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Updated: 19.03.2010 11:37

RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas – und Kritik

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Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei! Deutschland soll Atomwaffensperrvertrag stärken!

  • »In der Eifel liegen rund 30 Atomsprengköpfe«
    Kernwaffen bleiben Gefahr für die Menschheit. Friedenskongreß am Wochenende in Essen. Ein Gespräch mit Werner Strahl. Interview von Mirko Knoche in junge Welt vom 19.03.2010 externer Link. Dr. Werner Strahl von den »Internationalen Ärzten gegen den Atomkrieg (IPPNW)« arbeitet als Kinderarzt in Essen

  • Kongress & Künstlermatinee für Friedenskultur in der Kulturhauptstadt Essen am 19.-21. März 2010 in Essen. Siehe Projekt Friedenskultur.2010 externer Link

Kulturbanausen für kulturelle Vielfalt

Die Kulturbanausen schreiben: »Wir haben heute Nacht das überdimensionierte Werbedenkmal für die Bochumer Symphonie an der Viktoriastraße mit den Worten “Kultur darf kein Luxus sein - Prestigeprojekte? Dat kannste knicken!” verschönert. Während die Stadt Bochum massive Kürzungen bei diversen Initiativen, von der Kindertagesbetreuung bis zur Altenpflege vornimmt, sind doch tatsächlich wieder Stimmen zu hören, die an dem Millionenprojekt der Bochumer Symphonie festhalten wollen…“ Bericht vom 16.03.10 bei bo-alternativ externer Link

Ein Gesamtkunstwerk eigener Art

Nach der Schicht essen die Kumpel „anner Bude“ eine Currywurst, sind stolz auf ihr Tagwerk, ihre Heimat und auf ihr eigenes anspruchslos-kerniges Naturell. Dazu stoßen sie mit einem heimischen Pils an. Dieses prolet-romantische Sittenbild im Widerschein von Hochöfen und Kokereiabstichen hat Herbert Grönemeyer schon vor 28 Jahren besungen. Im Jahr 2010, die meisten Hochöfen sind längst aus und die Zechen stillgelegt, ist das Ruhrgebiet gemeinsam mit Istanbul und Pécs (Ungarn) zu einer der europäischen Kulturhauptstädte ernannt worden. Ansehnlicher geworden ist es seit dem Lied von damals jedenfalls nicht, eher noch mehr herunter gekommen. Der zur offiziellen Ruhr-Hymne gekürte aktuelle Nachfolgesong vom gleichen Sänger drückt den gleichen Gedanken aus wie der alte, ist nur noch schlechter. Es liegt also nahe, den Grund für die erstaunliche Begeisterung und Entschlossenheit, eine buchstäblich „Pott“-hässliche urbane Industrieruine irgendwie attraktiv oder zumindest kulturell interessant zu finden, woanders zu suchen….“ Artikel bei „Von Marx lernen“ externer Link

Treffen der AG Kritische Kulturhauptstadt

Am Dienstag, den 26. Januar findet um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum, Josephstraße 2 das nächste Treffen der AG Kritische Kulturhauptstadt statt. In der Einladung heißt es: “Die Kulturhauptstadt ist gestartet. Sie wurde ordentlich bejubelt aber auch belächelt angesichts der Ruhrgebietsfolklore zur Eröffnung. Besonders überregionale Medien stellten Fragen die auch in unserer Diskussion eine Rolle spielten: Kann die „Kreativwirtschaft” als Urbanisierungsmaschine funktionieren? Und steht die Kultur in den unterfinanzierten Kommunen des Ruhrgebiets, wenn Schaumparty 2011 zu Ende ist, nicht mit noch viel nasseren Füßen da, als sie ohnehin schon hat?

Thealozzi: Freies Kulturhaus erklärt sich zur Kulturhauptstadtfreien Zone

Zur Kulturhauptstadtfreien Zone hat sich das Thealozzi erklärt: "Frisch gekürzt und bar jeglicher Kulturhauptstadtunterstützung gehen wir ins neue Jahr." Trotzdem hat das Haus im Januar gleich zwei Premieren zu bieten…Artikel von Max Florian Kühlem aus den Ruhr Nachrichten vom 5. Januar 2010 externer Link, dokumentiert im Blog kulturhauptstadt2010

Metropolenträume in der Provinz

Thesen zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 der AG kritische Kulturhauptstadt externer Link pdf-Datei

Überflüssige eröffnen die Kulturhauptstadt

Überflüssige eröffnen die KulturhauptstadtZur Überraschung der Sicherheitskräfte gingen heute Nachmittag die Überflüssigen über den schwarzen Teppich und demonstrierten gegen den unsozialen Sparkurs der Kommunen, für das Recht auf Stadt und Land und für ein bedingungsloses Grundeinkommen…“ Bericht der Überflüssigen Sektion Ruhr/Bergisch Land vom 09.01.2010 externer Link bei indymedia

Eröffnung der Kulturhauptstadt in Essen: Grönemeyer brüskiert Rüttgers

Eiskalt. Die Kreativwirtschaft macht es möglich. Grönemeyer besingt den Niedergang von Bochum. Fritz Pleigten (Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr 2010 GmbH und Intendant des Westdeutschen Rundfunks bis 2007) probt unterdessen unter sibirischen Frontbedingungen den geistigen und kulturellen Wertewandel mit dem “Ruhrvolk” auf der Zeche Zollverein in Essen. Hier eine Kostprobe von Grönemeyer mit Unterstützung des Künstlers Uli Winters…“ Bericht bei bo-alternativ externer Link. siehe dazu den Bochum-Song: Uli Winters parodiert Grönemeyer bei youtube externer Link

Grundinfos

Euromayday in Dortmund updated

AG Kritische Kulturhauptstadt externer Link

AG kritische Kulturhauptstadt

Zwanzig10 - Blogs zum Thema Kultur / Kulturhauptstadt externer Link

Wir sind nicht 2010 externer Link

Projekt Friedenskultur.2010 externer Link

Die Ruhrbarone externer Link

bo-alternativ externer Link

Siehe auch

Euromayday

Proteste 2010


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