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Updated: 09.02.2010 12:31

(Aus)Bildung

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Stress: Mädchen gehen oft mit Schmerzen zur Schule. DAK-Studie: 40 Prozent aller Schülerinnen haben Beschwerden / Viele leiden unter Kopfschmerzen und Schlafproblemen

Sie sind gereizt, können schlecht schlafen und klagen über Schmerzen: Jeder dritte Schüler in Deutschland berichtet von regelmäßigen Stress-Symptomen. Nach einer neuen DAK-Studie sind vor allem Mädchen betroffen. 40 Prozent der Schülerinnen haben mehrmals in der Woche psychosomatische Beschwerden. Das zeigt eine aktuelle Befragung von 4.500 Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 21 Jahren, die die Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag der Krankenkasse an 15 Schulen in vier Bundesländern durchgeführt hat…“ Pressemitteilung der DAK vom 14.01.2010 externer Link

Bildungsgipfel Dezember 2009

  • Regierung: Keine höheren Bildungsausgaben geplant
    Mitteilung des Finanzausschusses vom 16.12.2009 externer Link

  • Sehrbrock: Gipfel hilft Bildungsrepublik nicht auf die Beine
    Für die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock ist der Berliner Bildungsgipfel eine „große Enttäuschung“. „Vor einem Jahr in Dresden haben die Regierungschefs Investitionen von bis zu 30 Milliarden Euro pro Jahr versprochen. Nun wird dieser Bedarf durch schlichte Zahlenakrobatik mehr als halbiert“…“ DGB-Pressemitteilung vom 16.12.09 externer Link

  • Vor dem Bildungsgipfel: Mehr Geld!
    Bund und Länder bereiten sich auf den Bildungsgipfel vor - die Opposition spricht schon jetzt von "Etikettenschwindel". Die Uni-Rektoren haben derweil ihre eigenen Forderungen. Artikel von Tanjev Schultz in Süddeutsche Zeitung vom 15.12.2009 externer Link
  • DGB-Chef Sommer zum Bildungsgipfel: "Das sind Taschenspielertricks"
    Bund und Länder legen zum Bildungsgipfel eine schöngebogene Rechnung vor, sagt Gewerkschaftschef Michael Sommer: Das werden wir nicht durchgehen lassen. Interview von Christian Fuller in der taz vom 15.12.09 externer Link

Ungerechtigkeit als Prinzip von Bildung

Das Bildungssystem will ungerecht sein. Die in den Parteien grassierende "Chancengerechtigkeit" ist nur Rhetorik. Artikel von Christoph Ehmann in der taz vom 16.12.2009  externer Link

Beruhigungspille Bildung. Zur Schlüsselideologie der »Wissensgesellschaft«

Artikel von Christoph Butterwegge in junge Welt vom 16.12.2009 externer Link

und deshalb:

Volkswirtschaftlicher Nutzen von frühkindlicher Bildung in Deutschland

Eine ökonomische Bewertung langfristiger Bildungseffekte externer Link pdf-Datei bei Krippenkindern der BertelsmannStiftung

Bildung und Humankapital

Das Konzept des Humankapitals spielt derzeit bei der Begründung bildungspolitischer Entscheidungen eine wichtige Rolle – sowohl bei der Einführung von Studiengebühren, die als Investition in das "individuelle Humankapital" beschrieben werden, als auch bei der allgemeinen Transformation des Bildungssystems im Zuge des Bologna-Prozesses. Ulf Banscherus gibt einen Überblick über das dahinter stehende theoretische Modell und skizziert den Verlauf der bildungspolitischen und bildungsökonomischen Debatte seit den 1960er Jahren.“ Artikel bei Studis online externer Link

Marodes deutsches Bildungssystem erzeugt 2,8 Billionen Euro Folgekosten

„Die Bertelsmann Stiftung hat die Folgekosten der unzureichenden Bildung ausgerechnet und fordert Chancengleichheit. Aber warum macht sie das? Ein marodes, sozial unausgewogenes Bildungssystem sabotiert nicht nur individuelle Lebenswege, Entwicklungschancen und Berufsperspektiven. Immer mehr Ökonomen sind davon überzeugt, dass es auch der Volkswirtschaft schadet, indem die Möglichkeiten des sogenannten "Humankapitals" nicht ausgeschöpft werden und dem Wirtschaftskreislauf auf diese Weise wichtige Wachstumsimpulse verloren gehen...Artikel von Thorsten Stegemann auf Telepolis vom 02.12.2009 externer Link

Tagungsbericht "Menschenrecht auf Bildung"

Am 14. November 2009 fand in Kooperation von BdWi, Forschungs-, Informations- und Bildungsstelle beim BdWi (fib), Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ) und Rosa Luxemburg Stiftung an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin die Tagung "Menschenrecht au Bildung" statt, zu der 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erschienen waren. Tagungsbericht beim BdWi externer Link

Auf dem Weg zur "Bürgerschule"

„Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland fordert grundlegende Bildungsreform: Neoliberale Entstaatlichung in progressivem Gewand und mit linkem Zungenschlag…“ Artikel von Jens Wernicke bei den Nachdenkseiten externer Link

Die "Bildungsrepublik" als bildungspolitische Bananenrepublik

„Bildung gehört neben Wachstum und Zusammenhalt zur Überschrift des schwarz-gelben Koalitionsvertrages und im Kapitel II. taucht das Schlagwort der Kanzlerin von der „Bildungsrepublik Deutschland“ wieder auf. Wie in vielen anderen Feldern auch besteht eine riesige Kluft zwischen dem bemühten Pathos und den konkreten Vorschlägen…Analyse von Wolfgang Lieb vom 2. November 2009 externer Link aus der Reihe „Zum Koalitionsvertrag (III)“ der Nachdenkseiten

