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Kettenhunde des Jobcenters. Das Geschäft mit den Erwerbslosen am Beispiel der Berliner Beschäftigungsindustrie
Artikel von Holger Marcks als exklusive Leseprobe im LabourNet Germany aus "Zahltag. Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV", Buch von Peter Nowak (ISBN: 978-3-89771-103-7, 7.80 Euro) im Unrast Verlag. Siehe dazu: Diskussion > (Lohn)Arbeit: arbeitsmarkt- und sozialpolitische Aktionen und Proteste > Agenturschluss > Zahltag
Wenig Licht, viel Schatten – der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld
„Der Dritte Sektor schafft demnach heute zwar keine nennenswerte Zahl an neuen Arbeitsplätzen, ist aber auch nicht durch Arbeitsplatzverluste geprägt. Doch die hier beschriebenen strukturellen und qualitativen Entwicklungstendenzen werfen kritische Fragen auf – hinsichtlich der Fürsorgepflicht gegenüber den Beschäftigten und der „Anwaltsfunktion“ gegenüber den Betreuten. Es besteht die Gefahr einer Transformation des Dritten Sektors in einen Niedriglohnsektor. Nicht auszuschließen ist, dass Ein-Euro-Jobs das freiwillige Engagement oder die reguläre Beschäftigung negativ beeinflussen und sich die Qualität der sozialen Dienstleistungen verschlechtert. Hauptursache dieser Entwicklungen ist, dass der Staat seine Beziehungen zum Dritten Sektor in den vergangenen Jahren extrem verändert hat. Dazu gehört eine stärkere Leistungsvergabe unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten bei gleichzeitiger Öffnung des sozialen Dienstleistungsmarktes für private Anbieter. Der daraus resultierende Kostendruck schlägt sich mehr und mehr in atypischen Arbeitsverhältnissen nieder…“ Artikel von Dietmar Dathe, Christian Hohendanner und Eckhard Priller in WZBrief Arbeit vom Oktober 2009 beim Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
OECD: Dramatische Prophezeiungen. Der Arbeitsplatz als Luxusgut
„Es ist ein Mini-Aufschwung, der nicht wirkt - schon gar nicht auf den Arbeitsmarkt. Die OECD prophezeit ihren Mitgliedsländern den Mega-Crash. Besonders gefährdet: Deutschland…“ Artikel in Süddeutsche Zeitung vom 16.09.2009 
Einige Gedanken zum 2. Arbeitsmarkt und über die Sinnhaftigkeit von Institutionen, die ihren Umsatz ganz oder überwiegend mit der Verwaltung von Projekten des 2. Arbeitsmarkts machen
Artikel von Peter Möller vom 10.09.09 bei scharf links 
Die Armutsindustrie
„Christine K. arbeitet im Supermarkt. Bild: WDR lupe Bildunterschrift: Christine K. ist gelernte Bäckerin. Jetzt arbeitet sie als Ein-Euro-Jobberin im „gemeinnützigen“ Supermarkt. Florian Schneider ist arbeitslos und hat trotzdem jede Menge zu tun. Er nutzt einfach die Angebote, die sich für ihn und all die anderen, die ohne Arbeit leben, bieten: den Ein-Euro-Job beim privaten Träger, das kostenlose Bewerbungstraining, den Kurs zur gesunden Ernährung. All diese Einrichtungen geben Florian Schneiders Leben einen Rhythmus. Ob sie ihn wieder in Arbeit bringen, ist fraglich, aber sie verdienen, oft vom Staat subventioniert, gut mit an seiner Misere…“ Videos der ARD-Sendung von Eva Müller vom 15. Juli 2009 bei youtube: Die Armutsindustrie Teil 1 , Teil 2 und Teil3 
Das lukrative Geschäft mit den Erwerbslosen. Wie sich vermeintliche Sozialunternehmen in der Hauptstadt am System Hartz IV bereichern
Artikel von Holger Marcks, der am 12.5.09 Tagesthema im ND war, in einer ungekürzten Version (plus Randspalte und Infokasten)
Arbeitsmarkt: Elf Millionen Jobs droht Auslagerung
„In Deutschland sind 11,3 Millionen Arbeitsplätze akut von der Verlagerung ins Ausland bedroht. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Gefährdet sind nicht nur Industriearbeitsplätze. „Eine potenzielle Verlagerbarkeit ist auf allen Qualifikationsstufen der Beschäftigung gegeben“, so die Kieler Volkswirte Klaus Schrader und Claus-Friedrich Laaser. Galten bislang vor allem einfachere Industriearbeitsplätze als von der Globalisierung bedroht, müssen in Zukunft wohl auch immer mehr Beschäftigte im Dienstleistungssektor um ihren Job bangen. Gerade in der gegenwärtigen globalen Wirtschaftskrise nutzten die Unternehmen jede Gelegenheit, ihre Stückkosten zu senken und dabei die inländischen Produktionsstandorte auf den Prüfstand zu stellen. (..) Nur noch bei 38 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Jobs sei die physische Nähe erforderlich; sie seien „gegenwärtig globalisierungsfern“ und vor Verlagerung sicher. Zum Vergleich: In den USA und der Schweiz gelten mehr als drei Viertel der Jobs als ortsgebunden…“ Artikel von Axel Schrinner im Handelsblatt vom 04.06.2009 . Siehe dazu
- „Globalisierung in der Wirtschaftskrise: Wie sicher sind die Jobs in Deutschland?
