„Die Verarmung wird überhaupt nicht wahrgenommen“ Armut und Ernährung in Deutschland. Interview mit Guido Grüner von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg 
„Die wachsende soziale Ungleichheit spiegelt sich auch in der Ernährungssituation wider. Laut Studien ernähren sich Menschen mit niedrigem Einkommen schlechter als Reiche, was sich auch in einer durchschnittlich niedrigeren Lebenserwartung niederschlägt. Die DA sprach mit Guido Grüner von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO) über Tafelwirtschaft und Widerstand gegen die Monopole in der Nahrungsmittelindustrie…“ Interview in Direkte Aktion vom Nov/Dez 2011 
Das Beispiel der Lebensmitteltafeln in Deutschland
Der Rationalitätsmythos der ‚guten Tat‘ an der Grenze zwischen bürgerlichem Engagement und Lobbyismus. Artikel von Stefan Selke bei infopartisan 
Paris verteidigt Suppenküchen. Widerstand gegen Kürzungen der EU-Lebensmittelhilfe / Thema soll auf Gipfel-Tagesordnung
„Die Lebensmittelhilfe für die Ärmsten in Europa ist in Gefahr. Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten haben Deutschland und sechs weitere reiche EU-Staaten die sozial Schwächsten in Europa ins Visier genommen. Dagegen regt sich nun Widerstand – aus unerwarteter Richtung…“ Artikel von Ralf Klingsieck im ND vom 23.09.2011 
Tafeln spalten Gesellschaft. Caritas veröffentlicht wissenschaftliche Studie zur Wirksamkeit existenzunterstützender Hilfen
„Wer auf Tafeln, Warenkörbe und Kleiderkammern angewiesen ist, fühlt sich dauerhaft aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Untersuchung der Forschungsgruppe „Tafelmonitor“ von Prof. Stefan Selke (Furtwangen) und Prof. Katja Maar (Esslingen) zur Wirksamkeit existenzunterstützender Angebote, die die Diözesan-Caritasverbände in NRW in Auftrag gegeben haben…“ Caritas-Meldung vom Mai 2011 
Tafeln "profitieren" vom Dioxin-Skandal
„Sie kümmern sich um das, was woanders übrig bleibt oder was niemand haben will: Die Tafeln für bedürftige Menschen verteilen überschüssige Lebensmittel aus dem Einzelhandel - und profitieren in Niedersachsen offenbar ausgerechnet vom Dioxin-Skandal: "In etlichen Tafeln bekommen wir von den Geschäften erheblich mehr Eier und abgepackte Wurstwaren gespendet als sonst", sagte die Vorsitzende des niedersächsischen Landesverbandes, Edeltraut Graeßner. Eine Tafel habe berichtet, dass sie in der vergangenen Woche sogar die 15-fache Menge an Eiern erhalten habe als sonst üblich….“ NDR-Meldung vom 17.01.2011 
Zur sozialen Veräppelung und Vertafelung der Bevölkerung
„Fast 900 Tafeln versorgen die Armen und vormals Lohnabhängigen mit Lebensmitteln. Das Lob für die Tafeln ist überschwänglich, menschenwürdige Versorgung und bürgerliches Engagement haben scheinbar eine gute Verbindung gefunden. Aber: Die Blüte der Tafeln ist gleichzeitig der Niedergang des bröckelnden Sozialstaats…“ Artikel von Reinhold Schramm vom 06.01.2011 
Vom Provisorium zum Prinzip
"Lebensmittelausgabestellen für Bedürftige haben sich zum festen Bestandteil der Armenpolitik entwickelt…" Artikel von Christian Linde im Berliner Mieterecho (Zeitschrift der Berliner Mietergemeinschaft) vom Dezember 2010. Wir danken dem Autor und der Zeitschrift! Die Dezember-Ausgabe ist dem Thema „Sozialwirtschaft statt Sozialstaat. Wie der Staat seine Aufgaben der Privatwirtschaft überlässt“ gewidmet und komplett im Netz verfügbar
Die Arbeitslosigkeit und die Tafeln gleichzeitig abschaffen! – eine realistisch-unrealistische Utopie
„Fast 900 Tafeln versorgen vor allem in den Städten die Armen Bürgerinnen und Bürger mit notwendigen Lebensmitteln. Die Tafelbewegung gehört zu den erstaunlichsten Sozialen Bewegungen der Republik. Das Lob für die Tafeln ist politikübergreifend überschwänglich, menschenwürdige Versorgung und bürgerschaftliches Engagement haben eine scheinbar gute Verbindung gefunden. Aber in Wahrheit ist der Erfolg ambivalent: Die Blüte der Tafeln ist gleichzeitig der Niedergang des bröckelnden Sozialstaats…“ Artikel von Peter Grottian vom 31. Mai 2010 bei den Nachdenkseiten 
Die Tafeln: Nächstenliebe ? Oder: mit Almosen zur Armenkontrolle ?
Ein Text von Herbert Thomsen aus einer Veranstaltungsreihe des Bremer Erwerbslosenverbandes
Die Tafeln ein neofeudales Begleitinstrument der Hartz IV Gesetze
„Wir sammeln Lebensmittel und keinen Abfall“.So die empörte Reaktion auf Kritik an den als Marke eingetragenen Tafeln. Genauer betrachtet ist diese Kritik wirklich unzureichend. Mehr als die Sorge um das vermeintliche schlechte Lebensmittel sollte die wirkliche Absicht der Deutschland weiten Tafeln und deren Organisatoren genauer betrachtet werden…“ Artikel von Axel Mende vom 10.09.09 bei scharf links 
Es ist angerichtet: Tafeln in Deutschland!
