Rürup-Kommission: An den Menschen vorbei. "Zur Vorstellung des
Minderheitenvotums zu den Ergebnissen der Rürup-Kommission erklärten
die stellvertretende DGB-Vorsitzende, Ursula Engelen-Kefer, und der Vorsitzende
der IG BAU, Klaus Wiesehügel am Donnerstag in Berlin: "Die Arbeit
der Rürup-Kommission ist zu Ende - und das ist gut so. Reformen sind
mehr als versicherungsmathematische Modellrechnungen. Sie müssen die
Arbeits- und Lebensverhältnisse der Menschen berücksichtigen. Genau
das hat die Rürup-Kommission nicht ausreichend getan...." Link
zur DGB-Pressemeldung 230 vom 28.08.2003
"Das Ergebnis der "Kommission für die Nachhaltigkeit in der
Finanzierung der Sozialen Sicherungssysteme" (Rürup-Kommission)
ist aus Sicht der Gewerkschaften unsolidarisch, uneffizient und gefährdet
eine sichere Zukunft. (...) "Die Minderheit bestand im wesentlichen aus
Menschen aus der Praxis", sagte die Vorsitzende des Paritätischen
Wohlfahrtsverbands, Barbara Stolterfoth. Gemeinsam mit der stellvertretenden
DGB-Vorsitzenden, Ursula Engelen-Kefer, machte sie am 28. August in Berlin
ihre Position deutlich. Stolterfoth kritisiert beispielsweise, dass das Rentenniveau
durch die Reformen auf zirka 54 Prozent sinken soll. Engelen-Kefer sieht eine
Hauptaufgabe der Gewerkschaften darin, Bedingungen zu schaffen, damit Menschen
überhaupt bis 65 arbeiten können...." Link
zur ver.di-Meldug vom 28. August 2003
Rürup-Kommission. Zusammenfassung und Kurzbewertung der Vorschläge
der Rürup-Kommission 'Nachhaltigkeit in der Finanzierung der Sozialen
Sicherungssysteme'. Link
zur Bewertung von ver.di als Word-Datei
erste Reaktion aus den Gewerkschaften: "Die IG Metall stehe in der
Reformdebatte "nicht auf der Bremse", sagte Zwickel an jene gewandt,
die den Gewerkschaften vorwerfen, den bestehenden Sozialstaat betonieren zu
wollen. Das zeige auch das jetzt vorgelegte Zukunftsmanifest." (Zitiert
in Frankfurter Rundschau 2002 vom 21.11.2002)