| Mit Organizing aus der Krise? Organizing-Debatte im ak 
- Jenseits von Brutto und Netto. Mit Organizing aus der Krise?
„….Unter dem Schlagwort "Organizing" wird die Orientierung an den Interessen der (potenziellen) Mitglieder mittlerweile in der IG BAU, der IG Metall und bei ver.di erprobt. Von ersten Resultaten dieses Ansatzes berichten wir auf den Themen-Seiten.“ Redaktionelle Einführung in ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis vom 22.1.2010
- Jetzt helfen wir uns selbst! Organizing stellt auch das Selbstverständnis der Gewerkschaften in Frage
„Längst ist Organizing in aller Munde. Und dennoch gibt es ein seltsames Missverhältnis. Der Vielzahl von Veranstaltungen, Artikeln und Tagungen stehen wenige praktische Erfahrungen gegenüber. Vermutlich gibt es in Deutschland mehr Diplom- und Doktorarbeiten über Organizing als OrganizerInnen. Deshalb geht es in diesem Artikel nicht um abstrakte Konzepte, sondern um konkrete Erfahrungen - aus dem laufenden ver.di-Organizing-Projekt an den Universitätskliniken in Niedersachsen….“ Artikel von einigen ver.di OrganizerInnen in ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis vom 22.1.2010 
- Schmetterlinge und Leuchttürme. Fragen ans gewerkschaftliche Organizing
„Das Konzept "Organzing" ist zu einem Sammelbegriff für ganz verschiedene Ansätze geworden. Im Folgenden mache ich Vorschläge, die die Debatte konturieren sollen. Die Suche nach solchen Konturen halte ich für wichtig, weil ich glaube, dass Organizing-Projekte Fragen aufwerfen, die nicht nur die wenigen Dutzend OrganizerInnen, sondern uns alle in unserem Arbeits- und Lebensalltag betreffen…“ Artikel von Peter Birke aus ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis vom 22.1.2010 – wir danken der ak-Redaktion für die Freigabe!
- Diesseits der Leuchttürme. Die Welt der gewerkschaftlichen Kampagnen
„Seit "Never work alone", der ersten größeren Tagung zu Organizing in Deutschland, sind nun knapp fünf Jahre vergangen. (siehe ak 495) In der Zwischenzeit hat sich in der gewerkschaftlichen Organizingwelt viel getan. Denn noch gilt es, dass Organizing seine langfristige Tauglichkeit bei der Lösung der Probleme, vor der sich Gewerkschaften gegenwärtig gestellt sehen, erst noch erbringen muss…“ Artikel von Georg Wissmeier aus ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis vom 22.1.2010 – wir danken der ak-Redaktion für die Freigabe!
- Wir sind eine Kampforganisation, kein Serviceverein! Die österreichische Gewerkschaft Bau-Holz nutzt Organizing zur Selbstveränderung
„Das österreichische System der industriellen Beziehungen gilt im europäischen Vergleich immer noch als äußerst stabil. Doch auch die österreichische Sozialpartnerschaft geriet in den vergangenen Jahrzehnten ins Wanken. Zugleich sind österreichische Gewerkschaften mit massiven Mitgliederverlusten konfrontiert. Daher mobilisieren sie nun verstärkt Belegschaften und beginnen, traditionelle Strategien der Mitgliedergewinnung zu hinterfragen. Organizing als beteiligungsorientiertes Konzept wird derzeit jedoch nur innerhalb einer einzigen österreichischen Gewerkschaft diskutiert und in der Praxis erprobt, nämlich in der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH)…“ Artikel von Sandra Stern aus ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis vom 22.1.2010 – wir danken der ak-Redaktion für die Freigabe!
