Arbeitskämpfe in der Logistik

der italienischen Basisgewerkschaft SI Cobas Roberto Luzzi bekam am 30. März viel Applaus im Streikzelt der Amazon-Beschäftigten in Leipzig. Er hat im Rahmen einer Delegation der italienischen Basisgewerkschaft SI Cobas den Streikenden einen Solidaritätsbesuch abgestattet und Grüße überbracht. Bei einer Veranstaltung und einem Workshop in Berlin berichteten die SI-Cobas-Gewerkschafter, wie sie in den letzten Monaten im italienischen Logistikbereich erfolgreich Beschäftigte organisieren und Tarifverschläge abschließen konnten, die ihnen Lohnerhöhungen und weniger Arbeitshetze garantieren…” Artikel von und bei Peter Nowak vom 10.04.2015 externer Link. Siehe dazu weitere Berichte (weiterlesen »)

ikea KnoodWir fordern zusammen mit den restlichen Kollegen von IKEA-Piacenza die sofortige Wiedereinstellung der 24 gefeuerten Gewerkschaftsmitglieder!“ – so schliesst der Aufruf vom 16. Dezember 2014  zur Kundgebung vor IKEA in Berlin am Freitag, 19. Dezember um 18 Uhr vor IKEA, Sachsendamm 47, wobei es darum geht, dass von den rund 140 Streikenden im April 2014 gerade jene entlassen wurden, die Gewerkschaftsmitglieder sind und sich gegen die ungesetzlichen Arbeitsbedingungen bei Ikea in Italien zur Wehr setzten. Siehe dazu:

Italienische Logistikbeschäftigte kämpfen gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Einige Unternehmen machen Zugeständnisse, doch Ikea entlässt 24 Angestellte. Artikel von Peter Nowak in der Jungle-World vom 31.07.2014  externer Link »Vor zwei Jahren hatte unsere Gewerkschaft in Rom drei Mitglieder. Heute sind es 3 000«, sagt Karim Facchino. Der Lagerarbeiter ist Mitglied der italienischen Basisgewerkschaft S.I. Cobas sieht den rasanten Mitgliederzuwachs als Folge eines Arbeitskampfs, der auf die Selbstorganisation der Beschäftigten vertraut: »Wir haben keine bezahlten Funktionäre, nur einen Koordinator, doch sein Platz ist nicht am Schreibtisch eines Büros, sondern auf der Straße und vor der Fabrik.«…

ikea kill billy„Am 26. Juli 2014 findet ein internationaler Aktionstag gegen IKEA statt, in Berlin wird es eine Kundgebung bei IKEA Tempelhof, Sachsendamm 47 geben. Protestiert wird in Piacenza, Mailand, Bologna und anderen italienischen Städten, sowie in Berlin, und Hamburg. In Berlin und Hamburg wurde bereits am 25. Juni 2014 vor IKEA Filialen protestiert. Der Grund für den Aktionstag ist die Entlassung von 24 gewerkschaftliche aktiven Arbeitern im IKEA Warenlager in Piacenza im Juni 2014.
Die Entlassungen stehen in Zusammenhang mit einem erfolgreichen Arbeitskampf in Piacenza 2012, in dem die Lagerarbeiter die Einhaltung der nationalen Standards, die für die Logistikbranche vorgesehen sind, erzwingen konnten. Die Arbeitsbedingungen für die fast ausschließlich migrantischen Lagerarbeiter waren vor dem Streik durch illegale Praktiken gekennzeichnet, wie falsche Lohnabrechnungen, unbezahlte Überstunden, keine garantierten Arbeitszeiten, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und kein bezahlter Urlaub.
Unmittelbarer Anlass für die Kündigungen war ein spontaner Protest wegen der Suspendierung eines kämpferischen Kollegen im April 2014. Der von der Geschäftsführung angegebene Grund war, der Arbeiter habe Drogen konsumiert, und sei deshalb nicht einsetzbar. Diese Einschätzung wurde später durch eine ärztliche Untersuchung durch das Krankenhaus in Piacenza widerlegt.
Die Lagerarbeiter sind in einer kleinen Basisgewerkschaft S.I.Cobas organisiert und werden von politischen Gruppen in Italien unterstützt. Sie fordern die Wiedereinstellung der 24 entlassenen Arbeiter. Nach ihrem Dafürhalten möchte sich das Unternehmen der 24 allesamt in S.I.Cobas organisierten Mitarbeiter entledigen, um zu den früheren illegalen Geschäftspaktiken zurückkehren zu können, die im Bereich der Lagerarbeiter in Italien üblich sind.
Pressemitteilung von labournet.tv vom 21.07.2014 externer Link. (weiterlesen »)

