rahmen eigene Aktivitäten entwickeln wollen, hat der Interkulturelle Rat ein Materialheft veröffentlicht. Darin findet sich auch ein Artikel des Kumpelvereins zum Thema "Rassismus in der Arbeitswelt". Siehe dazu

Wettbewerb: Im Netz gegen Rechts - Arbeitswelt aktiv!

Der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!", bei dem auch ver..di aktiv ist, hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, der sich - diesmal bundesweit - an Berufsschulen und Betriebe richtet. Diese sind aufgefordert, Materialien gegen Rechtsextremismus zu entwerfen - das können Broschüren, Plakate, Websites uvm. sein -, die dann ins Internet gestellt werden. Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise.: „Sie wollen sich in Ihrem Betrieb oder in der Berufsschule mit dem Thema Rechtsextremismus und Rassismus auseinandersetzen? Sie haben bereits ein Projekt durchgeführt und möchten, dass auch andere von Ihren Erfahrungen profitieren sollen? Sie wollen die Bereitschaft fördern, sich für Minderheiten einzusetzen? Dann machen Sie mit bei „Im Netz gegen Rechts – Arbeitswelt aktiv!“, dem Wettbewerb des Vereins „Mach meinen Kumpel nicht an!“... Siehe die Kampagnenseite externer Link. Siehe dazu auch:

  • Handreichung Im Netz gegen Rechts - Beispiele aus der Praxis
    Eine Veröffentlichung externer Link pdf-Datei des Vereins gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus „Mach meinen Kumpel nicht an!“ e.V.
  • Lieber digital als rechtsradikal. Rechtsextreme Tendenzen finden unter Berufsschülern Verbreitung. Nordrhein-Westfalens Gewerkschaften wollen gegensteuern - und schieben Aufklärung im Internet per Wettbewerb an. Artikel von Holger Pauler in der taz NRW vom 20.2.2006 externer Link

Texte zum Konvoi gegen Faschismus und Kapitalismus

In Zusammenarbeit mit der ‚Kampagne‘ und ZeitzeugInnen gab es am 6. Mai 2005 einen Konvoi gegen Faschismus und Kapitalismus. Siehe dazu die Broschüre vom Gegeninformationsbüro externer Link

Göttingen zeigt Gesicht – gegen NPD und andere Nazis

„Am Samstag, den 29. Oktober 2005, will die NPD gemeinsam mit militanten Kameradschaften am Göttinger Bahnhofsplatz aufmarschieren. Bereits seit Anfang des Jahres wird dafür bundesweit geworben. Wir sagen, dass die NPD und ihr Anhang weder in Göttingen noch anderswo etwas zu suchen haben!...“ Da von verantwortlicher Seite eine Verbotsklage gegen den Aufmarsch abgelehnt wird, gibt es nur eine Alternative: Ein breites Aktionsbündnis ruft für den 29.10.2005 zu einer Gegendemo auf. Alle weiteren Infos auf dem Aktionsflugblatt pdf-Dateivom 07.10.2005.

Vorbildhaft: Strafanzeige gegen NPD und REP wegen Volksverhetzung

„Am Freitag, dem 26. August 2005, habe ich beim Polizeipräsidium der Bundesstadt Bonn Strafantrag gestellt gemäß § 130 StGB (Volksverhetzung)
a) gegen den presserechtlich verantwortlich zeichnenden Bundesvorstand der rechtsextremen „Republikaner“ (REP) und den zu ermittelnden Verteiler von im Stadtbereich Bonn positionierten Plakaten mit der Aufschrift „Arbeit für Wojciech - Hatz IV für Deutsche?“. (…)
b) gegen den presserechtlich verantwortlich zeichnenden Bundesvorstand der rechtsextremistischen Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) und den zu ermittelnden Verteiler von im Stadtbereich Bornheim (Rheinl.) positionierten Plakaten mit der Aufschrift „Gute Heimreise!“….“

Wir dokumentieren die Presseerklärung vom 29.8.05 samt eindrucksvoller Bild-Doku pdf-Datei – der Verfasser ist der Redaktion bekannt, bittet aber „aus nicht unberechtigter Sorge um meine eigene Sicherheit“, nicht genannt zu werden – wir teilen diese Sorge!

