Eine Etappe im Kampf ums Ganze 
Von der Abwehr in die Offensive: Betriebsbesetzungen als Arbeitskampfmethode und ihr Potential. Artikel von André Eisenstein, erschienen in Direkte Aktion Nov/Dez 2009 
"Betriebsbesetzungen als wirksame Waffe im gewerkschaftlichen Kampf - Eine Studie aktueller Beispiele"
Broschüre von Rainer Thomann (2MB), Mitglied UNIA Region Zürich-Schaffhausen, Schweiz, erschienen Ende Januar 2009. Sie enthält die Beispiele Officine von Bellinzona, Borregaard-Attisholz bei Solothurn, INNSE Mailand, IVECO Suzzara und Holcim Torredonjimeno. Die Broschüre kann für 3 Franken (bzw. 2 Euro) plus Versandkosten bezogen werden bei indiana.thomann@bluewin.ch
- Aus den Schlussfolgerungen: „…Das würde den Schluss nahe legen, der „Schlüssel zum Erfolg“ bestehe einzig in der Betriebsbesetzung. Die genauere Beobachtung zeigt allerdings, dass einige weitere Faktoren ebenfalls stimmen müssen. Auf die selbständige Führung des Kampfes durch einen Kern entschlossener und klassenbewusster Arbeiter ist bereits hingewiesen worden. Inwiefern die Unterstützung durch offizielle gewerkschaftliche Strukturen ebenfalls zwingend notwendig ist, hängt vermutlich sehr von den konkreten Umständen ab (…) Auf alle Fälle halte ich es für verhängnisvoll, die Führung des Kampfes anerkannten gewerkschaftlichen Strukturen zu überlassen (…) Die untersuchten Beispiele zeigen auch, dass die Kampfmittel nicht beliebig und vor allem auch nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt gewählt werden können, beispielsweise in der naiven Annahme, man wolle zuerst einmal alle „legalen“ Mittel ausschöpfen und - falls diese nicht zum gewünschten Erfolg führen - erst anschliessend zu „illegalen“ Mittel wie der Betriebsbesetzung greifen. (…) Wie eingangs erwähnt, lassen sich unversöhnliche Interessen wie jene zwischen Arbeitern und Unternehmern nicht mit juristischen Mitteln unter einen Hut bringen. Eine gewerkschaftliche Politik, die aus Angst vor staatlicher Repression solche Wege beschreiten will, wäre reiner Selbstbetrug…“ Siehe dazu auch:
- Betriebsbesetzungen - Eine Studie aktueller Beispiele
Besprechung beim NetzwerkIT 
- Fabrikbesetzungen bei Innse (Mailand) und Officine (Schweiz). Gleiches Ziel und große Unterschiede!
Artikel von Dieter, Hamburg (18.2.09) 
- Siehe auch die Berichterstattung im LabourNet Germany:
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