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10 Jahre ver.di-Linke NRW„Es hat viel Spaß gemacht, obwohl es nichts zu lachen gab!“ ver.di-Linke NRW feiert sich und ihr 10jähriges Bestehen. Die Arbeit geht aktiv weiter. Bericht mit Fotos von Jürgen Senge sowie die kleine Dokumentation zu „10 Jahre ver.di-Linke NRW“ (ohne Anspruch auf Vollständigkeit!) vom Dezember 2013

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Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zählt zum ersten Mal seit ihrer Gründung mehr Eintritte als Austritte. Auch, weil Tarifkonflikte eskalieren. Artikel von Eva Völpel in der taz online vom 05.12.2013 externer Link (weiterlesen »)

Unser nächstes Treffen (um 11 Uhr im ver.di-Landesbezirk NRW, Karlstraße 123-127, Düsseldorf) soll einen würdevollen Rahmen haben und vor allem unter dem Thema “10 Jahre ver.di-Linke NRW” stehen. Dies wollen wir mit einer kleinen Feier begehen mit GastrednerIn und entsprechendem Catering. Vielleicht gibt es sogar einen kleinen Kulturteil -:) (weiterlesen »)

„Etwa ein Jahr nach Inkrafttreten der entsprechenden Gesetzesparagraphen zum Anlegerschutz sind die notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat jetzt Klagen gegen das Melderegister für alle Beraterinnen und Berater sowie Vertriebsleiter von Sparkassen und Banken beim zuständigen Verwaltungsgericht Frankfurt eingereicht. Ziel der Klagen ist eine Befassung des Bundesverfassungsgerichtes mit der Fragestellung. (…)  ver.di kritisiert, dass damit Beschwerden gespeichert werden, unabhängig davon, ob sie berechtigt sind oder nicht. Auch sogenannte „querulatorische Beschwerden“ werden erfasst und damit im Zweifel zur Grundlage für ein Verfahren gegen die Kundenberater, das bis hin zum Berufsverbot für die Betroffenen führen könne, so ver.di…“ Pressemitteilung von ver.di vom 20.10.2013 externer Link. Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

Artikel von Anton Kobel, erschienen in, express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 09/2013

Im Januar 2013 hatten die Arbeitgeber des Einzelhandels bundesweit alle Entgelttarifverträge und, mit Ausnahme von Hamburg und Schleswig-Holstein, auch alle Manteltarifverträge gekündigt. (S. express, 6/2013) Mit diesem Rundumschlag wollten sie eine »Modernisierung der Tarifverträge« einleiten, so ihre öffentlichen Verkündungen. Tatsächlich ging es um tarifliche Abgruppierungen einiger Tätigkeiten wie z.B. an den Kassen und in der Warenpräsentation, um weitere Möglichkeiten zur Flexibilisierung der persönlichen Arbeitszeiten durch den Abbau tariflicher Regelungen zur Lage der betrieblichen Arbeitszeiten und der damit gewährleisteten Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte, um die Streichung von Nachtarbeitszuschlägen für Nichtverkaufstätigkeiten wie Auffüllen, Inventuren u.ä. (weiterlesen »)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit laden wir euch herzlich ein zum nächsten Treffen der ver.di-Linke NRW am Sonntag, den 1. September um 11 Uhr im ver.di-Landesbezirk NRW, Karlstraße 123-127, Düsseldorf.  Folgende Themen haben wir diesmal vorgesehen: (weiterlesen »)

Ver.di will mit Mitgliederorientierung in die Offensive gehen. Artikel von Johannes Schulten in junge Welt vom 06.08.2013 externer Link (weiterlesen »)

„Die MitarbeiterInnen stehen mächtig unter Strom und machen sich Sorgen über ihre Existenz. Das schreibt die Berliner Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in einer Pressemitteilung: „Wir können diese Unternehmenspolitik nicht nachvollziehen. Die Beschäftigten werden zum wiederholten Male unter Druck gesetzt. Die Angst um ihre Existenzen verbreitet sich immer weiter. Auch wenn auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet wird, werden die sozialen Folgen von den jetzt Beschäftigten zu tragen sein“, sagt ver.di-Gewerkschaftssekretär Hartwig Willert…“ Beitrag von Dirk Seifert auf seinem Blog „umweltFAIRaendern.de“ vom 19. Juli 2013 externer Link. Siehe dazu umweltFAIRaendern.de: (weiterlesen »)

„Die als Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ bekannt gewordenen Flüchtlinge aus Libyen haben sich entschieden, Mitglied der Gewerkschaft ver.di zu werden. Die ca. 300 Flüchtlinge haben in Libyen gearbeitet als Ingenieure, Journalisten, Automechaniker, Bauarbeiter oder Friseure und hatten nie die Absicht nach Deutschland zu kommen. Der Krieg gegen Libyen hat ihnen dann keine andere Wahl gelassen. „Mit diesem Schritt“, so Asuquo Udo, einer der Sprecher der Flüchtlinge, „zeigen wir, dass wir Teil der Gesellschaft in Hamburg sein wollen und auf Unterstützung setzen. Wir können und wollen nicht zurück in ein Elend – sei es in Italien oder in afrikanischen Staaten.“ Dazu der ver.di-Fachbereichsleiter für Besondere Dienstleistungen Peter Bremme: “ Wir heißen die Flüchtlinge willkommen und wollen die Beschäftigten in Hamburg mit den neuen Mitgliedern aus Libyen in einen Dialog bringen, um die Forderungen der Flüchtlinge auf eine breitere Basis zu stellen. Wir unterstützen ausdrücklich die Forderungen der Geflüchteten aus Libyen auf Wohnung, freien Zugang zum Arbeitsmarkt, freien Zugang zu Bildung, freien Zugang zu medizinischer und sozialer Versorgung und freier Wahl des Aufenthaltsortes bzw. Wohnortes innerhalb der EU.“ Meldung bei ver.di Hamburg vom 10.07.2013 externer Link. Siehe dazu: (weiterlesen »)

