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Updated: 19.01.2010 10:49

Zielgruppen der Gewerkschaftsarbeit

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Von der Status- zur Personengruppe: »Illegalen« Arbeitnehmern fehlen Papiere – gewerkschaftlicher Schutz steht ihnen trotzdem zu

Das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung steht in Deutschland auch ArbeitnehmerInnen ohne Papiere zu. Viele wissen das jedoch nicht – dabei wäre gerade auch für sie eine Interessensvertretung von Vorteil, denn mancher Arbeitgeber nutzt ihren unsicheren Status aus…“ Artikel von Haidy Damm im Neues Deutschland vom 11.01.2008 externer Link. Siehe dazu Diskussion > Wipo > Arbeitsmigration > Gewerkschaften und MigrantInnen > ver.di und Migration

Jeder so frei wie er gut ist? Plädoyer gegen die Überhöhung von Neuem und Modernem durch Michael Vester und Michael Schumann

Wer wollte es leugnen: Die Arbeitswelt verändert sich und in Wechselwirkung mit ihr die Menschen, die in Industrie und verarbeitendem Gewerbe, in der Landwirtschaft, in den öffentlichen und privaten Dienstleistungsbereichen beschäftigt sind. Dieser Prozess ist nicht neu, doch er hat sich beschleunigt und verbreitert. Seine Basis sind wissenschaftlich-technische Entwicklungen (z.B. Dampfmaschine, Elektrizität, Chlor- und Biochemie, Fließband, Mikroelektronik) und die Internationalisierung/Globalisierung von Handel und Produktion aller Märkte einschließlich des »Arbeitsmarktes«. Innerhalb der politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiterklasse, der sie unterstützenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden diese Veränderungen analysiert und reflektiert; darunter gibt es auch diejenigen, die einen sehr engen Arbeiterbegriff und entsprechenden Habitus pflegen, indem zum Beispiel »Made in Germany« und »deutsche Facharbeit« in Gegensatz zu Importen gesetzt werden. Gewerkschaften reagieren auf die strukturellen und kulturellen Veränderungen sehr langsam und sehr spät. Wer wollte das leugnen?...“ Artikel von Stephan Krull, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 07/07

Solidaritätsprinzip ausgehebelt - Hochqualifizierte Angestellte setzen sich von Einheitsgewerkschaften ab

Andreas K. ist Anästhesist, er betäubt Patienten, damit sie Operationen schmerz- und streßfrei überstehen. Der junge Arzt gilt unter seinen Kollegen als fachlich gut. Er helfe, wo er kann, heißt es auch vom Pflegepersonal seiner Abteilung in einem Berliner Krankenhaus. K. kommt aus gutem Hause, seine Eltern besitzen in einer westdeutschen Kleinstadt eine gutgehende Apotheke. Tarifpolitik, Gewerkschaften und Arbeitskämpfe spielen im Leben des jungen Arztes bisher keine Rolle. Als K. 2003 sein Medizinstudium beendet und im Krankenhaus anfängt, tritt er trotzdem in die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di ein. »Eine Interessenvertretung ist wichtig, gerade wenn man einen verantwortungsvollen Job hat«, sagt er. Der Betriebsrat in seinem Krankenhaus hat ihn geworben, bei ihm füllt K. den Mitgliedsantrag aus…Artikel von Hannes Heine in der jungen Welt vom 25.08.2006 externer Link

Ist weniger mehr?

„Während die großen Gewerkschaften weiter Mitglieder verlieren, organisieren sich besonders in hoch qualifizierten Berufen immer mehr Arbeitnehmer in kleinen Interessenverbänden Die Gewerkschaftsriesen im DGB verlieren weiter an Mitgliedern – auch die relativ jungen Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kann sich nicht überall behaupten. Gerade in hoch qualifizierten Berufen organisieren sich immer mehr Arbeitnehmer in ständischen Interessenverbänden. Kleine Lobbygruppen sind Ausdruck der Differenzierung der Arbeitswelt in Berufe der selbstbewussten Spezialisten und Tätigkeiten der breiten Masse prekär Beschäftigter…“ Artikel von Hannes Heine auf telepolis vom 15.07.2005

Deutscher Paß zweiter Klasse

jW sprach mit Angelo Luzifero, stellvertretender Landesvorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Thüringen: Die Gewerkschaften müssen mehr tun, das Selbstbewußtsein der Menschen in Ostdeutschland zu stärken. Interview von Daniel Behruzi in junge Welt vom 29.05.2002

"Ab auf die Galeere, ihr Schmierlappen"

Kolumne "Gottschalk sagt ..." vom 04. April 2002 in der taz Köln. "Meinetwegen können die Mitarbeiter eines Drecksblattes wie X-News wie Galeerensträflinge gehalten werden. Sie nehmen in ihrem Blatt keinerlei Rücksicht auf niemanden, ihr Geschäft ist im höchsten Maße niederträchtig. Sie hätten ja etwas Anständiges lernen und den Staplerschein machen können." Der Kölner taz Kolumnist Gottschalk über die Bemühungen von verdi, die Beschäftigten des Revolver- und Pornoblattes X-News zu organisieren.

Students at work

Kampagne der ver.di-Jugend zur Organisierung von arbeitenden StudentInnen

"Man kann mit beinahe allen Menschen eine Gewerkschaft machen."

Interview mit Anton Kobel zum Arbeitskampf bei Transmedia, erschienen im express, Zeitschrift für Betriebs- und sozialistische Gewerkschaftsarbeit, 6-7/01

Grundsätze für die Organisationsbeziehungen und -kooperation der DGB-Gewerkschaften aus Anlass der Gründung von ver.di und der Integration der DAG in den DGB

Beschluss des DGB-Bundesvorstands vom 7. November 2000 in einblick 21/00 vom 20.11.2000

Mitgliederwerbung unter schwierigen Bedingungen

Dreiteiliger Artikel aus IMPULS - Informationen für Aktive, herausgegeben vom Bezirk Wiesbaden der IG Medien:

  1. "Vergreisung droht" ... aus Impuls Nr. 82 /21. Juli 2000
  2. Solidarität statt "Gewerbeaufsicht"! Aus Impuls Nr. 83 /4. August 2000
  3. Hinein in die Gewerkschaft ... aus Impuls Nr. 84 /18. August 2000
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Gewerkschaften und MigrantInnen unter Diskussion > Wipo > Arbeitsmigration


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