Bildungsperspektiven für alle! Berufs- und Bildungsperspektiven 2009

„Bildung ist eine Ressource, die in unserer Gesellschaft ungerecht verteilt ist. Der wissenschaftliche Beraterkreis von IG Metall und Verdi fordert in seiner aktuellen Studie "Berufs- Bildungs- Perspektiven 2009" eine Neuorientierung in der Bildungspolitik. Statt Ausgrenzung vom Bildungssystem gilt es, Bildungsprivilegien für alle zu schaffen…“ Pressemitteilung der IG Metall vom 04.08.2009 externer Link. Siehe die Studie „Bildungsperspektiven für alle! Berufs- und Bildungsperspektiven 2009externer Link pdf-Datei dokumentiert bei den Nachdenkseiten

Bildung in Deutschland – Ansprüche und Wirklichkeit

Dokumentation zur Frühjahrstagung 2009 des Arbeitskreises Bildung und Erziehung bei Attac Köln und des Friedensbildungswerks Köln. Hauptreferate: Clemens Knobloch: Bildung in Deutschland – Ansprüche und Wirklichkeit; Anne Ratzki: Integriertes Bildungssystem oder Verwaltung von Bildungsprivilegien?; Wolfgang Lieb: Bildung als Ware. Dokumentation bei den Nachdenkseiten externer Link pdf-Datei.

Bildung und Emanzipation - Die Linke und ihr Bildungsbegriff

„Der hier vorgelegte Reader vereinigt Quellentexte von der Antike bis in das 20. Jahrhundert. So unterschiedlich die von Platon, Kant, Humboldt oder Marx formulierten Gedanken auch sein mögen, eint sie doch die Überzeugung, dass Bildung mehr sein muss als die Vermittlung von nachprüfbarem Wissen. Sie bieten sich daher alle an, Material zu stellen für eine Diskussion um einen aktuellen linken Bildungsbegriff. Ergänzt werden die Quellen durch Sekundärtexte, mit deren Hilfe die Quellen in einen historischen Kontext eingeordnet werden können, oder die den Bildungsbegriff jeweils kritisch diskutieren…“ Reader zusammengestellt von Florian und Wolfram Grams vom April 2009 externer Link pdf-Datei bei anti-bertelsmann

Konzept und erste Erfahrungen mit "Eigenverantwortlicher Schule" – Anmerkungen zu einem unterdrückten Bericht

Die GEW Hessen (nennt) als Ziel einer Bildungsreform, die den Namen verdiente, nicht eine „selbstständige“, sondern eine demokratische Schule. Die antibürokratischen und antistaatlichen Affekte des Kleinbürgertums führen, in der Bildungspolitik wie in der Wirtschaftspolitik, nicht in die „Freiheit“, die „Selbstständigkeit“ und in die „Autonomie“, sondern sie sind die ideologischen Einfallstore dafür, öffentliche Güter und Interessen unkontrollierten und in ihrer Unkontrolliertheit zügellosen Partikularinteressen zu unterwerfen. „Größere Freiheit“ ist die rhetorische Maske der Deregulierung und Deregulierung ist ein Euphemismus für den Terror der Ökonomie. Die Furien des Verschwindens wüten nicht nur in Bankkonten und Investmentdepots…Info-Brief der GEW- Fachgruppe Erwachsenenbildung in der GEW Hessen vom April 2009 externer Link pdf-Datei, dokumentiert bei den Nachdenkseiten

Der Amoklauf von Winnenden: "School Shooting" - eine Geisteskrankheit?

Artikel von und bei Freerk Huisken vom März 2009 externer Link (.doc-Download). Aus dem Text: „… Die eine Konkurrenz, das ist die schulisch inszenierte Leistungskonkurrenz , in der der nationale Nachwuchs nach Elite und Masse durchsortiert wird, sprich: in seiner Mehrzahl von weiterführen­der Bildung und d.h. von weniger unerfreulichen Berufen ausgeschlossen wird; eine Konkurrenz, deren Protagonisten wissen, warum sie am Jahresende anlässlich der Zeugnisvergabe pädagogische Seelsorge anbieten und hoffen, dass sich keiner ihrer Schüler das Leben nimmt, weil er sich „mit dem Zeugnis“ nicht nach Hause traut; eine Lernkonkurrenz, in der sich Schüler immer zugleich das Rüstzeug fürs ganz normale Durchwursteln in der sich anschließenden Konkurrenz auf dem Ar­beitsmarkt und im Berufsleben aneignen: Denn sie erfahren, dass sie nur dann nicht zu den Verlierern ge­hören, wenn sie dazu beitragen, andere zu Verlierern zu machen, was Anschwärzen ebenso ein­schließt, wie Neid und Missgunst; wenn sie dem „Schein“ den Vorrang über ihr „Sein“ geben, also Können vortäuschen, andere der Täuschung überführen und was der weiteren Tugenden des gar nicht so „heimlichen Lehrplans“ der Konkurrenz mehr sind. Schüler selbst ergänzen heutzutage die­se Leistungskonkurrenz, deren Zwecken sie sich unterwerfen müssen, deren Mittel - dabei handelt es sich nicht um das Lernen, sondern das zensierte Lernen - sie gar nicht in der Hand haben und de­ren Resultaten sie ohnmächtig gegenüber stehen, um eine eigene, eben die Anerkennungskonkurren z. (…) Lauter Idealisie­rungen herrschender Konkurrenzverhältnisse werden da als konkrete Vorschläge ausgerechnet von de­nen unterbreitet, die gerade eine Schulreform beschlossen haben, in der schulischer Leis­tungsstress verschärft, Konkurrenz unter Lehrern institutionalisiert, Schulzeit verkürzt, das standar­disierte Testwesen ins Zentrum des Unterrichts gerückt wird und allen Ernstes eine Erziehung zu mehr „Frustrationstoleranz“ jede Überlegung, was sich gegen die Ursachen des „Frusts“ machen lässt, erschlägt; die aber auch an anderen Fronten, so auf dem Arbeitsmarkt, in der Berufswelt, in den Sozialsystemen, auf dem Wohnungsmarkt und in der Familie dafür sorgen, dass den Bürgern als Mittel zur Sicherung ihrer Privatexistenz allein der Weg bleibt, sich gegen andere Privatexistenzen - mit erlaubten Mitteln oder solchen am Rande der Legalität – konkurrierend durchsetzen….“ Siehe dazu auch:

  • Zur Rettung eines kranken Systems
    "Wie beruhigend, dass nun systemrelevante Banken wie die Hypo Real Estate durch Verstaatlichung gerettet werden können. Jetzt muss sich nur noch im Hohen Hause unserer Republik die Erkenntnis durchsetzen, dass auch andere systemrelevante ja staatstragende Systeme, beispielsweise Familie und Schule dringend der Rettung bedürfen. Angesichts der Vorkommnisse in Winnenden werden völlig berechtigterweise und vehement mehr Zuwendung, Bildung und Schutz für unsere Jugend gefordert. Doch wir alle werden wohl auf die notwendigen Investitionen in unsere Kinder warten müssen, bis diese Aktionäre, Manager oder Banker geworden sind.“ Uns zugesandter Leserbrief von Helmut Malmes

Bildungsgipfel 2008

  • „Merkels ‚Bildungsrepublik Deutschland' ist tot“. Bildungsgewerkschaft: Länder schleifen Bildungsgipfel
    Bildungsgipfel„Merkels ‚Bildungsrepublik Deutschland' ist tot. Die Bundeskanzlerin hat mit ihrem Projekt Bildungsgipfel Schiffbruch erlitten. Die Ministerpräsidenten der Länder haben den Bildungsgipfel geschliffen. Der Kirchturms-Föderalismus hat gesiegt. Das Dresdener Treffen ist leider ein Gipfel der Unverbindlichkeiten. Von einer nationalen Strategie zur Weiterentwicklung des Bildungswesens, bei der Bund, Länder und Kommunen an einem Strang ziehen, kann keine Rede sein“, sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die heute vorgestellten Ergebnisse des Bildungsgipfels der Bundeskanzlerin…Pressemitteilung vom 22.10.2008 externer Link
  • Absturz vom Bildungsgipfel – Die „Bildungsrepublik“ eine Lachnummer
    „Das Ergebnis, des mit hohem PR-Aufwand vorbereiteten Bildungsgipfels von Bund und Ländern lässt sich so zusammenfassen: „Und wenn man nicht mehr weiter weiß, dann gründet man nen Arbeitskreis.“ „Gemeinsame Bekenntnissen“ zu altbekannten hehren Zielen, eine Auflistung von sinnvollen Projekten, aber keiner weiß, wer sie bezahlen soll und kann. Den Rest soll eine Strategiegruppe im nächsten Jahr nach den Wahlen klären. Und danach sind die Karten wieder neu gemischt. Der Gipfel war ein schwarzer Tag für die Kanzlerin und, was noch viel schlimmer ist, für die „Bildungsrepublik“ Deutschland…Kommentar von Wolfgang Lieb vom 23. Oktober 2008 bei den Nachdenkseiten externer Link
  • Die Beschlüsse des Bildungsgipfels im Überblick bei der Tagesschau externer Link
  • "Raffzahn" und "Chancentod": Die DGB-Jugend wird zum Bildungsgipfel aktiv
    "Achtung, Zähne ziehen: Am 22. Oktober 2008 findet in Dresden nicht nur der Bildungsgipfel der Bundesregierung statt, sondern auch ein Event der besonderen Art – die Verleihung des "Raffzahn 2008". Zusammen mit dem Praktikantenverein Fairwork e.V. vergibt die DGB-Jugend diesen Preis an dasjenige Unternehmen, das sich besonders verdient gemacht hat "um die Ausbeutung von Praktikanten als billige Arbeitskräfte" (Ausschreibungstext). (…) Die Aktionen gehören in einen größeren Kontext: Die DGB-Jugend wird sich an dem separat stattfindenden alternativen Bildungsgipfel beteiligen, um Missstände aus gewerkschaftlicher Sicht zu thematisieren und Kritik und Forderungen zu formulieren…Meldung der DGB-Jugend externer Link. Zum Alternativen Bildungsgipfel siehe

„Krieg dem Pöbel“. Die neuen Unterschichten in der Soziologie deutscher Professoren

