| Forderung des IGM-Vertrauensleutekörpers bei ALSTOM Power in Mannheim-Käfertal zur Tarifrunde 2012
„… Daraus ergibt sich eine Forderung von 8 % (mindestens aber 250,-€, um dem Anspruch einer solidarischen Lohnpolitik gegenüber unteren EG-Gruppen und LeiharbeiterInnen gerecht zu werden) bei einem kostenneutralen Verteilungsspielraum von 4,5 %. Darüber hinaus wollen wir: Laufzeit: 12 Monate, Keine betriebs- oder erfolgsabhängigen Bestandteile oder Einmalzahlungen, Keine Kompensation für die unbefristete Übernahme für die Azubis..“ Forderung vom 30.01.2012 
Gesamtmetall-Präsident Kannegiesser: Mehr Geld statt mehr Rechte
Arbeitnehmern in der Metallindustrie können vielleicht mit drei Prozent mehr Lohn rechnen - aber nicht mit mehr Mitbestimmung. Artikel von Eva Roth in Frankfurter Rundschau online vom 2.2.2012 . Aus dem Text: „… Harsch zurückgewiesen hat der Arbeitgeber-Präsident die Forderung der IG Metall, dass Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeitern künftig ein Mitspracherecht haben. Die Ausweitung der Mitbestimmung wäre „schädlich und nicht akzeptabel“. Betriebsräte müssten sich per Definition auf die Stammbelegschaft konzentrieren. Völlig daneben finden die Arbeitgeber auch das Anliegen der Gewerkschaft, dass Ausgebildete künftig in der Regel unbefristet übernommen werden…“
Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie: IG Metall-Vorstand empfiehlt bis zu 6,5 Prozent
„Bis zu 6,5 Prozent höhere Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen - für eine Laufzeit von zwölf Monaten. Diese Entgeltforderung empfiehlt der IG Metall-Vorstand den regionalen Tarifkommissionen für die Metall-Tarifrunde. Das ist wirtschaftlich machbar und die Menschen haben es verdient…“ IG Metall-Pressemitteilung vom 07.02.2012 . Siehe auch:
- Metall-Tarifrunde 2012: Jetzt geht es ums Geld. Beschäftigte sind in Vorleistung getreten
„Anfang März starten die Verhandlungen über mehr Geld für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektrobranche. "Mehr als drei Prozent sind nicht drin", behaupten die Arbeitgeber. Die IG Metall sagt: Da irren sie sich, bis zu 6,5 Prozent mehr können wir fordern. Dafür gibt es gute Gründe…“ IG Metall-Pressemitteilung vom 07.02.2012 
- Metall und Elektro: Leiharbeit per Tarifvertrag begrenzen und besser bezahlen. IG Metall will mehr Fairness für Leiharbeitnehmer
„Leihbeschäftigte verdienen oft nur die Hälfte, haben unsichere Jobs und werden missbraucht, um besser bezahlte fest Angestellte vor die Tür zu setzen. Diesen Zuständen will die IG Metall ein Ende setzen. Sie hat Lösungen und will mit den Arbeitgebern darüber verhandeln.
