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Updated: 22.02.2010 12:09

Europäische Wirtschaftspolitik

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Die deutsche Wirtschaftspolitik: ein Problem für Europa?

In den folgenden Betrachtungen sollen die gegen die deutsche Lohn-, Steuer-, Haushalts- und Währungspolitik geäußerten Kritikpunkte aufgelistet und auf ihre Relevanz geprüft werden. Dabei sollen auch die Gegenargumente der Befürworter der deutschen Politik mit berücksichtigt werden…“ Artikel von Patrick Artus in WISO direkt der FES vom Januar 2010 externer Link pdf-Datei

Überlebt die Eurozone die wirtschaftliche Erholung?

Die wirtschaftliche Erholung, mit der man in der Eurozone im Jahr 2010 rechnet, könnte neue Spannungen mit sich bringen. Im Extremfall könnten manche Länder sogar den Ausstieg aus der Gemeinschaftswährung in Erwägung ziehen…“ Artikel von Martin Feldstein externer Link, Wirtschaftsprofessor in Harvard, ohne Datum bei Project Syndicate

Lässt sich Solidarität globalisieren? Gewerkschaftsaktivist Roberto Madriz über das EU-Freihandelsabkommen

Interview von Harald Neuber im ND vom 04.12.2009 externer Link

Die Fesseln des EU-Indien-Freihandelsabkommens. Die indische Wirtschaft im Visier der Europäischen Union.

„Seit Juni 2007 verhandeln die EU und Indien über ein neues Freihandelsabkommen. Dieser Prozess ist Teil der so genannten ‚Global Europe‘-Strategie der EU, in der diese sich im Interesse europäischer Konzerne um eine ganze Reihe neuer bilateraler Freihandelsverträge mit Entwicklungs- und Schwellenländern bemüht. Die neue WEED/EED-Studie der indischen Sozialwissenschaftlerin Shefali Sharma untersucht die Interessen der Europäischen Kommission, der indischen Regierung sowie der Wirtschaftslobbies beider Seiten in den EU-Indien-Verhandlungen…Infos zur Studie bei Weed externer Link. Die Studie „Die Fesseln des EU-Indien-Freihandesabkommens“ ebd. externer Link pdf-Datei

Es sind die Löhne

„Eine Bilanz der Europäischen Währungsunion (EWU) und ihrer aktuellen Probleme muss von einer geldpolitischen Analyse ausgehen. Laurent Jacque stellt zu Recht fest, dass die Euro-Länder die Möglichkeit einer eigenständigen Geldpolitik und vor allem die Möglichkeit der Wechselkursanpassung verloren haben. Hinzu kommt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Geldwertstabilität sehr streng definiert, einer niedrigen Inflationsrate hohe Priorität einräumt und bei Wachstumseinbrüchen nur vorsichtig mit Zinssenkungen reagiert. Insgesamt hat der Stabilitäts- und Wachstumspakt der EWU eine antizyklische Fiskalpolitik behindert. Wichtig ist auch der Hinweis, dass die Europäische Kommission ein viel zu kleines Budget hat, um eine aktive Fiskalpolitik betreiben zu können. Diese Analyse ist jedoch durch einen Blick auf die Realwirtschaft zu erweitern. Denn die dramatischen Probleme in den EWU-Ländern resultieren nicht aus der Geld- und Fiskalpolitik, sondern aus der Entwicklung der Geldlöhne, genauer: der nominellen Lohnstückkosten, die mit wachsender Produktivität sinken und mit wachsenden Löhnen steigen. Diese Lohnstückkosten bestimmen letztlich, wie sich das Kosten- und auch Preisniveau in einem Land und einer Region entwickelt…“ Artikel von Hansjörg Herr in Le Monde diplomatique vom 13.2.2009 externer Link

Eurozone driftet auseinander

Wachsende Unterschiede bei der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Euro-Staaten provozieren gefährliche Spannungen in der Währungsunion. Zu diesem Ergebnis kommen die Volkswirte der EU-Kommission in einer vertraulichen Studie für die Euro-Finanzminister…“ Artikel von Wolfgang Proissl in der FTD vom 07.01.2009 externer Link

Öffentliche Dienstleistungen: Europa drängt auf Privatisierung

Bei der Liberalisierung und Privatisierung von Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge spielt die EU eine entscheidende Rolle: Sie dehnt ihre Regelwerke für die Privatwirtschaft auf immer weitere Teile der Gesellschaft aus. Böckler Impuls 18/2008 externer Link pdf-Datei

Erster Platz im Steuerdumping: KPMG-Studie zeigt: EU hat die niedrigsten Unternehmenssteuern und senkt am schnellsten

