Gewerkschafter für bedingungsloses Grundeinkommen 
Gewerkschaftsmitglieder gründeten ein Forum Grundeinkommen – siehe ihre Homepage bei Anwälte gegen Hartz IV 
Gewerkschaft ver.di debattiert um das bedingungslose Grundeinkomen
„Wer sich für die Position der Gewerkschaften zum bedingungslosen Grundeinkomen interessiert und nicht am Grundeinkomenskongress in Berlin teilnehmen kann, hat in München eine interessante Gelegenheit: Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di veranstaltet dort am 25. Oktober ihren Bundes-Selbstständigentag 2008. Ein Workshop ist dem Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen – pro und contra“ gewidmet…“ Siehe Ankündigung und Hintergrundinformationen beim Netzwerk Grundeinkommen
Gewerkschaften: Bedingungslos gegen ein Grundeinkommen?
12-Wochen-Arbeit im Rahmen der Prüfung für Diplom-Sozialwirte an der Universität Göttingen vorgelegt am 10. Oktober 2007 von Patrick Lajoie aus Schweinfurt - als eine leicht überarbeitete Version
nun mit dem richtigen Link und formatiert als Broschüre 
Wer hätte das Recht, sie faul zu nennen? „Vollbeschäftigung wäre möglich - wenn Phasen der Nichtarbeit ebenso normal sind wie Vierteltagsjobs. Für die soziale Sicherheit könnte ein Grundeinkommen sorgen
Die Vorstellung scheint absurd, der DGB könnte am 1. Mai mit der Forderung "Grundeinkommen für alle" aufmarschieren. In diesem Jahr wird es ihm sicher nicht einfallen. Viele wären ja froh, wenn er die Forderung wenigstens nur mild zurückwiese. Und doch hätte gerade der Dachverband der Arbeitenden guten Grund, die Sache noch einmal zu überdenken…“ Artikel von Michael Jäger in Freitag vom 25.4.08 
Tschüss, Proletarier!
Stellungnahme von Karl-Heinz Pachura zur Ablehnung des Existenzeinkommens durch ver.di. Es handelt sich um einen – nicht abgedruckten – Lesebrief zum Artikel „Der große Wurf?“ von Heike Langenberg in ver.di publik Ausgabe 06/07 
Diskussion zum Thema Grundeinkommen in ver.di
„Der Bundeskongress beschließt: ver.di organisiert einen Denk- und Diskussionsprozess, der anhand des Themas "Grundeinkommen" die Entwicklung eines humanen Gesellschaftsmodells zum Ziel hat…“ Der Antrag B 100 der Landesbezirkskonferenz Rheinland-Pfalz zum 2. ver.di-Bundeskongress ist angenommen worden!
Korrektur eines aufmerksamen Lesers:
„damit kein falscher Eindruck über den Diskussionsstand zum BGE bei ver.di aufkommt: Der Kongress hat mit wenigen Gegenstimmen den Antrag B98 beschlsosen, in dem ausdrücklich drinsteht, dass ver.di die gegenwärtig diskutierten Modelle eines Bürgergelds bzw. bedingungslosen Grundeinkommens ablehnt. Es gab Anträge, diese Passage zu streichen, die nicht angenommen wurden. Der Kongress wusste also genau, was er da beschloss.“
Danke! In der Tat ist der Optimismus mit uns durchgegangen, denn in dem beschlossenen Antrag heisst es: „…ver.di lehnt Konzepte eines Bürgergeldes bzw. bedingungslosen Grundeinkommens ab. Staatliche Hilfeleistungen müssen Bedürftige erhalten, nicht die gesamte Bevölkerung. Zur Verfügung stehende Mittel müssen den Personen zugute kommen, die am Rande oder unterhalb der Armutsgrenze leben. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde unter anderem in Kombination mit Erwerbseinkommen wie ein Kombilohn wirken und eine unkontrollierbare Dumpingwirkung auf alle Arbeitseinkommen ausüben. (…) Erwerbslose und Erwerbstätige insbesondere in den unteren Einkommensgruppen brauchen kurzfristige Einkommensverbesserungen: durch bessere Löhne und bessere Arbeit sowie durch eine bessere Grundsicherung…“
