| "Schlecht bezahlte Minijobs - Sackgasse für Millionen" 
„Minijob-Beschäftigte werden vielfach systematisch geringer bezahlt als andere Beschäftigte – obwohl das verboten ist. Offenbar nutzen Unternehmen Minijobs gezielt, um Personalkosten zu drücken. Eine Brücke in stabile Beschäftigung bilden sie nur selten…“ Böckler-Impuls 1/2012 . Siehe dazu auch:
- Minijob - Staat zahlt drauf. Arbeitgeber tricksen bei Minijobs
„Minijobber sind arm dran - durchschnittlich erhalten Beschäftigte, die zusätzlich Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bekommen, nur 6,08 Euro pro Stunde. Forscher vermuten, dass Arbeitgeber die Sozialleistungen beim Lohn einkalkulieren…“ Artikel von Eva Roth in der FR online vom 19.1.2012 
- Minijobber sitzen in der "Niedriglohnfalle". Hartz IV-Empfänger arbeiten dabei besonders viel für besonders wenig Geld
„Minijobs werden von Unternehmen immer mehr genutzt, um Personalkosten zu drücken. Das geht aus mehreren Untersuchungen hervor, die die Hans-Böckler-Stiftung gestern in Berlin vorstellte. Zwar ist die Erkenntnis, dass niemand mit einem mit maximal 400 Euro bezahlten Minijob seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, alles andere als neu. Trotzdem liefern die Forscher wertvolle Daten die zeigen, wie Unternehmen zu Lasten ihrer Mitarbeiter von den Minijobs profitieren…“ Artikel von Silvio Duwe in telepolis vom 20.01.2012 
Jung und Billig - Gegen Ausbeutung im Minijob - Eine Kampagne stellt sich vor
„Am 16. Dezember 2011 ist offizieller Kampagnenstart der Jung und Billig Kampagne in Berlin. Wer wir sind, was wir mit der Kampagne erreichen wollen und was ihr machen könnt, um daran teilzuhaben, wollen wir hier für euch klären. MinijobberInnen begegnen uns in letzter Zeit immer häufiger im Alltag. Sie sind die Menschen, die uns im Gruselkabinett erschrecken, uns in Gaststätten bedienen und unseren Einkauf über das Warenband laufen lassen. In allen Betrieben, in denen man relativ flexibel mit seinen Angestellten umgehen kann, werden MinijobberInnen immer beliebter, um Vollzeitangestellte zu ersetzen und Sozialabgaben niedrig zu halten. Die Angestellten müssen nicht nur in ihrer Arbeitszeit flexibel bleiben, sondern auch immer mehr hinnehmen, dass ihr/e ChefIn auch relativ flexibel mit ihren Rechten rumspielt. Hier liegt die große Gemeinsamkeit bei allen Minijobs. Der Grad, in dem vorallem jungendliche MinijobberInnen für ihre Unerfahrenheit ausgenutzt werden, wird allgemein unterschätzt. Und um genau das zu ändern, haben wir die Jung und Billig Kampagne ins Leben gerufen…“ Infos vom 08.12.11 zur Kampagne von Anarchosyndikalistische Jugend Berlin [ASJ Berlin]. Siehe auch die Homepage zur Kampagne 
Trotz Wirtschaftsaufschwung: Immer mehr Menschen arbeiten in Mini-Jobs
„Die deutsche Wirtschaft boomt - und trotzdem sind immer mehr Menschen auf einen Mini-Job angewiesen. Nach neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren es Ende 2010 fast 7,4 Millionen. Die Gewerkschaften sind darüber gar nicht erfreut…“ Meldung im Spiegel online vom 21.07.2011 
Kritik von Forschern und Gewerkschaften: Ärger im Land der Minijobber
Minijobs boomen: In Deutschland werden inzwischen 7,3 Millionen Menschen geringfügig entlohnt. Doch Gewerkschafter und Forscher warnen vor der Niedriglohnfalle. Die Arbeitnehmerrechte der Minijobber würden häufig unterlaufen, ein Übergang auf eine Vollzeitstelle gelinge selten. Artikel von Thomas Öchsner in der Süddeutschen Zeitung vom 26.04.2011 
Deutschland - Land der Niedriglöhne und Milliardäre 2011
„Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten für Niedriglöhne. Ende September 2010 gab es bereits mehr als 7,3 Millionen geringfügig entlohnte Beschäftigte. Das waren rund 1,6 Millionen mehr als im Jahr 2003. Nach Angaben der „Bundesagentur für Arbeit“ (BA) ist inzwischen jedes vierte Beschäftigungsverhältnis ein geringfügiges. Rund fünf Millionen Menschen arbeiten demnach ausschließlich als „Minijobber“…“ Artikel von Reinhold Schramm auf Scharf-links vom 26.04.11 
Niedriglöhne: Immer mehr Minijobber in Deutschland
Deutschland, Land der Niedriglöhne: Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten als Minijobber. Bereits jedes vierte Beschäftigungsverhältnis ist geringfügig. Artikel von Eva Roth in der Farnkfurter Rundschau com 26.04.2011 
Die Politik bestraft berufstätige Frauen. Minijobs vergeuden Potentiale
„Ein Gutachten für die Bundesregierung stellt der Politik in Sachen Gleichstellung ein Armutszeugnis aus. Die Wissenschaftlerin Ute Klammer hat untersucht, was falsch läuft. Schuld daran sei auch die Politik, sagt die Proffessorin im Interview…“ Interview vom 03.03.2011 bei der IG Metall 
Beschäftigte zweiter Klasse - Arbeitgeber benachteiligen Mini-Jobber
Manuskript des Beitrags von Wolfgang Kramer und Dana Nowak in der Frontal21- Sendung vom 9. November 2010
Zweifelhaftes Wirtschaftswunder: Mini-Jobs mit Maxi-Schaden