Organizing und Betriebsverfassung. Zur Vereinbarkeit von Organizing-Kampagnen mit der Gewerkschaftsarbeit im Betriebsrat
„Das Schlagwort "Organizing" ist in Gewerkschaftskreisen in aller Munde. Knapp zwei Jahrzehnte nach den ersten großen Erfolgen einiger nordamerikanischer Dienstleistungsgewerkschaften wie etwa der SEIU, CWA oder HERE, denen es durch die Umstellung ihrer Organisation weg vom Modell der Dienstleistungsgewerkschaft hin zur politischen Mobilisierung ihrer Mitglieder und einem darauf aufbauenden bemerkenswert aggressiven Programm zur Steigerung ihrer Organisationsmacht gelungen ist, den Fall ihrer Mitgliederzahlen ins Bodenlose zu bremsen und umzukehren, möchten nun auch die DGB-Gewerkschaften in Deutschland im großen Stil von diesen neuen Methoden der Mitgliedergewinnung profitieren…“ Artikel von Daniel Weidmann, Rechtsanwalt und Berater für Betriebsräte in Berlin, in Sozialismus Heft Nr. 11 vom November 2009 
»Was bleibt uns anderes übrig?« Organizing als Perspektive für Gewerkschaften in der Krise?
"Am 17. Januar fand im »Haus der Demokratie und Menschenrechte« in Berlin eine express-Redaktionskonferenz statt, an der etwa 45 ehren- und hauptamtliche GewerkschaftskollegInnen teilgenommen haben. Unter dem Titel »Mitgliederorientiert, beteiligungsorientiert, betriebsorientiert?« ging es um organisatorische, aber auch politische Perspektiven der Gewerkschaften in der Krise. Hintergrund dieser Themenstellung war die Frage, wie Gewerkschaften angesichts von Mitgliederverlusten und schwindender tarifpolitischer Durchsetzungskraft aus der Defensive herauskommen können. Organisationspolitische Überlegungen in der IGM und in ver.di dienten in der Diskussion als Bezugspunkt für die Frage nach der Richtung einer gewerkschaftlichen Erneuerung..." Artikel von Kirsten Huckenbeck, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 02/09
Die Organisierung illegaler LagerarbeiterInnen in Brooklyn: El camino se hace al andar - The road is made by walking
Die IWW im deutschsprachigen Raum organisiert, in Kooperation mit lokalen gewerkschaftlichen Gruppen und Initiativen, eine Reihe von Veranstaltungen in 9 Städten, um über den Kampf von New Yorker LagerarbeiterInnen zu informieren, Solidarität zu ermöglichen und einen Beitrag zur Debatte über selbstorganisierte gewerkschaftliche Strategien im Kampf gegen Ausbeutungsverhältnisse und rassistische Diskriminierung zu leisten. Stephanie Basile (24) ist Mitglied der IWW New York City. Sie ist in der Kampagne aktiv und wird erläutern, wie die IWW versucht, in einem Dreikampf aus Protest, Boykott und Gerichts-Prozessen, die Ausbeuter in die Knie zu zwingen. Als Programm ist geplant: 30 Min. Vortrag auf Englisch + deutsche Übersetzung; Zwei Aktions-Videos aus Brooklyn mit englischen Untertiteln und Fragen und Antworten. Veranstaltungsorte sind:
Frankfurt/M: Donnerstag 4.9. um 20 Uhr, Türkisches Volkshaus, Werrastr. 29;
Marburg: Freitag, 5.9. um 20.30 Uhr, Cafe am Grün
Köln: Samstag 6.9. um 20 Uhr, Allerweltshaus, Körnerstr. 77-79
Bochum: Montag 8.9. um 19.30, Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108 Veranstaltet von: LabourNet Germany und Kulturzentrum Bahnhof Langendreer
Wuppertal: Dienstag 9.9. um 19 Uhr, Alte Feuerwache, Gathe 6 (Elberfeld)
Bremen: Mittwoch 10.9. um 20 Uhr in der Buchtstr.14/15
Hamburg: Donnerstag 11.9. um 18.30 Uhr im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15
Göttingen: Freitag 12.9. um 19 Uhr im DGB-Haus, Obere Masch 10