„Die Entdeckung der „neuen Unterschicht(en)“ zu Beginn des neuen Jahrtausends ist kein soziologisches, kein wissenschaftliches Datum, sondern das Produkt einer der politischen Propaganda dienenden „öffentlichen Soziologie“, in der einige Wissenschaftler - vor allem Paul Nolte und Heinz Bude - als professorale Autoritäten, aber auch als aktiver Teil einer publizistischen Welle fungieren. Diese hat in Deutschland nicht zufällig im Jahr 2004 einen Höhepunkt erreicht: Sie begleitete und legitimierte die Einführung von „Hartz IV“: die Abkehr vom bis dahin dominierenden sozialstaatliche Ziel der Statussicherung hin zum Ziel der Existenzsicherung…“ Eine Kritik des Lehrers in einer Abendhauptschule Hans Otto Rösser vom 10. Oktober 2008 externer Link bei den Nachdenkseiten

GEW und DGB: Bildungssystem fehlen Milliarden

„Nach einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung fehlen dem deutschen Bildungswesen jährlich 29,4 Milliarden Euro – vom Elementarbereich über die Allgemeinbildenden Schulen, die Berufs- und Hochschulen bis hin zur Weiterbildung. DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki forderte die politisch Verantwortlichen auf, mehr Ressourcen in den Bildungssektor fließen zu lassen…“ DGB-Pressemitteilung vom 26.08.2008 externer Link Siehe dazu die HBS-Studie "Gesellschaftliche Kosten eines zukünftigen Bildungssystems" externer Link pdf-Datei (1,5 Mbyte)

Bertelsmann Stiftung: Deutsche Bevölkerung befürwortet weitere Reformen im Bildungssystem. Umbau des dreigliedrigen Schulsystems - Ausbau der Ganztagsschulen - Bessere Integration

Fast die Hälfte der Deutschen hält das aktuelle Bildungssystem für ungerecht (45 Prozent der Befragten insgesamt; 48 Prozent der Eltern). In Ostdeutschland sagen sogar 60 Prozent der Befragten, dass sie das Bildungssystem für nicht gerecht halten. Besonders skeptisch äußern sich die Menschen in Deutschland zur Chancengleichheit: Drei Viertel der Bevölkerung und sogar 86 Prozent der Eltern sind der Ansicht, dass Jugendliche aus allen Schichten beziehungsweise aus allen Kulturkreisen nicht die gleichen beruflichen Chancen haben. Die Mehrheit der Befragten und fast 60 Prozent der Eltern meinen, dass alle Kinder eher faire Chancen hätten, wenn sie möglichst lange gemeinsam unterrichtet würden. (..) Drei Viertel der Bevölkerung (78 Prozent) und der Eltern (75 Prozent) plädieren dafür, dass das System der Ganztagsschulen ausgebaut werden soll. Von den Eltern der Gesamtschüler sind sogar 85 Prozent der Meinung, dass es mehr Ganztagsschulen geben soll, wie es die Gesamtschulen in der Regel bereits schon sind…“ Aus der Pressemeldung der Bertelsmann Stiftung vom 11.08.2008 externer Link. Siehe auch:

  • Integration durch Bildung - Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung in Deutschland externer Link pdf-Datei
  • Anmerkung WL (Nachdenkseiten vom 12.8.08): „Vielleicht sollte die Bertelsmann Stiftung aus dieser Befragung auch für sich selbst und ihre bildungspolitischen Vorstellungen Konsequenzen ziehen. Wettbewerb und Konkurrenz als das beste und effizienteste Steuerungsinstrument auch für die Schulen bilden ja die Grundphilosophie der Stiftung. Dazu passt gar nicht, dass die Befragten ein Bildungssystem fordern, das sozial gerechter ist, mehr Chancengleichheit schafft, längeres gemeinsames lernen anbietet, mehr individuelle Förderung für sozial Schwache leistet und Schulen in benachteiligten Stadtviertel gegenüber anderen Schulen besser ausstattet. Solche bildungspolitischen Ziele lassen sich mit der ansonsten von Bertelsmann angestrebten Ökonomisierung von Bildung und Privatisierung von Bildungspolitik wohl kaum erreichen.“
  • Siehe dazu im LabourNet Germany Diskussion > Wipo > GATS, Privatisierung und Gegenkämpfe > Privatisierung und Widerstand: Bildung

Es braucht Zeit, damit Falsches zu Wahrem wird. Neoliberalismus hat einen Namen

Nach ihrem Coup mit der Einführung von Studiengebühren gelungen, ausgedacht und durchgesetzt vom „Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE)" – einer Bertelsmann-Stiftungs-Organisation im Zusammenwirken mit der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz, liegen die nächsten Pläne für Bildungsgebühren für Sekundarstufe II und I bei der Bertelsmann-Stiftung bereits in der Schublade…“ Artikel von Erich Katterfeld in NRhZ-Online externer Link - Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer vom 07. November 2007

Klasse Bildung? Klassenbildung!

