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Updated: 29.01.2008 11:32

Minijobs

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Teure Minijobs: Milliarden vom Steuerzahler new

Minijobs haben den deutschen Staat im vergangenen Jahr bis zu vier Milliarden Euro gekostet. Zu diesem Ergebnis kommt nach Informationen der FR der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in seinen Berechnungen zu den Subventionen für die geringfügige Beschäftigung. (..) "Mit gewaltigen Subventionen für Minijobs hilft der Staat Arbeitgebern, ihre Arbeitskosten zu Lasten der Allgemeinheit zu drücken", kritisierte DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy. Für die Mini-Jobber hingegen sei die soziale Absicherung völlig unzureichend. Obwohl die Bundesregierung die Förderung Mitte 2006 leicht eingeschränkt hat, breiten sich Minijobs laut DGB weiter aus. So sei ihre Zahl 2007 (Stand Ende Oktober) um gut ein Prozent auf 6,9 Millionen gestiegen…“ Artikel von Markus Sievers in FR vom 28.01.2008 externer Link

Minijobben zum Willkür-Tarif

„Eine Studie des Instituts für Arbeit und Technik beweist, dass Minijobber häufig viel zu schlecht verdienen. Ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot, aber trotzdem gängige Praxis. Nicht nur Hauptschüler, auch Akademiker werden unterbezahlt…“ Artikel von Simon Lenartz in der taz NRW vom 23.3.2006 externer Link. Siehe dazu:
Mindestens sechs Millionen Niedriglohnbeschäftigte in Deutschland: Welche Rolle spielen Teilzeitbeschäftigung und Minijobs? Artikel von Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf externer Link pdf-Datei als IAT-Report 3/2006

Minijobs: vernichten Arbeitsplätze

Der Boom der Minijobs vernichtet massiv regulär sozialversicherte Arbeitsplätze. Nur in ganz seltenen Fällen finden ehemals Erwerbslose so einen Weg in reguläre Beschäftigung. „Wirtschaft aktuell“ von ver.di Nr. 14 vom Dezember 2004 pdf-Datei

Minijobs helfen Arbeitslosen kaum

„Die Einführung der Minijobs Anfang 2003 hat nach einer wissenschaftlichen Analyse bisher das Ziel verfehlt, Arbeitslosen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ein wesentliches Ziel der Hartz-Kommission werde damit nicht erreicht. Nach der Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) im Auftrag der Minijobzentrale trat oft sogar das Gegenteil ein: Sozialversicherungspflichtige Jobs wurden in großer Zahl in Minijobs umgewandelt, so das RWI….“ Artikel von Maike Rademaker und Timo Pache in FTD vom 23.11.2004 externer Link

Mini-Job und Sozialversicherung. Wenn die Abzüge fehlen

Minijobber streichen bis zu 400 Euro monatlich brutto für netto ein. Doch dafür gehen sie bei Krankengeld, Pflegeversicherung und Rente so gut wie leer aus. Es sei denn, aus dem Mini- wird ein Midi-Job. Artikel von Rolf Winkel in der SZ vom 17.11.2004 externer Link

Frauen sollen dienen

Immer mehr Mini-Jobs sollen als »Innovation« zur Lösung der Arbeitsmarktprobleme eingesetzt werden. Artikel von Gisela Notz in junge Welt vom 22.10.2004 externer Link

Reform löst Boom bei Minijobs aus

"Der Niedriglohnsektor in Deutschland hat mit der Neuregelung der Minijobs einen großen Schub erhalten. Insgesamt zählt die zuständige Bundesknappschaft in Cottbus nach Angaben des wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Klaus Brandner, inzwischen knapp sechs Millionen Minijobber - also ungefähr jeden sechsten Erwerbstätigen. "Nach ersten Einschätzungen sind seit April 2003 bereits 600.000 neue Arbeitsverhältnisse entstanden, davon ungefähr 30.000 in privaten Haushalten", sagte Brandner der Financial Times Deutschland. Die Entwicklung zeigt, dass für die von den Gewerkschaften heftig bekämpften gering vergüteten Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland ein großer Bedarf besteht...." Artikel von Margaret Heckel in FTD vom 27.5.2003 externer Link

Regierung erwägt Minijob-Zwang für Langzeitarbeitslose

"Langzeitarbeitlose werden künftig jedes zumutbare Arbeitsangebot annehmen müssen - auch so genannte Minijobs. Andernfalls drohen Sanktionen. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums bestätigte am Freitag in Grundzügen einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Für Arbeitslose, die ihre Stelle vor nicht allzu langer Zeit verloren haben und noch Arbeitslosengeld beziehen, gelte dies nicht. Langzeitarbeitslose, die ein Job-Angebot ablehnen, müssen mit Sanktionen rechnen..." Bericht in ftd vom 2.5.2003 externer Link

Gerster will Mini-Jobs von Abgaben befreien

"Chef der Bundesanstalt für Arbeit schlägt Grundfreibetrag vor. Dies wäre eine Entlastung für die Arbeitgeber. Zur Finanzierung sei zweckgebundener Anstieg von Steuern denkbar. Artikel von Christoph B. Schiltz und Stefan von Borstel in die Welt vom 2.12.02 externer Link

siehe auch

Niedriglohn

Kombilohn

Mindestlohn

Schwarzarbeit


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