Positionen zum bedingungslosen existenzsichernden Grundeinkommen
Papier der Arbeitsgruppe Grundeinkommen des Arbeitskreises Arbeitslosigkeit der IG Metall – Verwaltungsstelle Berlin vom April 2007. Aus dem Text: „…Die Tendenz, dass die Arbeitnehmer einen immer kleineren Teil des Volkseinkommens für sich in Anspruch nehmen können, ist leider statistisch verbürgt. Seit Mitte der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist es der Gesellschaft nicht gelungen, die Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. Es ist nicht zu erwarten, dass alle Arbeitsfähigen und Arbeitswilligen einen Erwerbsarbeitsplatz erhalten, von dessen Einkommen sie leben können. Auch wird durch die Steigerung der Arbeitsproduktivität die Tendenz verstärkt, dass in Zukunft immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen werden. Darum ist es an der Zeit, dass in der Gesellschaft über andere Formen des Lebensunterhalts für die Menschen nachgedacht wird. Dieses Nachdenken wollen wir mit dem Papier wieder anregen und damit an die Diskussion aus dem Projekt „fair teilen“ anknüpfen. Es scheint an der Zeit, dass sich auch die Gewerkschaften in die Diskussion einbringen.“
Problematisch: Die Haltung der Gewerkschaften und traditionellen Linken zum bedingungslosen Grundeinkommen
Interview mit Mag Wompel , Labournet, zur aktuellen Rolle der Gewerkschaften und insbesondere ihrem Verhältnis zum bedingungslosen Grundeinkommen. Erschienen im Newsletter des Netzwerkes Grundeinkommen Nr. 9 vom November 2006. Siehe dazu:
Diskussion zum "bedingungslosen Grundeinkommen (bGe)" und die Realität
Leserbrief von Reinhold Schramm
Antrag zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens von 1200 Euro
„Die Höhe des Regelsatzes von 345 Euro für ALG-II-Bezieher wird abgelehnt, weil sie zur Sicherstellung eines kulturellen Existenzminimum nicht ausreicht. Der Satz führt zu Existenzangst, Armut, Ausgrenzung und Entmündigung. Die Mitgliederversammlung fordert daher alle gewerkschaftlichen Gremien auf, sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.200 Euro (für den Haushaltsvorstand) monatlich einzusetzen. Entsprechend sollen die Aktivitäten innerhalb von ver.di und dem DGB ausgearbeitet werden, um dieser Forderung zur politischen Durchsetzung zu verhelfen…“ Dieser Antrag wurde am 2.11. 2006 bei der Landesbezirkserwerbslosenkonferenz NRW mit 31 Stimmen dafür, dagegen 1 und 3 Enthaltungen angenommen. Der Antrag wird bei der Landesdelegiertenkonferenz ver.di NRW im März und im Februar bei der Bundeserwerbslosenkonferenz ver.di zur Abstimmung stehen.
ELO Initiative und Erwerbslosenausschuss ver.di Südbaden zum „Einkommen zum Auskommen“
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nur tote fische schwimmen mit dem Strom
Artikel von Ingrid Wagner vom 15.06.05
- 10 Thesen des Bezirkserwerbslosenausschusses ver.di Südbaden zu den Forderungen des LEA „Eckpunkte Beschäftigungspolitik“
Thesen zu gewerkschaftlicher Erwerbslosenarbeit verabschiedet vom Bezirksvorstand ver.di Südbaden und eingebracht in LEA ver.di Ba Wü im Oktober 2005
- „Für Existenzsicherung mit und ohne Erwerbsarbeit“
Beitrag von Ingrid Wagner vom 16.09.2005
- Paradiesische Zustände – Wertediskussion und Wachstumszwang
Referat von Ingrid Wagner , gehalten auf der MVV Netzwerk Grundeinkommen am 26.11.06
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