Aller Tage neue Studien, und immer wieder dasselbe Bild: Deutschlands Bildungssystem ist eines der sozial selektivsten der Welt. Die viel zitierten PISA-Studien ergaben: Die relative Wahrscheinlichkeit eines Gymnasialbesuchs für ein Akademikerkind ist in Deutschland fast siebenmal so hoch wie jene eines Facharbeiterkindes. Und, wohl gemerkt: Selbst bei gleicher individueller Lese- und Mathematikkompetenz beträgt dieses Verhältnis noch vier zu eins…“ Ein Kommentar von Jens Wernicke und Klemens Himpele externer Link vom 11.10.2007 bei Studis online

Weit unter dem Durchschnitt

Die neueste OECD-Studie attestiert Deutschland einen strukturellen Mangel an Hochqualifizierten und eine beispiellose soziale Auslese im Bildungsbereich.
Mit der Studie "Bildung auf einen Blick" analysiert die OECD einmal im Jahr nicht nur die Qualität der nationalen Bildungssysteme, sondern auch ihr Verhältnis zueinander, mithin den jeweils aktuellen Stand der internationalen Konkurrenzfähigkeit. In den vergangenen Jahren hatte Deutschland wenig Anlass, sich auf die Veröffentlichung der Untersuchung zu freuen, denn trotz mancher Reformbemühungen und milliardenschwerer Investitionen in die Bereiche Forschung und Entwicklung waren allenfalls punktuell Fortschritte erkennbar. Auch wenn nach dem großen Pisa-Schock wieder mehr Studierende und Absolventen gezählt und bessere Schulleistungen erzielt wurden, lag der einstige Vorreiter in Sachen Wissenschaft und akademische Bildung noch immer klar unter dem Durchschnitt anderer Industrienationen. Daran hat sich auch 2007 nichts geändert…
Artikel von Thorsten Stegemann in telepolis vom 19.09.2007 externer Link

Wanted: Facharbeiter

„Deutschland sucht den Facharbeiter! Weil im Zeitalter der lean production die Unternehmer weniger in die Ausbildung von Arbeitskräften investieren, herrscht zu bestimmten Zeiten ein Mangel an Fachkräften. Solche Phasen müssen aber nicht von Dauer sein…Artikel von Ernst Lohoff in Jungle World externer Link vom 09. August 2007

Proteste gegen 22. Bafög-Änderungsgesetz – Aus für den Zweiten Bildungsweg?

  • Die BAföG-Enttäuschung. Ein Gespräch mit Konstantin Bender vom Dachverband der deutschen Studierendenvertretungen über die für 2008 geplante Anhebung der BAföG-Sätze
    Zum Wintersemester 2008/2009 sollen die BAföG-Sätze um fünf Prozent erhöht werden. Annette Schavan (CDU) stellt dies als "positives Signal an die Studierenden" dar, die aber sehen das anders – und mit ihnen geschlossen Bildungsverbände und Gewerkschaften: Allein um nach 7 Jahren des Stillstandes eine Angleichung an die Verhältnisse von 2001 zu erzielen, wären statt der geplanten 112 Millionen Euro in erst einem Jahr sofort 300 Millionen Euro notwendig. Statt diese aber zur Hand zu nehmen, stockt das Bundesbildungsministerium lieber kräftig seine Forschungsausgaben auf. Und das zu einer Zeit, wo bereits für 40 Prozent aller Studierenden die Finanzierung des Studiums als unsicher gilt und das Deutsche Studentenwerk immer wieder untermauert und belegt, die soziale Selektivität des deutschen Hochschulwesens sei "beschämend für eine Demokratie" und eine höhere Akademikerquote nur noch über eine soziale Öffnung der Hochschulen zu erreichen…“ Artikel von Jens Wernicke in telepolis vom 09.07.2007 externer Link

  • Entwurf eines Zweiundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes externer Link pdf-Datei
  • 22. BAFöG-Änderungsgesetz: BdWi kritisiert Kostenneutralität
    Seit 2001 wurde das BAföG nicht erhöht. Daran soll sich offenbar nichts ändern. Fazit: Diese 22. Novelle trägt weder zu einer Steigerung der Studierendenzahlen noch zu einer sozialen Erweiterung des Hochschulzuganges auch nur das Geringste bei. Es handelt sich um eine der typischen großkoalitionären ›Reformen‹, die von vornherein unter das Dogma der ›Kostenneutralität‹ gestellt werden: Geringfügige strukturelle Verbesserungen, etwa zur Ermöglichung des Auslandstudiums, werden durch Einsparungen an anderer Stelle, etwa bei der finanziellen Auslandstudiumsförderung, wieder demontiert…“ Stellungnahme des BdWi vom 21.05.2007 externer Link pdf-Datei anlässlich der Anhörung zum 22. BAföG-Änderungsgesetz im Wissenschaftsausschuss des Deutschen Bundestages
  • Demo am 26. Juni in Stuttgart
    • ohne BaFöG - ohne mich!Kolleg-SchülerInnen verteidigen Zweiten Bildungsweg. Dienstag fand in Stuttgart eine Demonstration gegen das 22. Bafög-Änderungsgesetz statt.
      „Nach der Einführung von Studiengebühren und der verschärften Selektion an den Gymnasien durch das 8-jährige Gymnasium soll jetzt der sogenannte Zweite Bildungsweg blockiert werden. Der vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf des 22. Bafög-Änderungsgesetzes sieht verschärfte Zugangsbedingungen für Abendgymnasien und Kollegs vor. Entgegen der früheren Zugangsbestimmung, die für eine elternunabhängige Förderung eine mindestens dreijährige Berufstätigkeit, die ganz oder teilweise durch eine abgeschlossene Berufsausbildung ersetzt werden konnte, vorsah, soll jetzt nur noch elternunabhängig gefördert werden, wer 5 Jahre einen Beruf ausgeübt oder nach 3 Jahren Berufsausbildung 3 weitere Jahre gearbeitet hat. Neben dem Einkommen und Vermögen der Eltern wird z. B. auch Einkommen und Vermögen des Ehegatten in die Berechnung miteinbezogen….“ Bericht vom 27.6.07 bei trueten.de externer Link
    • Kolleg-SchülerInnen verteidigen Zweiten Bildungsweg
      (…) Und deshalb sind am 26. Juni in Stuttgart SchülerInnen mehrerer Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs aus Baden Württemberg auf die Straße gegangen, um ihren Unmut darüber zum Ausdruck zu bringen. Unterstützt wurden sie dabei von einigen LehrerInnen. „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut“ skandierten die ca. 150 Demonstranten als sie während der Schulzeit durch die Stuttgarter Innenstadt zogen…“ Bericht von Ursel Beck vom 27.6.07
    • Siehe dazu Fotos von Roland Hägele bei action-stuttgart externer Link und bei trueten.de externer Link