Dossier

All-out strike and clashes at Ikea plantAm 25.06.2014 haben sich Kolleg_innen in Berlin und Hamburg mit den streikenden Logistikarbeiter_innen in Italien solidarisiert. Seit 2011 kämpfen in Italien die meist migrantischen Arbeiter_innen, die in der Logistikbranche unter erniedrigenden, illegalen Bedingungen ausgebeutet werden, für geregelte Arbeitsverhältnisse, die mindestens dem nationalen Tarifvertrag entsprechen“ – so beginnt der Bericht über die Soliaktionen Solidarität mit den Entlassenen von IKEA externer Link von Peter Nowak am 27. Juni 2014 im Freitag, in dem auch nochmals Hintergründe und bisheriger Verlauf der Auseinandersetzung zusammengefasst werden. Siehe dazu: (weiterlesen »)

sicobas«Vor zwei Jahren hatte unsere Gewerkschaft in Rom drei Mitglieder. Heute sind es dreitausend», erklärt Karim Facchino. Er ist Lagerarbeiter und Mitglied der italienischen Basisgewerkschaft S.I. Cobas. Eine Delegation italienischer Gewerkschafter aus der Logistikbranche und Unterstützern aus der außerparlamentarischen Linken reiste vorige Woche durch Deutschland. Die Gruppe berichtete bei Veranstaltungen in Esslingen, Köln und Berlin über Arbeitskämpfe in der italienischen Logistikbranche, die sich schon über vier Jahre hinziehen und hierzulande bisher kaum bekannt sind. Diese Auseinandersetzungen sind auch der Grund für den rasanten Mitgliederzuwachs der S.I. Cobas, in der sich die Logistikbeschäftigten organisiert haben. «Die Gewerkschaft hat keine bezahlten Funktionäre, nur einen Koordinator, doch sein Platz ist nicht am Schreibtisch eines Büros sondern auf der Straße und vor der Fabrik», sagt Facchino…Artikel von Peter Nowak, zuerst erschienen im Neues Deutschland vom 23.05.2014, auf der Homepage des Autors externer Link

labournet.tv

Video von einer Blockade am 7. Mai 2014 bei IKEA in Piacenza – Vor zwei Jahren gab es einen erfolgreichen Streik bei IKEA, der eine große Dynamik unter den Logistikarbeiter_innen und in der Bewegung in Italien erzeugt hat. Der Streik wurde von der Basisgewerkschaft S.I.Cobas organisiert und unterstützt von vielen Student_innen und prekär Beschäftigten aus der radikalen Linken Italiens. Dass er so erfolgreich war, führte zu vielen weiteren Streiks in den Zentren der internationalen Logistikunternehmen in Italien. Im Mai 2014 ist der Kampf wieder aufgeflammt, weil das Unternehmen einen Gegenangriff gegen die aktiven Kolleg_innen gestartet hatte: 70 Disziplinarmaßnahmen und 30 Suspendierungen, alle gegen gewerkschaftliche aktive Arbeiter_innen, die Mitglied im S.I.Cobas sind. Bei den Blockaden am 9. Mai wurde ein Arbeiter schwer verletzt. Am 14., 16. und 18. Mai wird ein Lagerarbeiter aus Bologna in Esslingen, Berlin und Köln über den Kampfzyklus und die aktuelle Situation berichten. Das Video bei labournet.tv (italienisch mit dt.UT | 4 min | 2014) externer Link