Berlin: Montag 15.9. um 20 Uhr im FAU-Lokal, Straßburger Str. 38
Weitere Informationen finden sich auf der Web-Seite der Wobblies - industrial workers of the world im deutschsprachigen raum. Siehe dazu auch:
- Der Weg entsteht beim Laufen oder die Organisierung der Unorganisierbaren
Die IWW I.U. 460 und die Organisierung von illegalen LagerarbeiterInnen in Brooklyn / New York. Hintergründe zu einer Veranstaltungstour mit Sephanie Basile (New York City)
Organizing. Neue Wege gewerkschaftlicher Organisation
„In immer mehr europäischen Ländern starten Gewerkschaften Organizing- Projekte. Auch in Deutschland beschäftigen sich ver.di, IG BAU und die IG Metall mit Organizing. Doch viele GewerkschafterInnen fragen sich: Was ist eigentlich Organizing? Auf diese Frage antworten AutorInnen aus den Gewerkschaften und der Wissenschaft. Die grundlegenden Techniken und Vorgehensweisen des gewerkschaftlichen Organizings werden vorgestellt und es geht um weiterführende Fragestellungen…“ Das von Juri Hälker herausgegebene Supplement der Zeitschrift Sozialismus 9/2008 (68 Seiten, EUR 4.20/sFr 7.80, ISBN 978-3-89965-946-7). Siehe dazu:
Organizing: Die mitgliederorientierte Offensivstrategie für die IG Metall
Acht Thesen zur Erneuerung der Gewerkschaftsarbeit von Detlef Wetzel, Jörg Weigand, Sören Niemann-Findeisen und Torsten Lankau (ohne Datum). Im Text einerseits „.. In Unternehmenskulturen, die auf Kurzfristigkeit aufbauen, stellen die Beschäftigten und ihre Interessenvertretung häufig den einzig wirklichen Kontinuitätsfaktor dar. Langfristiges Denken, der Erhalt von Arbeitsplätzen und sogar technologische Zukunftsfähigkeit müssen gegen das Management durchgesetzt werden, im Interesse der Beschäftigten und der Volkswirtschaft…“ (S. 6) und andererseits „Weniger Co-Management – mehr konfliktorische Auseinandersetzung“ (S. 14).
Big Brother in Stuttgart. Tom Adler über ‘De-Organizing'-Strategien bei Daimler in den USA
„Wer meint, schon alle Gemeinheiten zu kennen, mit denen Kapitalisten und ihnen verpflichtete Gewerkschaftsbürokraten gegen kämpferische und ihren Mitgliedern verpflichtete Basis-Gewerkschafter vorgehen, täuscht sich. Er sollte die Geschichte der „Freightliner 5“ aus dem Daimler-LKW-Werk in Cleveland, North Carolina, kennenlernen…“ Artikel von Tom Adler als exklusiver Vorabzug aus dem naechste Woche erscheinenden express Nr. 6-7/2008. Zu „Daimler-Chrysler's Freightliner LLC in den USA“ siehe im LabourNet Germany Branchen > Auto: DC > USA
»Organizing« oder Macht am Arbeitsplatz? Kim Moody zum Scheitern der Gewerkschaftsreform von oben in den USA 
Rezension von Christian Frings als exklusiver Vorabzug aus dem nächste Woche erscheinenden express Nr. 6-7/2008
Warum, wozu, wie?
„Zauberformel Organizing? Vor dem Hintergrund einer Fülle von nebeneinanderher stattfindenden Modellversuchen, Projekten und Ansätzen, von denen manche explizit, viele implizit als »Organizing« oder »Kampagne« laufen, skizziert Werner Sauerborn in seinem Beitrag zunächst die Situation zwischen »NGOisierung der Gewerkschaften« und »Task Force für Exotisches«. Ohne eine Verständigung über die Ziele des Organizing und eine entsprechende strategische Weiterentwicklung wird dieses zum beliebigen Instrument, das keinen Weg aus der Krise der Gewerkschaften herausweise…“ Ein Vorschlag zur Debatte von Werner Sauerborn, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit,
04/08