Kein Platz für alte und neue Nazis

„Die rechtsextreme NPD plant für den 25. Juni 2005 um 12 Uhr eine Demonstration durch die Erfurter Innenstadt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Mittelthüringen und die Gewerkschaften rufen alle Menschen in Erfurt auf, Rassismus, Intoleranz und Antisemitismus keinen Platz in Erfurt und anderswo zu bieten….“ Aufruf des DGB Mittelthüringen und der DGB Jugend Mittelthüringen pdf-Datei gegen die Nazidemo am 25.06.2005 in Erfurt. Bitte Unterstützungsunter- schriften an: Steffen.Lemme@dgb.de; Sandro.Witt@dgb.de; Klaus.Schueller@dgb.de

Aktionsbündnis gegen Rechtsradikalismus: Die virtuelle Unterschriftenliste

Rechtsradikalismus, gewalttätige Übergriffe auf ausländische Mitbürger und die Verbreitung rechtsextremer Inhalte im Internet stellen in Deutschland ein Problem dar. Hier geht es darum, mit Hilfe einer Unterschriftenliste im WWW ein Zeichen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit zu setzen. Die virtuelle Unterschriftenliste externer Link

Aktion gegen NPD-Volksverhetzung

Am 2. Mai haben Mitglieder des Bochumer Friedensplenums ein Plakat der NPD am Westring abgenommen, zur Staatsanwaltschaft gebracht und Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Das Plakat trägt die Aufschrift "Schöne Heimreise - jetzt NPD."
Der Bochumer Amtsrichter, Dr. Ralf Feldmann: "Bild und Text beinhalten eine besonders zynische Variante der ausländerfeindlichen Parole 'Ausländer raus': ausländische Mitbürger sollen sozusagen mit Sack und Pack unter unwürdigen Bedingungen in ihr Heimatland vertrieben werden. Damit stachelt das Plakat in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, zum Hass gegen Teile der Bevölkerung auf. (§ 130 Abs.1 Nr.1 StGB). Siehe zu dieser nachahmenswerten Aktion den Text der Strafanzeige externer Link gegen Udo Voigt, Claus Cremer und andere Verantwortliche wegen Volksverhetzung bei BO-alternativ

Kommt ein neuer Faschismus?

Ein wegen des Faschismusbegriffes zwischen der Redaktion des labournet und dem Autor Hans-Dieter Hey diskutierter Artikel. Aus dem Text: „…Es geht daher inzwischen in der Politik nicht mehr darum, die besten politischen Argumente und Ideen für die Entwicklung unserer Gesellschaft zu finden. Da gibt es keine Logik mehr, schon gar keine Moral, da gibt es nicht einmal eine Wirtschaftswissenschaft, die das eine oder andere noch zu begründen vermag. Da bleibt als Erklärung nur die abstoßende Gier nach Kapital und persönlicher Macht, die es zu sichern gilt. Wer sich mit offenen Augen umschaut, erkennt die abnorme Realität, mit der wir es zu tun haben. Dass die Einführung von "Hartz IV" im Rahmen der "Agenda 2010" der rot-grünen Schröder-Regierung durch den Verfassungsschutz überwacht wird, zeigt indessen, dass die Mächtigen unsicher werden…“ und ergänzend dazu ein weiterer Artikel des Autors, erschienen in der kölnischen „kumm erus“: Das hat was mit Faschismus zu tun. Ein Vergleich zwischen den Arbeitsmarkgesetzen zur Zeit Hitlers und heute.

Wortmeldung eines langjährigen Gewerkschaftsmitgliedes zur Frage des Rechtsextremismus

Zum Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Wiedererstarken des Rechtsextremismus. Schreiben von Antonín Dick an den Landesbezirk von ver.di Berlin-Brandenburg.

Dies ist unsere Stadt

Pressemitteilung von „Der Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus in Kielpdf-Datei vom 29.01.2005. „Trotz des enormen politischen Drucks, dem sich die OrganisatorInnen der vom Runden Tisch gegen Rassismus und Faschismus initiierten antifaschistischen Demonstration ausgesetzt sahen, trotz der von einflussreichen PolitikerInnen und der Polizei betriebenen Spaltungs- und Einschüchterungsversuche – die von verschiedenen Medien kritik- und verantwortungslos weitergetragen wurden – haben heute Tausende Menschen deutlich gemacht: Dies ist unsere Stadt! Hier ist für Faschisten kein Platz! Wer ihnen den öffentlichen Raum zur Verfügung stellt, wird auf Widerstand stoßen…“

Antirassismus gehört zur Tagesarbeit

Interview von Wera Richter mit Angelo Lucifero externer Link, Mitorganisator des 14. Antifa-Ratschlages in Thüringen in unsere zeit - Zeitung der DKP vom 5. November 2004