Pressemitteilung des IfW vom 3. Juni 2009 
Transfergesellschaften: Rettung vor dem Absturz
„Für den Erfolgsschlager der Finanzkrise wird ein Anschlusshit gesucht: Nach Ansicht von Gewerkschaften und Arbeitgebern sind die Potenziale der Kurzarbeit bald ausgeschöpft. An ihre Stelle sollen nun die Transfergesellschaften treten. "Wir müssen Alternativen zur Kurzarbeit entwickeln", fordert Gesamtmetallpräsident Martin Kannegiesser. "Wir prüfen den Aufbau von Transfergesellschaften."…“ Artikel von Annika Jöres und Michael Bergius In der FR vom 07.04.2009 
Fordern und Fördern - zur Eingliederung arbeitsuchender Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt
Artikel von Helga Spindler aus dem Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit ,Heft 1/2008, dokumentiert bei den Nachdenkseiten
Unser Zitat der Woche: Wirtschaft für Erhalt von Jobs "moralisch verantwortlich"
Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer sieht die Wirtschaft für den Erhalt von Arbeitsplätzen "in der moralischen Verantwortung", so habe sich Michael Sommer lt. DGB-Homepage am 28.12.2008 gegenüber der Nachrichtenagentur dpa geäußert.
„…die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“ Kritik der arbeitsmarktpolitischen Vernunft oder Ein Märchen aus Nürnberg
Artikel von Stephan Idel (ohne Datum) 
Jahresgutachten 2008/2009 des Sachverständigenrates Wirtschaft - Kapitel 5 Arbeitsmarkt: Arbeitsmarkt: Anhaltende Belebung – Ungleiche Verteilung der Chancen
Die Sachverständigen schlagen als Strategien für einen weiteren Beschäftigungsaufbau vor: Flexibilisierung und zielgenauere Absicherung des Übergangs zwischen Beschäftigungsverhältnissen, ein zielführendes Kombilohnmodell, Beseitigung der Privilegierung bestimmter Formen atypischer Beschäftigung, Flexibilisierung des Tarifvertragsrechts. Siehe das Jahresgutachten 2008, Kapitel 5 
Hartz IV wirkt. Das Wunder am deutschen Arbeitsmarkt
Artikel von Carsten Germis in der FAZ vom 25.8.08 . Aus dem Text: „…Vor allem qualifizierte Arbeiter und Angestellte aus der Mittelschicht nehmen jetzt auch Jobs an, die sie vor den Hartz-Reformen noch abgelehnt hätten. Das erklärt die neue Dynamik am Arbeitsmarkt: Es ist für viele Menschen nicht mehr so attraktiv, vom Arbeitslosengeld zu leben. Wenn nach einem Jahr der Absturz auf Hartz-IV-Niveau droht, suchen sich viele doch einen neuen Job - und nehmen ihn auch dann an, wenn sie sich eigentlich für bessere Aufgaben qualifiziert fühlen und weniger verdienen als vorher. (..) Die Menschen sind heute viel schneller bereit, auch niedrigere Löhne zu akzeptieren, die sie vor der Reform noch als inakzeptabel zurückgewiesen hätten. Dieser Effekt war gewollt..“
Deutsche Arbeitsmarktpolitik: Geschenkt zu teuer
„Der § 16a des Zweiten Sozialgesetzbuches macht es Unternehmen möglich, 75% der Lohnkosten auf die Allgemeinheit ab zu wälzen. In Hamburg gibt's im “Job-Aktiv-Programm” sogar noch 25% dazu. Arbeitskräfte für ganz umsonst! Der Wirtschaft sind die Langzeitarbeitslosen jedoch geschenkt zu teuer - sie bevorzugt frisches Blut aus dem europäischen Osten…“ Ein Ideologie-kritisches Lehrstück von Thomas Meese auf Forced Labour vom 09.07.2008 
Langzeitarbeitslose: Auf Dauer ohne Chance
„Kommunal- und Arbeitsmarktpolitiker streiten, wer künftig die 50 Milliarden Euro verwalten soll, die jährlich für die sieben Millionen Langzeitarbeitslosen ausgegeben werden. Jetzt ist erstmals durch Zahlen belegt, dass die Hilfebedürftigen kaum etwas von der enormen Summe haben. Im Durchschnitt konnten im ersten Halbjahr 2007 nur drei bis vier Prozent der Menschen, die auf Arbeitslosengeld II angewiesen sind, einen sozialversicherungspflichtigen Job ergattern. Das ergibt eine Studie, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) am heutigen Mittwoch vorlegen wird und die der Frankfurter Rundschau vorliegt…“ Artikel von Katharina Sperber in der FR vom 18.06.2008 . Siehe dazu:
- Systemvergleich in der Grundsicherung: Arbeitsgemeinschaften und Arbeitsagenturen schneiden gut ab
„Die Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt heute eine aktuelle Broschüre vor, in der eine zentrale Frage zur Arbeit der Grundsicherungssicherungsstellen beantwortet wird: In welchem Umfang gelingt es, Bezieher von Arbeitslosengeld II in Beschäftigung zu bringen?..“ Presse-BA-Info vom 18.06.2008 
- Übergänge aus Grundsicherung in Beschäftigung
Die Studie der BA 
- "Ich bin unzufrieden". Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit, über die Versuche, Langzeitarbeitslose in Jobs zu vermitteln.