Runter vom Sofa: Jobs with Justice BRD – ein Vorschlag von Wilfried Schwetz
„Zum ersten Mal habe ich von »Jobs with Justice« (www.jwj.org externer Link) auf der Labor Notes-Konferenz 2006 gehört, wo einige Teilnehmer in JwJ-Koalitionen engagiert waren. So wurde ich auf deren Internetseite aufmerksam. Ende 2006, als ich für einige Wochen in Washington D.C. war, hatte ich Gelegenheit, mit Fred Azcarate, dem langjährigen Geschäftsführer von JwJ, ein ausgiebiges Gespräch zu führen, in dem er mir über Ursprung, Intention und Arbeitsweise von JwJ Auskunft gab. Ich sehe große Potentiale einer solchen Organisation, Gewerkschaften dabei zu helfen, aus der Defensive herauszukommen. Sie bietet die Chance zu einer breiteren Beteiligung von Gewerkschaftsmitgliedern, zum Aufbau stabiler Bündnisstrukturen und zur Nutzung neuer Kampfformen aus dem Repertoire der sozialen Bewegungen…“ Artikel von Wilfried Schwetz, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 12/07

Never work alone. Organizing – ein Zukunftsmodell für Gewerkschaften
Unter diesem Titel ist im Juni 2007 im VSA-Verlag ein Buch von Peter Bremme, Ulrike Fürniß und Ulrich Meinecke (Hrsg.) erschienen (EUR 19.80, ISBN 978-3-89965-239-0). Siehe dazu:
- Informationen beim Verlag

- Inhaltsverzeichnis und als Leseproben die Beiträge
„Organizing ist Veränderung“ von Frank Werneke sowie „Organizing als Zukunftsprogramm für bundesdeutsche Gewerkschaften“ von Peter Bremme/Ulrike Fürniß/Ulrich Meinecke beim Verlag
- Never work alone. Andreas Bachmann über gewerkschaftspolitische Inspirationen aus den USA
„Ein schlichter, aber ungemein praktischer Ausgangspunkt aller Überlegungen zum Organizing sind die Mitgliederbilanzen der Gewerkschaften, die ein Indiz und Messpunkt für die gesellschaftliche Relevanz und Durchsetzungsfähigkeit sind. In vielen Ländern erodiert die gewerkschaftliche Mitgliederbasis. Wer macht das Licht aus? In dem einleitenden Beitrag von Bremme, Fürniß und Meinecke wird ein Zeitfenster von gut vier Jahren (2007–2011) ausgemacht, in dem der rasante Schrumpfungspozess (noch) aufgehalten und umgekehrt werden kann. (…) Schließlich drängt sich die Frage auf, ob nicht die Auseinandersetzungen in US-amerikanischen Gewerkschaften mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Erfahrungen der außergewerkschaftlichen US-Bürgerrechtsbewegung die Organizing-Konzeption entscheidend mitgeprägt hat. In diesem Sinne wäre erfolgreiches Organizing viel mehr als eine Modernisierung der Mitgliederwerbung und ohne das menschenrechtliche und emanzipatorische Fundament nicht möglich.“ Besprechung von Andreas Bachmann, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 6/07
- Unbekannte Flugobjekte. Fallstricke der gewerkschaftlichen Organizing-Diskussion - ein Gespräch
„Inspiriert durch insbesondere US-Erfahrungen wird vor allem bei ver.di über "Organizing" diskutiert, nicht zuletzt als Antwort auf sinkende Mitgliederzahlen. Vor diesem Hintergrund ist in diesem Jahr das Buch "Never work alone. Organizing - ein Zukunftsmodell für Gewerkschaften" erschienen. Susanne Nickel, Hauptamtliche bei der IG Metall, und Peter Birke von der Gruppe Blauer Montag haben das Buch gelesen und sich darüber unterhalten…“ Interview in ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis vom 14.12.2007 
Alte Methode, neues Gewand? Deutsche Gewerkschaften sind gespalten, wenn es um »Organizing«-Taktiken geht