Ausgrenzung beginnt im Kopf – Solidarität auch

Die zweite Antirassismuskonferenz der ver.di-Jugend findet vom 8. bis 10. Oktober 2004 in Gladenbach statt. Dort geht um die Themen: Rassismus - Was ist das eigentlich? Achtung! Kulturschocks von rechts? Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, Frauen in der rechten Szene, Antisemitismus – Heute kein Thema mehr? Geschichtsrevisionismus: Neuer deutscher Opferdiskurs. Siehe die Konferenzseite externer Link

Kampagne der IG Metall gegen die Demo der "Bewegung deutsche Volksgemeinschaft" am 11.9.2004 in Schwäbisch Hall

Burschentag in Eisenach - Gewerkschaften und Studierendenvertretung kritisieren Deutsche Burschenschaft (DB)

Gemeinsam bezogen heute [28.5.04] der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die IG Metall und der bundesweite Dachverband der Studierendenvertretungen freier Zusammenschluss von Studierendenschaften (fzs) Stellung gegen die "Deutsche Burschenschaft" und deren Burschentag in Eisenach. In einer gemeinsam erstellten Zeitung fassten sie ihre Kritik zusammen und stellten sie heute der Öffentlichkeit vor. Wie auch in den letzten Jahren treffen sich in der Woche nach Pfingsten Burschenschafter der Deutschen Burschenschaft (DB) in Eisenach. In diesem Jahr findet das Treffen in der Zeit vom 3.-6. Juni statt. Dr. Renate Hemsteg v. Fintel, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Verwaltungsstelle Eisenach/ Gotha sagte: "Unsere besondere Sorge gilt den rechtsextremen Tendenzen in der Deutschen Burschenschaft. Und auch das Frauenbild der Burschenschaften erscheint uns nicht tragbar", so die erste Bevollmächtigte…” Soweit aus der Presseerklärung. Siehe die Zeitung „Falsch verbunden – Burschenschaften im Zeichen der Wartburg“ pdf-Datei des DGB Thüringen vom Juni 2004

Offensive gegen Rassismus und Antisemitismus - für eine solidarische und selbstbestimmte Gesellschaft!

Initiativantrag beschlossen am 09. November 02 durch die Bezirksdelegiertenkonferenz ver.di NRW-Süd bei nur zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung

"Wir gegen rechts"

Besprechung einer Broschüre zum gewerkschaftlichen Antirassismus von Ralf Brodesser, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 11-12/01

Gegen rechte Gewalt - für eine humane Gesellschaft - Solidarität mit den Opfern -Gewerkschaftliches Handeln

Auszug aus dem Beschluss des a.o. Gewerkschaftstages der IG Medien, veröffentlicht in Impuls, Informationen für Aktive, IG Medien Bezirk Wiesbaden, Nr. 87 / 29. September 2000

Betriebsvereinbarung Gleichbehandlung und partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz

BV bei JENOPTIK Laser, Optik, Systeme GmbH. Wir veröffentlichen diese BV als mögliches Vorbild, bitten zugleich um Kommentare und Verbesserungsvorschläge oder bessere Beispiele, die allen helfen können....

Hamburger Verlagsbetriebsräte gegen Rechts

Unter Termine hatten wir veröffentlicht: "Die Nazis machen in Hamburg Kampagne gegen Medienunternehmen. Zuletzt demonstrierten sie beim Axel-Springer-Verlag, am Wochenende des 2./3. September 2000 sollten Gruner + Jahr und die Hamburger Morgenpost Angriffsziel der Nazi-Propaganda sein...." Hierzu gehörte der Aufruf der IG Medien bei Gruner + Jahr, Verlag Hamburg: Was tun gegen Rechts - "Gesicht zeigen"! Zudem dokumentieren wir:

Specials

Naziaufmarsch im Februar 2010 in Dresden verhindern!

Aktiv werden gegen den Nazi-Aufmarsch

"GewerkschafterInnen und Antifa gemeinsam gegen Dummheit und Reaktion"

RassistInnenkongress in Köln

Köln: Anti-Islam-Kongress

1. Mai und Faschisten

ARAK (AntiRassistischer ArbeitsKreis) ver.di NRW-Süd

Initiativen international

Grundinfos
siehe auch

Aktivitäten der neuen alten Rechten

Die Entdeckung des Rassismus in Deutschland ganz knapp vor der WM 2006

let`s kick racism out of footbal

Der "Fall" Rabehl

Gewerkschafter als Opfer

Gewerkschaften und/im Faschismus unter Diskussion: Geschichte

Gewerkschaften und MigrantInnen unter Diskussion: Wipo/Arbeitsmigration


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