Ab März verhandelt die IG Metall über mehr Geld für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Metall- und Elektrobranche. In dieser Tarifrunde geht es aber nicht nur um die rund 3,6 Millionen fest angestellten Beschäftigten in den Firmen. Die IG Metall kämpft auch für bessere Löhne für die hunderttausende Leiharbeitnehmer, die ihr Geld in Metall- und Elektrobetrieben verdienen…“ IG Metall-Pressemitteilung vom 08.02.2012 
Tarifrunde 2012: Kräftige Lohnerhöhungen sind angesagt
„Im Frühjahr 2012 finden zwei große Tarifrunden statt, deren Ausgang wichtige Auswirkungen auf das Kräfteverhältnis zwischen Kapital und Arbeit haben wird: Die Tarifrunden im Öffentlichen Dienst bei Bund und Gemeinden sowie die Tarifrunde Metall und Elektro. Die Tarifrunden finden
vor dem Hintergrund massiver Einbußen bei den realen Einkommen in den letzten 10 Jahren statt. Dabei sanken die Realeinkommen bei niedrigen Einkommen noch stärker als bei höheren. Die Lage wurde außerdem durch eine massive Ausweitung des Niedriglohnsektors, befristeter, prekärer und Leiharbeitsverhältnisse verschärft…” Netzwerk-Info extra vom Januar 2012 
Forderungsrahmen von bis zu 6,5 Prozent empfohlen - Große Tarifkommission Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg
„Die Große Tarifkommission der IG Metall Baden-Württemberg empfiehlt für die weitere Debatte über die Forderung für die kommende Entgelttarifrunde einen Forderungsrahmen bis zu 6,5 Prozent. Dafür sprachen sich die 180 Mitglieder des Gremiums heute in Sindelfingen mit breiter Mehrheit aus…“ Meldung der IG Metall Baden-Württemberg vom 25.01.2012 
IG-Metall-Chef Huber warnt die Arbeitgeber „Dann wird es eben scheppern“
Mitte März beginnt der Entgeltpoker in der Metallindustrie. Heute legt die Tarifkommission im Südwesten ihre Forderungsempfehlung fest. Die Stuttgarter IG Metall hält 6,5 bis 7,0 Prozent für angemessen. Interview von Matthias Schiermeyer in Stuttgarter Zeitung vom 25.01.2012 . Aus dem Text: „… [Huber] Natürlich werden wir, wenn es nicht anders geht, die Leute auffordern, auf die Marktplätze zu gehen. (…) [Schiermeyer] Der Gesamtmetall-Präsident hat genaue Vorstellungen von einer Verantwortungsgemeinschaft mit Gewerkschaften und Arbeitgebern, mit Betriebsräten und Unternehmern. [Huber] Das gefällt mir, keine Frage….“
Tarifrunde 2012: Binnennachfrage stärken. Höhere Löhne stützen die Konjunktur
„In den Metallbetrieben läuft es rund. Dass das so ist, ist auch ein Verdienst der Beschäftigten. Es ist nur gerecht, sie nun auch an den Erfolgen zu beteiligen. Zudem muss die Kaufkraft gestärkt werden. Und das geht nur mit höheren Einkommen. Denn die Binnennachfrage stabilisiert neben dem Export die Konjunktur. (…) Mit welcher Entgeltforderung die IG Metall in die Verhandlungen geht, steht noch nicht fest. Zur Zeit diskutieren die Mitglieder und Funktionäre in den Betrieben und Bezirken darüber. Eine endgültige Entscheidung fällt im Februar 2011.“ IG Metall-Meldung vom 16.01.2012 
Tarife: Metall-Arbeitgeber trommeln für Einmalzahlungen
„Die Arbeitgeber setzen sich vor der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie für vorübergehende Lohnerhöhungen zum Beispiel in Form von Einmalzahlungen ein…“ Artikel in FOCUS Online vom 01.01.2012 
Festgeldforderungen sind eine Diskussion wert!