labournet.tv

“Wenn wir Streikposten machen, dürften wir eigentlich weder Waren, noch Produktionsmittel noch Menschen blockieren. – Wir blockieren aber in der totalen Illegalität alles.” Die (meist migrantischen) Logistikarbeiter_innen in Italien haben es in den letzten vier Jahren geschafft, durch militante Streiks ihre menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen grundlegend zu verbessern. Während sie früher nicht selten mit Stöcken traktiert und regelmäßig bei der Lohnabrechnung betrogen wurden, haben sie jetzt in vielen Unternehmen normale Bedingungen für sich erkämpft. Wegen dieser Erfolge organisieren sich immer mehr Arbeiter_innen in kleinen Basisgewerkschaften und setzen sich mit ihren Kolleg_innen zur Wehr. Sie haben es geschafft, sich italienweit zu organisieren und gegenseitig in ihren Kämpfen zu unterstützen, sodass auch Kämpfe in Warenhäusern gewonnen werden konnten, in denen zunächst nur ein kleiner Teil der Beleschaft in den Streik getreten war. Der Kampfzyklus hatte zudem eine integrative Kraft für die radikale Linke in Italien, die die Logistikarbeiter_innen tatkräftig unterstützt. – Hintergrundinterview mit einem Logistikarbeiter und zwei Aktivisten der Basisgewerkschaft S.I.Cobas, mit Hilfe derer sich viele der Logistikarbeiter_innen in Italien selbst organisiert haben. Im Mai wird einer der Interviewten nach Deutschland kommen, um über den Kampfzyklus der Logistikarbeiter in Italien zu berichten: 13.5. Stuttgart, 15. und 16.5. Berlin, 18.5. Köln – Genauere Informationen zu den Veranstaltungen folgen. Das Video bei labournet.tv (italienisch mit dt. UT | 61 min | 2014) externer Link

labournet.tv

Der Film eines in S.I. Cobas organisierten Logistikarbeiters bildet eine Woche in jenem Kampf ab, den sich Logisktikarbeiter_innen in Italien seit etwa 4 Jahren mit den großen Logistikkonzernen DHL, TNT, GLS, aber auch dem Milchriesen Granarolo liefern. Die Arbeiter_innen spielen ihre Macht aus, indem sie die Warenlager blockieren. Sie sind selbstorganisiert und Kolleg_innen aus verschiedenen Warenlagern unterstützen sich gegenseitig im Kampf. Zudem werden sie von der radikalen Linken, die in Italien um die sogenannten Centri Sociali herum organisiert ist, tatkräftig unterstützt. All dies führte dazu, dass die Logistikarbeiter_innen bisher alle ihre Forderungen durchsetzen konnten, so die Einhaltung des nationalen Tarifvertrages, ein Ende des Lohnraubes und einen garantierten Arbeitstag von 8 Stunden. Das Video bei labournet.tv  (italienisch mit dt. UT | 15 min | 2014) externer Link