Herkunft prägt Bildungserfolg. 18. Sozialerhebung bestätigt Bildungsungerechtigkeit

Die soziale Stellung der Eltern entscheidet weiter maßgeblich über den Bildungserfolg der Kinder. Dies belegt die aktuelle Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW). Nach der BAföG-Reform 2001 war die Studierquote in der Gruppe der Arbeiterkinder zwar leicht angestiegen, das unterstreicht aber nur die Notwendigkeit einer erneuten BAföG-Reform - nach 6 Jahren Stagnation. Über Situation und Probleme der Studierenden sprach Studis Online mit Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des DSW…“ Interview von Jens Wernicke vom 20.06.2007 externer Link bei Studis Online. Siehe dazu:

  • Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2006
  • Soziale Auslese für Fortgeschrittene
    Nach der Veröffentlichung der 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes ist die Diskussion um die beispiellose Selektivität des Bildungs- und Hochschulsystems neu entbrannt. Niemand hätte ernsthaft damit gerechnet, dass die 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde, eine positive Entwicklung des maroden Bildungs- und Hochschulsystems aufzeigen würde. Doch die Zahlen, die nun ungeschönt vor dem Betrachter liegen, beschreiben Sachverhalte, die grundsätzlich bekannt sind, eben doch mit besonderer Deutlichkeit…“ Artikel von Thorsten Stegemann in telepolis vom 21.06.2007 externer Link

Reformen ohne Verbesserungspotential. Wie die Rede von individueller "Chancengleichheit" als Legitimationsfigur für gesellschaftliche Ungleichheit genutzt wird

An allen Ecken und Enden wird das deutsche Bildungssystem "reformiert". Ziel sei, so die einhelligen Verlautbarungen der Politik, eine Erhöhung der Chancengleichheit. Tatsächlich jedoch ist mit Chancengleichheit längst nicht mehr, wie einst, die soziale Emanzipation einer Klasse, sondern lediglich noch die Wettbewerbsmobilmachung von Individuen gemeint. Mit der Konsequenz, dass Ungleichheit im Zuge solcher Maßnahmen nicht etwa ab-, sondern vielmehr hinter dem politisch wie sozial blinden Konstrukt vermeintlicher "Leistungsgerechtigkeit" verschleiert, modernisiert und ausgebaut wird…“ Artikel von Jens Wernicke in telepolis vom 13.06.2007 externer Link

Alle wollen Bildungsgewerkschaft sein

Angesichts der Schulmisere proben die mächtigen Organisationen IG Metall, Ver.di und IG Chemie plötzlich den Schulterschluss mit der kleinen GEW. Sie fordern einen nationalen Dialog über Bildungsarmut und die Abschaffung der Hauptschule…“ Artikel von Christian Füller in der taz vom 14.5.2007 externer Link

Deutsches Schulsystem vor UN-Menschenrechtsrat

Ein UN-Sonderberichterstatter kritisiert Schulformen als zu zergliedert. Sozial schwache und Migrantenkinder, aber auch behinderte Schüler würden benachteiligt. Deutsche Bildungspolitiker kritisieren den UN-Bericht…“ Artikel vom 21.03.2007 bei Deutsche Welle externer Link. Siehe dazu auch:

  • Report of the Special Rapporteur on the right to education, Vernor Muñoz
    Der UN-Bericht externer Link pdf-Datei (englisch)
  • Vorstellung des Berichtes des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Bildung
    „PRO ASYL unterstützt die Kritik von Vernor Munoz und fordert Konsequenzen: Beendigung der Desintegrationspolitik, die Migranten- und Flüchtlingskinder trifft…“ Presseerklärung vom 21. März 2007 externer Link
  • UN-Sonderbericht über das deutsche Bildungssystem: Ohrfeige für Deutschland
    Kommentar von Jens Wernicke vom 23. März 2007 externer Link, dokumentiert bei Nachdenkseiten
  • »Die soziale Selektion wirkt enorm«
    Kinder aus Arbeiterfamilien werden im deutschen Bildungssystem benachteiligt. Selbstorganisation an der Universtität Münster. Interview von Ralf Wurzbacher in junge Welt vom 22.03.2007 mit Andreas Kemper externer Link, Mitbegründer des »Referats für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende« an der Universität Münster
  • Deutsches Schulsystem: "Extrem selektiv"
    „UN-Berichterstatter Vernor Muñoz übt harsche Kritik am deutschen Schulsystem, doch die meisten Bildungspolitiker und Pädagogen fühlen sich nicht angesprochen…“ Artikel von Thorsten Stegemann in telepolis vom 01.03.2007 externer Link

»Das ist keine sinnvolle Reform«

Unternehmer und Politiker wollen Ausbildung in »Module« zerlegen und am Bedarf des Betriebs ausrichten. IG Metall sieht Vorschläge als Einsparprogramm. Ein Gespräch mit Klaus Heimann externer Link, Bereichsleiter Jugend-, Bildungs- und Qualifizierungspolitik beim Vorstand der IG Metall, von Daniel Behruzi in junge Welt vom 27.01.2007

