Lebensbedingungen

Wenn man hierzulande überhaupt etwas über Arbeits- und damit auch Lebensbedingungen in Pakistan erfährt, dann in der Regel über die großen staatlichen Betriebe – meist im Widerstand, oft bisher erfolgreich, gegen Privatisierungsbestrebungen diverser Regierungen. Die große Mehrheit der arbeitenden Menschen Pakistans aber tut dies auf dem Lande, oder auch in informellen oder sonstigen besonders prekären, also gefährlichen Verhältnissen. In diese Verhältnisse gibt beispielsweise der Artikel How the State Sanctions Bonded Labor externer Link von Sarah Suhail in der Ausgabe September 2014 der Zeitschrift Tanqeed Einblick, der von modernen Formen der Zwangsarbeit handelt. Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

…erzählt Mano Bheel, mit seiner Familie Bewohner des Wüstengebiets Thar, der nach einer besonders intensiven Trockenperiode sich gezwungen war, sich zu verdingen. Und es danach bereute, wegwollte und dafür Abstand zahlen sollte, was er nicht tat, weswegen 9 Mitglieder seiner Familie entführt wurden. Ein Richter, der sich um ihre Auffindung kümmerte, wurde – abgesetzt, das Gericht ließ danach den zunächst nach Saudi Arabien geflüchteten Grundbesitzer Abdul Rahman Mari auf Kaution frei. Mehr in dem Bericht Continuing struggles: The hunger of Thar that has taken 15 years of Mano Bheel’s life externer Link von Naeem Sahoutara am 07. April 2014 in der Tribune