Eigentlich sollen sie eine “Brücke in den ersten Arbeitsmarkt” sein – doch die Realität sieht meistens anders aus: “Minijobs sind faktisch Killer für Vollzeitjobs”, sagt zumindest Professor Peter Bofinger, einer der fünf so genannten Wirtschaftsweisen. Text der ARD-Panorama-Sendung vom 23. September 2010 und das Video der Sendung 
Teure Minijobs: Milliarden vom Steuerzahler
„Minijobs haben den deutschen Staat im vergangenen Jahr bis zu vier Milliarden Euro gekostet. Zu diesem Ergebnis kommt nach Informationen der FR der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in seinen Berechnungen zu den Subventionen für die geringfügige Beschäftigung. (..) "Mit gewaltigen Subventionen für Minijobs hilft der Staat Arbeitgebern, ihre Arbeitskosten zu Lasten der Allgemeinheit zu drücken", kritisierte DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy. Für die Mini-Jobber hingegen sei die soziale Absicherung völlig unzureichend. Obwohl die Bundesregierung die Förderung Mitte 2006 leicht eingeschränkt hat, breiten sich Minijobs laut DGB weiter aus. So sei ihre Zahl 2007 (Stand Ende Oktober) um gut ein Prozent auf 6,9 Millionen gestiegen…“ Artikel von Markus Sievers in FR vom 28.01.2008 
Minijobben zum Willkür-Tarif
„Eine Studie des Instituts für Arbeit und Technik beweist, dass Minijobber häufig viel zu schlecht verdienen. Ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot, aber trotzdem gängige Praxis. Nicht nur Hauptschüler, auch Akademiker werden unterbezahlt…“ Artikel von Simon Lenartz in der taz NRW vom 23.3.2006 . Siehe dazu:
Mindestens sechs Millionen Niedriglohnbeschäftigte in Deutschland: Welche Rolle spielen Teilzeitbeschäftigung und Minijobs? Artikel von Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf als IAT-Report 3/2006
Minijobs: vernichten
Arbeitsplätze
Der Boom der Minijobs vernichtet massiv regulär
sozialversicherte Arbeitsplätze. Nur in ganz seltenen Fällen
finden ehemals Erwerbslose so einen Weg in reguläre Beschäftigung.
„Wirtschaft aktuell“
von ver.di Nr. 14 vom Dezember 2004 
Minijobs helfen Arbeitslosen kaum
„Die Einführung der Minijobs Anfang 2003
hat nach einer wissenschaftlichen Analyse bisher das Ziel verfehlt,
Arbeitslosen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Ein wesentliches Ziel der Hartz-Kommission werde damit nicht erreicht.
Nach der Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für
Wirtschaftsforschung (RWI Essen) im Auftrag der Minijobzentrale
trat oft sogar das Gegenteil ein: Sozialversicherungspflichtige
Jobs wurden in großer Zahl in Minijobs umgewandelt, so das
RWI….“ Artikel
von Maike Rademaker und Timo Pache in FTD vom 23.11.2004 
Mini-Job und Sozialversicherung. Wenn die
Abzüge fehlen
Minijobber streichen bis zu 400 Euro monatlich brutto
für netto ein. Doch dafür gehen sie bei Krankengeld, Pflegeversicherung
und Rente so gut wie leer aus. Es sei denn, aus dem Mini- wird ein
Midi-Job. Artikel
von Rolf Winkel in der SZ vom 17.11.2004 
Frauen sollen dienen
Immer mehr Mini-Jobs sollen als »Innovation«
zur Lösung der Arbeitsmarktprobleme eingesetzt werden. Artikel
von Gisela Notz in junge Welt vom 22.10.2004 
Reform löst Boom bei Minijobs aus
"Der Niedriglohnsektor in Deutschland hat mit
der Neuregelung der Minijobs einen großen Schub erhalten.
Insgesamt zählt die zuständige Bundesknappschaft in Cottbus
nach Angaben des wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Sprechers
der SPD-Fraktion, Klaus Brandner, inzwischen knapp sechs Millionen
Minijobber - also ungefähr jeden sechsten Erwerbstätigen.
"Nach ersten Einschätzungen sind seit April 2003 bereits
600.000 neue Arbeitsverhältnisse entstanden, davon ungefähr
30.000 in privaten Haushalten", sagte Brandner der Financial
Times Deutschland. Die Entwicklung zeigt, dass für die von
den Gewerkschaften heftig bekämpften gering vergüteten
Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland ein großer
Bedarf besteht...." Artikel
von Margaret Heckel in FTD vom 27.5.2003 
Regierung erwägt Minijob-Zwang für
Langzeitarbeitslose "Langzeitarbeitlose
werden künftig jedes zumutbare Arbeitsangebot annehmen müssen
- auch so genannte Minijobs. Andernfalls drohen Sanktionen. Eine
Sprecherin des Wirtschaftsministeriums bestätigte am Freitag
in Grundzügen einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung".
Für Arbeitslose, die ihre Stelle vor nicht allzu langer Zeit
verloren haben und noch Arbeitslosengeld beziehen, gelte dies nicht.
Langzeitarbeitslose, die ein Job-Angebot ablehnen, müssen mit
Sanktionen rechnen..." Bericht
in ftd vom 2.5.2003 
Gerster will Mini-Jobs von Abgaben befreien
"Chef der Bundesanstalt für Arbeit schlägt Grundfreibetrag
vor. Dies wäre eine Entlastung für die Arbeitgeber. Zur Finanzierung
sei zweckgebundener Anstieg von Steuern denkbar. Artikel
von Christoph B. Schiltz und Stefan von Borstel in die Welt vom
2.12.02  |