Wie Gewerkschaften in Deutschland neue Ideen des Organizing umsetzen – oder auch nicht. Artikel von Haidy Damm im ND vom 15.06.07 
Frischer Wind der Veränderung? Das offensive Organisierungsmodell macht weltweit Schule
„Seit etwa einem Jahre sorgt das sogenannte Organizing-Modell bei den deutschen Gewerkschaften für Furore. Ver.di hat nach einem Pilotprojekt im Hamburger Sicherheitsgewerbe ein weiteres Organizing-Projekt im Einzelhandel initiiert, und auch die anderen DGB-Gewerkschaften interessieren sich zunehmend für dieses neue Handlungskonzept…“ Artikel von Hae-Lin Choi und Ian Greer im ND vom 08.06.2007 
Weg von der Stellvertreterpolitik. Neue Gewerkschaftsstrategie: Auch in Deutschland gewinnt Organizing zunehmend an Bedeutung
„Organizing ist in aller Munde. Eine Tagung jagt die nächste. »Entwicklungshelfer« der US-Gewerkschaft SEIU schulen deutsche Gewerkschafter und arbeiten bei ver.di in konkreten Organizing-Projekten mit. Organizing ist hip. Aber, was ist Organizing? Und: Zu was taugt der US-Import für die deutsche Gewerkschaftspraxis?...“ Artikel von Juri Hälker und Susanne Kim im ND vom 01.06.07 
Gewerkschaften auf neuen Wegen: Wenn der Kollege zum Kunden wird
„Militante Untersuchung, Selbstinterviews, Workers Center, Campaigning und Organizing: ein Teil der Linken begeistert sich momentan für »undogmatische« Ansätze, um die Frage nach Widerstand in der Lohnarbeit aufzunehmen. Studienaufenthalte in den USA, Besuche bei Workers Center und bei organizing-Kampagnen lassen den Eindruck entstehen, dass es diese gewerkschaftlichen Instrumente sind, die frischen Wind in die verkrustete, weiß dominierte Gewerkschaftslandschaft in der BRD bringen. Denn junge, eingewanderte ArbeiterInnen, Frauen und Beschäftigte im Dienstleistungsbereich sind die hauptsächlichen Zielgruppen dieser Ansätze. Entsteht hier eine ganz neue, andere Gewerkschaft? Oder, die Frage anders ausgedrückt: Öffnet die Krise der Institution »Gewerkschaft« Raum für neue Formen von Organisierung? Hilft der Apparat dabei, Türen aufzustoßen, oder lassen sich linke Aktivisten benutzen, um dem Apparat einen neuen zeitgemäßen Anzug zu schneidern?...“ Artikel aus Wildcat Nr. 78 vom Winter 2006/2007 
Henne oder Ei? – Henne und Ei! Tagung zu Kampagnen als »Chance für Gewerkschaften«
„Drei gut besuchte Tagungen zum Themenfeld »Organizing« und »Campaigning« innerhalb eines Jahres scheinen ein Indiz dafür, dass auch die Suche nach Antworten auf die Krise der Gewerkschaft(en) innerhalb von ver.di neue Formen angenommen hat…“ Artikel von Kirsten Huckenbeck, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 1/06
Gewerkschaftsarbeit: Brot, Rosen und Tomaten
Mit einfallsreichen Aktionen sind US-Gewerkschaften erfolgreich. Soziale Netzwerke mit prominenten Unterstützerinnen und Unterstützern, Hausbesuche und Firmenboykott gehören dazu. Artikel von Anton Kobel in publik vom 20.05.2005 
Organizing is Mobilizing. Gewerkschaften auf dem Weg zu neuen Ufern
„"Never work alone" war das Motto einer Veranstaltungsreihe und "Organizing-Woche", zu der ver.di und der DGB Hamburg, die Hans-Böckler-Stiftung und die Cornell University NY vom 25. bis zum 28. April eingeladen hatten. Von US-amerikanischen Organizing-Ansätzen wollte man lernen, und die rund 100 BesucherInnen im Hamburger Gewerkschaftshaus erlebten im Vorfeld des 1. Mai genauso ungewöhnliche wie spannende Tage…“ Bericht von Dirk Hauer und Georg Wissmeier in ak - analyse + kritik - Zeitung für linke Debatte und Praxis vom 20.5.2005
Yes, we can!