Interview von Katharina Sperber in der FR vom 18.06.2008 
Transfergesellschaften. Qualitätsstandards für Personalabbau
„Die Entlassungen bei Nokia, BenQ & Co. bringen gehörig Schwung in den Markt der Transfergesellschaften. Sie sollen künftig nach messbaren Qualitätskriterien arbeiten. Ein neu gegründeter Branchenverband will einen Effizienzvorteil gegenüber den Arbeitsagenturen sichern…“ Artikel von Sven Prange im Handelsblatt vom 11. März 2008 . Aus dem Text: „… Allein in Nordrhein-Westfalen werden derzeit 10 000 Menschen von Transfergesellschaften betreut. Unter den Anbietern - darunter gewerkschaftsnahe Institute, private Personaldienstleister und Sozialverbände - herrscht ein harter Wettbewerb.
Das Prinzip hat aber Schönheitsfehler: Es kostet viel öffentliches Geld - allein die Bundesagentur für Arbeit (BA) zahlt über 200 Mill. Euro jährlich - und es ist nicht immer erfolgreich. Hilmar Schneider, Direktor Arbeitsmarktpolitik am Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (ZA), hat die Erfolge der Transfergesellschaften evaluiert und ist wenig euphorisch…“
Reformen am Arbeitsmarkt bringen keine Arbeitsplätze. Wirtschaftsministerium verschweigt eigene Studie
„Die Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos hat es in sich: Deregulierungen am Arbeitsmarkt zeigen im internationalen Vergleich von 20 OECD-Ländern keinen Effekt hinsichtlich der Beschäftigung. Ein hoher gewerkschaftlicher Organisationsgrad dagegen schon. Und eine antizyklische Fiskalpolitik haben Großbritannien und den USA geholfen, ihre Wirtschaftsprobleme zu meistern. Kurz: Diese Ergebnisse der Studie widersprechen massiv der Wirtschaftspolitik der deutschen Bundesregierungen in den vergangenen zehn Jahren. Vielleicht mit ein Grund, warum das Bundeswirtschaftsministerium als Auftraggeber der Studie diese bislang nicht an die Öffentlichkeit gebracht hat. Dort heißt es, eine Veröffentlichung durch das Ministerium hänge von der politischen Aktualität der Studie ab. Was aber könnte aktueller sein, als Hinweise, dass Hartz IV und die Agenda 2010 beschäftigungspolitisch nur Humbug sind?..“ Artikel von Rudolf Stumberger in telepolis vom 04.12.2007 
„Alles wird gut“: Wie Norbert Walter und Klaus Martini von der Deutschen Bank ihre Welt schön reden
Artikel von Guenther Sandleben, Berlin, vom 28.06.2007
Aufschwung für Männer
Von Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt kann in Deutschland keine Rede sein. Auch vom Wirtschaftsboom profitieren Frauen weniger als Männer. Artikel von Martin Kröger in der Jungle World vom 23. Mai 2007 
Für eine Hand voll Euro
„Der »Aufschwung« bringt in erster Linie mehr Zeitarbeit und mehr schlecht bezahlte Jobs mit sich. Wer nicht für den »Standort Deutschland« arbeitet, gerät unter Druck…“ Artikel von Lutz Getzschmann in der Jungle World vom 16. Mai 2007 
Deutschlands Ehrgeiz am Arbeitsmarkt
„Deutschland registriert im europäischen Vergleich viele Arbeitslose. Nachbarn stehen besser da. Dort gibt es aber mehr Menschen, die Rente oder Sozialhilfe beziehen…“ Artikel von Heinrich Alt , Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, in Frankfurter Rundschau vom 05.02.2007
Massenarbeitslosigkeit - Wenn Arbeitgeber keine Arbeit mehr geben. Ein patriarchalisch gefärbter Sprachgebrauch rechtfertigt falsche Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt
Artikel von Wolf von Fabeck beim Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
Geschichte: BA-Überschüsse bei Massenarbeitslosigkeit nicht neu
„Arbeitsmarktpolitik“ in der Depression. Sanierungsstrategien in der Arbeitslosenversicherung 1927-1933. Artikel von Wilhelm Adamy und Johannes Steffen bei der Arbeitnehmerkammer 
Krise ohne Widerstand? Gehören Arbeitslose
noch zur Arbeiterklasse?