Streiks bei norditalienischen Logistikzentren„…Anfang Mai wurden 41 ArbeiterInnen der Cogefrin Lagerhäuser im Interporto von Bologna und der Ctl bei Granarolo entlassen, nachdem sie gegen eine Lohnkürzung von 35 Prozent, die aufgrund eines angeblichen „Krisenzustands“ verhängt worden war, und für die Anerkennung des nationalen Tarifvertrags, gestreikt hatten. Weitere 10 wurden auf unbefristete Zeit freigestellt. Daraus entstand ein Seilziehen zwischen den ArbeiterInnen und der Sgb, in das auch Granarolo und Cogefrin als Auftraggeber und Legacoop, der Dachverband der Genossenschaften, hineingezogen wurden. Der Kampf dauerte über 70 Tage, mit Blockaden, Streikposten bei den zwei Betrieben, Angriffen der Polizei, Boykott-Initiativen, einer Demonstration in Bologna und vier Treffen mit dem Bürgermeister, der sich als Mediator zwischen den beiden Seiten eingeschaltet hat. Am 18. Juli wurde das Abkommen unterzeichnet. Die ArbeiterInnen sind zwar nicht ganz zufrieden, aber sie weisen auf das erreichte Resultat hin: „Die Monate, während denen wir ‘entlassen’ waren, werden rückwirkend bezahlt. Das heisst, sie bezahlen die Monate, in denen wir gekämpft haben,“ hebt Karim hervor, 25, aus Marokko, Unistudent in Statistik. Karim arbeitet in einem Lager des Interporto und hat aktiv an den Mobilisierungen teilgenommen…Artikel von Eleonora Bortolato und Anna Curcio aus il manifesto vom 14.08.2013 übersetzt auf Debatte Forum – Gegen Ausbeutung und Unterdrückung vom 26.09.2013 externer Link. Siehe zum Hintergrund im LabourNet Germany: (weiterlesen »)

Der vor allem in mehreren Regionen Norditaliens erfolgreiche Logistikstreik (meist migrantischer Beschäftigter) ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert: Eben weil es ein mehrheitlich migrantischer Streik war, aber auch weil es ein wirksamer Streiktag war, obwohl die grossen Gewerkschaften entweder abseits blieben oder aber gar sich ablehnend verhielten. In diversen Analysen wird einerseits darauf abgehoben zu unterstreichen, dass dieser Streik mitten in den bürgerlichen Regierungswirren eine andere Realität gezeigt habe, andrerseits betont, dass eine wichtige Charakteristik eben auch gewesen sei, dass etwa Streikposten bei Zentren soziale Aktionen gewesen seien, in denen die Streikenden massive Unterstützung verschiedenster Gruppierungen gehabt hätten. “Circuits of recomposition: towards and beyond the #22M logistics workers’ strikeexterner Link von ANNA CURCIO e GIGI ROGGERO am 26. März 2013 auf englisch bei Radio Nomade sieht in den Ereignissen eben Zeichen des Neuen

Am 22. März gab es bei zahlreichen Logistikzentren in norditalienischen Städten Streiks der (ganz überwiegend) migrantischen Beschäftigten, zu denen SI Cobas und ADL Cobas, Basisgewerkschaften also, unter anderem in Mailand, Bologna, Padua und Piacenza aufgerufen hatten. Diese hatten nach den Auseinandersetzungen bei IKEA und der (mit der offiziellen Linken verbundenen) Kooperativgesellschaft Coop ihren Einfluss erhöht und am vergangenen Freitag auch zu Streiks bei DHL und anderen grösseren Logistikfirmen der Region aufgerufen. Ein Bericht mit vielen Fotos und einer Tageschronologie ist der Beitrag “22 Marzo: Sciopero generale della #logisticaexterner Link bei clash cityworkers

Ikea und das Subunternehmen CGS mussten vergangene Woche die sofortige Wiedereinstellung auch der letzten wegen ihrer Gewerkschaftsaktivitäten entlassenen Kollegen akzeptieren – auch die 9 Mitglieder von SI Cobas sind nun wieder im Betrieb. Die Meldung “Piacenza: Logistics Workers 9 – IKEA 0externer Link am 11. Januar 2013 bei struggles in Italy.   Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

