|
Ruhrgebiet und Loveparade: Der Zwang zum Megaevent 
„Auf Exportabel findet ihr guten Text darüber, warum Duisburg eine abgelegte Veranstaltung wie Loveparade nicht nötig hatte. Doch Veranstaltungen wie die Loveparade stehen im Zentrum der Kommunikationsstrategie des Ruhrgebiets. Die Region hat sich von Megaevents abhängig gemacht…“ Artikel von Stefan Laurin vom 28 Juli 2010 bei den Ruhrbaronen . Siehe dazu auch:
- Ruhr-Metropole: Größenwahn und Provinzialität
„Groß, größer, am größten - dieses Denken hat das Revier an seine Grenzen geführt. Nach dem Inferno von Duisburg ist der Metropol-Traum ausgeträumt: Das Ruhrgebiet muss umdenken…“ Artikel von Andreas Rossmann in der FAZ online vom 27. Juli 2010 
DGB Essen geht gegen besetztes Künstlerhaus vor
Hausbesetzung in Essen
„Gestern hat eine Gruppe von Künstlern das leerstehende DGB-Haus in Essen Mitte besetzt…“ Bericht von Stefan Laurin vom 19. Juli 2010 bei den Ruhrbaronen. Siehe dazu: „Wir haben das ehemalige DGB-Gebäude an der Schützenbahn besetzt und machen im ehemaligen Verdi-Service Center ab jetzt täglich ab 18h Kunst- & Kulturveranstaltungen. Die Ausstellung ist aufgebaut, die Musiker sind da und wir hoffen aufs Beste. Im Anhang finden sie unsere Konzepte für unserer erträumtes Kunsthaus…“ Das Bekennerschreiben auf der Aktionsseite , dort weitere Berichte und Fotos
- Update: Essener-Hausbesetzung: DGB droht mit Räumung – Besetzer bitten um Hilfe
„Die Besetzer des seit drei Jahren leerstehenden DGB-Hauses in Essen droht die Räumung. Der DGB hat über seine Anwaltskanzlei Heinemann und Partner die Besetzer aufgefordert, noch heute das Gebäude zu verlassen…“ Bericht von Stefan Laurin vom 19. Juli 2010 bei den Ruhrbaronen
- Update II: DGB hat Anzeige erstattet – Offener Brief an Dieter Gorny, Fritz Pleitgen und Oliver Scheytt: Helfen Sie den Essener Besetzern!
„Update II: Das besetze Künstlerhaus hat die erste Nach überstanden. Nach Angaben der Polizei hat der Besitzer, eine Vermögensgesellschaft des DGB, mittlerweile eine Anzeige gestellt. Innerhalb der nächsten Tage könnte das Haus nun geräumt werden. Es bleibt also noch Zeit für Verhandlungen. Die sollten jetzt allerdings schnell gehen. Auf den offenen Brief, der auch an Dieter Gornys E-Mail-Adresse ging, gab es bislang keine Antwort…“ Bericht von Stefan Laurin vom 20. Juli 2010 bei den Ruhrbaronen
- Künstlerhaus: Besetzer räumen bis 18.00 Uhr – Ruhr2010 und DGB verpassen Chance
„Am frühen Nachmittag beschlossen die Besetzer des DGB-Hauses an der Schützenbahn in Essen, das Haus zu räumen…“ Bericht von Stefan Laurin vom 20. Juli 2010 bei den Ruhrbaronen. Aus dem Text: „…Ab heute Abend hat der Deutsche Gewerkschaftsbund also wieder ein leerstehendes Haus mehr. In einer Lage, die kaum vermarktbar ist und mit einer Bausubstanz, die renovierungsbedürftig ist. Dann haben die Immobilienexperten der DGB-Tochter wieder Gelegenheit zu zeigen, was sie können. Die Vergangenheit hat bewiesen, dass ihre Fähigkeiten überschaubar sind…“
Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei! Deutschland soll Atomwaffensperrvertrag stärken!