Über Konsequenzen der sozialen Spaltungen für
die Klassentheorie. Artikel
von Werner Seppmann in junge Welt vom 10.10.2003 
Arbeit unter Druck. Qualitätsstandards
von Arbeit im Arbeitsraum Europa - Feministische Einsprüche
und Anstöße
Call for
Papers
für 2. Marburger Arbeitsgespräche vom 25. bis 27. Februar
2004 in Marburg
Hamburger Arbeitsmarktpolitik - Ein Vorblick
auf das Hartz-Land
Wir dokumentieren, da wirklich sehr erhellend, zwei
Beiträge zur Hamburger Arbeitsmarktpolitik aus der aktuellen quer
vom August 2002:
- Hamburg: Armutslöhne und Zwangsdienste. Die Arbeitsmarktpolitik
des neuen Rechts-Mitte-Senats. Artikel
von Stefanie Katz
- Der Modellversuch "Job-Plan" in Hamburg. Artikel von Stefanie
Katz
"Harald S., Herr der 1.000 Projekte:
`Das Arbeitsamt und die Arbeitslosen sind Schuld an der Arbeitslosigkeit!`"
Flugblatt
der Erwerbsloseninitiative "Neue Wege" und des ÖTV-Erwerbslosenausschusses
in Essen
Erwerbsloser contra Stoiber
- Ulrich Achenbach, Langzeit-Arbeitsloser und in der Arbeitsloseninitiative
Werkschlag in Bochum tätig, schrieb eine Stellungnahme zur Rede des
Ministerpräsidenten Stoiber und dessen Vorstellungen über die
Arbeitnehmer-Entlastung
- Rede des Bayerischen
Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber am 08.02.2002
vor der Bundespressekonferenz in Berlin zum Konzept "Arbeitnehmer
entlasten - Vorfahrt für Beschäftigung"
Top of the Jobs. Um Gerhard Schröders arbeitsmarktpolitische
Ziele zu unterstützen, setzen die Gewerkschaften weiter auf Lohnverzicht
Artikel von Günter Frech in Jungle World
Nr. 25/2001 vom 13. Juni 2001
Bilanz rot-grüner Arbeitsmarktpolitik für
Erwerbslose: Kein Richtungswechsel in Sicht - im Gegenteil!
Bilanz
rot-grüner Politik für Erwerbslose, die die Arbeitsloseninitiative
Mannheim am 1. Mai auf der Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes
auf dem Mannheimer Marktplatz bereit hielt
EU: Vorschlag für eine Entscheidung des Rates
über die Leitlinien für beschäftigungspolitische Maßnahmen der Mitgliedstaaten
im Jahr 2001
Text
des Kommissionsvorschlags, Dokument 500PC0548
Wer ist denn nun erwerbslos? Technokratische
"Lösungen" der Beschäftigungskrise in Asien
In den ILO-Berichten zur Lage auf dem internationalen
Arbeitsmarkt für die Jahre 1998 und 1999 wird festgestellt, dass
von den insgesamt 3 Milliarden Erwerbstätigen 25 bis 30 Prozent
unterbeschäftigt sowie knapp 5 Prozent beschäftigungslos seien.
Die ILO rechnet angesichts der immer tiefer greifenden Wirtschaftskrise
in Ost- und Südostasien mit einer Zunahme der Zahl der Erwerbslosen
um weitere 10 Millionen. Doch was sagen diese Zahlen aus? Artikel
von Gerard Greenfield, Übersetzung: Ulla Silundika und Kirsten
Huckenbeck, erschienen in express 2/2000
Weltbank und OECD contra Welt der Arbeit
Angesichts neu aufgenommener Verhandlungen über das
Multilaterale Abkommen über Investitionsschutz (MAI) ist es nützlich,
sich die Entwürfe vor Augen zu führen, die die Weltbank (WB) und
die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(OECD) in den vergangenen Jahren in Bezug auf die Arbeitswelt entwickelt
haben. Ein regelrechter "Leitfaden zur Durchsetzung von Sparpolitik"
ist hier entstanden. Artikel
aus Inprecor, Nr. 433 (März 1999) |