ikea Knood

Dossier

„Sie haben sich heute Früh um 6 Uhr gegenüber den Gittertoren von IKEA in Piacenza getroffen. Die Arbeiter*innen des Consorzio Gestione Servizi (CGS) [Konsortium für Dienstleistungsmanagement] kamen pünktlich und wurden unterstützt von der S.I. Cobas, von TNT- und GLS-Arbeiter*innen sowie vom Unterstützungsnetzwerk für Arbeiter*innen in der Logistik. Sie haben begonnen die Gittertore der Niederlassung des Schwedischen Unternehmens zu besetzen, um den Warenumschlag zu blockieren – als Form des Protests, um die Einhaltung ihrer Rechte einzufordern. Die Arbeiter*innen fordern die Anwendung und Einhaltung der nationalen Kollektivverträge; das Einhalten von Sicherheitsnormen; die Kündigung von Abteilungsleiter*innen, die Arbeiter*innen nicht respektieren; die Aufhebung disziplinärer Maßnahmen sowie die Wiedereinstellung der gekündigten Kolleg*innen…Übersetzung eines italienischen Artikels auf Clash-City-Workers vom 02.11.2012 externer Link. Siehe dazu:

  • Alle entlassenen Gewerkschafter bei Ikea wieder eingestellt!
    Ikea und das Subunternehmen CGS mussten vergangene Woche die sofortige Wiedereinstellung auch der letzten wegen ihrer Gewerkschaftsaktivitäten entlassenen Kollegen akzeptieren – auch die 9 Mitglieder von SI Cobas sind nun wieder im Betrieb. Die Meldung “Piacenza: Logistics Workers 9 – IKEA 0externer Link am 11. Januar 2013 bei struggles in Italy
  • “»Revolution« in den Logistik-Zentren”
    Die Übersetzung (von wildcat) eines Interviews mit Mohamed Arafat externer Link , Organisator bei TNT von Anna Curcio und Gigi Roggero, das am 11. Januar 2013 bei il manifesto erschien und sowohl die Hintergründe der Auseinandersetzung bei Ikea beinhaltet, als auch ihren Zusammenhang mit den Kämpfen in anderen Logistikzentren, am 12. Januar 2013 bei wildcatikea Demontage
  • Unterstützt die prekär Beschäftigten des Ikea-Zentrallagers für Italien in Piacenza bei ihrem Arbeitskampf
    Die Homepage der österreichischen Soli-Initiative externer Link
  • Online-Streikposten gegen Kündigungen bei IKEA: Website unter Beschuss
    Der Schwedische Riese ist nach den Kündigungen in Piacenza und einem gewerkschaftlichem Kampf, der seit Tagen mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen auf der Straße vorangeht, weiter unter Beschuss. Übersetzung eines Textes von Alessandro Delfanti, in: il Fatto Quotidiano, 8.11.2012. Eine Info von Mayday Wien: MAYDAY! MAYDAY! no borders! no precarity! in einer Mail an die Redaktion des LabourNet Germany vom 10.11.2012. Darin auch die Links zu einer „Anleitung zur Mo(e)bel(isierungs)-Demontage“ und einer sehr schöne Seite bei den Clash City Worker mit dem Titel „SUBVERT IKEA“ u.a. mit dem Bild „Boicotta Ikea: Kill Billy“
  • All-out strike and clashes at Ikea plant
    All-out strike and clashes at Ikea plantFour workers have been hospitalized after riots took place in front of the gates of the Ikea plant in Piacenza this morning (November 2). The plant is the Swedish corporation’s main Italian storage centre and its workers are nominally employed by several cooperatives. However, as is often the case in Italy, the name ‘cooperative’ hides a dire reality of exploitation, the ignoring of labour regulations and of national collective agreements. (…) Later in the afternoon, the Mayoral Office of Piacenza hosted a negotiation. At the end of the talks, representatives of the cooperatives promised not to fire the 12 workers involved; however, they announced that they would transfer the workers to other IKEA plants. COBAS deems this agreement unacceptable; among other things, it would cost them their entire union representation in the Piacenza plant.” Beitrag von Mathias Will auf Struggles in Italy vom 03.11.2012 externer Link, inklusive eines verlinkten Videos

Der Schwedische Riese ist nach den Kündigungen in Piacenza und einem gewerkschaftlichem Kampf, der seit Tagen mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen auf der Straße vorangeht, weiter unter Beschuss.

Übersetzung eines Textes von Alessandro Delfanti, in: il Fatto Quotidiano, 8.11.2012 externer Link

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