Wird Schulbildung Privatsache? Mittlerweile besuchen in Deutschland über 800.000 Kinder und Jugendliche allgemeinbildende oder berufliche Privatschulen

Die politischen Handlungsträger haben in den letzten Jahren wenig dazu beigetragen, das Vertrauen der Bürger in das deutsche Bildungssystem und seine Institutionen zu stärken oder zurückzugewinnen. Nach den ernüchternden Befunden von PISA & Co., einer bizarren Diskussion über Spitzenuniversitäten und Exzellenzcluster und dem endlosen Gerangel um die Zuständigkeiten und Kompetenzen von Bund und Ländern, glauben die meisten Beobachter weder an den großen Wurf noch an eine Politik der kleinen Schritte. Die Vorstellung, dass der Staat noch in der Lage ist, seine hoheitlichen Aufgaben vollständig zu erfüllen, neue Visionen zu entwerfen und ambitionierte Zielvorgaben zu erreichen, hegen allenfalls unbeirrbare Daueroptimisten, und also fühlen sich immer mehr Menschen animiert oder gezwungen, nicht nur ihre persönlichen Lebensbereiche mitzugestalten…“ Artikel von Thorsten Stegemann in telepolis vom 08.01.2007 externer Link

Das aufoktroyierte Bildungssystem

Es ist wohl bezeichnend für das gegenwärtige deutsche Bildungssystem, wenn sich Beauftragte der UN-Menschenrechtskommission veranlasst sehen, hierzulande Wesen und Wirkung der als Ländersache geltenden Bildungspolitik zu untersuchen. „Grund ist der PISA-Test, der Deutschland schwere Versäumnisse bei der Chancengleichheit in der Bildung und der Förderung von Migrantenkindern bescheinigte.“ Beiderseits der Elbe bestanden unmittelbar nach dem Zusammenbruch des Naziregimes in den Zonen objektiv die gleichen Voraussetzungen zur geistigen Enttrümmerung…Artikel von Hans Horn

Für HARTZ IV-EmpfängerInnen wird die Lernmittelfreiheit abgeschafft

„ALG-II-EmpfängerInnen aus Nordrhein-Westfalen (NRW) müssen sich darauf einstellen, den Eigenanteil der Schulbücher ihrer Kinder demnächst selbst bezahlen zu müssen. Das haben die Stadträte von Essen und Bochum jetzt beschlossen. In Duisburg ist der Beschluss nur noch Formsache. Auch Düsseldorf denkt darüber nach…ZWD-Meldung externer Link vom 14.06.2006

Blauer Brief für deutsches Bildungssystem von der UNO

  • Schlechte Zensuren für das deutsche Bildungssystem
    Zehn Tage lang hat sich der Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung das deutsche Bildungswesen vorführen lassen. Am Ende vergab er schlechte Noten, die vor allem den Gegnern der Föderalismusreform reichlich Munition liefert…“ Dossier von Kai Beller in ftd.de vom 21.02.2006 externer Link
  • Menschenrechtsverletzungen im dt. Bildungswesen. "Netzwerk Bildungsfreiheit" berichtet an Vernor Muñoz
    „Könnte es sein, dass es in Deutschlands Bildungslandschaft zu Menschenrechtsverletzungen kommt? Natürlich nicht, ist die mehr oder weniger einhellige Meinung von Bildungspolitikern und -beamten. Bei der UNO sieht man das wohl anders, deshalb bereist derzeit der Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission, Vernor Muñoz die Bundesrepublik. Beweise dafür, dass es in Deutschland tatsächlich zu Menschenrechtsverletzungen durch das derzeitige Schulsystem kommt, legte am Sonntag das "Netzwerk Bildungsfreiheit" anlässlich einer Zusammenkunft mit Vernor Muñoz in Berlin vor…“ Meldung von Netzwerk Bildungsfreiheit vom 21.02.2006 externer Link bei indymedia

Bildung ist keine Ware

Beschluss der DGB Regionsdelegiertenversammlung Bay. Untermain pdf-Datei, mit sehr großer Mehrheit angenommen am 22.10.2005

Zwischen allen Stühlen

Anders als die meisten Gewerkschaften und die Wirtschaftskammern fordert die GEW den massiven Ausbau schulischer Ausbildungsgänge mit anerkannten Berufsabschlüssen. Artikel von Rainer Balcerowiak in junge Welt vom 25.11.2005 externer Link

Pisa ff.

Alle Jahre wieder ...

