allgemeine, vermischte Beiträge

Die einen schuften sich fast zu Tode, die anderen sind arbeitslos. Europas Arbeitsmarktprobleme könnten einfach gelöst werden, sagt der Soziologe Richard Sennett. Interview von Sven Rahner in der Zeit online vom 3. Juli 2014 externer Link (weiterlesen »)

Ab in die Hängematte!Realpolitisch, systemkonform und staatshörig – so lauten viele Kritikpunkte an der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) aus sich radikal wähnenden linken Kreisen. Für StalinistInnen, die eine komplette Gebrauchsanweisung für die Revolution haben, mag das nachvollziehbar sein: Sie haben zwar nichts gegen den Staat, aber ebenso viel übrig für die Arbeitspflicht. Eine solche Revolution fände ohne mich statt! Meine Zielgruppe sind emanzipatorische und ungehorsame Linksradikale. Solche sollten m.E. alles gut finden, was den Menschen auch nur ein Stück freier macht und unabhängiger. Im Kampf gegen den Kapitalismus ist nämlich alles besonders wichtig, was die Lohnabhängigkeit hinterfragt und mildert, wenn wir uns von ihr dann auch befreien wollen. Nun, der real existierenden Gewerkschaftsbewegung hat es wohl niemand gesagt, sie ging daher voll darin auf, die Lohnarbeit erst als alternativlos zu akzeptieren, um sie dann nur noch auf möglichst viele zu verteilen und höchstens humaner zu gestalten. Dies natürlich nur soweit es die Gnade des Lohnarbeitsplatzes nicht gefährdet, es also den Kapitalisten nicht zu weh tat… Artikel von Mag Wompel in der graswurzelrevolution 390 vom Sommer 2014 externer Link (weiterlesen »)

Am 10. April 2014 veranstaltete das Netwzerk Unconditional Baisc Income Europe UBIE, das aus der Europäischen Bürgerintiatiative Grundeinkommen hervorgegangen ist, seine erste öffentliche Großveranstaltung in Brüssel. Ich habe dort in einem Beitrag den Zusammenhang von Grundeinkommen, Gesundheit und Wachstumskritik beleuchtet: Der Artikel „Unconditional Basic Income, Health and Economic Degrowthexterner Link   findet sich auf der Webseite des Autors

Vortrag von Hanna Ketterer externer Link anlässlich der Generalversammlung des Netzwerk Grundeinkommen in Hannover am 8. März 2014. Die präsentierten Ergebnisse sind entstanden in Zusammenarbeit mit Evi Bossard (MA), Dr. Max Neufeind und Prof. Theo Wehner.

Ein Bügergeld für alle – wäre das bezahlbar? Würden die Leute noch arbeiten gehen? Und warum tun sich die Parteien so schwer mit der Idee? Ein paar Antworten im Überblick. FAQ von Felix Werdermann in der Freitag online vom 16.10.2013 externer Link

Die Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) erhält mit einer bevorstehenden Volksabstimmung in der Schweiz neues Futter. Die sich im Netz entwickelnde Ökonomie des Teilens liefert ein Indiz dafür, wie sich Arbeit im Falle des BGE verändern würde…” Artikel von Martin Weigert vom 10.10.2013 bei netzwertig externer Link

Langfassung der Studie von Hanna Ketterer, Evi Bossard, Max Neufeind und Theo Wehner externer Link als Heft 2/2013 vom September 2013 der Zürcher Beiträge zur Psychologie der Arbeit , einer Schriftenreihe des Zentrums für Organisations- und Arbeitswissenschaften der ETH Zürich. Siehe dazu auch die Kurzfassung externer Link : Für und Gegen das Bedingungslose Grundeinkommen: eine Frage von Unterschieden in Gerechtigkeitsempfinden und Lebenszielen?

Arbeitsmarkt, Ausbildung, Freizeit: Süddeutsche.de hat Experten gefragt, was sich in Deutschland mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ändern würde. Wenn jeder genügend Geld bekäme, um sich satt zu essen, eine Wohnung zu mieten, Medikamente zu bezahlen und sich zu bilden. Ginge es dem Land besser?...” Artikel von Larissa Holzki vom 4. Oktober 2013 in Süddeutsche online externer Link

Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 3.6.2013

Es könnte ja jetzt sein, dass die Schweizer Initiative einmal genügend Anlass Anlass bietet, die Frage dieses “Grundeinkommens” positiver zu erörtern? (weiterlesen »)

Während sich eine neue Generation von Arbeitenden angeblich faul zurücklehnt, zieht das bedingungslose Grundeinkommen Hass auf sich. Wieso eigentlich? Artikel von Viola Nordsieck in der Jungle World vom 2. Mai 2013 externer Link

Ein kurzer Überblick von Volker Bahl vom 1.4.2013

Der weltbekannte Keynes-Kenner (sie beziehen sich da auch auf einen Essay von Keynes aus dem Jahre 1930 “Economic Possibilities for Our Grandchildren”) und Mitglied des britischen Oberhauses Robert Skidelsky hat zusammen mit seinem Sohn, dem Sozialphilosophen Edward Skidelsky ein Buch geschrieben – auf ethisch-moralischer Grundlage – mit dem Titel “Wie viel ist genug”. Und sie treten darin für ein
bedingungsloses Grundeinkommen ein – weil die Produktivkraft unserer Wirtschaft das längst hergeben würde… (http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/hr/sendung_vom_24032013-102.html externer Link) … man müsste dazu nur den Reichtum gerechter verteilen. (siehe weiter (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/2052976/ externer Link) (weiterlesen »)

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) findet immer mehr Anhänger. Doch die Politik hinkt hinterher. Gespräch mit Ute Fischer
Professorin Dr. Ute Fischer lehrt an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Sie ist Mitbegründerin der Initiative »Freiheit statt Vollbeschäftigung«, die 2003 ihre Thesen zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) für alle Bürger veröffentlichte. Interview von Regine Beyß in junge Welt vom 02.03.2013 externer Link

Es werden immer mehr Waren produziert und dabei immer weniger Menschen benötigt, weil Maschinen den Großteil der Arbeit leisten. Die Produkte werden immer billiger, die Menschen haben jedoch immer weniger Geld für diese Produkte. Der bedeutende Österreichisch-Französische Philosoph André Gortz hat bereits 1983 in seinem Buch “Wege ins Paradies” gemutmaßt im halbtoten Kapitalismus werde der Staat die Überflüssigen Arbeitslosen fürs Konsumieren bezahlen müssen, um die Kontrolle über sie zu behalten. Gortz hat sich zeitlebens mit Fragen zum Sinn einer Menschenwürdigen Arbeit beschäftigt. Kurz vor seinem Freitod im Jahre 2007 hat André Gortz Texte zusammengestellt und neuverfasst, die er als seine Botschaft für die Nachwelt verstand. “Auswege aus dem Kapitalismus” ist im Rotpunkt-Verlag erschienen. Henning Burg hat André Gortz vor seinem Tod mehrfach getroffen, und stellt Ihnen den geistigen Nachlass vor.Video des Beitrags der 3sat-Kulturzeit-Sendung vom 23.06.2009 bei youtube externer Link . Siehe dazu auch den Text zur Sendung bei 3sat externer Link

Existenzgelddebatte im LabourNet Archiv (1997-2012)

Siehe auch im LabourNet Germany

Siehe im www