"Ich glaube, dass wir im internationalen Wettbewerb nach wie vor zu hohe Steuern haben", verkündete CDU-Generalsekretär Roland Pofalla vor zwei Jahren im „Spiegel“. Ein Teil der propagandistischen Begleitmusik zur Mitte März 2007 beschlossenen Unternehmenssteuerreform, dank derer die Unternehmen ab diesem Jahr jährlich um mindestens 8 Milliarden Euro entlastet werden. Zur Rechtfertigung erklärte SPD-Finanzminister Peer Steinbrück damals: "Unsere Firmen bleiben damit international wettbewerbsfähig. Außerdem wird der Wirtschaftsstandort Deutschland interessanter für neue Investitionsentscheidungen." Der jetzt veröffentlichte jährliche „Corporate Tax Rate Survey“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG belegt hingegen, dass Deutschland und die EU selbst die treibenden Kräfte im internationalen Steuersenkungswettbewerb sind…“ Artikel von Waldemar Bolze pdf-Datei, zuerst erschienen in der „jungen Welt“ vom 18.9.2008, in der ungekürzten Originalversion, mit Vorbemerkung, Übersetzung, Anmerkung und Einfügungen in eckigen Klammern vom Gewerkschaftsforum Hannover

Klima-Kapitalismus der EU: Klimaschutz als Wettbewerbspolitik

Die Europäische Union erklärt sich selbst zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Doch der Schein trügt: Die angestrebte Entwicklung eines europäischen Klima-Kapitalismus, der klima-, wirtschafts- und sicherheitspolitische Interessen gleichermaßen bedienen will, entspricht mehr und mehr der Quadratur des Kreises1. Die Reduktion der schädlichen Treibhausgase, die Anpassung an die bereits unvermeidbaren Folgen des Klimawandels, die Steigerung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und des wirtschaftlichen Wachstums und die Beibehaltung des westlichen Wohlstandsmodells sollen gleichermaßen erreicht werden. Dabei folgt die EU einem ökonomischen Primat, flankiert durch strategische Sicherheitsmaßnahmen…“ Artikel von Achim Brunnengräber / Kristina Dietz / Simon Wolf aus Widerspruch 54 pdf-Datei. Für weitere Informationen, Inhaltsverzeichnis und Bezug von Widerspruch – Beiträge zu sozialistischer Politik - 54 siehe die Verlagshomepage externer Link

Die Sicherheitsarchitektur der Rohstoffausbeutung. Zum EU-Afrika Gipfel am 8./9.12.2007 in Lissabon

IMI-Standpunkt 2007/074 von Christoph Marischka externer Link vom 12.12.2007

Die EU bietet den AKP-Staaten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen an

Jahrzehntelang hat die EU den AKP-Staaten in mehreren Abkommen „Handelspräferenzen“ eingeräumt und die Einfuhrzölle aus diesen Ländern gesenkt. Darüber sind diese Staaten zum billigen Rohstoffhinterhof der EU geworden und selbst arm geblieben. Nun bietet die EU ein neues Wirtschaftsabkommen an: die AKP-Staaten sollen ihre Märkte auch öffnen - für europäische Waren und investitionsbereites Kapital. Die Staaten befürchten Zollausfälle, die EU mahnt "leistungsfähige Institutionen" an. So geht der so genannte „Abbau der Armut“ in Afrika, der Karibik und im Pazifik mittels guter Geschäfte für die EU in die nächste Runde…“ Mitschnitt der Sendung von GegenStandpunkt externer Link beim Freien Radio für Stuttgart am 04.11.2007

Deutsche Überschüsse setzen andere EU-Staaten unter Druck

Artikel von Mario Müller in Frankfurter Rundschau vom 11.04.2007 externer Link. Aus dem Text: „…Denn ein Überschuss in der Leistungsbilanz bedeutet, dass ein Land mehr produziert, als die heimische Wirtschaft zu kaufen bereit ist. Es lebt gewissermaßen unter seinen Verhältnissen. Darauf weist indirekt selbst die Bundesbank hin, wenn sie die deutschen Exporterfolge im Euro-Raum mit der "Lohnzurückhaltung" erklärt. Diese Politik setzt vor allem Frankreich, Spanien und Italien zunehmend unter Druck, die gegenüber der Bundesrepublik wachsende Handelsbilanzdefizite verbuchen. Diese Ungleichgewichte erhöhen aber die innereuropäischen Spannungen und könnten einen Wettlauf um niedrigere Löhne in Gang setzen…“