Bildungs-Sonderheft der Direkten Aktion externer Link pdf-Datei als Beilage zur DA 171

Das Elend der Schulkinder

Warum hat das reiche kalifornische Oakland kein Geld für die Bildung? Weil die Wirtschaft nicht in die öffentlichen Kassen zahlt. Kolumne von Mumia Abu-Jamal in junge Welt vom 12.02.2005 externer Link

(Berufliche) Schulen als Unternehmen

  • Artikel von Herbert Storn über »Outputsteuerung« in der Bildung, Teil II,erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 12/04
  • Artikel von Herbert Storn über »Outputsteuerung« in der Bildung, Teil I, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 10-11/04

Der Super-GAU der Schulkarriere. Soziale Auslese

In der Hauptschule versammeln sich die Kinder von Eltern mit niedrigem Bildungsstand. Ohne berufliche Perspektive können sie dort nur das Verlieren lernen. Artikel von Karl-Heinz Heinemann in Freitag vom 10.12.2004 externer Link

Leserbrief zur Berichterstattung über die neue PISA-Studie

Leserbrief von Udo Paulus

Bildungsterrorismus

Artikel von Herbert Masslau vom 16.7.04 externer Link auf seiner Homepage

»Lebenslängliches Lernen«. SUD Éducation zur Bildungspolitik à la EU

Zusammenfassende Übersetzung einer SUD-Broschüre durch Anne Scheidhauer, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 11-12/03

"Alles weist darauf hin, dass die Kernprobleme unseres Schulwesens "in seiner Struktur" liegen"

Die Rede von Prof. Dr. Petra Milhoffer (Universität Bremen) auf der GEW-Kundgebung am 10.Dezember 2003 in Bremen , die sich vor allem mit den strukturellen Auswirkungen der Grundschule befasst.

"6000 demonstriertengegen das Schulgesetz!"

Die Pressemitteilung der Gesamtschülervertretung Bremen vom 11.Dezember 2003 über die Demonstration vom selben Tag.

"Neue Medien und der globale Bildungsmarkt"

Vortrag von Prof.Ingrid Lohmann aus Anlass der Konferenz "Neue Medien und die Zukunft der Bildung" am Goethe-Institut Inter Nationes Zagreb vom 23.-24. April 2003. Darin werden Themen wie "E-learning" usw angesprochen. Zum Download von der homepage von Prof.Lohmann externer Link pdf-Datei

"Wieso sollte eigentlich gerade Bildung nicht zur Ware werden?"

Ein streitbarer Beitrag des österreichischen Berufspädagogen Erich Ribolits in (und bei) der Zeitschrift "Streifzüge" Nr 2/2003 externer Link, der versucht, die Vermarktung der Bildung in den Zusammenhang gesamtgesellschaftlicher Prozesse zu stellen.

"Standortwettbewerb ab Klasse 5". Zur neoliberalen "Modernisierung" des Bildungswesens

"Mangelnde Flexibilität und Innovationsfähigkeit, geringe Effizienz und Qualität, bürokratischer Zentralismus und Egoismen von PädagogInnen. Das sind heutzutage einige der gängigen Anklagepunkte gegen das bundesdeutsche Bildungswesen. Mit internationaler Unterstützung und der PISA-Studie im Rücken wird zu einer Modernisierungsoffensive geblasen. Mit katastrophalen Auswirkungen auf Schulen, Schülerinnen und LehrerInnen." Ein Beitrag von Jürgen Klausenitzer in und bei "Analyse und Kritik" 474 externer Link vom 20.Juni 2003

"Konzerne bitten Schüler zur Kasse"

Um die Finanzlöcher bei Kindergärten, Schulen und Universitäten zu stopfen, wollen Experten des Instituts für Wirtschaft die Lernenden belasten: Je nach "Nachfrage" sollen sie - oder ihre Eltern - die Kosten tragen. Verschont wird nur: die Wirtschaft Ein Beitrag von Christian Füller in (und bei) der "Taz" vom 10.Juli 2003 externer Link

»Jetzt lesen sie wieder - mehr als Kaffeesatz?«

Artikel von Jürgen Klausenitzer über die Iglu-Studie oder: was die Standort Deutschland AG an Bildungsstudien interessiert, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 5/03

Euro(pa) reorganisiert das Bildungswesen

Im Juni 2002 hatten wir eine Materialsammlung zum Stand der Auseinandersetzung um das Bildungswesen ins LabourNet gestellt - ein dreiviertel Jahr später - jetzt - abermals. Und wenn auch einige Dokumente, die wir hier gesammelt haben, schon 1-2 Jahre alt sind: Lesenswert allemal. Eine Materialsammlung, mit der wir einerseits den ganzen Komplex von der Grundschule bis zur Weiterbildung im Beruf in der BRD behandeln und dies für europäische Kernländer und auch ausserhalb Europas. Die Materialsammlung im LabourNet

Schule der Globalisierung

"Computer lösen keine Bildungsprobleme"

Ein Artikel zur Bestandsaufnahme der zahllosen Projekte, Computer an die Schulen zu bringen. Es spricht sich herum - höchstens noch Bürgermeister grösserer Dörfer und Interessensvertreter aller Art habens noch nicht gehört... Von Alexandra Mesmer, Ingrid Weidner und Bettina Wirth, Computerwoche vom 20.09.02 externer Link

"Unternehmergeist" in der Schule

Text aus IMPULS - Informationen für Aktive Nr. 58 vom 20. August 1999, IG Medien Bezirk Wiesbaden

Wer nicht ausbildet wird umgelegt
Specials

Uni besetzt

Schul- und Bildungsstreiks

Lehrstellenkrise und Ausbildungszeitwert- papier updated

Praktikum oder Floundering? updated

Bildungsdebatte im Juni 2002 - der Widerstand wird breiter

siehe auch

Internationales > Österreich > Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik > Studentenrevolte in Wien

Freie Bildung für Alle

Wipo > GATS, Privatisierung und Gegenkämpfe > Privatisierung und Widerstand: Bildung

ALG II und Kinder/Jugendliche

Dr. Azubi externer Link - Sonderseite der DGB-Jugend

Doktor Azubi hilft

Das "Europäische antifaschistische und antiimperialistische Jugendkampf Netzwerk" externer Link


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