NGG

Studie der Otto Brenner Stiftung: Rückenwind für die Gewerkschaften?Dort stellt Thomas Goes u.a. fest: “… Wir haben 2015 untersucht weshalb es Gewerkschaften in Ostdeutschland nach langen Jahren des Rückgangs und der Stagnation wieder gelingt Betriebe zu organisieren. Dabei haben wir uns mit den Entwicklungen der letzten rund 5 Jahre beschäftigt. Der Ausgangspunkt waren eigentlich steigende Mitgliederzahlen. Das ist ja relativ neu. Denn nach der Wiedervereinigung gab es ja erstmal sowas wie eine gewerkschaftliche Eiszeit in den neuen Ländern. (…) Und dann, relativ unverhofft, gelang es der IG Metall und der Gewerkschaft NGG wieder Leute zu gewinnen, so dass die Mitgliederzahlen per saldo wieder gestiegen sind. Da war natürlich die Frage: Warum? Und dem sind wir dann nachgegangen. Wir, das war eine Forschergruppe von vier Leuten von der Universität Jena….” Interview mit Thomas Goes bei Organisieren-Kämpfen-Gewinnen vom 15. April 2016 externer Link – ein sehr empfehlenswerter Beitrag! Die Studie vom 25. September 2015 kann kostenlos bei der Otto Brenner Stiftung heruntergeladen werden externer Link

16. Ordentliche Gewerkschaftstag der NGG: »Zukunft gestalten – Gerechtigkeit schaffen«Von Montag, den 11. November, bis Donnerstag, den 14. November findet in Berlin der 16. Ordentliche Gewerkschaftstag der NGG statt. Informationen, Berichte und Fotos zur Veranstaltung gibt es auf der Sonderseite zum Gewerkschaftstag externer Link. Siehe dazu:

  • Sanfter Linksruck
    Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten hat neue Vorsitzende. Mit verschiedenen Anträgen schärften Kollegen Profil ihrer Organisation. Eine Bilanz zum Gewerkschaftstag von Elwis Capece in junge Welt vom 19.11.2013 externer Link. Aus dem Text: “… Der sanfte Linksruck, den die NGG erfährt, läßt sich anhand verschiedener Anträge dokumentieren, die gegen den ausdrücklichen Willen der Antragsberatungskommission verabschiedet wurden. Allen anderen voran steht der Antrag aus dem Landesbezirk Südwest, der das Eintreten der Gewerkschaft für eine grundgesetzliche Verankerung des politischen Streiks forderte. (…)  Ebenfalls beachtlich ist die Annahme eines Antrags, der bei der Neufassung des Betriebsverfassungsgesetzes die Einbeziehung von Mitbestimmungsrechten in wirtschaftlichen Angelegenheiten vorsieht. Deutlich formuliert und in der Sache weitreichend war ein Antrag zur Sozialpolitik aus Bayern. Dieser beinhaltet die Abschaffung von Hartz IV, die Forderung nach der paritätischen Finanzierung der Pflegeversicherung, sowie die Abschaffung der privaten Krankenkassen. Und auch ein angenommener Antrag der Gewerkschaftsjugend, der von der Lebensmittelindustrie fordert, das willkürlich gesetzte Mindesthaltbarkeitsdatum durch ein echtes Verfallsdatum zu ersetzen, hat das Zeug, die Politik eingehender zu beschäftigen…“ (weiterlesen »)