Neokoloniale Logik

»Offene« Märkte, kaputte Binnenwirtschaft: EU-Entwicklungsminister beraten über »Partnerschaft« mit Organisation von Staaten Afrikas, der Karibik und des pazifischen Raumes (AKP). Artikel von Gerhard Klas in Junge Welt vom 13.3.07 externer Link

Europäische Steuerpolitik

  • Steuerdumping in der EU
    Europäische Unternehmens- und Spitzeneinkommensteuersätze werden weiter gesenkt und über Abgaben bei Konsum, Energie und Heizkosten finanziert. Teil I: Die Bundesrepublik spielt dabei eine Vorreiterrolle. Artikel von Sahra Wagenknecht in junge Welt vom 28.02.2007 externer Link
  • Steuern machen arm
    Europäische Unternehmens- und Spitzeneinkommensteuersätze werden weiter gesenkt und über Abgaben bei Konsum, Energie und Heizkosten finanziert. Teil II und Schluß: Steuergesetzgebung verstärkt die Gegensätze in der Einkommensverteilung. Artikel von Sahra Wagenknecht in junge Welt vom 01.03.2007 externer Link

Die Qualle des Monats: Pascal Lamy, Kandidat der Europäischen Union für die Leitung der Welthandelsorganisation (WTO)

Artikel von Bernard Schmid vom 6. April 2005

Lissabon-Strategie der Europäischen Union

Stellungnahme des DGB pdf-Datei zur Halbzeitbilanz der Lissabon-Strategie der Europäischen Union vom 01. Februar 2005. Siehe auch das Hintergrundpapier pdf-Datei zur Halbzeitbilanz der Lissabon-Strategie der Europäischen Union

BAYER macht EU-Politik. EU-Kommission immer industrie-freundlicher

Die neue EU-Kommission hat sich vollends dem Primat der Ökonomie verschrieben. Die Riege um Präsident José Barroso hat sich vorgenommen, die "Lissabon-Strategie" konsequent zu verfolgen, wonach Europa bis 2010 "die wettbewerbsfähigste Wirtschaft der Welt" werden soll. Dabei erwies sich in der Vergangenheit besonders die Umweltpolitik als störend. In Gestalt der Chemikalien-Verordnung brachte diese BAYER & Co. gehörig gegen Brüssel auf. Ihr Protest gegen das Vorhaben führte schließlich zu einer Neuausrichtung der gesamten EU-Politik. Artikel von Jan Pehrke im Vorabdruck aus "Stichwort BAYER 4/04

Auf dem Weg zur Weltmacht

Bis 2010 soll Europa Weltwirtschaftsmacht Nummer eins werden. Artikel von Hermann Werle, erschienen in telegraph #110 (April 2004)

"Spektakuläre Erfolge" im Waffenhandel

Die Europäische Union übertrifft die USA beim Handel mit Kriegsgerät. Großen Anteil daran hat Deutschland, das sich zwar als "friedliche Alternative" zu den Vereinigten Staaten zu profilieren sucht, seine Waffenlieferungen aber verdreifacht hat. Die europäische Rüstungsindustrie will ihren Handel mit Kriegsmaterial weiter ausbauen und die bisher dominierenden US-Konzerne überflügeln…“ Beitrag von German Foreign Policy externer Link (Informationen zur Deutschen Außenpolitik) vom 3. Mai 2004

Wer schützt wen bei öffentlichen Aufträgen?

Artikel von Thomas Enke zur nicht nur deutschen Auseinandersetzung um soziale und ökologische Kriterien im Vergaberecht, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 1/02

EU-Gipfel: ver.di fordert europäische Initiative zur Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen

Anlässlich des EU-Gipfels im belgischen Laeken am kommenden Wochenende und der Demonstration des Europäischen Gewerkschaftsbundes am 13. Dezember in Brüssel formulierte der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske, Anforderungen an die Zukunft Europas. ver.di-Pressemeldung vom 11.12.2001 externer Link

Fehlschlag für die Elite. "Historische Abstimmung" in Dänemark endet mit "Nein" zum Euro

Artikel von Peter Birke. Eine Kurzfassung dieses Artikels ist unter den Titel "Kein Euro in Kopenhagen. Dänemark stimmt gegen Europa-Währung" erschienen in ak (analyse & kritik) Nr. 433 vom 26.10.00

Specials

EU und die Finanzkriseupdated

Would you bank on them? Why we schouldn`t trust the EU`s financial „wise men“

Lissabon-Strategie

Osterweiterung

EuroMemorandum Gruppe

siehe auch

Diskussion: Wirtschaftspolitik und da aktuell: Finanzen > Finanzmarktkrise 2008 und Finanzmarktkrise 2008 > international

EU > Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

Asyl: Festung Europa


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