„In der Metalltarifrunde 2012 werden wieder Strukturforderungen in die Diskussion eingebracht. Nicht nur auf Vertrauensleute- und Delegiertenversammlungen in Freudenstadt, sondern auch in Stuttgart und anderen Verwaltungsstellen wird festgestellt: das Entgelt von hohen und niedrigen Entgeltgruppen geht immer weiter auseinander, Festgeldforderungen sind eine Diskussion wert. Auch wenn das die Bezirksleitungen nicht gerne hören!“ Siehe:
- Tarifrunde 12 – aus OV Sicht FDS
Argumente von Fabrizio Totaro, Horst Kaluza, Edgar Hagen – DV Freudenstadt 28.09.2011 
- Resolution der Delegiertenversammlung FDS, 28.09.2011
„Seit Jahren sind Entgelterhöhungen in der Metall- und Elektroindustrie durch „Prozentforderungen“ geprägt. Bereits vor der ERA Einführung wurden die ungerechten Auswirkungen von Prozentforderungen in weiten Teilen der Mitgliedschaft massiv kritisiert, weil dadurch die Tarifschere zwischen Lohn- und Gehaltsgruppen immer weiter auseinander driftete. Hohe Entgeltgruppen garantieren hohe Erhöhungsbeträge, niedrige Entgeltgruppen garantieren geringe Erhöhungsbeträge…“ Resolution . Aus dem Text: „…Die Delegiertenversammlung der Verwaltungsstelle Freudenstadt ist der Auffassung, dass fünf Jahre nach der ERA Einführung in der Metall- und Elektroindustrie die Zeit reif ist für eine verteilungsgerechte Entgelterhöhung, einer Strukturforderung. Die Delegiertenversammlung der Verwaltungsstelle Freudenstadt fordert alle Vertrauensleute- und Betriebsratsgremien in der Metall und Elektroindustrie auf sich jetzt in ihrer Forderungsdiskussionen für mehr Verteilungsgerechtigkeit, für eine Strukturforderung einzusetzen…“
Metall und Elektro: Start frei für die Tarifrunde 2012. Geschenkt wird uns nichts
„Wieviel mehr soll es sein? Im Januar und Februar haben die Mitglieder in den Betrieben Zeit, intensiv über die Geldforderung für die Metall-Tarifrunde 2012 zu diskutieren. Ende Februar beschließen die Tarifkommissionen und der IG Metall-Vorstand die konkrete Forderung. Doch schon jetzt steht fest: Die Zeichen stehen auf Plus. Bereits jetzt verhandeln die IG Metall und die Metall-Arbeitgeber. Dabei geht es um bessere Bedingungen bei der Leiharbeit, um die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und um den Zugang zu Ausbildungsplätzen für benachteiligte Jugendliche…“ Pressemitteilung der IG Metall vom 15.12.2011 
IG Metall fordert unbefristete Übernahme und Einstiegsqualifizierung. Junge Generation im Fokus der Metall-Tarifrunde
„Die Zukunft der jungen Generation steht neben mehr Geld im Mittelpunkt der Metall-Tarifrunde im Frühjahr. Die IG Metall fordert die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung sowie betriebliche Einstiegsqualifizierungen für förderungsbedürftige Jugendliche…“ Pressemitteilung der IG Metall vom 19.12.2011 
Noch uneins über Forderungen. IG Metall bereitet sich auf Metall- und Elektrotarifrunde 2012 vor „Die IG Metall debattiert über die Forderungen für die Metall- und Elektrotarifrunde 2012. Konkretes wird indes erst Ende Februar bekanntgegeben. Diskussionen drehen sich um eine »angemessene« Lohnforderung, Leiharbeit und die unbefristete Übernahme nach Ausbildungsende…“ Artikel von Hans-Gerd Öfinger im ND vom 19.12.2011 
Tarifrunde 2012: Kräftige Lohnerhöhungen sind angesagt
„In Vorbereitung der Tarifrunde 2012 sollte ein Rückblick auf Entwicklungen der Einkommen, Profite, Produktivität, Inflation, Lohnstückkosten usw. der vergangenen Jahre erfolgen. Denn die Entwicklungen der vergangenen Jahre sind bei der Aufstellung einer Forderung mit einzubeziehen. Erstaunlich ist, dass trotz zahlreicher erschreckender Analysen über Lohn- und Profitentwicklung, der beständigen Umverteilung von unten nach oben, die Umverteilungsfrage in den Gewerkschaften wenig diskutiert wird und keine Gegenkonzepte entworfen werden…“Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke: NWI extra vom Dezember 2011 zu Tarifrunden 2012 Allgemein / Metall 
Siehe dazu auch 2 Powerpoint-Foliensätze (kurz und lang) zur Weiterverbreitung und zur Benützung in Vertrauensleuteversammlungen und Funktionärskonferenzen bzw. damit sich die KollegInnen Grafiken runterladen können, oder selbst etwas zusammenkopieren können:
- Metall-Tarifrunde 2012
Grafiken – Argumente – Rückblick – Ausblick – Berechnungen – Beispiele als Powerpoint-Datei und als pdf-Datei 
- Statistiken zur Tarifentwicklung als Powerpoint-Datei und als pdf-Datei

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