-
Die Welt ohne Atomwaffen - Essener Erklärung verabschiedet
„Mit einer ausdrucksvollen Matinee der "KünstlerInnen für den Frieden" beendeten rund 1.000 Teilnehmer/innen die "Friedenskultur.2010". 40 Jahre nach dem 1970 geschlossenen Atomwaffensperrvertrag fordern sie "die vollständige Abschaffung aller Atomwaffen". Der Kongress "Friedenskultur.2010" appelliert an die Bundestagsabgeordneten, sich für eine Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands einzusetzen…“ Aus der Pressemitteilung vom 21.3.2010. Siehe dazu die Essener Erklärung im Wortlaut 
-
»In der Eifel liegen rund 30 Atomsprengköpfe«
Kernwaffen bleiben Gefahr für die Menschheit. Friedenskongreß am Wochenende in Essen. Ein Gespräch mit Werner Strahl. Interview von Mirko Knoche in junge Welt vom 19.03.2010 . Dr. Werner Strahl von den »Internationalen Ärzten gegen den Atomkrieg (IPPNW)« arbeitet als Kinderarzt in Essen
- Kongress & Künstlermatinee für Friedenskultur in der Kulturhauptstadt Essen am 19.-21. März 2010 in Essen. Siehe Projekt Friedenskultur.2010

Kulturbanausen für kulturelle Vielfalt
„Die Kulturbanausen schreiben: »Wir haben heute Nacht das überdimensionierte Werbedenkmal für die Bochumer Symphonie an der Viktoriastraße mit den Worten “Kultur darf kein Luxus sein - Prestigeprojekte? Dat kannste knicken!” verschönert. Während die Stadt Bochum massive Kürzungen bei diversen Initiativen, von der Kindertagesbetreuung bis zur Altenpflege vornimmt, sind doch tatsächlich wieder Stimmen zu hören, die an dem Millionenprojekt der Bochumer Symphonie festhalten wollen…“ Bericht vom 16.03.10 bei bo-alternativ 
Ein Gesamtkunstwerk eigener Art „Nach der Schicht essen die Kumpel „anner Bude“ eine Currywurst, sind stolz auf ihr Tagwerk, ihre Heimat und auf ihr eigenes anspruchslos-kerniges Naturell. Dazu stoßen sie mit einem heimischen Pils an. Dieses prolet-romantische Sittenbild im Widerschein von Hochöfen und Kokereiabstichen hat Herbert Grönemeyer schon vor 28 Jahren besungen. Im Jahr 2010, die meisten Hochöfen sind längst aus und die Zechen stillgelegt, ist das Ruhrgebiet gemeinsam mit Istanbul und Pécs (Ungarn) zu einer der europäischen Kulturhauptstädte ernannt worden. Ansehnlicher geworden ist es seit dem Lied von damals jedenfalls nicht, eher noch mehr herunter gekommen. Der zur offiziellen Ruhr-Hymne gekürte aktuelle Nachfolgesong vom gleichen Sänger drückt den gleichen Gedanken aus wie der alte, ist nur noch schlechter. Es liegt also nahe, den Grund für die erstaunliche Begeisterung und Entschlossenheit, eine buchstäblich „Pott“-hässliche urbane Industrieruine irgendwie attraktiv oder zumindest kulturell interessant zu finden, woanders zu suchen….“ Artikel bei „Von Marx lernen“ 
Treffen der AG Kritische Kulturhauptstadt
Am Dienstag, den 26. Januar findet um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum, Josephstraße 2 das nächste Treffen der AG Kritische Kulturhauptstadt statt. In der Einladung heißt es: “Die Kulturhauptstadt ist gestartet. Sie wurde ordentlich bejubelt aber auch belächelt angesichts der Ruhrgebietsfolklore zur Eröffnung. Besonders überregionale Medien stellten Fragen die auch in unserer Diskussion eine Rolle spielten: Kann die „Kreativwirtschaft” als Urbanisierungsmaschine funktionieren? Und steht die Kultur in den unterfinanzierten Kommunen des Ruhrgebiets, wenn Schaumparty 2011 zu Ende ist, nicht mit noch viel nasseren Füßen da, als sie ohnehin schon hat?”
Thealozzi: Freies Kulturhaus erklärt sich zur Kulturhauptstadtfreien Zone
„Zur Kulturhauptstadtfreien Zone hat sich das Thealozzi erklärt: "Frisch gekürzt und bar jeglicher Kulturhauptstadtunterstützung gehen wir ins neue Jahr." Trotzdem hat das Haus im Januar gleich zwei Premieren zu bieten…“ Artikel von Max Florian Kühlem aus den Ruhr Nachrichten vom 5. Januar 2010 , dokumentiert im Blog kulturhauptstadt2010
Metropolenträume in der Provinz
Thesen zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 der AG kritische Kulturhauptstadt
Überflüssige eröffnen die Kulturhauptstadt
„Zur Überraschung der Sicherheitskräfte gingen heute Nachmittag die Überflüssigen über den schwarzen Teppich und demonstrierten gegen den unsozialen Sparkurs der Kommunen, für das Recht auf Stadt und Land und für ein bedingungsloses Grundeinkommen…“ Bericht der Überflüssigen Sektion Ruhr/Bergisch Land vom 09.01.2010 bei indymedia Eröffnung der Kulturhauptstadt in Essen: Grönemeyer brüskiert Rüttgers
„Eiskalt. Die Kreativwirtschaft macht es möglich. Grönemeyer besingt den Niedergang von Bochum. Fritz Pleigten (Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr 2010 GmbH und Intendant des Westdeutschen Rundfunks bis 2007) probt unterdessen unter sibirischen Frontbedingungen den geistigen und kulturellen Wertewandel mit dem “Ruhrvolk” auf der Zeche Zollverein in Essen. Hier eine Kostprobe von Grönemeyer mit Unterstützung des Künstlers Uli Winters…“ Bericht bei bo-alternativ . siehe dazu den Bochum-Song: Uli Winters parodiert Grönemeyer bei youtube |