„Die USA sind in vieler Hinsicht wegweisend:
Wer genauer hinschaut, worauf das Jobwunder USA beruht, kann einen
Einblick in die aktive Wiederherstellung und Verbreitung frühkapitalistischer
Arbeitsverhältnisse gewinnen, aber auch eine Lektion in Sachen
gewerkschaftlicher Strategien, wie sich unter widrigsten Bedingungen
solidarische Interessenvertretung und kollektive Organisierungsformen
entwickeln lassen. Auch wenn es in rechtlicher Hinsicht (noch) viele
Unterschiede geben mag: Auch für deutsche Verhältnisse
ist die Frage, wie in einem äußerst gewerkschafts- und
arbeitnehmerfeindlichen Klima Outsourcing, Zerschlagung von Kollektivverträgen
und Spaltung von Belegschaften begegnet werden kann, welche Möglichkeiten
es gibt, quasi »von Null« ausgehend überhaupt Schritte
für ein Bewusstsein und eine gemeinsame Interessenartikulation
gegenüber Unternehmerwillkür und Ausbeutung zu schaffen,
von zunehmender Wichtigkeit. Passend zur Konferenz »You never
work alone«, die Ende April von ver.di und Hans-Böckler-Stiftung
in Hamburg veranstaltet wird, dokumentieren wir einen Teil eines
Reisetagebuchs von Agnes Schreieder, in dem die ver.di-Sekretärin
während einer Organizing-Studienreise im Sommer 2004 Beispiele
für erfolgreiche Arbeitskämpfe ‚in aussichtsloser
Lage’ festgehalten hat. Im Folgenden geht es um den Fall »Angelica
Textile Services«, eine stark expandierende Wäscherei-Kette,
die davon profitiert, dass öffentliche Krankenhäuser und
Pflegedienste ihre eigenen Wäschereien outsourcen, gegen die
Textilgewerkschaft Unite Here! Für den express wurde der Bericht
aktualisiert - es deutet alles darauf hin, dass der für den
5. Mai geplante Streik der WäscherInnen dem auf äußerste
Sauberkeit angewiesenen ›weißen Riesen‹ große
Sorgen bereiten könnte….“ Artikel
von Agnes Schreieder über Organisierungserfahrungen in
den USA. Erschienen in express - Zeitung für sozialistische
Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit - Ausgabe 3 / 2005
»Mangel an Feindbild?«
Artikel
von Kim Moody, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische
Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 9/02, über hohle Phrasen, Mittelstandsgeschwätz
und Klassenidentität, erschienen in The Nation vom 3. September
2001, Übersetzung: Anne Scheidhauer. Es ist eine Antwort auf Kate
Bronfenbrenner aus express 8/2002 - siehe unten.
»Mobilisierungsstrohfeuer«
Artikel
von Kate Bronfenbrenner über »Changing to Organize« und die
Ursachen des Stillstands in den US-amerikanischen Organisierungskampagnen.
Aus: The Nation, 3. September 2001, Übersetzung: Anne Scheidhauer,
erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs-
und Gewerkschaftsarbeit, 8/02
Kämpfen die US-amerikanischen Gewerkschaften
um ihr Überleben?
Bilanz der Organisierungskampagnen in der AFL-CIO.
Artikel von Steven
Greenhouse in der New York Times vom 19. Februar 2001, übersetzt
von Anne Scheidhauer und erschienen in: Express - Zeitung für sozialistische
Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, Ausgabe 3/2001
Gehe zurück auf Null?
Zur Organisierungskampagne der UAW in Alabama. Übersetzung
(Kirsten Huckenbeck) eines Artikels von Jeff Ball im Wall Street
Journal, 31.1.2000, erschinenen in express 2/2000
Der "Erfolg" frisst seine Kinder
Zur Organisationsentwicklungsdebatte in der AFL-CIO.
Übersetzung
von Uwe Wolf, aus express 10/1999
Gewerkschaftliches Organisieren übers Internet
- Seit 1999 organisiert alliance@ibm/CWA bei IBM übers Internet.
Die
Seite bietet Information über die Gewerkschaft,
Nachrichten, grundlegende Information zu Rechten der ArbeitnehmerInnen,
einen Beitrittsformular, u.v.a.m. Beschrieben wurde diese Site
in einem Papier, das bei der Konferenz, Unions and the Internet
Conference, 11-12. Mai 2001, präsentiert wurde.
- In einer Konferenz im Toronto, Kanada, wurde die Meinung vertreten,
daß durch das Internet die Gewerkschaften ein Comeback machen
könnten ... Trade Unions: Workers unite on the internet
Information technology may offer labour organisations a new lease
of life
(Financial Times, 11. Mai 2001)
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