„Lebensmitteltafeln kommen immer mehr in Mode. Gleichzeitig sind Tafeln ein äußerst ambivalentes Phänomen. Vom 11. bis 13. Juni 2009 fand die Jahrestagung des "Bundesverbands Deutsche Tafel e.V." – begleitet von einem angemessenen Medienecho – statt. Fast zeitgleich erscheint der erste wissenschaftliche Sammelband zu Tafeln. Ein guter Zeitpunkt also, um über den Zusammenhang zwischen der Strukturentwicklung der Tafeln und deren diagnostischer Einordnung nachzudenken...“ Artikel von Stefan Selke auf Telepolis vom 23.06.2009 
Verstetigung statt Bekämpfung der Armut: Zahl der Tafel-Empfänger auf eine Million gewachsen
„Wegen der Wirtschaftskrise rechnen die Deutschen Tafeln mit einer wachsenden Zahl von Bedürftigen, die auf regelmäßige Lebensmittelspenden angewiesen sind. Die Zahl der Tafel-Kunden sei nach Schätzungen bereits in den vergangenen zwölf Monaten um 100.000 auf mehr als eine Million gestiegen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsche Tafel, Gerd Häuser, in Göttingen der Tagesschau vom 11.06.2009 
Almosen für eine Million
„Trotz Wirtschaftskrise: Deutschland ist immer noch stinkreich – aber fast eine Million Menschen sind zum Überleben auf Almosen angewiesen. Da in dieser angeblichen Wohlstandsgesellschaft Tag für Tag tonnenweise Lebensmittel vernichtet werden, haben sich die mittlerweile 847 »Tafeln« die Aufgabe gestellt, eine Brücke zwischen Überfluß und Mangel zu schaffen: Sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, und verteilen sie an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte – kostenlos oder zu einem symbolischen Betrag...“ Artikel von Reimar Paul und Peter Wolter in der jungen Welt vom 11.06.2009 
Überlegungen zur gesellschaftlichen Funktion der Tafelbewegung und möglichen Anknüpfungspunkten für eine Kampagne gegen Almosen und für soziale Rechte
Diskussionspapier der AG Soziales Berlin 
Die neue Armenspeisung. Der Boom der Tafel-Bewegung
„Gut fünfzehn Jahre ist es her, dass in hiesigen Medien von der neuartigen Gründung eines “Berliner Tafel e.V.” berichtet wurde – dem Nukleus der daraus erwachsenden deutschen “Tafelbewegung”. Das Vorbild war die Gründung der Einrichtung “City Harvest” in New York im Jahre 1983. Die Grundidee ist so bestechend wie einfach: Überschüssige Lebensmittel werden eingesammelt und kostenlos an bedürftige Menschen und soziale Einrichtungen verteilt. Heute versorgen in der Bundesrepublik rund 800 Lebensmitteltafeln – etwa drei Mal so viele wie noch im Jahr 2000 – fast eine Million Menschen mit dem Notwendigsten. Täglich arbeiten zehntausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer daran, dass alle Menschen “ihr täglich Brot” bekommen, und noch einiges mehr. Sie sammeln Lebensmittel, die ansonsten vernichtet würden und verteilen sie weiter. Die Tafelbewegung gilt damit als die größte Bürgerbewegung der Bundesrepublik und wird inzwischen von überregionalen Unternehmen und prominenten Großspendern, wie etwa Daimler, Aldi, Lidl und Rewe, unterstützt…“ Artikel von Stefan Selke in Blätter für deutsche und internationale Politik 01/2009 
Der Erfolg der Tafeln ist paradox
Der Hochschulprofessor Stefan Selke kritisiert die zunehmende Verbreitung von Lebensmitteltafeln. Sie sollten stärker politischen Druck ausüben. Interview von Jan Pfaff in Freitag 52/2008 
Die fatale »Vertafelung der Gesellschaft«. Die Solidarität mit Bedürftigen hat Schattenseiten – eine Studie klärt auf
„Tafeln sind aus dem bundesdeutschen Sozialstaat nicht mehr wegzudenken. Über eine Million Bürger dieses reichen Landes waren allein in diesem Jahr »Gäste« solcher sozialen Einrichtungen…“ Artikel von Stephan Stracke im ND vom 15.12.2008 
Suppenküche statt Sozialstaat. Tafeln expandieren
„Den Ausgegrenzten dieses Landes bleibt nur noch die vom Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) empfohlene Unterernährung, als er behauptete: "Man kann sich vom Transfereinkommen vollständig, gesund und wertstoffreich ernähren" oder die Teilnahme am Suppenküchenstaat. Die Tafeln rechnen bis zum Ende dieses Jahres mit rund einer Million „Gästen“. Das wäre eine Verdopplung innerhalb der letzten drei Jahre. In der Bundesrepublik existieren derzeit 795 Tafeleinrichtungen. Ein trauriger Rekord, der System hat…“ Artikel von Jan Eisner in NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer vom 26. November 2008
Es muß sowieso raus!
Artikel von Roberto J. De Lapuente vom 15. November 2008 im ad sinistram-Blog
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