Tarifkonflikt im Einzelhandel beschert ver.di 22000 neue Mitglieder. Auch andere Fachbereiche im Plus. Bestes Halbjahr seit Gründung der Dienstleistungsgewerkschaft. Artikel von Herbert Wulff in der jungen Welt vom 09.07.2013 externer Link  Aus dem Text: “Eine Gewerkschaft, die kämpft, kann verlieren. Sie kann aber auch gewinnen, nicht nur materiell, sondern auch an Organisations­macht. So ist die Tarifauseinandersetzung im Einzelhandel zwar längst nicht entschieden. Schon jetzt ist aber klar: Viele Beschäftigte haben sie zum Anlaß genommen, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Rund 22000 Mitglieder hat ver.di seit Jahresbeginn in der Branche gewonnen. »Das hat es in dieser Form noch nicht gegeben, dies zieht die ganze Organisation nach oben«, heißt es in einem internen Bericht des ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske, der jW vorliegt. Insgesamt zählt die Gewerkschaft zur Jahresmitte rund 10000 Mitglieder mehr als Anfang 2013…”

 

Nächsten Treffen der ver.di-Linke NRW am Sonntag, den 9. Juni im 11 Uhr im ver.di-Landesbezirk NRW, Karlstraße 123-127, Düsseldorf.
Folgende Themen sind vorgesehen:
1. Personelle Probleme im ver.di-Landesbezirk
2. Gewerkschaften und Rente mit Blick auf die Bundestagswahl (Referent: Günter Roggenkamp)
3. Tarifvertrag zur Leiharbeit
4. ver.di-Kulturranking der Städte
5. Berichte
6. Verschiedenes

Frühere Angestellte von Verdi haben die Gewerkschaft “auf eine nachträgliche Anpassung ihrer Renten verklagt. Beim Hamburger Arbeitsgericht seien 50 Klagen ehemaliger Beschäftigter der Verdi-Vorgängergewerkschaft DAG (Deutsche Angestellten-Gewerkschaft) eingereicht worden, sagte Verdi-Sprecher Christoph Schmitz. Die Kläger zielten auf eine nachträgliche Erhöhung der Renten. Verdi habe die Anpassung der Bezüge aus der kapitalgedeckten Altersvorsorge 2011 ausgesetzt. “Wir sehen den Klagen gelassen entgegen”, sagte Schmitz. Die Rechtslage sei eindeutig…” dpa-Meldung in der Badischen Zeitung vom 18. Mai 2013 externer Link

liv105Es tut sich was im ver.di-Apparat. In den vergangenen Jahren hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft erstaunlich viele Aktivisten mit linkem bis linksradikalem Hintergrund eingestellt. Das zeigt eine Offenheit, die zu Zeiten der größten Vorläuferorganisation ÖTV noch undenkbar gewesen wäre. Es kann allerdings auch als Zeichen dafür gelten, daß der Apparat nicht mehr in der Lage ist, sich mit den alten Methoden zur reproduzieren: Angesichts der eklatanten Schwäche und Entpolitisierung betrieblicher Gewerkschaftsstrukturen kommt aus diesen zu wenig Funktionärsnachwuchs. Viele der neuen linken Hauptamtlichen beginnen nun, sich zu vernetzen und koordiniert in innergewerkschaftliche Debatten einzugreifen…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 21.5.2013 externer Link. Siehe dazu im LabourNet Germany: Linke Hauptamtliche in ver.di – liv

liv105„In der Dienstleistungsgewerkschaft existiert ein neues Netzwerk aus linken Hauptamtlichen.
Demokratisierung der Tarifauseinandersetzungen, mehr Mitgliederentscheide, neue Streikformen, Klassenkampf. Das Netzwerk »links in ver.di« trat an die Öffentlichkeit
…“ Artikel von Jörg Meyer im Neues Deutschland vom 17.05.2013 externer Link. Siehe dazu im LabourNet Germany: Linke Hauptamtliche in ver.di – liv

Ver.di – eine Provinzposse? Oder: Ist der Bezirksvorstand noch zu retten?

Dreh- und Angelpunkt der heutigen Arbeitsgerichtsverhandlung, zwischen dem Bundesvorstand ver.di Berlin und Martina Peil, respektive dem Bezirksvorstand Emscher-Lippe, vor dem rundum smarten Richter Greb, dem dieser sommerlich anmutende Dienstagmittag aus dem Gesicht zu scheinen schien, ist schnell erklärt: Klägerinnenanwalt Volker Merbeck, seit Jahrzehnten für den Bezirk tätig, machte den Vorschlag, die – in § 29 Abs. 2 der ver.di-Satzung genannten – Beteiligten sollten sich noch einmal in der Geschäftsstelle oder sonstwo zusammensetzen, und wenn dabei heraus käme, dass der Bezirksvorstand mit der geschassten Bezirksgeschäftsführerin Martina Peil weiter arbeiten wolle, sollte dies so akzeptiert werden…” Prozessbericht von Joachim Sombetzki vom 07.05.2013 (weiterlesen »)