Honduras

Eine Reihe deutscher und österreichischer NGO haben in einem offenen Brief die Beteiligung des Unternehmens Voith Hydro (als Zulieferer) an dem Staudammprojekt Agua Zarca kritisiert und es aufgefordert, den entsprechenden Vertrag zu kündigen. Proteste gegen das Staudammprojekt, vor allem von betroffenen indigenen Gemeinden werden von privaten und offiziellen “Sicherheitsorganen” eingeschüchtert und unterdrückt, Organsatoren des Protestes verfolgt, wird in dem “Offener Brief an die Firma Voith Hydro Holding GmbH & Co. KGaufgrund der Menschenrechtsverletzungen in Zusammenhang mit dem Staudammprojekt Agua Zarca in Hondurasexterner Link   vom 11. Juli 2013 kritisiert

Landnahme durch Getränkekonzerne, Teilzeit und Prekarisierung. Die internationale Gewerkschaft der Nahrungsmittelindustrie kämpft für die Einhaltung von Arbeitsrechten in Honduras. Mit dem Journalist Giorgio Trucchi von REL-UITA sprach Bettina Hoyer im Neues Deutschland vom 31.05.2013 externer Link (weiterlesen »)

…und dafür muss der Widerstand gebrochen werden, daher die vielen Morde. “Modellstädte” heisst ein zentrales Projekt dieser Regierung, das sie in Zusammenarbeit mit ebenso dubiosen “Geschäftsleuten” aus den USA und Kanada mit heisser Nadel strickte: Diese tönen, es würden die wirtschaftlich freiesten Städte der Welt werden…Und das ganze vor dem Hintergrund der Wahlen im November, deren allmählicher Auftakt davon geprägt ist, dass die Kandidatin der Opposition in den Umfragen vorne liegt, schreibt in “Modeling Capitalist Dystopia: Honduras OKs Plan for Private Citiesexterner Link von Kari Lydersen am 05. Februar 2013 bei In these Times. Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

Luis Antonio Ramos Reyes (24) und Manuel Antonio Pérez de (27) wurden am vergangenen Wochenende in der Region Bajo Aguan ermordet – eine Gegend die berüchtigt ist für Bauernvertreibungen und -verfolgungen. Vor allem, wenn sie sich zur Wehr setzen. Die beiden ermordeten gehörten dem Movimiento Campesino Recuperación del Aguán (MOCRA) an, das sich gegen die Verwertung des Landes durch agrarkapitalistische Palmölerzeugung (vor allem) wehren, einem Projekt von dem sich die Putschregierung Lobo Profit für ihre Partner im Großgrundbesitz und Renommée für sich selbst verspricht: Dafür mussten seit dem Putsch in der Region 80 Menschen mit dem Leben bezahlen, wird in der Ancol – Meldung “Asesinados otros dos campesinos en el Valle de Aguan (Honduras). Ya son 80 campesinos asesinados durante el régimen de Lobo” externer Link am 14. Januar 2013 (hier bei kaosenlared) unterstrichen

Aus den Schlagzeilen – im Terror

Die honduranische Putschregierung verfolgt weiterhin jegliche soziale Bewegung im Lande – und wenig passiert ausserhalb, im Lande dafür umso mehr, auch wenn die demokratische Oppositionkeineswegs einig ist, ob sie auf die nächsten Wahlen setzen soll oder nicht. Einen aktuellen Einblick bietet der Bericht “Left International Solidarity in Post-Coup Honduras” externer Link von Tyler Shipley am 26. September 2012 bei upsidedownworld.